Orthopädische Gelenk-Klinik

Orthopädische Gelenk-Klinik

Alte Bundesstr. 58, 79194 Gundelfingen

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Bilddiagnostik und Radiologie der Orthopädischen Gelenk Klinik

Sprunggelenksarthrose gelenkerhaltend behandeln

  1. Therapieziel: Gelenkerhalt im Sprunggelenk
  2. Ursachen der OSG Arthrose
  3. Welche Rolle spielen vorangegangene Verletzungen, z.B. Bänderriss?
  4. Stadien der Knorpeldegeneration
  5. Diagnose der Sprunggelenksarthrose
  6. Konservative Therapie
  7. Physiotherapie und Sprunggelenksschule
  8. Operative Therapie
  9. Minimalinvasive Operation (Arthroskopie) des Sprunggelenks
  10. Knorpeltransplantation
  11. Sprunggelenksprothese
Sekundäre Sprunggelenksarthrose durch Fehlstellung der Beinachse im SprunggelenkArthrose im Sprunggelenk bedeutet immer, dass die Knorpelschicht im Sprunggelenk verloren geht. Die Ursachen für den Verlust des Knorpels ist sehr häufig eine Fehlstellung des Sprungbeines (Talus). Dieser ergibt auch eine Reihe konkreter Behandlungsmöglichkeiten für den Gelenkerhalt. © www.fuss-sprunggelenk-akademie.de

(oder Sprunggelenksarthrose)

Gelenkerhaltende Therapie der Sprunggelenksarthrose

Sprunggelenksarthrose - der Verschleiß des Sprunggelenks - trifft meist jüngere Patienten. Etwa 1% aller Erwachsenen haben eine schmerzhafte Sprunggelenksarthrose.

Das Sprunggelenk ist eigentlich weniger anfällig für Arthrose, als Hüfte oder Knie.

Das Auftreten einer Sprunggelenksarthrose wird daher meistens durch konkrete Ursachen, meist Unfälle, begünstigt. Dieser Zusammenhang zu einem früheren Unfallereignis kann für ca. 79% aller Patienten mit OSG Arthrose eindeutig hergestellt werden.

Die Entwicklung einer Arthrose im Sprunggelenks dauert ab dem auslösenden Trauma durchschnittlich 20 Jahre. Nur 5% - 10% aller Fälle von Sprunggelenksarthrose treten als primäre Sprunggelenksarthrose, also ohne konkrete Ursache auf.

Wie spüren Sie eine Sprunggelenksarthrose?

Bei einer Arthrose im Sprunggelenk hat der Patient das Gefühl, sich am Morgen früh nach dem Aufstehen, nach einer Sitzpause oder nach Ruhe erst "einlaufen" zu müssen. Das Gelenk ist "eingerostet" und auch häufiger geschwollen. Auch Belastungen werden nicht mehr so gut vertragen: Nach einer körperlichen Anstrengung ist das Sprunggelenk mit Arthrose auch Tage danach noch schmerzhaft und geschwollen (sog. "Gelenk-Kater"). Durch zunehmende Sprunggelenksschmerzen beim Gehen nimmt die Lebensqualität mit Sprunggelenksarthrose stark ab.

Bewegungen, die mit Stoßbelastungen des Gelenks einhergehen, wie Joggen oder Tennis spielen, werden ganz unmöglich. Das Sprunggelenk wird schmerzhaft und versteift.

Auch die Arthrose des oberen Sprunggelenks ist sehr häufig - also eine der Volkskrankheiten. Im Endstadium der Arthrose ist das Sprunggelenk schmerzhaft versteift. Es wird dann durch eine Sprunggelenksprothese ersetzt oder durch eine Arthrodese versteift. Durch Gelenkersatz oder Gelenkversteifung bleibt auch ein Patient mit schwerer Sprunggelenksarthrose weiterhin im Alltag gehfähig, auch wenn sportliche Leistungen mit hoher Laufintensität dann nicht mehr möglich sind.

Die Sprunggelenksarthrose © Viewmedica Drei Knochen bilden das Sprunggelenk: Von oben bilden Schienbein (Tibia) und Wadenbein (Fibula) eine Einheit. Sie werden durch die Syndesmosebänder zusammengehalten. Gemeinsam mit dem Talus bilden sie den Gelenkpartner des Sprunggelenks (Sprunggelenksgabel oder Malleolengabel). Von unten spielt der Talus (Sprungbein) die Schlüsselrolle: Er nimmt das gesamte Körpergewicht auf und leitet es beim Gehen und Laufen an die Fußknochen weiter. Sowohl Talus als auch die Gelenkflächen von Sprungbein und Wadenbein sind von Knorpel bedeckt. Eine Fehlstellung des Sprungbeines (Talus) erhöht die Gefahr der Sprunggelenksarthrose. Auch die Stabilität der Sprunggelenksgabel ist sehr wichtig.
Das "Untere Sprunggelenk" kann ebenfalls Arthrose bekommen:
  • Subtalares Gelenk zwischen Fersenbein und Sprungbein.
  • Dem talonavikularen Gelenk zwischen Sprungbein und Kahnbein.
  • Dem calcaneocuboidalen Gelenk zwischen Fersenbein und Würfelbein.
Schmerzhafte Arthrose des unteren Sprunggelenks wird durch die sog. Triple-Arthrodese durch Versteifung der Fußgelenke behandelt.

Arthrose im Sprunggelenk ist meist kein altersbedingter Verschleiß

Die Verschleißerkrankung (Arthrose) des oberen und unteren Sprunggelenkes entsteht - anders als die Arthrose von Hüfte und Knie - häufig in Folge einer häufig schon Jahre zurückliegenden Verletzung des Sprunggelenkes:

Über 90% der Fälle von Arthrose im Sprunggelenk sind daher eine Verletzungsfolge. Wenn ein bestimmtes Verletzungs-Ereignis oder eine Grunderkrankung als Ursache der Arthrose gesehen wird, sprechen wir von einer sog. sekundären Sprunggelenksarthrose.

Im folgenden Artikel wollen wir die wichtigsten Ursachen der Sprunggelenksarthrose vorstellen.

Wir wollen auch die Therapien vorstellen, mit denen wir den Gelenkverschleiß stoppen oder stark verlangsamen können. Das Ziel: Verlust an Lebensqualität zu vermeiden und das Sprunggelenk möglichst lebenslang zu erhalten.

Immer häufiger können wir bei richtiger Diagnose der Ursache auch eine gelenkerhaltende - im Gegensatz zu einer gelenkersetzenden (Prothese) oder gelenkversteifenden (Arthrodese) Behandlung der Sprunggelenksarthrose durchführen.

Moderner Knorpelersatz (Knorpeltransplantation) kann sogar beginnende Knorpelschäden wieder heilen und den Gelenkverschleiß stoppen. Diese Knorpelregeneration ist unter bestimmten Voraussetzungen zu einer zuverlässigen Therapie geworden.

Die Untersuchung einer Sprunggelenksarthrose umfasst...

  • Knorpel: Knorpel ist die Gleitschicht zwischen den knöchernen Gelenkpartnern.
  • Knochengewebe unterhalb des Knorpels.
  • Bänder und Sehnen, die das Gelenk führen.
  • Belastungsachse und Fehlstellungen der Fußknochen (v.a. Talus, Fersenbein, Sprunggelenksgabel)
  • Gelenkschleimhaut (Synovialmembran, die die Gelenksschmiere bildet).
  • Gelenkspalt.

