Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
Alte Bundesstr. 58
79194 Gundelfingen
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Pressearchiv

Pressearchiv der orthopädischen Gelenk-Klinik

"Blickpunkt Gesundheit" 01/2020 mit Prof. Dr. Sven Ostermeier: "Den Gelenken gerecht werden"

Den Gelenken gerecht werden: mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in Blickpunkt Gesundheit 01/2020 Blickpunkt Gesundheit 01/2020 mit Prof. Dr. Sven Ostermeier: Den Gelenken gerecht werden

So läuft's wie geschmiert mit 60 und 70+

Auch unsere Gelenke kommen in die Jahre: Sind die 50 überschritten, so schmerzt so manche Hüfte oder manches Knie immer häufiger nach längeren Gehstrecken. Was tun?

Um Gelenkschmerzen vorzubeugen, sollte man vor allem eines tun: Übergewicht vermeiden! „Denn zu viel Pfunde sind die Hauptursache für Gelenkverschleiß", weiß Professor Dr. Sven Ostermeier, leitender Orthopäde der Gelenk-Klinik Gundelfingen. Auch aufbauende Mittel können den Gelenken helfen, beispielsweise Knorpelpräparate wie Chondroitinsulfat und Glukosamin. Mäßiger Sport beugt ebenfalls vor: Schließlich bildet sich Gelenkschmiere nur dann, wenn wir uns ausreichend bewegen. Ab 60: Weniger Kraft- und mehr Ausdauertraining Belastungsschmerzen treten in der Regel zwischen 50 und 60 Jahren am ehesten auf. Zwischen 60 und 70 kommen dann häufig Bewegungsschmerzen dazu. Was kann man tun? „Auch in diesem Alter ist es wichtig, beweglich zu bleiben", rät Professor Ostermeier, „und das auch dann, wenn Schmerzen auftreten." Weniger Kraft- und dafür mehr Ausdauertraining, so heißt jetzt die Gesundheitsformel.

Blickpunkt Gesundheit 01/2020

"Medipresse" 01/2020 mit Dr. Rinio: "Experten-Tipps für Freizeit-Sportler: So läuft es auch im Winter rund"

Experten-Tipps für Freizeit-Sportler: So läuft es auch im Winter rund mit Dr. Martin Rinio in medipresse 01/2020 Experten-Tipps für Freizeit-Sportler: So läuft es auch im Winter rund mit Dr. Martin Rinio in medipresse 01/2020

Durch den Herbstwald oder die Winterlandschaft zu joggen oder zu wandern, hat seinen ganz besonderen Reiz – vorausgesetzt, man beachtet ein paar kleine Vorsorge-Tipps. Fallen die Temperaturen unter zehn Grad, so lässt sich bequem daheim dem drohenden Bewegungsmangel entgegenwirken.

Wer mit dem Joggen nicht bis zum Frühjahr warten möchte, der kann auch jetzt schon beruhigt durchstarten. Denn „auch im Winter ist regelmäßiges Laufen durchaus gesund“, betont Dr. Martin Rinio, Ärztlicher Direktor der Gelenk-Klinik Gundelfingen. „Die Bewegung an der frischen Luft stärkt das Immunsystem und senkt das Erkältungsrisiko – unabhängig von der Jahreszeit“, so der Facharzt für Orthopädie, Chirurgie und Unfallchirurgie. „Zudem ist ausreichende Bewegung geradezu ein Lebenselexier für unsere Gelenke - und der beste Schutz vor Arthrose.“

"Schöne Woche" 08.01.2020 mit Dr. Thomas Schneider: "Wie heilt mein Sprunggelenk?"

Wie heilt mein Sprunggelenk? mit  Dr. Thomas Schneider in Schöne Woche 08.01.2020 Wie heilt mein Sprunggelenk? mit Dr. Thomas Schneider in Schöne Woche 08.01.2020

Verstauchungen sind oft Folge von kleinen Unfällen. Damit es nicht zu Problemen kommt, sollte der Knöchel stabilisiert werden.

Ein unachtsamer Tritt beim Waldspaziergang — das kann schnell passieren. Häufige Folge: schmerzhafte Verstauchungen, die Sie vom Arzt untersuchen lassen sollten. Denn nur mit einer speziell auf die Verletzung abgestimmten Therapie kann die Sprunggelenk-Stabilitat wiederhergestellt werden. Wir fragten bei Dr. Thomas Schneider nach, welches orthopädische Hilfsmittel den Heilungsprozess am effektivsten unterstützt:

Tape, Bandage, Orthese — was hilft uns am besten?

