Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Stressfraktur

Röntgenbild einer Stressfraktur Röntgenbild einer Stressfraktur am Mittelfußknochen eines Laufsportlers. © Gelenk-Klinik

Eine Stressfraktur ist eine andere Bezeichnung für den Ermüdungsbruch. Es handelt sich dabei um einen überlastungsbedingten Knochenbruch, der in den unteren Extremitäten auftritt. Die Stressfraktur betrifft vor allem ungeübte Läufer, die nach längerer Trainingspause zu schnell und zu intensiv ins Training einsteigen. Die starke Belastung überfordert das Knochengewebe, sodass die Regenerationsfähigkeit des Knochens gestört wird. Es kommt zu Schmerzen und Schwellungen im Bereich der Fraktur. In diesem Fall sollte die betroffene Extremität geschont und auf keinen Fall gegen den Schmerz antrainiert werden. Meist reicht eine Ruhigstellung von 4 bis 6 Wochen aus.

Stressfraktur oder Ermüdungsbruch im Fuß

Stressfraktur durch erhöhte Belastung Eine Marschfraktur bzw. Stressfraktur am Metatarsalknochen ist das Resultat einer übermäßigen Belastung (z. B. beim Sport). © zphoto83 @ stock.adobe.com

Synonyme: Stressfraktur, Marschfraktur, Ermüdungsbruch

Eine Stressfraktur ist das Resultat einer übermäßigen Belastung von Knochen. Meist tritt sie dann auf, wenn sich das Knochengewebe noch nicht durch Knochenumbau und Verstärkung an eine Belastung angepasst hat.

Eine Stressfraktur kann auch dann auftreten, wenn das Skelett sich nicht mehr durch Mineralisation und Strukturaufbau an Belastungen anpassen kann, zum Beispiel bei der Osteoporose.

Digitale Volumentomographie (DVT) in der Orthopädie

Digitale Volumentomographie: Osteochondrosis dissecans im Sprunggelenk Ansicht des Sprunggelenks von hinten in der 3-D digitalen Volumentomographie (DVT): Von oben kommen Schienbein (Tibia, links) und Wadenbein (Fibula, rechts) und bilden gemeinsam die Sprunggelenksgabel. Fußseitiger Gelenkpartner, der das gesamte Körpergewicht aufnimmt, ist das Sprungbein (Talus). Die DVT (digitale Volumentomographie) bildet vor allem die knöchernen Strukturen sehr gut ab. Weichteilstrukturen sind mit der MRT wesentlich detaillierter zu sehen. © Gelenk-Klinik

Die digitale Volumentomographie (DVT) ist ein röntgenbasiertes Schnittbildverfahren. Es ermöglicht die 3-D-Rekonstruktion der untersuchten Gelenke und Knochen. Im Bereich der Diagnostik von Fuß- und Sprunggelenkserkrankungen hat die digitale Volumentomographie den Vorteil, dass sie auch unter Gewichtsbelastung durchgeführt werden kann. Bei anderen Schnittbildverfahren wie z. B. CT (Computertomographie) oder MRT (Magnetresonanztomographie) liegt der Patient. Die Gelenke ohne Gewichtsbelastung verhalten sich ganz anders als in einer belasteten Situation.

Stoßwellentherapie (ESWT) regeneriert Knochen, Sehnen und Bänder

Stoßwellentherapie Die konservative Behandlung mittels Stoßwellentherapie bietet in vielen Fällen eine Alternative zur Operation. © Jeff Penner, iStock

Seit etwas mehr als zehn Jahren steht mit der Stoßwellentherapie eine neue Therapieform zur Verfügung, die in vielen Fällen eine schonende Behandlung von Entzündungen, Verkalkungen oder Verletzungen verspricht. Die Stoßwellentherapie hat zudem praktisch keine Nebenwirkungen und macht viele Operationen unnötig.

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) bietet eine konservative Möglichkeit zur Behandlung verschiedener orthopädischer Erkrankungen. Stoßwellen sind energiereiche Wellen, die Wasser und Weichteilgewebe durchdringen können. Trifft eine Stoßwelle auf einen Festkörper (z. B. Kalkablagerungen in Sehnen), entlädt sie ihre Energie. Auf diese Weise können verschiedene Arten von Sehnenentzündungen wie die Achillessehnenentzündung (Achillodynie) oder Tennis- bzw. Golferellenbogen (Epikondylitis) ohne Operation behandelt werden. Auch bei schlecht heilenden Knochenbrüchen oder bei einer Kalkschulter (Tendinosis calcarea) kommt das Verfahren erfolgreich zum Einsatz.

Fußschmerzen: Ursachen, Diagnose und Hilfe

Fußschmerzen: Untersuchung der Beinachse Bei Fußschmerzen gehört die Untersuchung der Beinachse und der Stellung der Ferse zu den grundlegenden Aufgaben des Fußspezialisten. © Gelenk-Klinik

Der Fuß ist der Körperteil, der die größte Last durch das Körpergewicht trägt. Folglich ist er anfällig für Überlastungen, die zu Fußschmerzen führen. Aber auch andere Ursachen wie Fehlstellungen (z. B. Hallux valgus), Verletzungen der Knochen, Sehnen und Bänder, Entzündungen oder Gelenkverschleiß (Arthrose) können zu Fußschmerzen führen. Häufig hilft bereits ein Wechsel des Schuhwerks, damit die Schmerzen abklingen. Dauern die Fußschmerzen allerdings länger als drei Tage an oder ist eine Belastung des Fußes nicht mehr möglich, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Auch starke Schwellungen, Blutergüsse (Hämatome), Überwärmung oder äußere Verformungen des Fußes sind deutliche Warnzeichen, die eine orthopädische Untersuchung verlangen.

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