Der Begriff Arthrose ist ein Sammelbegriff für Verschleißerscheinungen von Gelenken.

Ähnlich wie ein ungenauer Begriff wie "Bauchschmerz" nichts über die Ursache des Schmerzes aussagt, sagt auch "Sprunggelenksarthrose" nichts über die spezifische Ursache der Gelenkserkrankung. Durch eine eingehende Diagnostik aller Bestandteile des Sprunggelenks gelingt es dem Arzt jedoch, die Ursache der Beschwerden herauszufinden.

Die Ursachen der Sprunggelenksarthrose stehen meist in Verbindung mit oft lange zurückliegenden Ereignissen wie Umknicktrauma, Sturz oder ein Verkehrsunfall.

Es gibt viele Mechanismen, die nach langer Zeit schließlich zu einer Sprunggelenksarthrose führen können. Das ist beispielsweise ein freier Gelenkkörper, eine Achsfehlstellung, eine Bandverletzung.

Der Sprunggelenksarthrose können also völlig unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen. Diese Ursachen gilt es durch die ärztliche Untersuchung herauszufinden, um eine gelenkerhaltende Behandlungsstrategie entwerfen zu können.

Gemeinsam ist diesen unterschiedlichen Ursachen und Krankheitsverläufen lediglich das schmerzhafte Endstadium: Der Gelenkverschleiß im Sprunggelenk durch Abbau und Zerstörung der Knorpelschicht auf den Gelenkflächen.

Wer bekommt Sprunggelenksarthrose?

Wie häufig betreffen Sportunfälle das Sprunggelenk?
  • Volleyball 40%
  • Basketball 39%
  • Fußball 36%
  • Trampolin 31 %
  • Laufen / Joggen 30%

Verglichen mit Arthrose von Hüfte und Knie, tritt Sprunggelenksarthrose relativ selten auf. Der Patient mit Arthrose im Sprunggelenk ist durchschnittlich wesentlich jünger, als andere Arthrosepatienten. Die Ursache ist meistens traumatisch, also unfallbedingt. Das Trauma führt zu Fehlstellungen und Überbeweglichkeiten des Sprunggelenks, und später zu Arthrose. Die Behandlung ist daher sehr stark unfallchirurgisch geprägt: Die genaue Analyse der Fehlstellungen und Wiederherstellung der Belastungsachse ist stets die Grundlage der gelenkerhaltenden Therapie des Sprunggelenks. Findet diese Untersuchung nicht statt, können wir die Arthrose-Schmerzen und den Verschleiß also nur lindern.

Ursachen der Sprunggelenksarthrose: Folge von Verletzungen

Ursachen der Arthrose im Sprunggelenk

  • Fehlstellungen im Sprunggelenk nach Bänderriss
  • Knochen und Knorpelverletzungen nach Bänderriss
  • Überlastung des Sprunggelenks durch Sport oder Übergewicht
  • Zu wenig Bewegung
  • Fehlstellungen und Störungen der Beinachse durch Fußfehlstellungen (Klumpfüße, Senkfuß)
  • Fehlstellung nach einem Bruch des Sprunggelenks.
  • Entzündungsvorgänge (Rheuma).
  • Neurologische Ursachen, z.B. Polyneuropathie oder Nervenläsionen.
  • Stoffwechselursachen: Gicht, Hämochromatose, Diabetes mellitus.

Sprunggelenksfraktur

Das obere Sprunggelenk erkrankt sehr häufig nach einer Fraktur (Knochenbruch) an einer Arthrose. Meist tritt die Fraktur oberhalb der Sprunggelenksgabel auf. Eine solche Fraktur des Sprunggelenks kann viele unterschiedliche Schäden im Sprunggelenk zurücklassen: Dazu gehören vor allem Stufen im Gelenk. Die Form der Gelenkpartner kann sich ändern. Das Sprunggelenk kann instabil werden. Osteochondrale Läsionen (Knochenknorpel-Schäden) können sich aus anfänglichen Knorpelschäden zu einer gefährlichen Arthrose im Sprunggelenk entwickeln.

Die häufigste Fraktur betrifft den Außenknöchel (Fibula). Diese Fraktur kann die Stellung des Wadenbeines im Sprunggelenk verändern und dadurch eine Arthrose auslösende Instabilität zurücklassen.

Häufig können durch gelenknahe Knochenbrüche auch Stufen in der Gelenkfläche des Sprunggelenks entstehen.

Bei den komplexeren Frakturen des oberen Sprunggelenks ist die Arthrosegefahr sogar sehr hoch: Trümmerbrüche kann auch der beste Unfallchirurg selten ohne Veränderung der Gelenkform wieder zusammensetzen.

Pilonfraktur Röntgen Eine Pilonfraktur kann zu einer Vielzahl von Knochenfragmenten des Schienbeines im Sprunggelenk führen. Es ist selten möglich, einen Trümmerbruch des oberen Sprunggelenks unfallchirurgisch so zu versorgen, dass wieder eine glatte Gelenkfläche entsteht. Arthrose ist Monaten oder Jahre später meistens die Folge eines derartigen Traumas. © Dr. Martin Rinio

Bandschäden

Zu den weiteren wichtigen Verursachern von Sprunggelenksarthrose bei etwa 20% aller Patienten mit OSG-Arthrose gehören einmalige oder wiederkehrende Bandschäden des oberen Sprunggelenks durch Umknicken.

Fehlstellungen im Sprunggelenk

Arthrose kann aber auch entstehen, wenn sprunggelenksferne Knochenbrüche in einer Fehlstellung verheilen. Hierdurch entsteht eine ständige Fehlbelastung des Knorpels im Sprunggelenk. Meist werden diese Schäden erst im Verlauf von Jahren nach dem Ereignis sichtbar.
Neben den erworbenen Ursachen gibt es auch anlagebedingte Ursachen einer Sprunggelenksarthrose: Angeborene Klumpfüße, Plattfüße oder Hohlfüße.

Knochen-Knorpelverletzungen (Osteochondrale Läsionen)

Die mit Frakturen und Distorsionen (Verdrehungen) einhergehenden Quetschungen der Gelenkflächen im Sprunggelenk führen zum Absterben von Knorpelzellen. Gelenkflüssigkeit kann in den subchondralen - also unter dem Knorpel liegenden - Knochen eindringen. Das führt zu schmerzhaften Ödemen, wie sie typisch sind für Verstauchungen. Unter den Gelenkflächen könne sich in Folge dieser Knochen-Knorpelverletzungen auch flüssigkeitsgefüllte Zysten (Hohlräume) bilden, die die Gelenkfläche weiter destabilisieren.

Aseptische Nekrose oder Osteochondrosis dissecans im Sprunggelenk

Bei einer Aseptischen Nekrose des Talus stirbt das Knochengewebe unter dem Knorpel wegen Durchblutungsstörungen ab. Im ersten Stadium lagert sich Wassers in das Knochengewebe ein. Ein schmerzhaftes Ödem entsteht. Die Krankheitsprozesse bei Knochennekrose und bei Osteochondrosis dissecans im Talus sind nicht wirklich unterscheidbar. Osteochondrosis dissecans im Sprunggelenk tritt eher bei jugendlichen Patienten auf. Im späteren Lebensalter wird das vergleichbare Phänomen der Durchblutungsstörung als Osteonekrose bezeichnet. Das Ergebnis ist in beiden Fällen ähnlich: Die Gelenkfläche wird zerstört. Bei Osteochondrosis dissecans entsteht dieses durch das Ablösen eines Knochenfragmentes (sog. Dissecat oder "Gelenkmaus) aus der Gelenkoberfläche.

