Orthopädische Gelenk-Klinik

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Stabilisierungs-Operation des Ellenbogengelenkes nach Bandverletzung

Wie kommt es zu Bandverletzungen am Ellenbogengelenk?

Stabilisierungs-Operation des Ellenbogengelenkes nach Bandverletzung Stabilisierungs-Operation des Ellenbogengelenkes nach Bandverletzung. © Viewmedica

Bandverletzungen am Ellenbogengelenk entstehen in der Regel durch Unfälle. Das heißt, bei meist sportlicher Betätigung kommt es beim Abfangen z.B. eines Sturzes zur Verletzung des inneren oder äußeren Seitenbandes am Ellenbogengelenk. Die häufigsten Verletzungen betreffen hierbei das innere, das sogenannte ulnare Seitenband, welches vom Oberarmknochen zu einem der Unterarmknochen, zur sogenannten Elle, führt. Oft werden diese Verletzungen primär übersehen und machen erst in der Folgezeit durch Ellenbogenschmerzen und ein chronisches Instabilitätsgefühl Probleme.

Schmerzhaft sind dann z.B. Abstützvorgänge beim Aufstehen aus einem Stuhl oder von einer Tischkante. Auch kann es in der Nachtruhe zu schmerzhaftem Aufklappen des Ellenbogengelenkes kommen, so dass die Nachtruhe empfindlich gestört sein kann.

Langfristig entstehen durch diese immer wieder auftretenden unnatürlichen Gelenkbewegungen Schäden an den Gelenkflächen, die im Extremfall sogar zu einer Arthrose, zur Zerstörung der Gelenkflächen am Ellenbogengelenk führen können. Aus diesem Grunde ist es wichtig, nach einer Verletzung am Ellenbogengelenk, insbesondere die Bandsysteme klinisch und ggf. durch MRT-Untersuchung (kernspintomographische Untersuchung) zu überprüfen.

Welche Möglichkeiten der Behandlung bei Bandverletzung am Ellenbogengelenk gibt es?

Als allererstes ist die Feststellung einer Bandverletzung das Wichtigste. Was man kennt kann man auch behandeln.

Eine operative Behandlung ist in den meisten Fällen primär nicht notwendig. Durch eine gezielte Ruhigstellung kann eine Heilung des Bandes erreicht werden. Einschränkend bleibt hier die Gefahr der Bewegungseinschränkung am Ellenbogengelenk. Dieses muss in feiner Abstimmung mit der Ruhigstellung erfolgen.

Allerdings zeigen hier die mittlerweile weitentwickelten orthopädischen Hilfsmittel einen guten Kompromiss zwischen Erhalt der Beweglichkeit und gleichzeitiger Stabilisierung im Ellenbogengelenk.

Sollte es dennoch, trotz konservativer Behandlung oder bei versäumter konservativer Therapie, zu einer Instabilität am Ellenbogengelenk kommen, so ist die Möglichkeit der operativen Therapie gegeben. Zu diesem Zwecke wird das betroffene Band operativ freigelegt und die Rissstellen dargestellt. Anschließend kann dann entweder durch eine primäre Naht oder in der Regel durch die Einbringung von Kunstbändern, die eine Straffung und Wiederherstellung des natürlichen Bandapparates garantieren, das betroffene Band genäht und rekonstruiert wird.

Welche Vorteile bieten die operativen Verfahren?

Die Vorteile der operativen Therapie sind in der Regel die gesicherte Wiederherstellung der Bandstabilität am Ellenbogengelenk, so dass nach dem Eingriff jegliche berufliche, als auch sportliche Tätigkeit wieder aufgenommen werden kann. Einschränkend ist allerdings eine intensivierte und streng einzuhaltende Nachbehandlung, die insbesondere am Anfang eine orthetische, das heißt mit einem orthopädischen Hilfsmittel zu versorgende Ruhigstellung oder Einschränkung des Ellenbogengelenkes erforderlich macht. Langfristig lässt sich allerdings durch die Bandrekonstruktion dann auch Folgeschäden wie die Veränderung oder Beschädigung des Gelenkknorpels verhindern.

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