Häufige Bandverletzungen: Bei Dehnung oder Verstauchung sind Orthesen die beste Wahl. Denn sie haben die gröBte Eigenstabilität. Über Klettgurte werden sie am Unterschenkel und Fuß so fixiert, dass das Sprunggelenk vor Fehlbewegungen, die ein erneutes Umknicken auslösen könnten, geschützt ist. Zudem liegen sie so an, dass der natürliche Abrollvorgang des FuBes nicht eingeschränkt wird. Je nach Bedarf kann die Schutzwirkung abgeschwächt oder auch verstärkt werden.

Schöne Woche 08.01.2020

"Bild online" 04.01.2020 mit Prof. Dr. Ostermeier: "Wann hilft bei Schmerzen Kälte, wann Wärme?"

Wann hilft bei Schmerzen Kälte, wann Wärme? mit  Prof. Dr. Ostermeier in Bild online 04.01.2020 Wann hilft bei Schmerzen Kälte, wann Wärme? mit Prof. Dr. Ostermeier in Bild online 04.01.2020

Bei Schmerzen haben Experten eine griffige Formel: Bei akuten Beschwerden hilft Kälte, bei chronischen Schmerzen ist Wärme angesagt. Wie so oft im Leben, bestätigen allerdings auch hier Ausnahmen die Regel. In BILD erklärt Orthopäde Professor Dr. Sven Ostermeier, bei welchen Beschwerden welche Anwendung hilft.

Bestes Beispiel: der Tennisarm. "Bei dieser Reizung der Sehnenansätze des Ellenbogens können sowohl Kühlung als auch Wärmebehandlungen hilfreich sein", erläutert Professor Dr. Sven Ostermeier, leitender Orthopäde der Gelenk-Klinik Gundelfingen. "Welche Art der Anwendung als angenehm empfunden wird, muss individuell ausprobiert und entschieden werden.

Dasselbe gilt bei Muskelkater. Auch hier sind Kälte und Wärme möglich um Schmerzen zu lindern. "Ob warme Bäder allerdings wirklich helfen, wie viele Betroffene meinen, ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen“, betont Professor Ostermeier. Sicher aber ist, „dass beide Verfahren bei falscher Anwendung mehr schaden als nützen können. Die Regeneration beschleunigen lässt sich weder mit dem einen noch dem anderen“, warnt der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin und Chirotherapie.

"BILD online" 28.12.2019 mit Dr. Schneider: "Wie gefährlich ist das Karpaltunnelsyndrom?"

Wie gefährlich ist das Karpaltunnelsyndrom? mit Dr. Thomas Schneider in BILD 28.12.2019 Wie gefährlich ist das Karpaltunnelsyndrom? mit Dr. Thomas Schneider in BILD 28.12.2019

Karpaltunnelsyndrom – noch nie gehört? Allein in Deutschland leiden rund sechs Millionen Menschen daran.

„Auslöser ist ein eingeklemmter Nerv im Handgelenk, der kugelschreiberminendicke Medianusnerv. Im Bereich der Handwurzelknochen verläuft er in einer Art Rinne, dem engen Karpaltunnel“, erklärt Dr. Thomas Schneider, leitender Orthopäde der Gelenk-Klinik Gundelfingen.

Typische Symptome sind Schmerzen, Gefühlsstörungen und Lähmungen im Bereich des Daumens, Zeige- und Mittelfingers. Unbehandelt kann es Jahre später zum Muskelschwund im Daumenballen kommen. „Man kann nicht mehr richtig zugreifen, hat Probleme beim Schreiben. Das Feingefühl von Daumen, Zeige-, Mittel- und Ringfinger nimmt ab“, so Dr. Schneider.

Frauen sind doppelt so häufig vom Karpaltunnelsyndrom betroffen wie Männer. Der Grund sind hormonelle Umstellungen. Erhöht sich der Druck auf den Nerven, zum Beispiel durch vermehrte Flüssigkeitseinlagerung bei Hormonveränderungen in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren, so kann es zu Ausfallerscheinungen dieses Nerven und Bewegungseinschränkungen an der Handinnenseite kommen“, berichtet Dr. Schneider.

Häufig sind Verletzungen oder Brüche im Handgelenk Auslöser für diese Nerveneinengung. Aber auch Rheuma, Diabetes, Gewichtszunahme oder etwa schwere körperliche Arbeit können zum Karpaltunnelsyndrom führen.

