Orthopädische Gelenk-Klinik

Orthopädische Gelenk-Klinik

Alte Bundesstr. 58, 79194 Gundelfingen

Tel: (0761) 55 77 58 0

patienten@gelenk-klinik.de

Endoskopische Fersenspornabtragung

Wie verläuft die endoskopische Fersenspornabtragung?

Unter Röntgenkontrolle mit einer beweglichen Röntgenröhre (Bildwandler) wird der Fersensporn aufgesucht und mit einer Kanüle (Nadel) markiert. Dann werden über zwei kleine Hautschnitte eine Kamera mit Lichtquelle und spezielle chirurgische Instrumente eingeführt. Durch die Nadelmarkierung kann der Fersensporn leichter gefunden und dargestellt werden. Mit einer kleinen Kugelfräse wird der knöcherne Vorsprung entfernt. Das Fersenbein wird an der Unterfläche vollständig geglättet, um eine weitere Reizung der Sehnen zu verhindern.

Ablauf einer Fersenspornabtragung

Gibt es spezielle Risiken oder Einschränkungen dieser Methode?

Durch den minimal invasiven Eingriff ist nur eine eingeschränkte Übersicht möglich. Dadurch besteht die Gefahr, dass die Fußfaszie (Plantaraponeurose) zu viel oder zu wenig gespalten wird. Dieses Risiko wird durch den erfahrenen Operateur minimiert. Ungünstig für das Operationsergebnis kann eine sehr lange Beschwerdedauer vor der Operation oder starkes Übergewicht des Patienten sein. Außerdem bestehen auch bei diesem Eingriff wie bei jeder Operation die allgemeinen Risiken wie Thrombose, Embolien, Blutungen, Infektionen und Wundheilungsstörungen.

Abtragung des Fersenspornes mit dem Akromionizer Nach Darstellung des Fersenspornes wird dieser unter Sichtkontrolle mit dem Endoskop abgetragen. Die kleine Kugelfräse besitzt einen Weichteilschutz um den Fersensporn sicher ohne Weichteilverletzung entfernen zu können. Darsellung des Fersenspornes mit einem elektrothermischen Spezialinstument Darstellung des Fersenspornes mit einem elektrothermischen Spezialinstrument unter endoskopischer Kontrolle mit der Spezialkamera. Endoskopische Fersenspornabtragung Markierung mit einer Nadel von außenNadelmarkierung des Fersenspornes bei der endoskopischen Fersenspornabtragung

Was sind die Vorteile einer endoskopischen Fersenspornabtragung?

Roentgenbild einer minimalinvasiven endoskopischen Fersenspornabtragung
  • Kleine Hautschnitte
  • Gute Wundheilung
  • Geringes Trauma
  • Geringe Vernarbungstendenz
  • Geringes Infektionsrisiko
  • Ursache der Beschwerden wird beseitigt
  • Schnelle Mobilisierung nach der Operation möglich
  • Schnelle Rehabilitation

Ist eine langwierige Nachbehandlung erforderlich?

Endoskopische Sicht nach endoskopischer Fersenspornabtragung Nach Ende der Operation. Kontrolle des Abtragungsergebnisse mit dem Kamerasystem

Wenn es der Wundschmerz zulässt, kann der operierte Fuß nach dem Eingriff wieder teilbelastet werden. Allerdings sollte in den ersten zwei bis drei Wochen nicht das volle Körpergewicht auf den Fuß gebracht werden, um die Wundheilung nicht zu behindern. Außerdem sind regelmäßige Wundkontrollen notwendig, damit mögliche Infektionen frühzeitig erkannt werden. Wenn die Wunde abgeheilt ist, kann wieder voll belastet werden. Das Endergebnis ist zum Teil erst nach Monaten zu beurteilen. Eine spezielle Einlage zur Stützung des Fußgewölbes wird weiterhin empfohlen.

Bewertung: 
Eigene Bewertung: Keine. Durchschnittlich 3.5 (263 votes)

Bitte ein Gelenk wählen

Anatomische Struktur
Schulter-Operation Ellenbogen-Operation Hand und Handgelenk Hüft-Operation Operation der Wirbelsäule und Bandscheiben Hand Fuss-Operationen Fersenoperationen Knie-Operation

Abteilung Fuß-Chirurgie

Dr Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie in Freiburg

Dr. med. Thomas Schneider
Facharzt für Orthopädie an der Gelenk-Klinik

 
Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg Dr. med. Martin Rinio, Facharzt für Orthopädie
Chirurgie und Unfallchirurgie an der Gelenk-Klinik