Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
Alte Bundesstr. 58
79194 Gundelfingen
Tel: (0761) 55 77 58 0
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Pressearchiv

Pressearchiv der orthopädischen Gelenk-Klinik

"Freizeit Revue" 28/2020 mit PD Dr. David Kubosch: "Bandscheiben: Experten Interview"

Bandscheiben: Experten Interview mit PD Dr. David Kubosch in Freizeit Revue 28/2020 Freizeit Revue 28/2020 mit PD Dr. David Kubosch: Bandscheiben: Experten Interview

Der Arzt operiert in der Gelenk-Klinik Gundelfingen regelmäßig Patienten mit Bandscheibenvorfall.

WANN IST BEI EINEM VORFALL EINE OP ZU EMPFEHLEN?

Dr. Kubosch: Es gibt relative und absolute OP-Indikationen. Eine absolute Indikation und damit dringende Empfehlung für eine Operation ist eine relevante Lähmung. Also wenn das betroffene Körperteil, z.B. der Fuß, nicht mehr gegen die Schwerkraft bewegt werden kann. Hier droht ein dauerhafter Nervenschaden.

UND DIE RELATIVE INDIKATION?

Dr. Kubosch: Ein Bandscheibenvorfall sollte leitliniengerecht behandelt werden, also zunächst konservativ mit Schmerzmitteln und Physiotherapie. Im Bereich der Halswirbelsäule sollte mindestens zwölf Wochen und im Bereich der Lendenwirbelsäule mindestens sechs Wochen therapiert werden, wenn keine relevanten Lähmungen bestehen. Bessern sich die Beschwerden nicht zufriedenstellend, besteht eine relative OP-Indikation. Immer eine Rolle bei der Entscheidung spielen der Leidensdruck des Patienten und seine Lebensumstände.

WIE LÄUFT DER EINGRIFF ÜBLICHERWEISE AB?

Dr. Kubosch: Er wird meist mikrochirurgisch unter Einsatz eines OP-Mikroskops durchgeführt. Zur Patientensicherheit wird ein Neuromonitoring angewandt, also die kontinuierliche Nervenüberwachung bei der Operation.

WELCHE RISIKEN GIBT ES?

Dr. Kubosch: Komplikationen bei Bandscheibenoperationen sind äußerst selten und kommen in weniger als einem Prozent aller Fälle vor. Prinzipiell können Wundinfektionen und Wundheilungsstörungen vorkommen oder Schäden an Nerven verursacht werden.

Freizeit Revue 28/2020

"Patienten-Journal" 03/2020 mit Prof. Dr. Sven Ostermeier: "So läuft‘s wie geschmiert"

So läuft‘s wie geschmiert mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in Patienten-Journal 03/2020 Patienten-Journal 03/2020 mit Prof. Dr. Sven Ostermeier: So läuft‘s wie geschmiert

Zwischen 50 und 60 spüren wir oft erstmals, dass unsere Gelenke langsam verschleißen. Wie wir einer Arthrose altersgemäß entgegenwirken können, was unsere Gelenke „geschmeidig“ hält - und weshalb nichts zu tun fatale Folgen haben kann.

Joggen bietet die besten Voraussetzungen dafür, dass der Knorpel mit Nährstoffen versorgt wird. „Wer erst im mittleren Lebensalter oder noch später ein Lauftraining beginnt, sollte es langsam angehen“, empfiehlt GelenkExperte Sven Ostermeier. Im höheren Alter ist dann wegen der Verletzungsgefahr eher Walking oder Schwimmen angesagt.

Patienten Journal 03/2020

"Das neue Blatt" 17.06.2020 mit Dr. Martin Rinio: "Die besten Rücken-Tipps für Hobby Gärtner"

Die besten Rücken-Tipps für Hobby Gärtner mit Dr. Martin Rinio in Das neue Blatt 17.06.2020 Das neue Blatt 17.06.2020 mit Dr. Martin Rinio: Die besten Rücken-Tipps für Hobby Gärtner

Die Arbeit im Garten kann der schönste Zeitvertreib sein - aber auch ganz schön ins Kreuz gehen. Was Sie tun können, damit das nicht mehr passiert.

Haltung bewahren

"Arbeiten Sie aufrecht, mit gestrecktem Rücken und beugen Sie kopf und Schultern möglichst wenig nach vorne", empfehlen Experten wie Dr. Martin Rinio von der Gelenk-Klinik Gundelfingen. Sind längere Arbeiten am Beet erforderlich, ist es besser, sich hinzuknien und nicht stundenlang in gebückter Haltung zu verharren.