"Liebenswert" 14.12.2019 mit Prof. Dr. Ostermeier: "Darum hilft bei Gelenkschmerzen keine Ruhe"

Darum hilft bei Gelenkschmerzen keine Ruhe Prof. Dr. Ostermeier in Liebenswert 14.12.2019 Darum hilft bei Gelenkschmerzen keine Ruhe: mit Prof. Dr. Ostermeier in Liebenswert 14.12.2019

Ausruhen tut oft gut, bei Gelenkschmerzen ist zu viel Ruhe jedoch konterproduktiv. Professor Dr. Sven Ostermeier erklärt warum.

Im Winter treten Schmerzen in den Gelenken vermehrt auf.

In der kalten Jahreszeit treten Gelenkschmerzen verstärkt auf. Experten vermuten, dass dies am Stoffwechsel liegt, der im Winter heruntergefahren wird. Professor Dr. Sven Ostermeier, leitender Orthopäde und Sportmediziner der Gelenk-Klinik Gundelfingen, erklärt: "Die daraus resultierende schlechtere Durchblutung führt zu vermehrten Reibungsschmerzen in den Gelenken. Dennoch ist es fatal, den Schongang einzulegen. Denn da der Gelenkknorpel keine Blutgefäße besitzt, kann er nur bei regelmäßiger Bewegung über die Gelenkflüssigkeit mit wichtigen Nährstoffen versorgt und somit am Leben erhalten werden."

Darum schadet Ruhe bei Gelenkschmerzen mehr, als sie gut tut

Verspüren wir Schmerzen, wollen wir uns ausruhen. Doch oft ist Ruhe nicht die beste Option, wenn Gelenkschmerzen auftreten. Professor Dr. Sven Ostermeier erläutert, warum das so ist: "Schmerzen sind in erster Linie biologisch sinnvolle Warnsignale. Diese informieren uns über Schäden und Entzündungen. Schmerzen legen uns meist ein heilungsförderndes Verhalten nahe – also Ruhe, Entlastung und Schonung. Damit hilft Schmerz als wichtiges Signal unseres Körpers unser Verhalten so zu regulieren, dass wir Schäden vom Organismus abwenden oder ausheilen. Das Schmerzgefühl führt uns aber stets in die Irre, wenn die Schmerzen neurogen sind - also durch Beschädigung, Einklemmung oder Stoffwechselprobleme der Nerven selbst ausgelöst werden. In diesen Fällen können Ruhe und Bewegungsvermeidung den Schmerz sogar chronisch werden lassen."

"Adel privat" 12/2019 mit Dr. Thomas Schneider: "Was tun bei Arthrose im Sprunggelenk?"

Was tun bei Arthrose im Sprunggelenk? mit Dr. Thomas Schneider in Adel privat 12/2019 Was tun bei Arthrose im Sprunggelenk? mit Dr. Thomas Schneider in Adel privat 12/2019

Laufen, hüpfen, springen – unsere Sprunggelenke machen es möglich. Sie sind die am stärksten belasteten Gelenke des Körpers. Beim Gehen oder Springen tragen sie zum Teil mehr als das Fünffache des Körpergewichts. Aber sie verschleißen oft schon in jungen Jahren, meist als Folge von Verletzungen. Was man gegen Arthrose tun kann, erklärt Dr. Thomas Schneider, leitender Orthopäde und Fußchirurg der Gelenk-Klinik Gundelfingen.

Im Frühstadium reichen konventionelle Therapien

Basis der konventionellen Standard-Behandlung ist die Physiotherapie. „Durch ein spezielles Training kann die Führung des Sprunggelenks verbessert werden“, so der Experte. Hilfreich sein können auch orthopädische Schuhe. „Dank einer Erhöhung des Außen- oder Innenrandes sowie individueller Einlagen lassen sich die Bewegungsabläufe verbessern und die Stellung des Gelenks optimieren.“ Sind Schmerzmittel nötig, kommen entzündungshemmende Mittel, sogenannte nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie etwa Diclofenac zum Einsatz. Wohltuend wirken ferner spezielle Bandagen zur Ruhigstellung des Gelenks oder Injektionen von Hyaluronsäure. Ist die Gelenkfläche durch Knorpelschäden beeinträchtigt, empfehlen Orthopäden nicht selten eine Knorpeltransplantation. „Dank der Übertragung von im Labor gezüchteten Knorpelzellen kann der Gelenkverschleiß gestoppt und eine funktionierende Knorpelschicht wieder aufgebaut werden“, erklärt Dr. Schneider.