Bei der Knochennekrose des Talus wird die Gelenkfläche im Sprunggelenk durch den Kollaps der Gelenkoberfläche über dem Nekrosebezirk

Sprunggelenksarthrose nach Außenbandriss am Sprunggelenk

Aussenbandabriss im Sprunggelenk Der Außenbandabriss im Sprunggelenk kann eines oder mehrere Außenbänder verletzen. In den meisten Fällen genügt Ruhigstellung zur Wiederherstellung der Bandfunktion. In seltenen Fällen muss eine Rekonstruktion der Bänder das Sprunggelenk wieder stabilisieren. © Gelenk-Klinik.de

Schlecht verheilte Außenbandrupturen gehören mit zu den wichtigsten Auslösern für eine Arthrose des OSG. Außenbandrupturen am Sprunggelenk werden heutzutage - im Rahmen einer begründeten und wirksamen Therapie - meist einfach durch Ruhigstellung mit einer Orthese behandelt. Für etwa 20% aller Patienten ist diese Ruhigstellung aber nicht ausreichend: Eine Bandinstabilität bleibt zurück. Vor allem bei beschädigten Außenbändern führt das zu einer "Rotationsinstabilität" am Sprungbein. Dabei kommt es bei jeder Bewegung zu einer Verschiebung des Sprungbeines in der Sprunggelenksgabel. Diese Mehrbeweglichkeit führt zu Arthrose. Das betrifft vor allem Patienten mit hoher sportlicher oder beruflicher Belastung. Für Patienten mit Arthrose im Sprunggelenk ist dieser Test ein wichtiger Baustein der Diagnose.

Kräftigung der Tibialis Posterior Sehne bei Außenbandinstabilität Therabandübung Kräftigung der Tibialis posterior Sehne bei Außenbandinstabilität. Mit dieser und weiteren Übungen aus der Fuß- und Sprunggelenksschule können Bandinstabilitäten meist kompensiert werden, bevor sie zu Arthrose im Sprunggelenk führen. © www.fuss-sprunggelenk-akademie.de

In den meisten Fällen muss die Instabilität nicht einmal operativ behandelt werden. Eine gezielte Physiotherapie und Eigenübungen aus der Sprunggelenksschule können diese Instabilität sehr häufig wieder ausgleichen. In wenigen Fällen muss dennoch operiert werden.

Leider entfällt durch die hochgradig konservative Behandlung der Außenbandrupturen zu häufig die Nachuntersuchung um solche Restinstabilitäten in einem Zeitraum festzustellen, wo sie therapeutischer Intervention noch zugänglich sind.

Die Stellung des Rückfußes spielt eine zentrale Rolle für die Entstehung von OSG-Arthrose

Die korrekte Stellung des Sprungbeines (Talus) in der Sprunggelenksgabel ist von zentraler Bedeutung für die Gesundheit des Sprunggelenks. Jede Fehlstellung führt zu einseitiger mechanischer Belastung und Absterben der Knorpelschichten auf der Talusoberfläche. Damit wird die Stellung des Rückfußes zu einem zentralen Faktor, anhand dessen die Wahrscheinlichkeit einer Sprunggelenksarthrose beurteilt werden kann.

Valgusfehlstellungen, wie bei einem Knick-Senkfuß (Stellung des Fersenbeines nach außen) führen zu einer Überlastung des äußeren Bereichs des Sprungbeines.

Es gibt eine ganze Reihe von Ursachen für eine Valgusfehlstellung:

  • Mediale Bandinstabilität (das sind die Bänder im Inneren des Sprunggelenks, sog. Ligamentum deltoideum)
  • Fehlstellung des Fersenbeines.
  • Knick-Senkfuß wegen Tibialis Posterior Sehnen-Insuffizienz.

Varus-Arthrose des Sprunggelenks

Varusarthrose des Sprunggelenks beruht auf einer Innenstellung (O-Stellung) des Rückfußes mit einem entsprechend nach innen abgekippten Sprungbein. Hier findet sich der abgenutzte Bereich auf dem überlasteten Innenbereich des Sprungbeines. Auch bei der Varus-Arthrose des Sprunggelenks ist die Ursache entweder posttraumatisch (nach Malleolarfraktur) oder degenerativ, z.B. Degeneration des M. tibialis posterior.

Unterschiedliche Arthrose-Morphologien im Sprunggelenk

Je nach Art und Ursache der Fehlstellung sind andere Bereiche des Talus betroffen. Anhand der Lage der Arthrose kann der Spezialist einen Rückschluß auf die Ursache ziehen:

  • Mediale Arthrose des Sprunggelenks im innen gelegenen Teil.
  • Laterale Arthrose des Talus in außen gelegenen Teil.
  • Dorsalbetonte Arthrose im Sprunggelenk im hinten gelegenen Teil.
  • Ventralbetonte Arthrose im vorne gelegenen Teil.

Die zentrale Rolle der Bänder für die Funktion des Talus (Sprungbeines)

Die folgenden Bilder zeigen schematisch den Talus (Sprungbein) von oben gesehen. Die gelenkbildenden Partner Schienbein (Tibia) und Wadenbein (Fibula) sind gelb eingezeichnet. Das Sprungbein nimmt das gesamte Körpergewicht des Menschen beim Gehen auf. Das Sprungbein wird durch keinen Muskel aktiv in Postion gehalten. Lediglich Bänder sichern die Position des Talus. Die Position der umgebenden Bänder und Gelenke definieren das für die Entstehung der Arthrose wichtige Verhalten des Sprungbeines. Bei der Untersuchung der Sprunggelenksarthrose gilt diesem Zusammenhang unsere höchste Aufmerksamkeit.

violett: Sprungbein; gelb links: Wadenbein; Gelb rechts: Schienbein

Die Lage des Talus (violett: Sprungbein, gelb-links: Wadenbein und gelb-rechts:Schienbein) wird durch die vorderen Bänder des Sprunggelenks mitbestimmt Die Lage des Talus (violett: Sprungbeines, gelb: Wadenbein und Schienbein) wird durch die umgebenden Bänder des Sprunggelenks mitbestimmt. © www.fuss-sprunggelenk-akademie.de Riss des Außenbandes destabilisiert den Talus (Sprungbein) und führt zu einem Höhertreten des lateralen (außenliegenden) Talus Ein Riss des Außenbandes destabilisiert den Talus (Sprungbein) und führt zu einem Höhertreten des lateralen (außenliegenden) Talus. (violett: Sprungbeines, gelb: Wadenbein und Schienbein) © www.fuss-sprunggelenk-akademie.de Riss des Innenbandes destabilisiert den Talus und führt zu einem Höhertreten des medialen (innenliegenden) Talus. Riss des Innenbandes destabilisiert den Talus und führt zu einem Höhertreten des medialen (innenliegenden) Talus. © www.fuss-sprunggelenk-akademie.de Der Riss der Innenbänder und Außenbänder ändert die Biomechanik des Sprungbeines (Talus) ebenfalls) Der gleichzeitige Riss der Innenbänder und Außenbänder ändert die Biomechanik des Sprungbeines (Talus) am stärksten. © www.fuss-sprunggelenk-akademie.de

Stadien und Morphologie einer Sprunggelenksarthrose

Warum führt Bandinstabilität zu Arthrose?
Lockere Bänder und Sehnen haben zur Folge, das Sprunggelenk nicht mehr richtig geführt wird. Die das Sprunggelenk bildenden Knochen sind nicht mehr optimal zueinander platziert. Der Knorpel wird an manchen Stellen im Gelenk überlastet und abgerieben. Der Knorpel geht also verloren. Durch den Verlust des Gelenkspaltes verstärkt sich die Fehlstellung: Ein Teufelskreis entsteht.