Das neue Blatt 17.06.2020

"Faz am Sonntag" 14.06.2020 mit PD Dr. Bastian Marquaß: "Auf der richtigen Wellenlänge"

Auf der richtigen Wellenlänge mit PD Dr. Bastian Marquaß in Faz am Sonntag 14.06.2020 Faz am Sonntag 14.06.2020 mit PD Dr. Bastian Marquaß: Auf der richtigen Wellenlänge

Laser boomen in der Medizin und versprechen die neue Wunderwaffe zu sein. Doch wo ist der neue Einsatz sinnvoll, und wo nur ein Hype?

Anders ist das etwa bei der Behandlung sogenannter Tendinopathien, also Sehnenreizungen am Knochenansatz. Darunter leiden etwa Patienten mit einem Tennisarm, Beschwerden an der Achillessehne oder Schulter: Infolge einer Überlastung haben sie teilweise extreme Schmerzen am Ansatz der Sehnen am Knochen. „Vor allem im Bereich des Ellbogens und der Achillessehne findet der Laser Anwendung“, sagt Privatdozent Dr. Bastian Marquaß, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und Oberarzt an der Gelenk-Klinik in Gundelfingen. Wie hier der Laser zum Einsatz kommt, lässt sich am besten am Beispiel eines Tennisarms beschreiben: „Dieser entsteht durch eine Überbeanspruchung der Unterarmmuskulatur und verursacht Schmerzen an der Außenseite des Ellbogens“, erklärt der Experte. „Bei den meisten Menschen werden die Schmerzen allerdings nicht durch das Tennisspielen ausgelöst, sondern sie treten nach kurzen starken ebenso wie nach regelmäßig einseitigen Belastungen auf.“

So kann eine Tätigkeit am Computer genauso einen Tennisarm zur Folge haben wie schweres Heben, handwerkliche Arbeit oder das Spielen eines Musikinstruments. Selbst ein Unfall in der Jugend kann später im Leben durch eine chronische Instabilität des Ellenbogens einen Tennisarm auslösen. „Hier gibt es zwar ein ganzes Paket an Therapiemaßnahmen“, so Marquaß. „Es gibt aber keine eindeutig überlegene Behandlungsmethode.“ Generell übernehmen die Krankenkassen lediglich die Kosten für Physiotherapie sowie das Spritzen von Kortison. Das Problem: Das Kortison führt nach einer Studie australischer Wissenschaftler zwar kurzfristig zur Schmerzlinderung. Nach der anfänglichen Besserung waren die Beschwerden bei vielen Studienteilnehmern aber zurückgekehrt.

Faz am Sonntag 14.06.2020

"Prisma.de" 23.06.2020 mit Prof. Dr. Sven Ostermeier: "Zu Hause fit bleiben"

Zu Hause fit bleiben mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in Prisma.de 23.06.2020 Prisma.de 23.06.2020 mit Prof. Dr. Sven Ostermeier: Zu Hause fit bleiben

"Ich sitze schon in normalen Zeiten viel zu viel, jetzt habe ich wegen des wochenlangen Arbeitens im Homeoffice absoluten Bewegungsmangel und zwei Kilo zugelegt", klagte ein 38-jähriger Patient kürzlich. "Wie kann ich dem fatalen körperlichen Müßiggang entgegenwirken?", fragte er mich.

Meist genügen schon kleine Schritte: Hin und wieder ein kleiner Spaziergang durch die Wohnung ist ebenso wohltuend für Rücken und Kreislauf wie etwa nach jeder Stunde des Sitzens 15 Minuten stehend zu verbringen. Zudem empfehle ich öfter die Sitzposition am Schreibtisch zu ändern und zwischen aufrechter, vorgeneigter und zurückgelehnter Haltung zu wechseln.

Wichtig ist regelmäßige Bewegung. Dabei muss es aber nicht gleich Power-Training sein. Um Rücken- und Bauchmuskulatur sowie Oberschenkelmuskeln zu trainieren, sind Kniebeugen sehr geeignet. Und Liegestütze bringen Arm- und Brustmuskulatur sowie Gesäßmuskeln in Form.

Bereits ein paar einfache Fitnessübungen zwischendurch können einiges bewirken. Stellen Sie sich breitbeinig mit parallelen Füßen hin und lassen Sie Ihre Arme lang gestreckt nach unten baumeln. Schwingen Sie diese nun in den Schultern von vorne nach hinten. Gehen Sie bei jedem Schwung leicht und entspannt in die Knie – und das möglichst mindestens 20 Mal. Das schmiert die Gelenke und aktiviert den Stoffwechsel.

