Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Hydrocephalus

Bei einem Hydrocephalus (altgriech. hydor = „Wasser“, kephale = „Kopf“) kommt es zu einer Zunahme des Hirnwassers (Liquor) im Schädel und dadurch zu einer Erweiterung der Hirnwasserräume (Liquorräume). Ursache ist meist eine Abflusstörung, seltener eine Überproduktion des Hirnwassers. Durch die vermehrte Flüssigkeit im Kopf erhöht sich der Druck. Dadurch wird das Gehirn zusammengedrückt, es entwickeln sich sog. Hirnddruckzeichen wie Kopfschmerzen, Erbrechen und Sehstörungen. In schwersten Fällen droht der Ausfall der Großhirnfunktionen mit tiefster Bewusstlosigkeit.

Bei Neugeborenen und Kleinkindern führt ein erhöhter Hirndruck nicht nur zu Hirndruckzeichen wie Trinkschwäche oder Teilnahmslosigkeit. Eine weitere Folge ist ein abnormes Schädelwachstum, d.h., der Kopf wird größer. Das liegt daran, dass die Schädelplatten bei Kleinkindern noch nicht fest zusammengewachsen sind und die Knochen dem Druck noch nachgeben können.

Zur Behandlung des Hydrocephalus muss das Hirnwasser verringert werden. Je nach Ausmaß und Ursache erreicht man dies durch verschiedene Maßnahmen. So kann man beispielsweise zwischen Hirnwasserräumen und Bauchraum eine Art Verbindungsschlauch legen, durch den das Hirnwasser abfließen kann. Auch über eine Lumbalpunktion ist es möglich, den Liquor abzulassen. In manchen Fällen reicht die Gabe von entwässernden Medikamenten.

Synonyme: 
Hydrozephalus, Wasserkopf (umgangssprachlich)

Prof. Dr. med. Sven Gläsker, Facharzt für Neurochirurgie

Behandlungsschwerpunkte:

Minimalinvasive Wirbelsäulenchirurgie, Nervenengpasssyndrome, Neuromodulation.

Beratung von Patienten mit Tumoren des Gehirns, Rückenmarks und des peripheren Nervensystems, neurovaskulären Erkrankungen, Hydrocephalus.

Neurochirurg Prof. Dr. med. Sven Gläsker "Jedes noch so moderne Verfahren hat nur einen Zweck - Menschen mit Schmerzen zu helfen. "

Bereits in frühester Jugend habe ich alles hinterfragt und wollte herkömmliche Abläufe schneller und besser machen. Dass man etwas schon immer so gemacht hat, ließ ich nie gelten. Und ein bisschen verfolge ich diese Haltung noch immer. Wie kann ich eine Behandlung so anpassen, dass der Patient noch weniger Schmerzen hat und schneller gesund wird?

Dabei sehe ich es vorrangig als meine Aufgabe, Operationen soweit wie möglich zu vermeiden und erst als letzten Schritt mit dem Patienten zusammen zu besprechen. Zuerst entwickeln wir ein umfassendes Konzept aus nicht-operativen Therapien, die meiner Erfahrung nach in vielen Fällen zum Erfolg führen.

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Wirbelsäule und Rücken

PD Dr. med. David-Christopher Kubosch, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie

PD Dr med. Kubosch
Facharzt für Orthopädie, Spezialist für Wirbelsäule

Prof. Dr. med. Sven Gläsker, Facharzt für Neurochirurgie

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Facharzt für Neurochirurgie