Der sogenannte Gelenkspalt wird durch die im Röntgenbild durch den Abstand der Knochen im Gelenk nur indirekt sichtbare Knorpelschicht gebildet. Ist diese Schicht noch ausgeprägt, halten die Gelenkpartner im Sprunggelenk einen im Röntgenbild deutlich sichtbaren Abstand zueinander.

Schwindet der Gelenkspalt durch Knorpelabrieb und Arthrose, resultiert eine erhöhte Belastung des angrenzenden Knochens. Die Folge ist vermehrter Knorpelabrieb.

Die stoßdämpfende Funktion des Gelenkknorpels im Sprunggelenk geht durch den Abrieb mehr und mehr verloren. Entzündungen mit Schwellung im Knöchel sind die Folge.

An den Rändern des Sprunggelenks, wo die Knochen nach zunehmender Verengung des Gelenkspaltes knirschend aneinander reiben, kommt es zu überschießender Knochenbildung (Knochensporne oder Osteophyten).

Diese Knochensporne sind die direkte Folge des Knorpelschadens und markieren den Übergang zur Sprunggelenksarthrose.

Fehlstellung als Ursache der Sprunggelenksarthrose

Röntgenbild einer medialen Gonarthrose X-Stellung der Ferse
LINKS: Die Gelenkflächen im Sprunggelenk sind nicht mehr kongruent. Das von unten kommende Sprungbein wird durch die Schrägstellung nur im Inneren (medialen) Anteil belastet. Dort kann sich durch die Überlastung eine Arthrose entwickeln. MITTE: Die Fehlsstellung des Sprunggelenks ist auch von außen sichtbar. Gelb eingezeichnet ist auch die geänderte Zugrichtung der Achillessehne. Diese stärkste Sehne im menschlichen Körper verstärkt die Fehlstellung durch Ihre Abweichung von der statischen Belastungsachse. RECHTS: Rot eingezeichnet ist die normale Sprunggelenksachse. Unterschiedliche Ursachen können zu einer Abweichung führen, die durch Fehlbelastung eine Sprunggelenksarthrose verursachen.
Warum ist Sprunggelenksarthrose seltener als Kniearthrose?
  • Knorpel im Sprunggelenk ist haltbarer gegenüber abbauenden Enzymen
  • Knorpel im Sprunggelenk kann etwas besser regenerieren als im Knie
  • Der Talus passt genau in die Sprunggelenksgabel: Gelenke mit einer höheren Kongruenz der Gelenkpartner sind stabiler gegenüber Arthrose.

Die konservative (nichtoperative) Therapie der Sprunggelenksarthrose versucht, den Krankheitsverlauf zu verzögern. Meist hat die Physiotherapie den Zweck, die Gelenkstabilität erhöhen. Physiotherapie, insbesondere eine spezielle Sprunggelenkschule, kann die Führung des Sprunggelenks durch Muskeltraining und Verbesserung der Koordination verbessern. Physiotherapie kann durch Entlastung des Gelenks und verbesserte Gelenksführung auch die Regeneration des Knorpels nach Knorpelschäden verbessern.

Ein sehr effektives Mittel gegen Arthroseschmerzen im Sprunggelenk sind auch orthopädische Schuhversorgungen. Durch Erhöhung des Außenrandes oder des Innenrandes oder durch Einlagenversorgung können die Bewegnungsabläufe verbessert werden und die Stellung des Gelenks optimiert werden.

Je nach Diagnose können unterschiedliche Operationen helfen, den Verlauf zu verlangsamen oder die Schäden zu beheben.

Stadien der Sprunggelenksarthrose

Knorpelveränderungen bei Arthrose im Sprunggelenk
  • Grad 0: Gesunder gleitfähiger Knorpel
  • Grad 1: Knorpelerweichung, Störungen der Knorpelstruktur.
  • Grad 2: Mäßige Störung des Bindegewebes im Knorpel.
  • Grad 3: Einrisse in die Knorpeloberfläche, Aufrauung.
  • Grad 4: Knochen ist nicht mehr von Knorpel bedeckt, "Knorpelglatze".

Eine Arthrose des oberen Sprunggelenkes entsteht durch einen jahrelangen Erkrankungsprozess. Am Anfang steht immer eine Schädigung des Gelenkknorpels (Osteochondrose). Nach dieser initialen Schädigung ist dieser nur noch vermindert belastbar.

Dieser ist an seiner Oberfläche deutlich rauer als gesunder Knorpel und führt daher zu einem vermehrten Knorpelabrieb im Gelenk. Die Farbe des Gelenkknorpels ändert sich von weiß zu einem Gelbton.

Knorpelschaden SprunggelenkArthroskopische Fotografie des Gelenkknorpels im Sprunggelenk eines Patienten zeigt einen Knorpelschaden im Sprunggelenk.

Zu Beginn der Arthrose im oberen Sprunggelenk ist diese verminderte Belastbarkeit nur bei starker Belastung (Kontaktsport, Fußball, Tennis) bemerkbar. Das Gelenk bleibt nach eigentlich normalen Belastungen immer länger schmerzhaft, bis es sich weider erholt hat.

Später kann aber auch die gewöhnliche Alltagsbelastung zu Schmerzen führen.
Die Reibung glatter Knorpelflächen in einem gesunden Gelenk beträgt nur ein Bruchteil der Reibung beim Gleiten zweier Eiswürfel aufeinander.

Die Aufrauhung oder das komplette Aufbrechen der Knorpelfläche erhöht die Reibung sehr stark. Im Laufe der Zeit geht neben der Gleitfunktion auch die stoßdämpfende Funktion des Knorpels im Sprunggelenk verloren.

Die abgeriebenen Partikel des Knorpels unterhalten den weiteren Verschleiß des Gelenks, da der geschädigte Knorpel durch eine fortlaufende Entzündungsreaktion im Gelenk weiter geschädigt wird.
Es resultiert eine vermehrte Belastung des angrenzenden Knochens, da die Dämpfung durch den immer weniger elastischen Knorpel nachlässt. Hierdurch werden Knochenanbauten (Osteophyten) am Sprunggelenk ausgebildet, die das Gelenk zunehmend in der Bewegungsfähigkeit einschränken.