Einfach, aber effizient ist auch die "Apfelpflück-Übung": Strecken Sie abwechselnd den linken und den rechten Arm möglichst weit nach oben. 20 oder 30 Sekunden genügen, um die Wirbelsäule wohltuend zu strecken und Nacken- und Rückenmuskeln zu entspannen.

Und noch ein Tipp: Sollten Sie innerhalb der Wohnung über eine Treppe verfügen, so benutzen Sie diese! Das trainiert den Streckapparat des Kniegelenks.

"Zeitung am Samstag" 20.06.2020 mit Prof. Dr. Sven Ostermeier: "So läuft es sich besser"

So läuft es sich besser mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in Zeitung am Samstag 20.06.2020 Zeitung am Samstag 20.06.2020 mit Prof. Dr. Sven Ostermeier: So läuft es sich besser

Experten-Tipps für den Start in ein gesundes Lauf-Training: Was Professor Dr. Sven Ostermeier von der Gelenk-Klinik Gundelfingen Joggern rät.

Joggen ist momentan populärer denn je: Viele Menschen starten jetzt erstmals richtig durch – und laufen Gefahr, sich zu übernehmen.

„Höchstens dreimal die Woche joggen und Dauer sowie Tempo ganz behutsam steigern“, empfiehlt Professor Dr. Sven Ostermeier, leitender Orthopäde und Sportmediziner der Gelenk-Klinik Gundelfingen, unerfahrenen Läufern. 20 bis 30 Minuten gelten dabei anfangs als völlig ausreichend. Wer es übertreibt, den erwartet oftmals am anderen Tag ein ausgeprägter Muskelkater. „In diesem Fall unbedingt eine Pause einlegen und Belastungen vermeiden“, rät der Sportmediziner. Trainiert werden sollte frühestens wieder nach zwei schmerzfreien Tagen. „Haben sich die Muskeln nicht nach spätestens drei Wochen völlig regeneriert, so sollte ärztlich geklärt werden, ob ernsthafte Verletzungen der Muskulatur oder des Sehnenapparates vorliegen.“

Hohes Lauf-Pensum schadet den Knien

Selbst für trainierte Jogger bedeutet tägliches Laufen eine unnötige Herausforderung für Bänder, Sehnen und Gelenke“, warnt der Experte. Betroffen sind in erster Linie die Knie, die sehr häufig in Folge eines zu intensiven Trainings weh tun.

Treten die Schmerzen häufiger auf, so kann dies aber auch ein Symptom für Arthrose sein. „Wichtig sind eine ärztliche Klärung sowie gegebenenfalls angepasste Sportarten wie etwa Walken statt des Joggens“, betont Professor Ostermeier. Ob häufiges Laufen bei Amateuren Gelenkverschleiß hervorrufen kann, ist bis heute nicht belegt. Als sicher gilt lediglich ein erheblich erhöhtes Arthrose-Risiko bei Leistungssportlern, die Langstrecken laufen.

Schon 15 Minuten reichen aus

Studien haben gezeigt, dass bereits 10 oder 15 Minuten joggen mehrmals die Woche den Kreislauf auf Trab bringen, vor Herzerkrankungen schützen und somit die Lebenszeit wesentlich verlängern kann. Und auch beim Tempo bewirkt Maßhalten mehr: Wer es langsamer angehen lässt, der fördert sein gesundheitliches Wohlergehen auf schonende Weise. Insbesondere Blutdruck und Immunsystem profitieren. „Also bitte nicht stets Drauflosspurten bis zum Schnaufen“, empfiehlt Professor Ostermeier.

Wer im mittleren Lebensalter oder noch später ein Lauftraining beginnt, sollte besonders achtsam sein. „Ratsam ist insbesondere anfangs der kontinuierliche Trainingswechsel vom Laufen ins Gehen“, so der Sportmediziner. „Zuvor bitte nicht das Aufwärmen vergessen – und auch danach stets die Muskeln sanft dehnen“, rät Professor Ostermeier, „erst Waden, dann Unter- und Oberschenkel.“ Ganz wichtig vor dem Start: passende Laufschuhe, die den Fuß gut führen und Verletzungen der Bänder und Gelenke durch Umknicken vorbeugen. Hier besser nicht auf den Preis, sondern auf die Qualität achten.