Manchmal geht es nicht ohne Operation

Sind die konservativen Therapien ausgereizt, bleiben nur operative Eingriffe. An erster Stelle steht hier die minimalinvasive Sprunggelenksarthroskopie. Dabei werden kleine Kamerasonden und Instrumente ins Gelenk eingeführt und der Schaden während der Spiegelung gleich behoben. „Ist die Arthrose weit fortgeschritten, sind Prothesen eine Option, vorausgesetzt, es ist nur das obere Sprunggelenk betroffen und andere Fußgelenke sind intakt“, so Dr. Schneider. Letzter Ausweg ist eine Gelenkversteifung.

Adel privat 12/2019

"Freizeit Direkt" 06.12.2019 mit Prof. Dr. Ostermeier: "Eigenblut-Therapie lindert Arthrose"

Eigenbluttherapie lindert Arthrose mit Prof. Dr. Ostermeier in Freizeit Direkt 06.12.2019 Eigenbluttherapie lindert Arthrose mit Prof. Dr. Ostermeier in Freizeit Direkt 06.12.2019

Häufigste Ursache für Gelenkverschleiß ist das Alter. Eine neuartige Behandlung kann helfen.

Ob, Gicht, Akne oder Knorpelschäden, immer mehr Mediziner nutzen bei chronischen Erkrankungen auch die Heilungskräfte des eigenen Blutes. Ein Behandlungsschwerpunkt ist die Orthopädie, wo die Eigenblutplasmatherapie insbesondere bei Arthrose Linderung bringen kann. „Vorausgesetzt, es liegen keine schweren Grunderkrankungen vor und der Gelenkverschleiß ist nicht zu weit fortgeschritten“, betont Prof. Sven Ostermeier, leitender Orthopäde der Gelenk-Klinik Gundelfingen.

So funktioniert die Therapie: „Um gezielt Schmerzen zu lindern und die Knorpelregeneration anzuregen, wird dem Patienten plättchenreiches Plasma gespritzt“, erläutert Prof. Ostermeier. Zu diesem Zweck werden ihm vorab 10 bis 60 ml des eigenen Blutes aus der Armvene entnommen und im Labor zentrifugiert. „In einem mehrphasigen Prozess wird aus dem Blut das Blutplasma gewonnen und dabei mit körpereigenen Blutplättchen (Thrombozyten) angereichert“, so der Experte. Auch wenn viele Ärzte aufgrund ihrer positiven Praxiserfahrungen auf die Eigenblutplasmatherapie schwören, der genaue Wirkmechanismus dieser Methode, die bereits im 19. Jahrhundert zur Behandlung von Infektionskrankheiten angewandt wurde, ist bis heute nicht geklärt. „Man vermutet, dass die im Blutplasma angereicherten Wirkstoffe wie Thrombozyten den Heilungsprozess im entzündeten Gewebe (Sehnen, Knorpel) anregen und gleichzeitig durch Entzündungshemmung eine knorpelschützende Wirkung entfalten“, sagt Prof. Ostermeier. Aber auch der Placebo-Effekt könnte dabei eine gewisse Rolle spielen, vermuten Wissenschaftler.

Freizeit Direkt 06.12.2019

"Hörzu" 17.11.2019 mit Dr. Thomas Schneider: "Arthrose - Was Experten raten"

Arthrose - Was Experten raten mit Dr. Thomas Schneider in Hörzu 17.11.2019 Arthrose - Was Experten raten: mit Dr. Thomas Schneider in Hörzu 17.11.2019

Bei den über 65-Jährigen leidet etwa jeder dritte Mann unter Gelenkverschleiß, bei den Frauen sogar fast jede zweite. Der leitende Orthopäde der Gelenkklinik Gundelfingen, Dr. Thomas Schneider, erklärt: „Eine Ursache ist wohl der mit den Wechseljahren auftretende Östrogenmangel. Dieser hat nicht nur Folgen für das Bindegewebe, auch Knorpel und Gelenke werden schlechter versorgt.“ Dadurch steigt das Risiko für Arthrose. Wer sie schon hat, nimmt häufig eine Schonhaltung ein, die die Gelenke zusätzlich belastet. Ein frühzeitiges Muskeltraining und orthopädische Hilfsmittel wie eine Schuhaußenranderhöhung können aber den Bewegungsablauf wieder korrigieren. Zusatztipp des Spezialisten: „Basenbäder. Sie neutralisieren Säure im Bindegewebe – sie ist ein Hauptauslöser für chronische Schmerzen.“

Hörzu Magazin 17.11.2019

"Bild Online" 29.11.2019 mit Dr. Martin Rinio und Prof. Dr. Ostermeier: "Welche Ursachen gibt es für Schmerzen im Knie?"

