Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Fersensporn: Ursachen, Symptome und Therapie

Der Fersensporn ist eine Knochenveränderung des Fersenbeins. Der Fersensporn ist ein dornförmiger Knochenanbau am Fersenbein (Calcaneus). Hier ist im Röntgenbild ein unterer Fersensporn abgebildet. Deutlich sichtbar ist der spitze Knochenfortsatz unten am plantaren Bereich des Fersenknochens. Dieser spitze Fortsatz reizt die Plantarsehne und kann im Alltag äußerst schmerzhaft sein. © Dr. Thomas Schneider

Der Fersensporn ist ein dornförmiger Knochenauswuchs am Fersenbein (Calcaneus). Er bildet sich als Folge einer Überbeanspruchung durch Kalkablagerungen am Ansatz der Plantarsehne oder Achillessehne. Betroffen sind vor allem übergewichtige, großgewachsene sowie sehr aktive Menschen.

Der Fersensporn gehört zu den langwierigsten und am schwierigsten zu behandelnden Fußerkrankungen. Das liegt daran, dass ganz unterschiedliche Prozesse an Sehnen, Knochen und Nerven unter dem Begriff Fersensporn zusammengefasst werden.

Nur eine detaillierte Diagnose des Fersensporns ergibt für den Patienten einen nachhaltig wirksamen Therapieansatz. Wenn der im Einzelfall schmerzauslösende Krankheitsprozess exakt identifiziert ist, können die Fußspezialisten der Gelenk-Klinik den Patienten mit ihren oft über Monate andauernden Fersenschmerzen konkret helfen.

Was ist ein Fersensporn?

Der Fersensporn hat seinen Namen von dem im Röntgenbild häufig gut sichtbaren knöchernen Anbau am Sehnenansatz des Fersenbeins. Wenn die an der Fußsohle verlaufende Plantarsehne betroffen ist, spricht man von einem unteren (plantaren) Fersensporn. Auch der Ansatz der Achillessehne hinten am Fersenbein kann betroffen sein. Diese Variante nennt man oberen Fersensporn.

Begriffsklärung rund um den Fersensporn:

  • Fersensporn (Calcaneussporn): im Röntgen sichtbarer Kalkdorn am entzündeten Sehnenansatz
  • oberer Fersensporn: Kalksporn oben am Fersenbein am Ansatz der Achillessehne
  • unterer (plantarer) Fersensporn: Kalksporn unten am Fersenbein am Plantarsehnenansatz
  • Plantarsehne: entlang der Fußsohle verlaufende Sehne, die das Fußlängsgewölbe stabilisiert
  • Plantarsehnenentzündung: Sehnenentzündung, fast immer am fersenseitigen Ansatz der Plantarsehne
  • Plantarfasziitis / Fasciitis plantaris: Fachbegriff für die Entzündung der Plantarsehne, auch plantares Fersenschmerzsyndrom genannt
  • Haglundferse: Weichteilentzündung aufgrund einer knöchernen Vorwölbung (Überbein) 2–3 cm oberhalb des beim Fersensporn betroffenen Achillessehnenansatzes
Plantarsehnenentzündung bzw. unterer Fersensporn Der untere Fersensporn kann eine Entzündung des fersenseitigen Ansatzes der Plantarsehne verursachen. © Dr. Thomas Schneider

Der Kalksporn ist ebenso wie die Fersenschmerzen ein Symptom von einem Krankheitsprozess des Sehnenansatzes am Knochen (Enthese).

In vielen Fällen existiert ein Kalksporn am Sehnenansatz ohne begleitende Schmerzsymptomatik. Auf der anderen Seite kann der für den Fersensporn typische, stechende Schmerz aber auch ohne den radiologisch nachweisbaren Kalksporn entstehen.

Warum ist der Sehnenansatz am Fersenbein besonders anfällig?

Achillessehnen- und Plantarsehnenansatz am Fersenbein sind besonders empfindlich, weil an diesen Stellen hohe Kräfte wirken: Das gesamte Körpergewicht wird durch Muskelarbeit an diesen Sehnenansätzen (Enthesen) an der Ferse bewegt und beschleunigt.

Die Diagnostik des Fersensporns ist also nicht mit dem Nachweis eines Kalksporns ausgeschöpft. Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Erkrankungen, die zu Unrecht unter dem Namen Fersensporn zusammengefasst werden. Die erfolgreiche Behandlung des Fersenschmerzes erfordert eine genaue Diagnose. Der Arzt muss die Lage der Entzündung, das Stadium der Erkrankung und weitere anatomische Gegebenheiten detailliert ermitteln, um Fehlbehandlungen zu vermeiden. Denn nicht jeder Fersenschmerz ist gleich.

Welche Arten des Fersensporns unterscheidet man?

Neben der Unterscheidung zwischen oberem und unterem Fersensporn gibt es weitere Arten von Fersenschmerzen, die vom Fersensporn differenziert werden müssen. Zu nennen sind vor allem die Haglundferse und die Achillessehnenentzündung (Achillodynie).

Oberer Fersensporn oder Haglundferse?

Haglundexostose mit Kalksporn am Sehnenansatz Das Röntgenbild zeigt eine Haglundferse mit Kalksporn am Sehnenansatz. © Dr. Thomas Schneider

Der obere Fersensporn ist eine Erkrankung des Sehnenansatzes (Sehnenansatz-Tendinose) der Achillessehne am Fersenbein. Er tritt im Vergleich zum plantaren Fersenschmerz (unterer Fersensporn) an der Fußsohle eher selten auf.

Dieser obere Fersensporn ist zu unterscheiden von einem oberen Fersenschmerz, der auch als Haglundexostose oder Haglundferse beschrieben wird. Die Haglundexostose ist ein Überbein – eine angeborene oder auch erworbene knöcherne Vergrößerung des oberen Fersenbeins. Sie entsteht durch mechanische Belastung, vor allem durch Schuhdruck. Die von der Haglundferse betroffene Wölbung des Fersenbeins liegt etwas oberhalb des vom oberen Fersensporn betroffenen Sehnenansatzes der Achillessehne.

Durch die Knochenvorwölbung an der Ferse kommt es bei der Haglundferse zu einer vermehrten Reizung der darüberliegenden Weichteile. Diese betroffenen Weichteile sind die Haut (Hornhaut) oder der Schleimbeutel zwischen Sehne und Knochen (Bursa subachillea). Auch der Schleimbeutel zwischen Sehne und Haut (Bursa subcutanea) kann sich zu einer Schleimbeutelentzündung (Bursitis) entwickeln.