Der richtige Laufstil führt zum Ziel

Achten sollten vor allem Anfänger auch auf den richtigen Laufstil. „Häufige Fehler sind zu große Schritte, die einen selbst ausbremsen, oder etwa ein stark nach vorne gebeugter Oberkörper“, berichtet Professor Ostermeier. Nicht unerheblich ist auch der richtige Untergrund. „Bei Asphalt zum Beispiel fehlt der Federeffekt, was die Kniegelenke stark belastet“, erklärt der Facharzt. Wer trotzdem in der City läuft, der sollte momentan ganz besonders auf den erforderlichen Abstand zu den Massen anderer Laufbegeisterter achten.

Zeitung am Samstag 20.06.2020

"Revue der Woche" 07/2020 mit Privatdozent Dr. David Kubosch: "Neue Therapie bei Bandscheibenvorfall"

Neue Therapie bei Bandscheibenvorfall mit Privatdozent Dr. David Kubosch in Revue der Woche 07/2020 Revue der Woche 07/2020 mit Privatdozent Dr. David Kubosch: Neue Therapie bei Bandscheibenvorfall

An chronischen Rückenschmerzen sind oft Nervenreizungen schuld. Eine Spritze kann die Operation ersparen

Bei Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule packen immer mehr Orthopäden das Übel buchstäblich an der Wurzel: Bei der Periradikulären Therapie (PRT) spritzt der Facharzt millimetergenau direkt an der Nervenwurzel eine Kombination aus Schmerzmittel und entzündungshemmendem Medikament. „Dieses minimalinvasive Verfahren ermöglicht eine gezielte und wirksame Behandlung schmerzhafter Nervenreizungen“, erläutert Privatdozent Dr. David Kubosch, Facharzt für Orthopädie und Chirurgie sowie zertifizierter Wirbelsäulenchirurg an der Gelenk-Klinik Gundelfingen. Richten konservative Maßnahmen wie etwa Physiotherapie nichts mehr aus, kann dieses Verfahren eine schonende Alternative zur OP sein. „Treten jedoch gravierende Beschwerden auf, wie etwa Lähmungserscheinungen, so geht an einer OP meist kein Weg vorbei“, schränkt der Experte ein.

Betroffenen geht es nach der ersten Spritze besser

Gründe für schmerzhafte Nervenreizungen sind Bandscheibenvorfälle, Einengungen des Wirbelkanals oder der Nervenaustrittskanäle sowie Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule. Hier kann die hauchdünne Injektionsnadel erfolgreich eingesetzt werden. Am CT-Monitor sehen die Experten punktgenau, wie sie bestmöglich vorgehen. „Diese hochpräzise Kontrollmöglichkeit bietet im Bereich des sensiblen Rückenmarks das erforderliche Optimum an Sicherheit“, betont Privatdozent Dr. Kubosch. „Erfahrene Wirbelsäulenchirurgen und Orthopäden können diese Injektionen mit gleicher Sicherheit auch mit einem mobilen Röntgengerät durchführen“, so Dr. Kubosch. Häufig spüren die Patienten bereits kurz nach der ersten, nur wenige Minuten dauernden Prozedur eine Linderung. In der Regel sind jedoch mehrere Injektionen im wöchentlichen Abstand für eine erfolgreiche Behandlung erforderlich. In vielen Fällen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Therapie.

Revue der Woche 07/2020

"Viel Spaß" 12.06.2020 mit Dr. Thomas Schneider: "So lassen sich Sportverletzungen vermeiden"

Experten-Tipps: So lassen sich Sportverletzungen vermeiden mit Dr. Thomas Schneider in Viel Spaß 12.06.2020 Viel Spaß 12.06.2020 mit Dr. Thomas Schneider: Experten-Tipps: So lassen sich Sportverletzungen vermeiden

Vor allem Frauen leiden unter dem Verschleiß des Knorpelgewebes. Unser Top-Experte klärt auf

Die Knorpelschicht im Gelenk, welche wie ein Stoßdämpfer funktioniert, verschleißt und wird mit den Jahren immer dünner, brüchiger. Der Knochen reagiert mit Veränderungen, welche den Druck ausgleichen, aber die Gelenk-Innenhaut reizen. Es kommt zu Steifigkeit, Knirschgeräuschen sowie Schmerzen.

Stimmt es, dass Frauen häufiger Arthrose haben?