Klassifikation: Primäre und sekundäre Sprunggelenksarthrose

Man unterscheidet nach der Ursache der Sprunggelenksarthrose:

  • Primäre Sprunggelenksarthrosen (primäre OSG Arthrosen)
  • Sekundäre Sprunggelenksarthrosen (sekundäre OSG Arthrosen)

Klassifikation nach Ursachen der Sprunggelenksarthrose:

  • Nach Unfall entstehende Sprunggelenksarthrosen
  • Rheumatisch bedingte Sprunggelenksarthrosen
  • Infektionsbedingte Sprunggelenksarthrosen
  • Als Folge einer neurologischen Lähmung entstehende Sprunggelenksarthrosen

Bei der primären Sprunggelenksarthrose ist die Ursache nicht geklärt. Sie entsteht scheinbar spontan - ohne Auslöser oder erkennbare Ursachen. Dabei ist die primäre Arthrose des Sprunggelenks nicht häufig. Die Ursachen der primären Sprunggelenksarthrose sind noch weitgehend ungeklärt. Vielleicht handelt es sich hier ebenfalls um traumatische Einwirkungen mit Knorpelschäden, die einfach nicht als solche erkannt wurden.

Sehr viel häufiger als bei anderen großen Gelenken (Knie, Hüfte) liegt der Arthrose des Sprunggelenks eine konkrete Ursache zu Grunde.
Die sekundäre Sprunggelenksarthrose kann verschiedenste Ursachen haben. Meistens ist ein Unfall (Trauma) vorausgegangen.

Klinische Diagnose der Sprunggelenksarthrose: Arztgespräch und Untersuchung

Symptome der Sprunggelenksarthrose

  • Anlaufschmerzen (Warmlaufen des Gelenks)
  • Ruheschmerzen am Morgen.
  • Schnelle Ermüdung bei Belastung
  • Verringerung der Gehstrecke (Belastungsschmerz)
  • Reibegeräusche
  • Bewegungsstörungen (Impingements)
  • Zunehmende Steifheit
  • Schwellung und Entzündung
  • Verformung des Gelenks
  • Blockierungen des Gelenks durch Einklemmung von Weichteilen, Knorpel und Knochenteilen im Gelenk.
  • Schmerzhaftigkeit beim Gehen auf unebenem Boden oder Gelände

Im Arztgespräch werden meist die starken Sprunggelenksschmerzen und Schwellungen als Grund des Arztbesuches genannt. Treten die Schmerzen noch belastungsabhängig auf, also direkt nach dem Sport oder nach einer Wanderung, ist das ein Hinweis auf ein früheres Stadium der Sprunggelenksarthrose. Ruheschmerzen und Dauerschmerzen im Sprunggelenk weisen den Arzt auf eine fortgeschrittene Sprunggelenksarthrose hin.

Ein weiterer Hinweis ist frühzeitige Ermüdung bei Belastung.

Die Sprunggelenkserkrankung führt beim Betroffenen zuerst nur zu gelegentlichen Sprunggelenksschmerzen, nachdem das Bein stärker belastet wurde. Die Sprunggelenksbeschwerden werden im Verlauf der Erkrankung häufiger und die Belastbarkeit nimmt ab. Die Beweglichkeit des Sprunggelenkes wird durch die immer wiederkehrenden Entzündungen der Gelenkkapsel geringer. Die schmerzbedingte Schonung des Fußes führt zu einem charkteristischen Entlastungshinken.

Je nach Ausmaß der Schäden im Sprunggelenk kann es zu verschiedenen Beschwerden kommen. Typische Arthrosebeschwerden des Sprunggelenkes sind im Anfangsstadium gelegentliche Schmerzen oder Ermüdungserscheinungen im Sprunggelenk.

Morgendliche Anlaufschmerzen oder Sprunggelenksschmerzen nach längerer Ruhephase sind relativ typisch. Erst im weiteren Verlauf der Arthrose treten die Schmerzen im Sprunggelenk auch als Ruheschmerzen bei Nacht auf.

Durch die Sprunggelenksbeschwerden wird die Lebensqualität der Betroffenen zunehmend eingeschränkt.

Die Gehstrecke verkürzt sich. Die Belastungsfähigkeit im Sport nimmt deutlich ab. Patienten mit Sprunggelenksarthrose haben nach sportlichen Belastungen oft noch tagelang einen "Gelenkkater": Das Gelenk schmerzt und fühlt sich entzündet an. Die Teilnahme am Alltags- und Arbeitsleben wird durch Sprunggelenksarthrose deutlich eingeschränkt. Bewegungseinschränkungen des Sprunggelenkes und Schonhaltungen führen regelmäßig zur Ausstrahlung der Beschwerden in den Fuß hinein oder den Unterschenkel hinauf.

Inspektion der Beinachse und Achse des Sprunggelenks

Pes valgus:
Fehlstellung des Rückfußes, also der Ferse.
Pes planovalgus:
Der Knicksenkfuß geht auch mit einer Außendrehung der Fersen einher. Zusätzlich entsteht an der Fußwurzel eine Außendrehung der Längsachse des Fußes entlang der Linie zwischen Sprungbein und Fußwurzel. Das Fersenbein kippt als Reaktion auf diese Fehlstellung ebenfalls nach außen.

Bei der klinischen Untersuchung inspiziert der Arzt die Beinachse von vorne und hinten.

Fehlstellungen im Sprunggelenk sind besonders wichtig: Fehlstellungen des Fersenbeines nach innen oder außen beeinflussen die Gesundheit des Sprunggelenks sehr stark.

Ebenso wollen wir die Situation der Fußgewölbe untersuchen. Ein Knick-Senkfuß (pes planovalgus) kann mit einer Außendrehung des Fersenbeins (sog. Valgusstellung des Rückfußes) einhergehen. Angeborene oder durch Unfall erworbene Fehlstellungen können also direkt eine Sprunggelenksarthrose verursachen. Der Arzt wird daher im Gespräch stets eingehend nach Unfällen oder Fußschmerzen in der Vergangenheit fragen.

Die Röntgenuntersuchung

Röntgenbild SprunggelenksarthroseRöntgenbild einer Sprunggelenksarthrose (seitlich). Der Gelenkspalt zwischen der Sprunggelenksgabel und dem Sprungbein ist nicht mehr sichtbar. Die Knorpelschicht ist völlig abgenutzt.

Zur Diagnose der Sprunggelenksarthrose sind Röntgenaufnahmen unter Belastung des Beines sehr hilfreich. Eine Beurteilung der Sprunggelenksarthrose mit Hilfe von Aufnahmen, die ohne Belastung gemacht wurden, ist unvollständig. Belastungs-Aufnahmen stellen die Achsverhältnisse und die Verteilung der Knorpelschäden im Sprunggelenk dar und liefern zugleich Aussagen über die Ursache der Arthrose.

Röntgenuntersuchung der Sprunggelenksachse und der Beinachse

Zur Einschätzung der Rolle der Fehlstellung des Rückfußes ist eine sog. Salzmann Aufnahme hilfreich: Sie bildet Fersenbeinstellung ab. So ist eine Aussage über die Rolle von Fehlstellungen des Rückfußes bei der Entstehung der Sprunggelenksarthrose möglich.

Fehlstellung der Sprunggelenksgabel führt zu Überbeweglichkeit im Sprunggelenk Fehlstellung der Sprunggelenksgabel führt zu Überbeweglichkeit im Sprunggelenk. Die Pfeile zeigen die fehlende Übereinstimmung zwischen Schienbein (Tibia) und Wadenbein (Fibula) nach Syndesmose-Riss. © Dr. Thomas Schneider

Weiterhin werden Belastungsaufnahmen des Fußes durchgeführt, um den Grad der schon vorhandenen Begleitarthrosen an den Nachbargelenken des Sprunggelenkes zu beurteilen. Die Stellung des Fußlängsgewölbes ist von großer Bedeutung für das Sprunggelenk: Eine Abflachung des Fußgewölbes beim Plattfuß, aber auch die gegenteilige Änderung beim Hohlfuß, führt zu Konsequenzen für die Gesundheit des oberen Sprunggelenks.

Ganzbeinaufnahmen zur Beurteilung der gesamten Beinachse und Ihres Einflusses auf das Sprunggelenk sind - nicht nur vor Umstellungsoperation oder Prothesenoperation - sinnvoll und notwendig.

Fehlstellung der Sprunggelenksgabel vergrössert den Abstand zwischen Talus zur Tibia Fehlstellung der Sprunggelenksgabel führt zu vergrößertem Abstand zwischen Talus und Tibia. Die Pfeile zeigen die fehlende Übereinstimmung zwischen den Gelenkpartnern. Diese Fehlstellung der Sprunggelenksgabel kann unbehandelt zu Arthrose führen. © Dr. Thomas Schneider

Aufnahmen im Computertomographen können eine sinnvolle Ergänzung sein, um die Begleitarthrosen darzustellen.

Die SPECT Untersuchung kann eine Aussage über die aus der Lastverteilung resultierenden Knochenumbauprozesse ermöglichen.

Wie erkennt der Arzt die Sprunggelenksarthrose im Röntgenbild?

Frühe Zeichen der Sprunggelenksarthrose im Röntgenbild:
Eine Verschmälerung des Sprunggelenkspaltes ist ein indirektes Zeichen für ein Knorpelschädigung und damit ein frühes Zeichen der Sprunggelenksarthrose.
Resultierend aus dem Knorpelschaden kommt es zu einer Anpassungsreaktion des sprunggelenksnahen Knochens. Eine Verdichtung des Knochens (Sklerosierung des Knochens) am Sprunggelenk ist die Folge des Knorpelabbaus.

Zeichen einer fortgeschrittenen Sprunggelenksarthrose im Röntgenbild

Arthrose Sprunggelenk RöntgenbildArthrose Sprunggelenk im Röntgenbild. Deutlich sichtbar ist der verminderte Gelenkspalt. Die Knorpelschicht ist deutlich reduziert, die Gleitfähigkeit und die Dämpfungseigenschaften des Gelenks werden dadurch herabgesetzt.

Der Gelenkspalt des Sprunggelenkes verschwindet zunehmend und der gelenknahe Knochen verdichtet immer stärker bis der Randbereich des Knochens durch die vermehrte Belastung mit der Ausbildung von Knochenanbauten sog. Osteophyten reagiert. Die Druckzunahme im Knochen kann dann im Verlauf zu b lasenförmigen Knochenauflösungen sog. Geröllzysten (oder Geoden) führen. Dies sind Hohlräume im Knochen, die durch Knochentod (Osteonekrose) entstehen. Als letztes Zeichen einer Sprunggelenksarthrose verformen sich die Gelenkpartner, denn die Belastungslinien des Gelenkes verändern sich.
Am oberen Sprunggelenk entsteht häufig eine Abflachung des Sprungbeines (Talus) und eine vermehrtes Vorgleiten des Knochens.
Durch diese Veränderungen resultieren zunehmende Einschränkungen, die sich dann weiterhin auf die benachbarten Gelenke auswirken können.

Konservative Arthrose-Therapie am Sprunggelenk will nicht nur Schmerzen lindern

In erster Priorität werden nicht operative Therapien der Sprunggelenksarthrose durchgeführt. Die vorgeschlagenen Therapien sind vom Stadium der Sprunggelenksarthrose abhängig. Das Ziel all dieser Maßnahmen ist es, den Verlauf der Arthrose zu verzögern oder aufzuhalten.

Therapieprinzipien bei Sprunggelenks-Arthrose

  • Verbesserung des Stoffwechsels fördert die Knorpelregeneration.
  • Verbesserung der Selbstschutzmechanismen (Propriozeption) verhindert weiteres Umknicken und Verletzungen.
  • Die Kräftigung der Muskeln verbessert die Führung und Stabilität des Sprunggelenkes.
  • Begradigung der Beinachsen senkt knorpelschädigende Belastungen.
  • Die Korrektur von Fehlstellung des Rückfußes verhindert eine einseitige Abnutzung der Knorpelschicht.
  • Schmerz und Entzündungstherapie verbessert den Verlauf knorpelschädigender Entzündungen bei aktivierter Arthrose im Sprunggelenk.

Um die Wirkmechanismen der konservativen Therapie zu verstehen, müssen wir auf die Umstände zurückblicken, die wir weiter oben bei der Entstehung der Sprunggelenksarthrose kennengelernt haben. Bei all den verfügbaren konservativen Therapieformen geht es für uns nicht darum, "irgendetwas" zu machen, das helfen könnte. Es geht vielmehr darum, gezielt auf die Mechanismen der Arthroseentstehung einzuwirken. Jede konservative Therapiemethode hat also einen sinnvollen Platz in einem Gesamtkonzept.

Dabei ist es auch nicht sinnvoll, zwischen operativen und konservativen Therapien zu unterscheiden. Beide Therapieformen haben eine Zielrichtung: Die Kongruenz (Passform) und Stabilität des Sprunggelenks zu verbessern, um den Arthroseprozess zu verlangsamen oder ganz aufzuhalten.

Deswegen wollen wir Ihnen alle konservativen und operativen Maßnahmen unter dem Aspekt der Stabilisierung des Sprunggelenks vorstellen, und zugleich den konkreten Nutzen innerhalb einer umfassenden Behandlungsstrategie der Sprunggelenksarthrose deutlich zu machen.

So wird auch deutlich, dass wir ausgehend von dem spezifischen Stadium Ihrer Sprunggelenksarthrose und ihren besonderen Umständen ein jeweils angepasstes Therapiekonzept finden müssen. Auch beim Einsatz operativer Mittel können Sie ein stabiles, schmerzfreies Sprunggelenk nur dann erreichen, wenn Sie Ihre Lebensweise auch langfristig an den Prinzipien der Sprunggelenksschule orientieren.

Dazu müssen Sie die Prinzipien verstehen, unter denen ein Sprunggelenk gesund bleibt bzw. unter denen sich auf Grund von Fehlbelastungen eine Arthrose entwickelt.

Aus diesem Grund haben wir für unsere Patienten eine einfach nachvollziehbare Sprunggelenksschule entwickelt, die Sie in der Gelenkreha-Physiotherapie einüben können.

Übungsbeispiel Balance Board:

Ziel dieser Übung: Verbesserung der Koordination und der Schutzreflexe im Sprunggelenk

Ausgangsstellung: Hüftbreiter Stand auf dem Therapie-Kreisel (Balance-Board)

Ausführung: Balancieren Sie Ihr Gleichgewicht auf dem Kreisel aus.

Therapiekreisel balancierenAuf dem Therapiekreisel lernen Füße und Sprunggelenke mit Unebenheit und Instabilität umzugehen. Therapiekreisel DetailTherapiekreisel: Die Fähigkeit der Füße auf Unebenheiten zu reagieren, wird trainiert. Einbeinstand auf dem Therapiekreisel: Übung für FortgeschritteneEinbeinstand auf dem Therapiekreisel: Übung für Fortgeschrittene
Weitere Übungen bei chronischer Instabilität des Sprunggelenks auf http://fuss-sprunggelenk-akademie.de

Weitere Übungskonzepte finden Sie auf unserer Spezialwebseite www.fuss-sprunggelenk-akademie.de

Bitte beachten Sie, dass ein eigenständig durchgeführtes Übungskonzept bei Sprunggelenksinstabilität, Sprunggelenksschmerzen und Sprunggelenksarthrose erst nach gründlicher ärztlicher Voruntersuchung, Diagnose sowie Einweisung durch unsere Physiotherapeuten empfohlen wird. Wir müssen sicher stellen, dass die Übungen tatsächlich zu Ihrer Situation passen.

Die für Sie besonders geeigneten Übungen werden Ihnen dann bei der Einweisung durch den Physiotherapeuten als für sie passendes Übungskonzept ausgehändigt.

© 2014 Dr. Thomas Schneider, www.fuss-sprunggelenk-akademie.de

Konservative Arthrosetherapie

Konservative Maßnahmen

Schmerzmittel

Die Grundlage einer medikamentösen Behandlung ist meist auf der Grundlage entzündungshemmender Schmerzmittel, so genannter Antirheumatika oder NSAR (z.B. Diclofenac). Diese schmerzstillenden Medikamente haben als Schmerzmittel und Entzündungshemmende Mittel durchaus Ihre Berechtigung. Schmerzmittel sollten aber nicht täglich und Bedenken eingenommen werden. Nehmen Sie diese nicht schon regelmäßig am Morgen, sondern versuchen Sie diese, bei beginnenden Beschwerden im Alltag zu nehmen.

Nachdem konservativen Maßnahmen ausgeschöpft wurden, können operative Maßnahmen zur Therapie in Frage kommen, wenn das Therapieziel noch nicht erreicht wurde. In den meisten Fällen genügen konservative Therapieformen zur Versorgung der Sprunggelenksarthrose.

Aber auch nach einer erfolgreichen operativen Behandlung, kann das Sprunggelenk nur mit einer langfristig angelegten konservativen Nachbehandlung des behandelt werden.

Die physiotherapeutische Sprunggelenksschule ist daher auch nach einer erfolgreichen Operation des Sprunggelenks weiterhin notwendig.

Sprunggelenk unter Belastung beugen und Strecken

Übungsziel: Verbesserung von Beweglichkeit und Kraft im oberen Sprunggelenk.

Hilfsmittel: keine

Ausgangsstellung: Im Sitzen auf dem Stuhl, Fuß hat Bodenkontakt.

Ausführung: Rollen Sie den Fuß langsam auf die Zehenspitzen, halten Sie dort kurz die Spannung. Den ganzen Fuß wieder auf den Boden setzen und die Zehenspitzen nach oben in Richtung Körper ziehen.

Sprunggelenk strecken Sprunggelenk flach auf dem Boden Sprunggelenk strecken
Weitere Übungen bei chronischer Instabilität des Sprunggelenks auf http://fuss-sprunggelenk-akademie.de

Physiotherapie und Sprunggelenksschule

Nach einer Bandverletzung beobachten wir bei 20% der Patienten eine chronische Instabilität im Sprunggelenk. Vor allem bei Sportlern kann das ein Nachspiel haben, weil die Verletzungsneigung dauerhaft erhöht ist. Eine Bandinstabilität birgt die Gefahr von wiederholten Umknicktraumen in sich. Auch ein lediglich erhöhtes Spiel im Gelenk, also verminderte Kongruenz der Gelenkflächen kann bereits zu einer Degeneration des Sprunggelenks führen. Häufig führen die dabei entstehenden Verletzungen zu Sprungelenksarthrose. In vielen Fällen kann ein spezifisches Training die Schutzreflexe schulen und weiteres Umknicken verhindern. Neben dem "balance board" (siehe oben) gibt es dafür eine Reihe von Übungen, die die stabilisierenden Muskeln kräftigen, die Selbstwahrnehmung fördern und das Sprunggelenks langfristig stabiler machen. Auch nach einer operativen Bandplastik oder Bandrekonstruktion helfen diese Übungen, das Sprunggelenks wieder zu stabilisieren.

Schuhzurichtung und Einlagen bei Sprunggelenksarthrose

Orthopädische Schuhe und Einlagen verbessern das Abrollverhalten des Sprunggelenks. Fehlstellungen können z.B. durch Schuhaußenrand- oder Innenranderhöhung ausgeglichen werden. Dadurch können Einlagen und orthopädische Schuhe Schmerzen im Sprunggelenk lindern und den Krankheitsprozess aufhalten.

Zusätzlich kann das Sprunggelenk durch einen Arthrodesestiefel von außen gestützt werden. Vor allem im Anfangsstadium der Sprunggelenksarthrose können orthopädie-technische Hilfen den Arthroseschmerz deutlich reduzieren und die allgemeine Beweglichkeit im Sprunggelenk verbessern.

Operative Therapie der Sprunggelenksarthrose

Die Valgusstellung des Fersenbeines (O-Stellung oder nach innen Knicken) ist eine Fehlstellung des Sprunggelenks, die eine Sprunggelenksarthrose beschleunigt. Die Valgusstellung des Fersenbeines (X-Stellung oder nach Innen Knicken) ist eine typische Fehlstellung des Sprunggelenks und kann zur Sprunggelenksarthrose führen. © Dr. Thomas Schneider

Ebenso wie die konservative Therapie, will auch die operative Therapie die Stabilität des Sprunggelenks wieder verbessern und dadurch die Ursache der Sprunggelenksarthrose therapieren.

Dabei werden alle operativen Verfahren genutzt, die die mechanische Führung des Gelenks durch Muskeln und Sehnen wieder verbessern können. Wie wir oben gelernt haben, wird eine Sprunggelenksarthrose durch Abweichungen der Beinachse oder Fehlstellungen im Sprunggelenk verstärkt.

Korrekturen, die die Sprunggelenksachse wieder herstellen oder eine asymmetrische Lage des Sprungbeines in der Sprunggelenksgabel beseitigen, sind daher entweder gelenkerhaltend, oder zumindest arthroseverzögernd.

Operative Methoden bei Sprunggelenksarthrose

Prothese SprunggelenkSprunggelenkprothese im Röntgenbild

Hier wird die Sprunggelenksprothese, die gangbilderhaltend ist im Vergleich zur früher als Standardtherapie definierten Sprunggelenksversteifung, einen immer wichtigeren Platz in der Versorgung ein.

Sprunggelenksarthroskopie: Die operative Therapie der Sprunggelenksarthrose

Sprunggelenksarthroskopie kann...

  • Bandrekonstruktion
  • Bandplastik und Refixation
  • Knorpeltransplantation
  • Knorpeltherapie
  • Entfernung freier Gelenkkörper ("loose bodies")
  • Entfernung von Knochenspornen
  • Therapie von Gelenkschleim- hautentzündungen (Synovialitis)
  • Therapie von Bewegungsblockaden ("Impingement") des Sprunggelenks

Das direkteste operative Verfahren zur Inspektion und minimalinvasiven Therapie des Sprunggelenks ist die Sprunggelenksarthroskopie. Bei dieser Schlüsselloch-Operation werden lediglich kleine Hautschnitte (c.a. 1 cm) in der Umgebung des Sprunggelenks gesetzt durch die Behandlungsschläuche mit Geräten und kleinen Kamerasonden (Endoskop) in das Gelenk eingeführt werden.