Oberer Fersensporn oder Achillodynie?

Der obere Fersensporn unterscheidet sich von der Achillessehnenentzündung (Achillodynie) durch seine Lage: Die Achillodynie beginnt 3–5 cm oberhalb des Achillessehnenansatzes. Der Fersensporn ist 2–3 cm unterhalb der Bereiche der Achillessehne lokalisiert, die normalerweise von einer Achillodynie betroffen sind.

Diffentialdiagnose des oberen Fersenschmerzes

  • oberer Fersensporn:
    Sehnenansatzerkrankung, evtl. schon mit Kalksporn
  • Knochenödem:
    schmerzhafte Flüssigkeitseinlagerung durch Druck und Überlastung des Fersenknochens
  • Schleimbeutelentzündung (Bursitis) im Fersenbereich:
    schmerzhafte Weichteilreizung durch Schuhdruck aufgrund einer Haglundexostose
  • Kalkdepots in der Achillessehne:
    Einlagerung von Kalk durch mechanische sekundäre Reizungen der Achillessehne
  • Haglundferse:
    prominentes Fersenbein, das nach hinten übersteht; angeboren, erworben oder durch Fußfehlstellungen wie z. B. Hohlfuß verursacht

Die Haglundferse ist zu unterscheiden von einem Sporn am Ansatz der Achillessehne. Der Sporn liegt deutlich weiter unten als die Exostose und hat auch eine ganz andere Krankheitsursache. Während die Haglundferse das Gewebe der Ferse mechanisch überlastet, wird der obere Fersensporn durch zu starken Sehnenzug der Achillessehne verursacht, z. B. aufgrund einer Verkürzung des Wadenmuskels.

Wir unterscheiden also die Haglundexostose vom oberen Fersensporn als Veränderung im Achillessehnenansatz am Knochen. Der obere Fersensporn ist als Sehnenansatzerkrankung (Tendinose) hinsichtlich der Krankheitsursache tatsächlich mit dem plantaren (unteren) Fersensporn zu vergleichen.

Beim Sporn in der Achillessehne handelt es sich eher um eine überlastungsbedingte Reaktion im Sehnenansatz. Diese Erkrankung erfordert ein anderes Herangehen und eine andere Therapie als der typische und viel häufigere untere Fersensporn.

Der untere Fersensporn: Plantarsehnenentzündung

Der untere Fersensporn kann mit einer Verkürzung der Achillessehne zusammenhängen. Der untere Fersensporn kann mit einer Verkürzung der Achillessehne zusammenhängen. Dadurch verengt sich der Spielraum im Sprunggelenk. Der Zug auf der Plantarsehne beim Abrollvorgang kann die Krankheit dann auslösen. © Gelenk-Klinik

Der untere Fersensporn ist eine Entzündung der an der Fußsohle verlaufenden Plantarsehnenplatte (Plantarfasziitis). Er entsteht meist durch wiederholte kleinste Verletzungen am Sehnenansatz des Fersenbeins.

Diese Verletzungen können durch Druck- oder Zugkräfte ausgelöst werden. Ursächlich sind längere Fehlbelastungen, zum Beispiel durch falsches oder hartes Schuhwerk. Auch das Verharren in Zwangshaltungen – wie bei längeren oder regelmäßigen Autofahrten – kann zu diesen kleinen Verletzungen führen.

 

Symptome des Fersensporns: Schmerzen beim Auftreten

  • Anlaufschmerzen nach Pausen
  • Belastungsschmerzen, z. B. während des Trainings
  • Verstärkung der Schmerzen nach Sportbelastung

Oft beschreiben Patienten ihre Fersenschmerzen als stechend oder messerstichartig. Sie lassen lediglich ein humpelndes Gehen in Spitzfußstellung zu. Dabei setzen Betroffene nur den vorderen Teil des Fußes auf. Nach einiger Zeit unter Belastung lassen die Schmerzen teilweise nach. Dauert die Belastung länger an, nehmen die Fersenschmerzen wieder zu.

Häufig erlebt der Patient aber auch unterschiedliche Phasen mit mehr oder weniger starken Fersenschmerzen beim Gehen und Stehen.

Der Fersensporn fühlt sich an, ...

  • ... als ob Sie in einen Nagel treten.
  • ... als ob Sie über Glasscherben laufen.
  • Morgens sind die Schmerzen am stärksten.

Als schmerzbedingte Schonhaltung gehen Patienten mit Fersenschmerzen oft verstärkt über den Fußaußenrand. Diese Ausweichbewegung kann zu einem seitlichen Schmerz an der Ferse und zu Schmerzen im Unterschenkel führen.

Der Ursprung der Plantarsehne am Fersenbein ist druckschmerzhaft und reagiert sehr empfindlich auf Berührung.

Ursachen und Entstehung des Fersensporns

Risikofaktoren für einen Fersensporn

  • Knick-Senkfuß
  • Hohlfuß
  • Verkürzung der Achillessehne
  • plötzliche Belastungswechsel (Trainingsbeginn nach Sportpause)
  • fortgeschrittenes Alter
  • Laufsport und körperliche Belastung
  • Muskelschwäche
  • Übergewicht
  • Wechsel des Schuhwerkes von gepolsterten Schuhen auf dünne Sohlen
  • langes Gehen oder Stehen im Alltag
  • verminderte Beweglichkeit des Sprunggelenks (Sprunggelenkimpingement)

Vom Fersensporn betroffen sind häufig übergewichtige Menschen. Das erhöhte Körpergewicht verursacht starke Zugkräfte am Ansatz der Plantarsehne.

Auch großgewachsene Menschen leiden häufig an einer Plantarsehnenentzündung oder einem unteren Fersensporn. Denn auch bei überdurchschnittlicher Körperlänge steigen die Belastung der Fußsohle und der Druck auf die Ferse stark an.

Eine weitere Gruppe von Menschen, die zu Fersensporn neigen, sind sehr aktive Menschen, also beispielsweise Läufer und Sportler.

Als Folge der permanenten Überlastung bilden sich im Bereich des Überganges von Fersenbein zur Plantarfaszie – dem dicken, festen Bindegewebsstrang an der Fußsohle – kleinste Verkalkungen. Diese werden immer größer, da der Körper versucht, den betroffenen Bereich zu verstärken.

Die Verkalkungen am Ansatz der Plantarsehne sind zwar namensgebend für den Fersensporn, allerdings meist nicht die Ursache der mit dem Fersensporn einhergehenden Beschwerden. Der plantare Fersenschmerz – stechende Schmerzen an der Fußsohle – bedarf einer diagnostischen Abklärung, um die verschiedenen Auslöser zu ermitteln. Nerven, Weichteile, Schleimbeutel, Blutgefäße und Knochen müssen genau untersucht werden.

Der Fersensporn als Resultat einer Überlastung des Sehnenansatzes

Haglundferse Die Haglundferse (hier rot markiert) ist eine Erkrankung, die 2–3 cm über dem Achillessehnenansatz liegt. Man darf sie nicht mit der Sehnenansatzerkrankung der Achillessehne am Fersenbein verwechseln. © Dr. Thomas Schneider

Grundlage der Schmerzen und des manchmal radiologisch sichtbaren Kalksporns am Sehnenansatz ist meist eine entzündliche Grunderkrankung des Plantarsehnen- bzw. Achillessehnenansatzes am Fersenbein.

Diese Ansatzstelle (Enthese), an der die bewegliche und elastische Sehne fest im Knochen verankert ist, hat eine sehr komplexe Funktion. Dort erfolgt die Kraftübertragung vom Muskel auf das Skelettsystem. Diese Enthesen sind also maßgeblich für Beweglichkeit und Kraftleistungen verantwortlich. Die krankhafte Veränderung dieser Sehnenansatzstellen ist nicht nur am Fersenbein, sondern auch an vielen anderen Stellen des Körpers für langwierige entzündliche und schmerzhafte Sehnenansatzerkrankungen verantwortlich. Zu diesen typischen Sehnenansatzerkrankungen gehören der Tennisarm (Epikondylitis humeri radialis) oder das Läuferknie (patellofemorales Schmerzsyndrom). Diese Sehnenansatzerkrankungen (Enthesiopathien) und nicht der Kalksporn als radiologisches Zeichen stehen im Mittelpunkt der therapeutischen Bemühungen der orthopädischen Fußspezialisten.

Der Hohlfuß begünstigt Bildung eines Fersensporns

Durch einen Hohlfuß (Pes excavatus) verkürzt sich der Fuß insgesamt. Dies schwächt die Fußheberfunktion und erhöht die Belastung auf die Plantarsehne. Patienten mit Hohlfuß leiden daher wesentlich häufiger an einem unteren Fersensporn als Menschen ohne diese Fußfehlstellung. Gleichzeitig kann sich der überlastete Achillessehnenansatz entzünden und zu Fersenschmerzen führen.

Fersensporn ist Symptom, nicht Ursache einer Erkrankung

unterer Fersensporn im Röntgenbild Im Röntgenbild ist ein Kalksporn unten am Fersenbein sichtbar. Der untere Fersensporn entsteht durch Kalkeinlagerungen infolge langwieriger Entzündungen am Ansatz der Plantarsehne. © Gelenk-Klinik

Kalkablagerungen in der Plantarsehne bilden den im Röntgenbild oft deutlich sichtbaren unteren Fersensporn. Dieser kann zusätzlich das Bindegewebe belasten. Durch den anhaltenden Druck der Kalkeinlagerung kommt es in der Umgebung des Fersensporns zu einer verstärkten schmerzhaften Entzündung. Deshalb kann in wenigen Fällen die Entfernung des Kalksporns durch eine endoskopische Operation (Fersenspornabtragung oder Debridement) ein Weg sein, die Schmerzen des Patienten zu behandeln.

Die Rolle des Fersenpolsters beim Fersenschmerz

Doch die Kalkeinlagerung am Sehnenansatz der Plantarfaszie ist nicht der einzige Erkrankungsmechanismus. Oft findet der Arzt in Verbindung mit den Beschwerden ein verringertes Fersenfettpolster.

Das Fersenfettpolster ist eine wichtige Fetteinlagerung unter der Haut. Seine biomechanische Funktion ist die Stoßdämpfung der Ferse beim Gehen. Ist das Fersenpolster zurückgebildet, steigt die Belastung auf Nerven, Sehnen und Weichteile am Plantarsehnenansatz der Ferse. Das hat oft schmerzhafte Folgen.

Die Rolle der Biomechanik des Sprunggelenks für den Fersensporn

Übung zur Vermeidung von unterem Fersenschmerz Übung: Eine gut gedehnte Achillessehne entlastet die Plantarsehne beim Laufen und beugt einem unteren Fersensporn vor. © www.fuss-sprunggelenk-akademie.de

Eine verkürzte Achillessehne kann einen unteren Fersensporn verursachen. Wenn die Achillessehne zu wenig gedehnt ist, verlagert sich die Belastung beim Abrollen stärker auf die Plantarsehne an der Fußsohle. Durch Dehnübungen der Achillessehne vermeidet man also eine Überlastung des Plantarsehnenansatzes und beugt dem unteren Fersenporn vor.

Die Biomechanik des Abrollvorgangs beim Gehen oder Laufen hat einen ebenso großen Einfluss auf die Fersengesundheit. Wenn das Sprunggelenk nicht über seinen vollen Bewegungsspielraum verfügt, liegt zu viel Last auf der Plantarsehne. Das kann nach vielen resultierenden Mikroverletzungen zu einem chronischen Belastungssyndrom führen, einer Sehnenansatztendinopathie (Entzündung des Sehnenansatzes) der Plantarsehne. Dieser Erkrankungsprozess kann eine dauerhafte Degeneration der Plantarsehne einleiten, die unbehandelt die Sport- und Arbeitsfähigkeit der Betroffenen enorm beeinträchtigt.

Untersuchung und Diagnose des Fersensporns

Untersuchung durch den Fußspezialisten Der Fußspezialist untersucht den Fuß auf Schmerzen und Beweglichkeitseinschränkungen. © Gelenk-Klinik

Vor einer Fersenspornbehandlung müssen andere erworbene oder angeborene Fußerkrankungen ausgeschlossen werden.

Grundlage für die Untersuchung des Fersensporns ist die ausführliche Befragung des Patienten. Berichtet der Patient von Symptomen wie Anlaufschmerzen an der Fußsohle nach der Nachtruhe oder nach längerem Sitzen, sind dies erste Hinweise auf den unteren Fersensporn oder die Plantarfasziitis (Entzündung der Sehnenplatte an der Fußsohle). Die klinische Untersuchung des Fersensporns führt der Orthopäde zunächst manuelle, also durch Abtasten und Bewegungsproben, durch.

Sehr wichtig ist für den Orthopäden die Unterscheidung der verschiedenen Ursachen, die Fersenschmerzen ergeben können:

Die Dorsalextension – Anziehen der Zehen – kann den plantaren (fußsohlenseitigen) Fersenschmerz auslösen. Das Anziehen der Zehen – die sog. Dorsalextension – erzeugt eine Dehnung der Plantarsehne. Diese Dehnung verstärkt den Fersenschmerz. © www.fuss-sprunggelenk-akademie.de

Bildgebung: Röntgen, Ultraschall und MRT

Nach der klinischen Untersuchung des Fersensporns kommen verschiedene bildgebende Verfahren zum Einsatz. Das Röntgenbild zeigt eine mögliche Fehlstellung oder Fehlbelastung der schmerzenden Ferse. Länge und Form des Fersenbeins sind wichtige Aussagen der Röntgenuntersuchung. Zusätzlich können Röntgenbilder im Stehen durchgeführt werden.

Nachfolgend führt der Arzt eine Ultraschalluntersuchung der Plantarsehne durch.

Das Ultraschallbild zeigt den Zustand der Achillessehne und der benachbarten Schleimbeutel. Auch die Dicke der Plantarfaszie (Sehnenplatte an der Fußsohle) kann man mit Ultraschall bestimmen. Weil die Plantarsehne bei Entzündungen stets verdickt ist, ist diese Messung wichtig für die Diagnosestellung. Außerdem kann per Ultraschall im weiteren Verlauf der Behandlung untersucht werden, ob die Entzündung abklingt.

Für die genaue Darstellung des Stadiums des Fersensporns ist eine MRT-Untersuchung (Magnetresonanztomographie) mit Kontrastmittel hilfreich.

Wichtige Hinweise zur Situation an der Fußsohle gibt die Auswertung des Fußabdruckes durch die podometrische Fußdruckmessung (Pedobarographie). Computergestützt ermittelt der Orthopäde bei diesem dynamischen Messverfahren mit einer sensorischen Platte die Fußdruckverteilung beim Gehen und Stehen.

Anhand dem ausgewerteten Befund der Fußdruckmessung erkennt der Orthopäde Auffälligkeiten wie einen schmerzbedingten Schongang, Fehlstellungen und Belastungsumverteilungen. Er kann anhand dieser podometrischen Auswertung die Auswirkungen von Fehlstellungen, Schmerzen, Entzündungen und muskulären Ungleichgewichten ebenso wie Ausweichbewegungen und Schonhaltungen genau beurteilen.

Auch im Falle des unteren Fersensporns sieht der Fußspezialist in der Podometrie typische Schmerz- und Vermeidungsmuster beim Auftreten und Abrollen des Fußes.

Fußdruckmessung Die Fußdruckmessung – Podometrie oder computergestützte dynamische Pedobarographie – zeigt ohne Strahlenbelastung die genaue Belastungsverteilung an der Fußsohle. Viele Fehlstellungen und Erkrankungen des Fußes und der Beinachse können mithilfe der Podometrie gezeigt werden. © Elizaveta, Fotolia

Differentialdiagnose des unteren Fersensporns

  • Sehnenansatztendopathie:
    Wiederholte Mikrotraumen (kleinste Verletzungen) am Sehnenansatz führen zu einer degenerativen Veränderung der Plantarsehne (Verschleiß).
  • Entrapment (Nervenengpass):
    Durch Muskelwachstum und Training kann ein Nerv eingeklemmt werden. Die Folgen sind Muskelabbau und Schmerzen im Zielgebiet des Nerven. Hauptsächlich ist der Baxter-Nerv betroffen.
  • Achillessehnenverkürzung:
    Die Verkürzung der Sehne behindert den vollen Bewegungsspielraum im oberen Sprunggelenk. Die Plantarsehne muss den gestörten Abrollvorgang durch vermehrte Belastung ausgleichen.
  • Rückbildung des Fettpolsters als Stoßdämpfer an der Ferse:
    Vor allem bei älteren Läufern oder bei Sportlern nach einer Kortisonbehandlung kann das Fersenpolster geschwächt sein und seine Funktion als Stoßdämpfer nicht mehr erfüllen.
  • Arthrose des unteren Sprunggelenkes:
    Der Gelenkverschleiß des unteren Sprunggelenks (USG) kann ebenfalls zu Fersenschmerz führen.
  • Nervenkompression an der Wirbelsäule:
    Eine Nervenquetschung, etwa nach einem Bandscheibenvorfall, kann schmerzhaft in die Fersenregion ausstrahlen.
  • Rheumatische Beschwerden oder Gicht:
    Durch eine Blutuntersuchung können bei chronischen Fersenschmerzen Rheuma oder Gicht als entzündliche Auslöser ausgeschlossen werden.

Fersenschmerzen wegen Einklemmung des Baxter-Nervs

Fersenschmerz durch Einklemmung des Baxter-Nervs An der Fußsohle verlaufen mehrere Verzweigungen von Nerven. Gerade bei Sportlern sind das kritische Regionen, die für Fersenschmerzen verantwortlich sein können. Häufig ist der Baxter-Nerv betroffen. © Dr. Thomas Schneider

Es gibt zwei besonders kritische Regionen im Verlauf der Nerven, die die Ferse versorgen. Die obere Stelle liegt zwischen dem Muskel, der die Großzehe abspreizt (M. abductor hallucis brevis) und dem Fußlängsmuskel. Die veränderte Kante des Muskels bzw. eine Enge durch Muskelhypertrophie (Verdickung des Muskels durch Anpassung an Belastung) können für ein Nervenkompressionssyndrom ursächlich sein. Dieses sog. Entrapment-Syndrom ist bei Sportlern eine häufige Ursache für seitliche Fersenschmerzen. Die Diagnose wird sehr häufig übersehen.

Sie ist mit viel Erfahrung nur klinisch zu stellen: Eine kernspintomographische Untersuchung (MRT) liefert lediglich Hinweise darauf. Die Untersuchung der Nervenleitungsgeschwindigkeit bringt selten mehr Sicherheit für die Diagnose.

Konservative Behandlung von Fersensporn

Welche Verfahren zur Behandlung eines Fersensporns im jeweiligen Fall geeignet sind, entscheidet der behandelnde Arzt anhand der individuellen Situation des Patienten.

Die Behandlung des Fersensporns beginnt stets mit konservativen Maßnahmen. Diese kann der Patient Schritt für Schritt oder kombiniert anwenden. In den meisten Fällen reicht eine konservative Behandlung für die Ausheilung des Fersensporns aus.

Grundlegend für die Behandlung von Fersensporn und Plantarfasziitis sind Schuheinlagen und spezielle Schuhzurichtungen. Diese verringern den Druck auf entzündete Bereiche am Ansatz der Plantar- oder Achillessehne. Die Sehnenansätze erholen sich und die schmerzhafte Entzündung klingt ab.

Zu den konservativen Verfahren gehören die umfangreichen Möglichkeiten der physikalischen Therapie. Lokale Kälteanwendungen wirken entzündungshemmend und lindern die Schmerzen. Die Aufnahme von Medikamenten über die Haut kann mithilfe von Schallwellen (Phonophorese) und schwachen elektrischen Strömen (Iontophorese) erleichtert werden. Gleichzeitig verbessert sich die Durchblutung (Mikrozirkulation) im Gewebe.

Der Arzt kann bei stärkerer Schmerzsymptomatik die lokale Injektion eines Anästhetikum an den Nervenendigungen vornehmen. Die Injektion von Botulinumtoxin in die Fußsohle kann die entzündete Plantarfaszie nachhaltig entspannen und den Sehnenzug verringern.

Bei der Stoßwellentherapie fördern energiereiche Schallwellen den Stoffwechsel und die Zellregeneration im Gewebe. Kalkablagerungen und Entzündungsherde werden vom Körper langsam abgebaut.

Die Matrixtherapie wirkt lokalen Durchblutungsstörungen und einer Übersäuerung des Gewebes – den Begleiterscheinungen von Entzündungen – entgegen.

Die Fußspezialisten der Gelenk-Klinik unterstützen die Patienten mit Tipps für Dehnübungen für die schmerzenden Muskeln und Sehnen.

Schnelle Hilfe gegen Schmerzen bei Fersensporn:

  • Kühlen
  • Schonen und Belastung reduzieren
  • Analyse der eigenen Trainingstechnik, Material- oder Belastungswechsel
  • Trainingsanpassung
  • Auf keinen Fall unter Schmerzen trainieren oder Fersenschmerzen ignorieren!

Manuelle Therapie, funktionelle Therapie und zellbiologische ZRT®-Matrix-Therapie bei Fersensporn

Verkürzung der Achillessehne Die Verkürzung der Achillessehne kann die Plantarsehne vermehrt belasten. Wenn das Sprunggelenk durch die Sehnenverkürzung nicht mehr über den vollen Bewegungsspielraum verfügt, verstärkt sich der Zug im Fußsohlenbereich. Eine physiotherapeutische Dehnung der Achillessehne kann dieses System wieder ins Gleichgewicht bringen und plantaren Fersenschmerzen vorbeugen. © Gelenkreha

In der Physiotherapie verbinden wir die Modelle der funktionellen Betrachtung der Bewegungsketten mit der zellbiologischen Regulationstherapie (ZRT®-Matrix-Therapie). Beide Behandlungsansätze der Fersenspornerkrankung sind durch Studien nicht abgesichert, sondern naturheilkundlich und durch medizinische Erfahrungen geprägt. Die zellbiologisch Therapie kommt zum Einsatz, wenn sich im Therapieverlauf andere Behandlungen als unwirksam erwiesen haben oder ein zu hohes Potential für Nebenwirkungen haben. Bisher konnte keine der herkömmlichen Therapien – Kortison, Stoßwelle, Operationen – eine eindeutige Wirkung bei geringen Nebenwirkungen aufweisen. Daher ist für die Physiotherapeuten der Gelenkreha Gundelfingen dieser Behandlungsansatz aufgrund des sehr guten Sicherheitsprofils eine ernstzunehmende praktische Therapiealternative. Wir sehen in der Praxis nachhaltige Therapieerfolge.

Behandlung der plantaren Fersenschmerzen durch die Matrix-Therapie. Die durch die Therapie entstehenden Schwingungen in der Plantarsehne sollen durch Verbesserung des Stoffwechsels die Degeneration des Sehnenansatzes an der Ferse verhindern. © Gelenkreha Behandlung der plantaren (fußsohlenseitigen) Fersenschmerzen durch die Matrix-Therapie. Die durch die Therapie entstehenden Schwingungen in der Plantarsehne sollen durch Verbesserung des Stoffwechsels die Degeneration des Sehnenansatzes an der Ferse verhindern. © Gelenkreha.de

Funktionelle Einheiten als Ansatzpunkt der Matrix-Therapie

Bei der funktionellen Betrachtung sehen wir Oberschenkel, Wade und Fuß als Einheit. Jede Bewegung und jeder Schritt umfasst alle Muskeln und Sehnen in dieser funktionellen Kette. Diese Funktionskette schließt also das gesamte Bein ein und darüber hinaus den gesamten Bewegungsapparat. Wenn ein Muskel oder eine Sehne durch kontrakte Verhärtung oder Versteifung in seinem Verhalten verändert ist, ändert sich als Folge das Verhalten der gesamten Bewegungskette.

So würde eine Verhärtung oder Verkürzung des Wadenmuskels den Zug auf den Sehnenansatz der Achillessehne am Fersenbein erhöhen. Auch die Spannung der Plantarsehne an der Fußsohle nimmt zu. Es ist zunächst offen, an welcher Schwachstelle zuerst Schmerzen und Entzündungen entlang der Funktionskette auftauchen: Als Knieschmerzen, am Achillessehnenansatz (Achillodynie) oder am Plantarsehnenansatz (Plantarfasziitis oder unterer Fersensporn).

Dieser erfahrungsmedizinisch geprägten Betrachtungsweise folgend ist Fersenschmerz aufgrund einer Entzündung des Sehnenansatzes der Plantarsehne ein funktionelles Problem der gesamten Bewegungskette am Bein. Entsprechend wird der Fersenschmerz im Team mit Ärzten und Physiotherapeuten umfassend behandelt.

Diese Behandlung bezieht stets die Oberschenkel- und Wadenmuskulatur mit ein. Der entsprechend ausgebildete Physiotherapeut identifiziert Verkürzungen und kontrakte Beinmuskulatur. Durch manuelle Therapie und biomechanische Stimulationstherapie lassen sich über die gesamte Bewegungskette – beginnend am Oberschenkel – Verkürzungen und kontrakte Bereiche beseitigen, auch in der Plantarsehne am Fuß.

Die Einbringung der Schwingungen erfolgt mithilfe eines speziellen Handgerätes für biomechanische Stimulation in Längsrichtung der Muskelfasern und Sehnen. Der zellbiologischen Regulationsmedizin folgend ahmen diese Schwingungen das natürliche Muskelzittern nach, das wir bei sehr großen Anstrengungen verspüren.

Einbringen der biomechanischen Schwingung im Bereich der Wade Die Schwingung muss nicht direkt an der Stelle des stärksten Schmerzes eingebracht werden. Die Wirkung in der extrazellulären Matrix erfolgt über den ganzen Verlauf der Muskelfasern. Die biomechanischen Schwingungen können eine Achillessehnenentzündung (Achillodynie) oder einen Fersensporn abmildern. © Gelenkreha

Funktionsweise der ZRT®-Matrix-Therapie

Das bei der ZRT®-Matrix-Therapie grundlegende hochfrequente Muskelzittern kurbelt den Fluss der extrazellulären Nährflüssigkeit in allen betroffenen Geweben an. Dies optimiert die Zellernährung und -regeneration und hilft, Entzündungen abzubauen. Auch im Normalzustand unterstützen unwillkürliche, stetige Muskelkontraktionen den Stoffwechsel der Gewebe und bilden damit die Grundlage der Organgesundheit im Organismus. Bei Muskelverhärtungen ist dieser Mechanismus gestört. Schmerzhafte Störungen der Muskellänge und der Bewegungsabläufe sind die Folge. Dieses integrierte Konzept wird bereits seit den 60er-Jahren in der Betreuung von Spitzensportlern in Training und Wettkampf sowie bei Reha-Patienten nach Operationen angewendet. Bisher gibt es keinen eindeutigen wissenschaftlichen Beleg für den Wirkmechanismus. In der Praxis sehen wir häufig eine Verbesserung der Schmerzsituation unter Anwendung dieser Therapie – auch bei Fersenschmerzen und Fersensporn. Weil der Therapieansatz für den Patienten angenehm und nebenwirkungsfrei ist, ziehen wir diese Anwendung bei Fersensporn häufig den invasiven Methoden wie der Stoßwellentherapie oder der entzündungshemmenden lokalen Kortisonbehandlung vor, da diese ein wesentlich höheres Potential für unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen.

Welche Übungen helfen bei Fersenporn?

Übung zur Dehnung des Musculus gastrocnemius in der Wade Der Musculus gastrocnemius zieht vom Fuß über das Sprunggelenk und das Knie. Daher kann er nur bei gestrecktem Knie gedehnt werden. © www.fuss-sprunggelenk-akademie.de Dehnung des Musculus soleus in der Wade Bei gebeugtem Knie werden der Musculus soleus, der tiefer liegende Wadenmuskel, der vom M. gastrocnemius bedeckt wird, und die Achillessehne gedehnt. Beide Muskeln nehmen eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Fersenschmerz ein. © www.fuss-sprunggelenk-akademie.de Dehnung der Plantarsehne Dehnung der Plantarsehne: Hierbei soll die Großzehe – oder je nach Dehnungsgefühl alle Zehen – in überstreckter Stellung gehalten werden. Durch Vorbeugen des Kniegelenkes entsteht eine entsprechende Spannung. Diese Übung sollte man 10-mal hintereinander für etwa 10 Sekunden halten. © www.fuss-sprunggelenk-akademie.de Exzentrische Dehnung der Achillessehne Exzentrische Dehnung: Durch die geführte und vorsichtige Bewegung der Ferse nach unten dehnt man die Achillessehne dynamisch. Diese Übung nie unter Belastung oder ruckartig durchführen. © www.fuss-sprunggelenk-akademie.de

Die Dehnung von Achillessehne, Wadenmuskulatur und Plantarsehne ist sowohl zur Vorbeugung als auch bei gesicherter Plantarsehnenentzündung wichtig und hat einen nachgewiesenen therapeutischen Effekt. Studien haben gezeigt, dass auch Stoßwellenbehandlungen des unteren Fersensporns wesentlich effizienter sind, wenn die Patienten begleitend Dehnübungen der Plantarsehne durchführen.

Die Dehnung von Muskeln und Sehnen ist eine wichtige Methode, um die funktionelle Kette aller Bein- und Wadenmuskeln durch direktes Training intakt zu halten. Durch gezielte Dehnung der Achillessehnen und Wadenmuskeln beugen vor allem Laufsportler Muskelkontraktionen und Verkürzungen in diesem Bereich vor, die zu einer Zugspannung am Fersenbein führen können. Auf diese Weise lässt sich einem Fersensporn gezielt vorbeugen. Diese Übungen werden von uns auch begleitend zur manuellen Therapie und der ZRT®-Matrix-Therapie des Fersensporns empfohlen.

Schuheinlagen zur Entlastung der Plantarsehne bei Fersensporn

Einlagenversorgung im Querschnitt Funktion der Locheinlage im Querschnitt der Ferse: Die Locheinlage entlastet nach genauer Lokalisation der Ursache des Fersenschmerzes die geschwollene Faszie. Diese Einlage hilft besonders gut gegen Belastungsschmerzen der Ferse. © Dr. Thomas Schneider

Weiche, mit Schaumgummi gefütterte Einlagen entlasten den Sehnenansatz der Fußsohle gezielt. Die Polster verstärken die Funktion des natürlichen Fersenpolsters – dem Fettgewebe an der Ferse. Sie reduzieren damit den Druck auf den Sehnenansatz und helfen, die Entzündung abklingen zu lassen.

Sie sollten dennoch eine detaillierte Diagnose Ihres Fersensporns erhalten, um an der tieferen Ursache des Fersensporns arbeiten zu können.

Die orthopädietechnischen Maßnahmen dienen vor allem der Polsterung und Entlastung des Plantarsehnenansatzes an der Ferse. Die Überlastung der Plantarsehne mit mikroskopischen Rissen führt langfristig zu schmerzhaften Kalkeinlagerungen und Entzündungserscheinungen, die den Krankheitswert des unteren Fersensporns ausmachen.

Folgende Möglichkeiten zur Einlagenversorgung gibt es:

  • Einlagen mit Aussparung zur Entlastung
  • Einlagen zur Unterstützung des Fußlängsgewölbes
  • Polsterung mit Locheinlage
  • Fersendämpfung

Physikalische Therapien gegen Fersensporn

Die Entzündung der Plantarsehne führt zu einer Verdickung. Diese Verdickung überlastet den Sehnenansatz am Fersenbein. Wenn die Entzündung nicht unter Kontrolle gebracht wird, kann es zu Kalkeinlagerungen am Sehnenansatz kommen. Physikalische Maßnahmen stimulieren geschädigtes oder entzündetes Gewebe durch äußere Reize. Sie hemmen die Entzündung in der Plantarsehne.

Hilft die Stoßwellentherapie bei Fersensporn?

Stoßwellentherapie bei Fersensporn und Plantarsehnenentzündung Stoßwellentherapie wird nicht nur bei Fersensporn und Plantarsehnenentzündung, sondern auch bei zahlreichen anderen Senenansatzentzündungen erfolgreich eingesetzt.

Die Stoßwellentherapie eignet sich nach unserer Erfahrung, um der Entzündung und krankhaften Verdickung der Plantarsehne beim unteren Fersensporn entgegenzuwirken. Studien haben gezeigt, dass zwischen 56 % und 80 % der Patienten bereits nach einer einmaligen Anwendung der Stoßwellentherapie eine deutliche Verbesserung der Schmerzsymptomatik zeigten. Andere Studien stellten dagegen an größeren Patientenpopulationen keine signifikante Wirkung der Stoßwellentherapie fest. Es gibt Hinweise, dass die Stoßwellentherapie vor allem bei Laufsportlern eine gewisse Wirkung hat und bei anderen Patienten mit Fersenschmerz sehr effektiv ist.

Wie erklärt man sich die Wirkung der Stoßwelle bei Fersensporn?

Die extrakorporale Stoßwelle wirkt als energiereicher, mechanischer Kraftimpuls ohne Operation tief ins Gewebe hinein. Dort kommt es zu vielfältigen Effekten. Die Stoßwelle löst eine Heilungsreaktion im Gewebe des Plantarsehnenansatzes aus und beseitigt chronische Plantarsehnenentzündungen. Als energiereiche Schallwelle reizt sie das Gewebe der Plantarsehne. Die Therapie kann zudem Verkalkungen lösen. Am effektivsten wirkt die Stoßwellentherapie in Kombination mit einer Einlagenversorgung der Ferse.

Auf biologischer Ebene fördert die Stoßwelle das Einwachsen von Blutgefäßen (Vaskularisation) sowie die Bildung von Faktoren, die die Zelldifferenzierung beeinflussen.

Kortisonbehandlung bei Fersensporn

Reaktionen des Körpers auf Kortison:

  • Cushing-Syndrom (rotes Gesicht, Stiernacken)
  • Gewebeschwächung und Muskelrückbildung
  • Blutdruckanstieg
  • Immunsuppression
  • Unterdrückung von Entzündungsprozessen
  • Sehnensatz wird spröde, Rissgefahr steigt
  • Rückbildung des dämpfenden Fersenfettpolsters

Kortison ist ein körpereigenes Stresshormon, das in bestimmten Situationen vom Menschen selbst gebildet wird. Die Injektion von Kortison ins Bindegewebe der schmerzenden Plantarsehne ist ein weit verbreitetes Therapieverfahren. Kortison wirkt zwar schnell, aber häufig nicht nachhaltig. Wenn sich die Biomechanik des Laufens nicht ändert, kommt der Fersenschmerz häufig wieder. Mit dem hohen Nebenwirkungspotential der Kortisoninjektion ist die kurzfristige schmerzlindernde Wirkung relativ teuer erkauft.

Kortison kann die lokale, schmerzhafte Entzündung am Sehnenansatz schnell abklingen lassen. Die Behandlung von Fersenschmerzen mit einer Kortisoninjektion ist aber nicht unproblematisch. Das Risiko für Nebenwirkungen ist hoch: Wiederholte Kortisoninjektionen können sowohl Strukturproteine an der Injektionsstelle als auch Fettpolster dauerhaft schädigen. Die Nebenwirkungen nach einer Kortisoninjektion zur Behandlung einer Sehnenentzündung schwächen das Gewebe am Ansatz der Plantarsehne noch Monate oder Jahre nach der Behandlung. Kortison ist daher nicht die Therapie der ersten Wahl.

Ein möglicher kortisonbedingter Abbau des plantaren Fettpolsters an der Ferse kann zu einem weiteren Auslöser von Fersenschmerzen werden und die Sportfähigkeit des Patienten dauerhaft herabsetzen.

Häufig wird Kortison bei Fersensporn in Kombination mit einer Stoßwellentherapie eingesetzt. Das ist eigentlich eine paradoxe Behandlung. Das Stresshormon Kortison unterdrückt gezielt Entzündungs- und Heilungsreaktionen sowie Regenerationsprozesse im Gewebe. Die Stoßwellentherapie löst aber genau diese Prozesse aus. Kortison hebt also die Wirkung der Stoßwellentherapie größtenteils auf. Es schaltet mit der Entzündung häufig auch den Entzündungsschmerz ab. Die Kortisontherapie bei Fersensporn ist eine hinsichtlich der Symptomreduktion wirksame Methode, die aber mit viel Umsicht angewendet werden muss.

Botulinumtoxin-Injektion zur Entspannung des Plantarsehnenansatzes beim unteren Fersensporn

Eine weitere Behandlungsmöglichkeit der Plantarsehne, die bei Versagen anderer Therapieformen angewendet wird, ist Botulinumtoxin. Die Wirksamkeit der Behandlung ist noch nicht wissenschaftlich gesichert und muss nach dem derzeitigen Stand der Forschung als experimentell bezeichnet werden. Botulinumtoxin ist als Substanz bekannt im Zusammenhang mit kosmetischen Anwendungen: In kleinen Mengen unter die Haut gespritzt kann es muskelentspannend wirken und vermindert die Faltenbildung. In der Orthopädie hat diese Anwendung vor allem bei Sehnenansatzerkrankungen immer mehr Aufmerksamkeit erregt und weltweite klinische Forschungen zu dem Thema ausgelöst. Wenn andere Therapieoptionen versagt haben, bieten wir die Botulinumtoxin-Behandlung bei einem schmerzhaften Fersensporn an.

Die konkreten Ergebnisse der Anwendung von Botulinumtoxin bei Plantarsehnenentzündung und Fersensporn sind häufig gut. Nach der Injektion bleiben viele Patienten auch bis zu 12 Monate und darüber hinaus beschwerdefrei.

Die Botulinumtoxin-Injektion lähmt langfristig Teile der Plantarfaszie und nimmt dadurch Zugkraft vom Sehnenansatz. Sie entkrampft die entzündete und verdickte Plantarsehne. Die Plantarsehne hat kurze Zeit nach der Injektion wieder ihren normalen Durchmesser.

Die Wirkung der Anwendung mit Botulinumtoxin erklärt sich folgendermaßen: Anders als Steroidinjektionen mit Kortison führt Botulinumtoxin nicht zu einem Abbau des Fersenfettpolsters. Es vermindert die Reduktion des Sehnenzugs am Sehnenansatz und wirkt dadurch der Entzündung entgegen.