Ja, und es ist eine Erkrankung, unter der primär Menschen im höheren Lebensalter leiden. Im Durchschnitt sind die Patienten 68 Jahre alt. Bei Frauen dieser Generation leidet jede zweite unter dem Gelenkverschleiß, bei Männern nur jeder dritte.

Welche Gelenke sind bei Frauen betroffen?

Auch hier gibt es erstaunliche Unterschiede: Während bei der Hüft-Arthrose das Verhältnis beider Geschlechter ausgeglichen ist, sind Frauen im Rentenalter doppelt so häufig von einem schmerzhaften Verschleiß im Knie- oder im Fingergelenk betroffen wie Männer.

Was sind die Gründe?

Das ist wissenschaftlich noch weitgehend ungeklärt. Wahrscheinlich spielen aber verschiedene Faktoren eine Rolle. Es kann unter anderem an häufigeren Fehlstellungen (z.B. X-Beine) liegen. Ein weiterer Grund ist sicherlich auch das schwächere Bindegewebe bei Frauen. Darüber hinaus scheint ihr Knorpel generell weniger belastbar zu sein. Gerade in sowie nach den Wechseljahren, wenn der Körper weniger Östrogene bildet, verstärken sich die Probleme. Denn der Hormonmangel wirkt sich auf den gesamten Körper aus. Sinkt die Produktion des entzündungshemmenden Botenstoffes, so werden Bindegewebe und auch Knorpel schlechter mit Gelenkflüssigkeit versorgt und Muskeln sowie Gelenke weniger durchblutet.

Gibt es weitere Risikofaktoren?

Ja, vor allem Osteoporose scheint ebenfalls eine Rolle zu Vor allem Frauen leiden unter dem Verschleiß des Knorpelgewebes. Unser Top-Experte klärt auf Experten beantworten die wichtigsten Fragen TRAINING Ein guter Weg, einer Arthrose vorzubeugen, ist die Stärkung der Muskeln, z.B. durch Radfahren KNIE spielen. Fast 30 Prozent der Frauen sind nach der Menopause von Knochenschwund betroffen. Bei ihnen beschleunigt sich der natürliche Abbau durch die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren dramatisch. Das begünstigt die Entwicklung von Arthrose zwar nicht direkt, aber Osteoporose-Patienten nehmen oft eine Schonhaltung ein. Es kommt zu Haltungsschäden, die unsere Gelenke belasten und in Mitleidenschaft ziehen.

Wie wird Arthrose im Knie therapiert?

Ziel ist es, das Gelenk möglichst lebenslang zu erhalten. Dazu suchen wir in jedem Stadium der Erkrankung die bestmögliche Behandlung. Dies bedeutet jedoch keineswegs, die Arthrose symptomatisch zu behandeln – also lediglich mit Schmerzmitteln und Entzündungshemmern. Im Frühstadium einer Schädigung wird daher meist die Ursache, etwa mechanische Knorpelreibungen oder Einklemmungen, durch eine minimalinvasive Arthroskopie (Gelenkspiegelung) beseitigt. Dabei führt der Arzt über einen winzigen Hautschnitt eine Kamera sowie OPInstrumente ins Gelenk ein (Kasse zahlt). Rechtzeitig angewendet, helfen zudem Physiotherapie, Muskeltraining und orthopädische Hilfsmittel (Orthesen), den Bewegungsablauf zu korrigieren und das Gelenk zu entlasten.

Wann muss ein künstliches Gelenk eingesetzt werden?

Eine Prothese oder auch Teilprothese wird nötig, wenn Knorpelabbau und der Verlust an Gelenkschmiere bereits zu weit fortgeschritten sind. Falls möglich, sollte diese aber erst im fortgeschrittenen Alter eingesetzt werden. Denn die Haltbarkeit eines künstlichen Gelenks ist leider nicht unbegrenzt. Vor allem bei jüngeren Patienten unter 60 Jahren ist deshalb eine Wechseloperation nicht ausgeschlossen. Das gravierende Problem hierbei: Nach jedem Eingriff nimmt die Knochensubstanz ab. Die Komplikationsrate steigt, das Ergebnis für den Patienten verschlechtert sich.

Kann sich der Knorpel auch selbst heilen?

Da der Gelenkknorpel nicht durchblutet wird, ist seine Regenerationsfähigkeit in allen Altersgruppen sehr begrenzt. Die meisten Defekte heilen folglich nicht von selbst aus, sondern führen zu einer Vielzahl von Beschwerden und Schmerzen. Wer sich vor Arthrose schützen möchte, der sollte Übergewicht meiden sowie die Gelenke durch Bewegung und einen guten Trainingszustand der umgebenden Muskulatur entlasten.

