Orthopädische Gelenk-Klinik

Orthopädische Gelenk-Klinik

Alte Bundesstr. 58, 79194 Gundelfingen

Tel: (0761) 55 77 58 0

patienten@gelenk-klinik.de

Magnetresonanztomographie - MRT Diagnostik

mrt

(oder Magnetresonanz-Tomographie - MRT - MR)

Ohne belastende Röntgenstrahlen

Die Magnetresonanztomographie (MRT, kurz auch MR), die auch als Kernspintomographie bezeichnet wird, ist wie die Computertomographie (CT) ein bildgebendes Schnittbildverfahren, das vor allem in der medizinischen Diagnostik eingesetzt wird. Es ermöglicht die Darstellung von Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im Körper.


Größere Kartenansicht

Die Magnetresonanztomographie basiert auf sehr starken Magnetfeldern sowie elektromagnetischen Wechselfeldern, mit denen bestimmte Atomkerne (meistens die Wasserstoffkerne/Protonen) im Körper angeregt werden. Durch das Einschalten der Magnetfelder wird die Achse, um die sich diese Kerne drehen (Kernspin) aus ihrem Gleichgewichtszustand ausgelenkt. Beim Abschalten des Magnetfeldes streben die Kerne wieder in ihre Ausgangslage zurück (= Relaxation). Hierbei werden von den angeregten Atomkernen extrem schwache elektromagnetische Felder ausgesendet, die von Detektoren gemessen und in Bildinformationen umgerechnet werden.

Eine wesentliche Grundlage für den Bildkontrast sind die unterschiedlichen Relaxationszeiten verschiedener Gewebearten, aber auch der unterschiedliche Gehalt an Wasserstoffatomen in den verschiedenen Geweben (z.B. Muskel, Knochen) trägt zum Bildkontrast bei. Mit der MRT kann man Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugen, die eine Beurteilung der Organe und vieler krankhafter Organveränderungen erlauben.

Durch die Variation der Untersuchungsparameter kann eine sehr hohe Detailerkennbarkeit erreicht werden. Diese übertrifft die Darstellbarkeit im Röntgen, wie auch die der Computertomographie. Durch die Anfertigung von zwei Aufnahmeserien, ohne und mit Gabe von Kontrastmittel, ergibt sich eine weitere Verbesserung, weil hierbei z.B. durch eine intensivere Weißfärbung Entzündungsherde oder auch vitales Tumorgewebe besser erkannt werden können.

Neben der Möglichkeit Organe und Gewebe mit hohem Weichteilkontrast abzubilden ist ein weiterer Vorteil der Kernspintomographie, dass bei diesem Verfahren keine Röntgenstrahlung oder andere ionisierende Strahlung erzeugt oder genutzt werden.

Was sind Kontraindikationen für die MRT?

  • Herzschrittmacher
  • Metallsplitter oder Gefäßclips aus ferromagnetischem Material in ungünstiger Lage (z.B. im Auge, Gehirn)
  • temporärer Cava-Filter
  • erstes Trimenon (= 1.-13. Woche) der Schwangerschaft (relative Kontraindikation)
  • Cochleaimplantat (= Hörprothese für Gehörlose)
  • implantierte Insulinpumpen (externe Pumpen müssen zur Untersuchung abgelegt werden)
  • große oder schleifenförmig angeordnete Tätowierung im Untersuchungsgebiet (metallhaltige Farbpigmente können sich erwärmen bzw. Hautverbrennung bis II. Grades hervorrufen
  • Klaustrophobie (= 'Raumangst') (relative Kontraindikation, Untersuchung in Sedierung oder Narkose möglich)
References
Bewertung: 
Noch keine Bewertungen vorhanden
Folgen Sie der Gelenk-Klinik auf Facebook oder Twitter

FOCUS-Empfehlung

Focus Empfehlung zu Orthopäden im Freiburg Gundelfingen

Bitte ein Gelenk wählen

Anatomische Struktur
Schulterschmerzen Ellenbogenschmerzen Hand und Handgelenk Huefte Wirbelsäule Hand Fuss Sprunkggelenk und Schmerzen im Knöchel Knieschmerzen und Schmerzen im Knöchel

Jobportal des Gelenk-Klinik MVZ

Wir haben Spaß an unserer Arbeit und möchten dich daran teilhaben lassen. Für unsere Klinikerweiterung in 2019 suchen wir daher Verstärkung: