Orthopädische Gelenk-Klinik

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Bilddiagnostik und Radiologie der Orthopädischen Gelenk Klinik

Achskorrigierende Eingriffe am Sprunggelenk

Fehlstellungen am Sprunggelenk können zu Arthrose führen

Achskorrektur

Knorpelschäden am Sprunggelenk entstehen anders als Knorpelschäden am Knie- oder Hüftgelenk häufig durch Unfälle. Junge Menschen sind oft Opfer der Knorpelschäden, die im Laufe der Jahre zu zunehmenden Schmerzen am Sprunggelenk führen können und sich zu einer Sprunggelenksarthrose entwickeln können.
Ausheilen können Verletzungen des Sprunggelenkes nur zum Teil. Meistens resultieren Fehlstellungen der Beinachse, Bandschäden oder Sehnen-Muskelverletzungen. Die Folgen dieser Ereignisse sind erst viele Jahre später zu erkennen.
Analysiert man Gelenke mit Verschleiß des Sprunggelenkes, erkennt man häufig die Folgen der vor Jahren entstandenen Schädigung. Dies ist wichtig für die Vorhersage der geplanten Therapieschritte.

Die Sprunggelenksspiegelung und moderne, bildgebende Verfahren erleichtern heute die Analyse von Schäden im Sprunggelenk und haben neue Behandlungsmethoden hervorgebracht. Das frühzeitige Erkennen von Ursachen leichter Schmerzen im Sprunggelenk ist für einen gezielten Einsatz notwendig.

Welches Ziel haben achsenkorrigierende Eingriffe für das Sprunggelenk?

Knorpelschaden durch posttraumatische Fehlstellung

Ziel aller vorsorglichen Therapien ist es den jungen Menschen vor weiteren Knorpelschäden und einem Verschleiß des Sprunggelenkes zu bewahren. Hierdurch sollen versteifende Operationen am oberen Sprunggelenk vermieden werden, Prothesen des Sprunggelenkes sollen möglichst in einem späten Lebensabschnitt zur Anwendung kommen.
Bei ungleicher Belastung des Sprunggelenkes durch veränderte Zugverhältnisse oder Fehlstellungen der Knochenachsen können im Rahmen von Umstellungsoperationen normalisiert werden.

Wie geht man in der Planung der operativen Therapie vor?

Fersenumstellung der AchillessehneVeränderung der Zugverhältnisse der Achillessehne

Wir analysieren vor achsenkorrigierenden Eingriff des Beines genau den Ort der größten und mechanisch wirkungsvollsten Fehlstellung und behandeln hier mit dem Ziel die muskulären Zugverhältnisse bei statischer und dynamischer Belastung zu normalisieren. Das Behandlungskonzept kann weitere Schäden oder Fehlstellungen neutralisieren und den Knorpel in bestimmten Arealen des Sprunggelenkes schützen. Bei Fehlstellungen ist nicht nur die Schwerpunktachse zu beachten, gerade am komplex aufgebauten Fuß ist die Analyse besonders erschwert. Anatomisch besteht zwischen dem Vorfuß und dem Rückfuß eine sog. Torsion. Dies bedeutet die beiden Achsen sind gegeneinander gedreht.  Je nach Fußform - zum Beispiel Hohlfuß - sind die Achsen des Vorfußes gegen den Rückfuß vermehrt gedreht. Da hierdurch die Belastungsverhältnisse im Sprunggelenk wesentlich beeinflusst werden, ist nicht allein die Stellung des Hüftgelenkes, des Kniegelenkes und des Sprunggelenkes zur Beurteilung der Belastung notwendig, sondern die Fersenbeinstellung in Bezug zum Vorfuß sind ebenfalls entscheidend.

Achskorrigierender Eingriff am Beispiel einer Fersenbeinfehlstellung:

Schema FersenbeinumstellungSchema Fersenbeinumstellung

Eine Fehlstellung des Rückfußes muss gegenüber dem Vorfuß korrigiert werden. Durch eine Verlagerung oder Verkippung des Fersenbeines kann ein Sprunggelenk wieder besser ausgerichtet werden. Die Belastungsverhältnisse im Sprunggelenk verbessert werden. Teilweise ist eine Kombination des Eingriffes mit Vorfußkorrekturen notwendig, dass der Fuß trotz der Stellungsänderung wieder normal aufgesetzt werden kann.

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Abteilung Fuß-Chirurgie

Dr Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie in Freiburg

Dr. med. Thomas Schneider
Facharzt für Orthopädie an der Gelenk-Klinik

 
Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg Dr. med. Martin Rinio, Facharzt für Orthopädie
Chirurgie und Unfallchirurgie an der Gelenk-Klinik