Mit einer arthroskopischen Operation des Sprunggelenks können wir die Situation im Gelenk direkt inspizieren und den Zustand von Bändern, Knochen und Knorpel in direkter Kamerasicht ermitteln. Die Wundheilung nach einer Sprunggelenksarthroskopie verläuft durch die kleinen oberflächlichen Schnitte sehr schnell. Die Narbenbildung ist sehr gering. Durch diesen Eingriff ist eine komplikationsarme und sanfte operative Therapie der Sprunggelenksarthrose möglich.

Eine Knochenumstellung zur Angleichung der Gelenkflächen kann das Sprunggelenk wieder normalisieren. LINKS: Eine Verkippung des Talus (Sprungbeines) vermindert die Passform der Gelenkpartner im Sprunggelenk. Das meiste Gewicht lastet auf dem Rand des Sprungbeines. Dort entsteht wegen chronischer Überlastung eine Arthrose. RECHTS: Nach einer Osteotomie (operativer Knochenumstellung) des Schienbeines (Tibia) ist bisher unbelastete Gelenkfläche im Gelenkspalt verfügbar. Die Entwicklung der Sprunggelenksarthrose kann - je nach Ausgangssituation - durch eine Osteotomie gestoppt oder um viele Jahre hinausgezögert werden. © Dr. Thomas Schneider

Begleitoperationen unterstützen Gelenkerhalt und Gelenkersatz gleichermassen

Gelenkerhalt oder Gelenkersatz des Sprunggelenks?

Die haltbaren Sprunggelenksprothesen der 3. Generation wurden Mitte der 90-er Jahre eingeführt. Seither haben die Spezialisten viel über die Faktoren gelernt, die eine Sprunggelenksprothese stabil halten. Diese Umstände wurden dann immer öfter vor der Operation der der Sprunggelenksprothese durch sog. Begleiteingriffe behandelt. So stellte sich heraus, dass durch die gleichen Verfahren für viele Patienten, denen bis vor Kurzem noch eine Arthrodese (Versteifung) empfohlen hätte, sogar gelenkerhaltend am Sprunggelenk behandelt werden konnten. Für diese Patienten können wir mit Hilfe operativer Begleiteingriffe auch bei Sprunggelenksarthrose häufig die natürliche Gehfähigkeit dauerhaft oder für einige Jahre erhalten.

Entscheidend für Gelenkerhalt - ebenso wie für Gelenkersatz - ist die Korrektur der meist arthroseauslösenden Begleitveränderungen in einem Sprunggelenk mit Arthrose.

Die Behandlung der Begleitveränderungen ist für eine Prothesenversorgung elementar. Zu den Begleiteingriffen gehören folgende Operationen:

Diese operativen Korrekturen des Sprunggelenks können einer frühzeitigen Lockerung der Sprunggelenksprothese vorbeugen.

Auch viele von Fehlstellung belastete und instabile Gelenke lassen sich nach erfolgreich durchgeführten Begleiteingriffen noch erfolgreich mit einer Sprunggelenks-Prothese versorgen.

Der komplexe Einfluss von Fußfehlstellungen auf die OSG-Prothese erfordert viel Erfahrung.

Knocheneingriffe oberhalb oder unterhalb des Sprunggelenks können notwendig sein.

Bei Fußfehlstellungen (Knick-Senkfuß) können auch Korrekturen an den Fußwurzelknochen mit Keilentnahme oder Verlängerung sinnvoll sein.

Operativer Gelenkerhalt statt Sprunggelenksprothese?

In die Entscheidung über die individuell geeignete operative Therapie fließen folgende Faktoren mit ein:
  • Die beobachtete Fehlstellung im Sprunggelenk.
  • Das Körpergewicht.
  • Aktivitätsgrad.
  • Arbeitsbelastung.
  • Alter des Patienten.

Schon die Korrektur der Begleitveränderungen wirkt sich positiv auf die Arthrose im Sprunggelenk aus. Das Potenzial von gelenkerhaltenden Eingriffen ist in Verbindung mit der modernen Osteosynthese (Knochenverpflanzungen) und Knorpeltherapie (Knorpeltransplantation im Sprunggelenk) deutlich gestiegen. Nach Versorgung der Begleiterkrankungen können in der Praxis viele Patienten letztlich ohne Sprunggelenksprothese oder Versteifung auskommen. Die Vermeidung oder das Hinauszögern einer Prothese oder Versteifung kann unseren Patienten über einige Jahre, manchmal für das gesamte weitere Leben Vorteile bringen.

Bandstabilisierung oder Bandplastik senkt die Wahrscheinlichkeit von Sprunggelenksarthrosen

Gelenkerhalt im Sprunggelenk durch...
  • Beseitigung von Störfaktoren (freie Gelenkkörper, Entzündungen der Gelenkschleimhaut)
  • Stabilisierung und Regeneration beschädigter Knorpelflächen
  • Bandstabilisierung und Bandplastik
  • Normalisierung der Beinachse durch Umstellung (Osteotomie) des Fersenbeins oder des Sprungbeines

Neben der Stabilität der Sehnen und Bänder ist vor allem die Kongruenz, also die genaue Passung von Sprungbein und Sprunggelenksgabel ein sehr wichtiger Aspekt. Wenn der Talus (Sprungbein, der fußseitige Gelenkpartner des Sprunggelenks) nicht ganz gerade ausgerichtet ist, werden manche Bereiche des Sprungbeines und der Sprunggelenksgabel überlastet. Andere Bereiche werden gar nicht in die Belastung einbezogen. In den überlasteten Bereichen wird der Knorpel nachhaltig geschädigt. Eine Arthrose entwickelt sich auf den mechanisch überlasteten Flächen des Sprunggelenks.

Bei der Sprunggelenksarthrose stehen zahlreiche operative Sprunggelenksbehandlungen zur Verfügung.

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Anatomische Struktur
Schulterschmerzen Ellenbogenschmerzen Hand und Handgelenk Huefte Wirbelsäule Hand Fuss Sprunkggelenk und Schmerzen im Knöchel Knieschmerzen und Schmerzen im Knöchel

Abteilung Fuß-Chirurgie

Dr Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie in Freiburg

Dr. med. Thomas Schneider
Facharzt für Orthopädie an der Gelenk-Klinik

 
Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg Dr. med. Martin Rinio, Facharzt für Orthopädie
Chirurgie und Unfallchirurgie an der Gelenk-Klinik

Vortrag 25.04.17, 19:30

"Knie und Hüftschmerzen"
Prof. Dr. Sven Ostermeier, Facharzt für Orthopädie Prof. Dr. med. Sven Ostermeier
"Erhalt des Kniegelenks durch Knorpeltherapie und Knieteilprothesen"
Dr. med. Martin Rinio, Facharzt für Orthopädie Dr. med. Martin Rinio
"Hüftarthrose verhindern oder minimalinvasiv oper- ieren: Hüftarthroskopie und Kurzschaftprothesen"

Geprüfte Qualität

Beratung in der Gelenk-Klink

EndoProthethikZentrum (EPZ) Gelenk-Klinik

  • Geprüfte Qualität und Erfahrung mit über 200 Prothesen/Jahr
  • Geprüfte Aus- und Weiterbildung unserer Spezialisten
  • Qualität in Diagnose, Operation und Nachsorge
  • Geprüfte Beratung und Aufklärung unserer Patienten

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