Viel Spaß 12.06.2020

"Fit For Fun" 07.06.2020 mit Prof. Dr. Sven Ostermeier: "Experten-Tipps: So lassen sich Sportverletzungen vermeiden"

Experten-Tipps: So lassen sich Sportverletzungen vermeiden mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in Fit For Fun 07.06.2020 fit for Fun 07.06.2020 mit Prof. Dr. Sven Ostermeier: Experten-Tipps: So lassen sich Sportverletzungen vermeiden

Wer Sport liebt, klammert das Thema Verletzungsgefahr am liebsten weitestgehend aus. Dabei könnten viele Sportunfälle mit etwas mehr Umsicht und Vorbereitung vermieden werden. Sport-Experten klären über die besten Vorbeugemaßnahmen auf.

So manch einer freut sich über das Gefühl von Muskelkater.

Schließlich ist es ein Zeichen dafür, dass man seinen Körper beim Training auch wirklich gefordert hat.

Dabei ist allerdings die Gratwanderung zwischen gesunder Forderung und ungesunder Überforderung, die schnell in Sportunfällen münden kann, ziemlich schmal.

Profisportler, die sich regelmäßig an ihre Leistungsgrenze bringen müssen, können davon ein Lied singen. Ganz besonders für sie ist es wichtig, die Limits ihres eigenen Körpers kennen zu lernen.

Aber auch Hobbysportler tun gut daran, zu wissen, wie sich ärgerliche und zum Teil langwierige Verletzungen im Vorfelde vermeiden lassen.

"Mein Tag" 06/2020 mit Dr. Thomas Schneider: "Füße lieben Abwechslung"

Füße lieben Abwechslung mit Dr. Thomas Schneider in Mein Tag 06/2020 Mein Tag 06/2020 mit Dr. Thomas Schneider: Füße lieben Abwechslung

Ohne unsere Füße ginge nichts. Im Laufe unseres Lebens führen sie uns durchschnittlich viermal um die Erde, haben Wissenschaftler errechnet. Doch so richtig gut geht es unseren Füßen nur selten: Ob im Büro oder in der Freizeit, stundenlang eingepfercht in hohen Stöckelschuhen, engen Slippern oder Sport-Schuhen, bleibt ihnen meist nur wenig Bewegungsspielraum. ,,Werden die Zehen gestaucht, so erschlaffen die kurzen Fußmuskeln und Bänder des Vorfußes und ein Spreizfuß droht", warnt Dr. Thomas Schneider, leitender Orthopäde und Fußchirurg an der Gelenkklinik Gundelfingen.

"Nicht selten sind ernsthafte Gesundheitsprobleme wie Hallux valgus (Schiefzehen) sowie Nervenschmerzen im Fuß (Morton Neurom) die Folge." Doch nicht nur zu kleine Schuhe machen den Füßen das Leben zur Hölle. Sind diese zu groß, hat der Fuß keinen Halt beim Abrollen und rutscht im Schuh hin und her. Verletzungen und orthopädische Fehlbildungen folgen buchstäblich auf den Schritt.

Der ideale Schuh führt den Fuß

Zu wenig Bewegungsfreiheit disqualifiziert auch dicke, starre und spitz zulaufende Schuhe. Weil der Vorfuß zu wenig Raum hat, erschlafft das vordere Fußgewölbe (Quergewölbe). Nicht minder problematisch sind hohe Absätze, also etwa High Heels. Neben der Gefahr des Umknickens drohen bei dauerhaftem Tragen verkürzte Muskeln und Schmerzen.

Mein Tag 06/2020

"Neue Woche" 30.05.2020 mit Dr. Thomas Schneider: "Auf gesunden Füßen durch den Sommer"

Auf gesunden Füßen durch den Sommer mit Dr. Thomas Schneider in Neue Woche 03.05.2020 Neue Woche 03.05.2020 mit Dr. Thomas Schneider: Auf gesunden Füßen durch den Sommer

Diese Methoden helfen, wenn der Zeh schief steht oder die Ferse schmerzt.

Unsere Füße tragen uns im Laufe des Lebens etwa dreimal um die Welt. Dass dabei früher oder später, Schmerzen aufkommen, ist nicht verwunderlich. Der leitende Orthopäde und Fußchirurg Dr. Thomas Schneider von der Gelenkklinik in Freiburg beschreibt die gängigsten Beschwerden und erklärt Therapien die gegen diese Fußleiden helfen.

Ist der Spreizfuß der Grund für Hallux valgus und Co.?

Es ist die wesentliche Ursache für all diese Fehlstellungen. Die Aufspreizung des Fußes überlastet dabei die Mittelfußknochen. Das liegt an einer Schwächung der sogenannten intrinsischen Fußmuskeln - den kleinen Muskeln am Fuß - aufgrund zu hoher und enger Schuhe. Anfangs lässt er sich mit Einlagen und Gymnastik noch gut behandeln, doch mit der Zeit hilft das nicht mehr.

Wann muss der Bellenzeh operiert werden?

Das hängt vom Ausmaß und den Beschwerden ab. Wenn keine schwere Fehlstellung vorliegt und eine Versteifung an der Fußwurzel nötig ist, dann können häufig minimalinvasive Methoden angewendet werden. Bei diesen "MIC-Operationen" wird bereits mit einem kleinen Schnitt eine gute Stellungskorrektur erreicht. Dafür wird der erste Mittelfußknochen durchtrennt und in die korrekte Position gebracht. Bei stärkeren Fehlstellungen sind zusätzlich Titanschrauben zur Fixierung nötig. (Kasse zahlt)

Neue Woche 30.05.2020

"Funk Uhr" 29.05.2020 mit Dr. Bernhard Dickreiter: "Prähabilitation statt lange Knie-Reha"

Prähabilitation statt lange Knie-Reha mit Dr. Bernhard Dickreiter in Funk Uhr 29.05.2020 Funk Uhr 29.05.2020 mit Dr. Bernhard Dickreiter Prähabilitation statt lange Knie-Reha

Egal ob Knie oder Hüfte - ist der Entschluss für einen Gelenkersatz gefallen, fiebern Betroffene der erlösenden OP entgegen und hoffen, danach schnell wieder fit zu sein. Was ihnen dabei oft nicht klar ist: Sie haben zu einem Großteil selbst in der Hand, wie rasch sie wieder mobil werden. Denn nicht erst in der Reha können sie etwas für den Heilprozess tun, immer mehr Orthopäden raten Patienten, schon vor dem Eingriff aktiv zu werden!

Früher an später denken: So verkürzt sich die Heilung

Das Zauberwort lautet "Prähabilitation" (lat. prä=vor), ein individuell abgestimmtes Vorbereitungskonzept Dr. Bernhard Dickreiter, leitender Facharzt für physikalische Therapie und Rehabilitative Medizin der Gelenk-Klinik Gundelfingen, empfiehlt es seinen Patienten: "Auf diese Weise können Leistungsfähigkeit und körperliche Verfassung vor der OP gestärkt und somit die spätere Genesung erleichtert und beschleunigt werden.

Funk Uhr 29.05.2020

"Pflege und Familie" 20.05.2020 mit Dr. Martin Rinio: "Osteoporose wirksam aufhalten"

Osteoporose wirksam aufhalten mit Dr. Martin Rinio in Pflege und Familie 20.05.2020 Pflege und Familie 20.05.2020 mit Dr. Martin Rinio Osteoporose wirksam aufhalten

Knochenschwund gilt längst als Volkskrankheit. Wie Frühsymptome rechtzeitig erkannt werden – und sich das Leiden stoppen lässt

Osteoporose verringert die Dichte der Knochen, macht sie anfälliger für Brüche. In Deutschland ist jeder Fünfte über 50 Jahren betroffen – meist Frauen. Bei den über 70-Jährigen leidet sogar jede Zweite am Verlust der Knochenmasse. „Verantwortlich dafür ist nach den Wechseljahren vor allem der sinkende Spiegel des Hormons Östrogen, das die Knochen schützt“, sagt Gelenkspezialist Dr. Martin Rinio. Doch Osteoporose trifft auch Männer, oft Jahre später als Frauen. Hier begünstigen der Lebensstil (Bewegungsarmut, Alkohol, Nikotin) und Vorerkrankungen (z.B. Diabetes) Knochenschwund.