Minimalinvasive Operation des Fersensporns: Radiofrequenztherapie oder Endoskopie?

Die Operation der plantaren (fußsohlenseitigen) Fersenschmerzen ist bis heute keine bevorzugte Behandlungsoption bei Fersensporn. Sie wird frühestens dann in Erwägung gezogen, wenn der Fersensporn bereits über 6 Monate oder länger therapieresistent gegen alle konservativen Maßnahmen gewesen ist.

Die Radiofrequenztherapie beim Fersensporn

Die Radiofrequenztherapie mit einer sogenannten Coblations-Elektrode erfolgt minimalinvasiv über einen sehr kleinen Hautschnitt. Der Begriff Coblation leitet sich von "kontrollierter Ablation" ab und bedeutet soviel wie gesteuerte Verödung.

Der Operateur führt das nur 1 mm schlanke Instrument an die entzündete Stelle der Plantarsehne heran. Eine Serie von Plasmaimpulsen schmilzt verhärtetes Narbengewebe. Die Hochspannung des zweipoligen Kopfes löst Molekülverbindungen auf kleinster Entfernung. Sogar das Molekül Wasser wird in seine Atome zerlegt. Dieses Verfahren ist sehr sicher und gut kontrollierbar. In seiner Wirkung lässt es sich am ehesten mit der Lasertherapie vergleichen. Es wird beispielsweise auch an den Bandscheiben der Wirbelsäule angewendet.

Wie lange hat man Schmerzen nach Radiofrequenztherapie?

Nach dem Eingriff sind die meisten Patienten innerhalb weniger Tage schmerzfrei. Die Heilungsreaktion dauert bis zu 3 Monate an. In dieser Zeit bildet sich an der schmerzhaften und verhärteten Plantarsehne wieder geschmeidiges Bindegewebe. Eine der Folgen der Coblations-Behandlung ist die Gefäßneubildung (Neovaskularisation) im Sehnenansatz der Plantarsehne. Die verbesserte Durchblutung und Ernährung normalisiert die Funktion der Plantarsehne.

Endoskopische Operation des Fersensporns

Die am weitesten verbreitete operative Therapie ist die teilweise Ablösung der Plantarsehne vom Fersenbein (endoskopische partielle Plantarfasziektomie). Die teilweise Ablösung vermindert die Spannung bzw. den Zug der Plantarsehne am Sehnenansatz.

Ein weiterer operativer Ansatz erfolgt über einen endoskopischen Zugang zum Plantarsehnenansatz am Fersenbein. Über den Schlüssellochzugang kann der Arzt den Bereich arthroskopisch reinigen.

Häufige Patientenfragen zum Thema Fersensporn an Dr. med. Thomas Schneider von der Gelenk-Klinik

Wie fühlt sich ein Fersensporn an?

Typisch für einen Fersensporn mit Plantarsehnenentzündung sind stechende Schmerzen beim Stehen und Laufen, als ob sich ein spitzer Stein im Schuh befindet, auf den man mit jedem Schritt tritt. Betroffene leiden unter Anlaufschmerzen nach längerem Sitzen. Daher laufen sie teilweise in Spitzfußstellung, um den Schmerz zu vermeiden.

Die Fußschmerzen können bis in die Achillessehne und die Wade hochziehen. Aus diesem Grund helfen oft einfache Dehnübungen dabei, die Fersenschmerzen fast verschwinden zu lassen.

Was hilft schnell bei Fersensporn?

Das Wichtigste bei Fersensporn mit Plantarsehnenentzündung sind Ruhe und Entlastung. Die Schmerzen in Fuß und Ferse bessern sich meist recht schnell, wenn die Patienten wenig laufen und stehen und die Füße hochlagern und kühlen. Parallel sollten sich Betroffenen Dehnübungen für die Plantarfaszie, die Achillessehne und die Wadenmuskulatur als Selbstanleitung durchführen.

Welches Schmerzmittel bei Fersensporn und Plantarsehnenentzündung?

Jedes Schmerzmittel sollte nur auf ärztliche Anweisung und unter Aufsicht eingenommen werden. Kurzfristig können Präparate aus der Gruppe der NSAR wie Ibuprofen oder Diclofenac eine schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung auf den Fersensporn haben. Die Ursache der Schmerzen wird mit ihnen allerdings nicht beseitigt. Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Orthopäden unbedingt über alternative Behandlungsmöglichkeiten.

Welche Schmerzen hat man mit Fersensporn und Plantarsehnenentzündung?

Der knöcherne Stachel verursacht bei den Betroffenen messerstichartige Fußschmerzen und führt zu Weichteil- und Sehnenverletzungen. Betroffene haben das Gefühl, einen spitzen Stein im Schuh zu haben, auf den sie beim Stehen und Gehen treten. Die Schmerzen verschlimmern sich mit der Zeit und können zu einer Schonhaltung und einem veränderten Gangbild ähnlich einem Spitzfuß führen. Ein Fersensporn kann eine große Einschränkung der Beweglichkeit und der gesamten Lebensqualität bei den Patienten bedeuten und sollte immer ärztlich behandelt werden.

Wie lange krank mit Fersensporn?

Fast allen unseren Patienten mit Fersensporn und Plantarfasziitis können wir mit konservativen Behandlungsverfahren wie speziellen Einlagen, Dehnungsübungen, Kälte- und Stoßwellentherapie zufriedenstellend helfen. Auch häufiges Hochlegen des Fußes und sanfte Eigenmassage helfen schnell gegen die typischen Schmerzen beim Fersensporn. Daher ist in der Regel eine Krankschreibung nicht notwendig. Nur sehr selten operieren wir in der Gelenk-Klinik einen Fersensporn.

Welche Übungen bei Fersensporn?

Sowohl zur Vorbeugung als auch bei gesicherter Fersensporndiagnose ist die Dehnung von Achillessehne, Wadenmuskulatur und der Plantarsehne an der Fußsohle sehr wichtig. Jeder und besonders Laufsportler sollten vor jedem Training diese Muskelkette aufwärmen und dehnen, um Verkürzungen entgegenzuwirken. Im schlimmsten Fall entsteht sonst eine erhöhte Zugkraft auf das Fersenbein und Fersenschmerzen sind vorprogrammiert.

Stützen Sie sich beispielsweise an einer Wand oder einer Stuhllehne ab, stehen Sie in Schrittstellung und strecken Sie langsam und gleichmäßig das hintere Bein im Kniegelenk durch. Oder rollen Sie mit der Fußsohle über einen Ball oder noch besser eine gekühlte, wassergefüllte Plastikflasche.

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