Starke Knochen – länger Leben

Osteoporose entwickelt sich schleichend – ein Grund, warum nur jeder fünfte Patient rechtzeitig erkannt und therapiert wird. Die Folgen sind gravierend. Frakturen an Unterarm, Schenkelhals oder Wirbelsäule mindern die Lebensqualität der Betroffenen deutlich. Quälende Schmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit, Wirbelsäulenschäden, Behinderung und starke Pflegebedürftigkeit sind mögliche Auswirkungen einer verspäteten Diagnose. „Zudem können Knochenbrüche die Lebensspanne deutlich verkürzen.“, warnt Dr. Rinio. „Umso wichtiger ist es, früh Gegenmaßnahmen zu ergreifen und damit die Osteoporose zu stoppen bzw. ihr Fortschreiten deutlich zu verzögern.“

Pflege & Familie 20.05.2020

"Revue Heute" 15.05.2020 mit Dr. Peter Baum: "Warum Gehen besser ist als Joggen"

Warum Gehen besser ist als Joggen mit Dr. Peter Baum in Revue Heute 15.05.2020 Revue Heute 20.05.2020 mit Dr. Peter Baum: Warum Gehen besser ist als Joggen

Regelmäßige Spaziergänge fördern nicht nur Kreislauf und Muskulatur, sondern auch Stimmung und Gehirn-Fitness.

Wer keine Lust zum Joggen hat, kann es gern ruhiger angehen: Schon regelmäßiges zügiges Gehen - zum Beispiel bei einem nicht ganz so entspannten Spaziergang - hält unseren Körper fit und schützt ihn vor Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Leiden und Diabetes. Etwas 70 Prozent aller Muskeln im Körper werden beim Spaziergang in Bewegung gesetzt. Doch nicht nur Muskeln, Knochen und Gelenke profitieren. Auch das Gehirn wird positiv aktiviert: "Im Gehen nehmen wir bis zu zehnmal mehr Sauerstoff auf", betont Dr. Peter Baum, ärztlicher Direktor der Gelenk-Klinik Gundelfingen. Schon ein mittellanger Spaziergang fördert die Durchblutung bestimmter Gehirnregionen um bis zu einem Drittel, haben Experten errechnet. Das Ergebnis: "Es kommt zu einer erheblichen Steigerung von Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnisleistung", so der Facharzt für Sportmedizin und Orthopädie. Die bessere Durchblutung führt zudem zu einer höheren Ausschüttung von Endorphinen, was Stimmung und Glücksempfinden zugutekommt.

Revue Heute 15.05.2020

"AOK Magazin" 05/2020 mit Dr. Thomas Schneider: "Gesunde Füße gesunder Gang"

Gesunde Füße gesunder Gang  mit Dr. Thomas Schneider in AOK Magazin 05/2020 AOK Magazin 05/2020 mit Dr. Thomas Schneider Gesunde Füße gesunder Gang

Barfuß gehen trainiert nicht nur die vielen Muskeln und Bänder in unseren Füßen. Es hält sie auch gesünder, schützt vor Verschleiß und macht es uns einfacher, das Gleichgewicht zu halten. Was wir – gerade auch im Sommer – für unsere Füße tun können, erklärt Orthopäde Dr. Thomas Schneider

Etwa 5 300 Schritte machen wir Deutschen im Schnitt jeden Tag. Das macht knapp zwei Millionen Schritte im Jahr, also rund 150 Millionen im Laufe unseres Lebens. Damit tragen uns die Füße fast zweimal um die Erde! Und wir? Verstecken sie in modischen, aber nicht immer bequemen Schuhen und vergessen sie fast dabei. Bis sie plötzlich wehtun. Dabei ist es ganz leicht, unseren Füßen richtig viel Gutes zu tun: einfach öfter barfuß laufen!

Unsere Füsse werden am Meisten belast

Das komplex Faufgebaute „System Fuß“ trägt unser gesamtes Körpergewicht und beim Joggen und Springen oft ein Vielfaches davon. Damit es rundläuft, muss es trainiert werden: durch Bewegung. Und die ist barfuß am effektivsten! Denn wenn sich die Muskeln, Sehnen und Gelenke nicht auf einem stützenden Fußbett ausruhen können, müssen sie selbst arbeiten. Wer also oft barfuß geht, stärkt die Muskulatur und die Gewölbe im Fuß und beugt so Überlastungen, Schmerzen und Fehlstellungen vor

Das kann der Orthopäde Dr. Thomas Schneider nur bestätigen. „Die beste Art zu gehen, ist sicher barfuß“, sagt der Leiter des Zentrums für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie an der GelenkKlinik Gundelfingen. „Das gibt dem Fuß die Möglichkeit, seine Aufgaben optimal zu erfüllen: den Untergrund wahrzunehmen und für einen aufrechten sowie stoßgedämpften Gang zu sorgen.“

AOk Magazin 05/2020

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