Welche Ursachen gibt es für Schmerzen im Knie? mit Dr. Martin Rinio und Prof. Dr. Ostermeier in Bild Online 29.11.2019 Welche Ursachen gibt es für Schmerzen im Knie? mit Dr. Martin Rinio und Prof. Dr. Ostermeier in Bild Online 29.11.2019

Musiker und DSDS-Juror Pietro Lombardi (27) hat zurzeit keine Glückssträhne, zumindest gesundheitlich. Erst brach er sich den Daumen, dann kamen Schmerzen im Knie hinzu. Die Hoffnung, dass sie schnell wieder verschwinden würden, währte nur kurz. Diagnose: Knorpelschaden, ein Stück Knorpel hat sich gelöst und löst starke Schmerzen aus. Therapie: Knie-OP.

Unter Knieproblemen leiden viele junge Menschen. Fünf bis zehn Millionen Menschen in Deutschland haben mit Knieschmerzen zu kämpfen – Arthrose, Kreuzbandriss, Springer-Knie oder Schleimbeutelentzündung.

In BILD erklären Professor Sven Ostermeier, leitender Orthopäde und Knie-Experte und Dr. Martin Rinio , ärztlicher Direktor der Gelenk-Klinik Gundelfingen mögliche Ursachen und Behandlungsmethoden von Knieschmerzen.

"Medipresse" 11/2019 mit Prof. Dr. Sven Ostermeier: "Gelenk-Ersatz: Nur nicht übers Knie brechen"

Gelenk-Ersatz: Nur nicht übers Knie brechen mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in medipresse 11/2019 Gelenk-Ersatz: Nur nicht übers Knie brechen mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in medipresse 11/2019

Über 120.000 Menschen mit Kniearthrose erhalten jährlich ein künstliches Gelenk. Doch wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt dafür? Sind persönliches Schmerzempfinden oder zunehmende Bewegungseinschränkung die entscheidenden Kriterien? Welche Vorteile haben maßgeschneiderte Lösungen – und wie finde ich einen Spezialisten? Wir fragen nach bei Professor Dr. Sven Ostermeier, leitender Orthopäde und Knie-Experte der Gelenk-Klinik Gundelfingen.

Herr Professor Ostermeier, ist ein künstliches Gelenk bei Kniearthrose über kurz oder lang unvermeidbar?

Kniearthrose ist grundsätzlich ein normaler Prozess des Alterns. Daher ist der Verschleiß des Kniegelenks (Gonarthrose) meist nicht behandlungsbedürftig – eine altersgerechte Belastbarkeit und Beweglichkeit vorausgesetzt. Im frühen Stadium lässt sich die Arthrose in vielen Fällen erfolgreich behandeln – etwa durch eine Knorpeltherapie bzw. -transplantation oder die Behebung von Fehlstellungen (Osteotomie). Der erfahrene Kniespezialist wird jedoch vor einer Behandlung zunächst die eigentliche Ursache der Arthrose sowie das Ausmaß der vorliegenden Knorpelschädigung ermitteln.

Warum sind unsere Knie eigentlich so anfällig für Arthrose?

Ca. 7 bis 10 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Kniearthrose. Das perfekte Zusammenspiel aus diversen Bändern, Sehnen und Muskeln ermöglicht dem Knie seine außerordentliche Beweglichkeit, macht es aber auch zu einem der verletzungsanfälligsten Gelenke des menschlichen Körpers. Erwiesen ist, dass es vor allem bei jüngeren Menschen häufig durch Sportunfälle zu Knorpelschäden kommt. Und auch Übergewicht spielt eine primäre Rolle bei der Entstehung.

medipresse 11/2019

"Liebenswert Magazin" 31.10.2019 mit Prof. Dr. Sven Ostermeier: "Knie knacken und knirschen: Was Sie beachten sollten"

Knie knacken und knirschen: Was Sie beachten sollten mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in Liebenswert 31.10.2019 Knie knacken und knirschen: Was Sie beachten sollten mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in Liebenswert 31.10.2019

Täglich belasten wir unsere Knie enorm. Irgendwann fangen sie dann an zu knacken oder gar zu knirschen. Sind knackende Knie eigentlich schlimm und ab welchem Punkt sollte ein Arzt aufgesucht werden? Fragen über Fragen, die wir für Sie nun geklärt haben.

Was hat es zu bedeuten, wenn die Knie knacken? Was soll ein Knirschen aussagen? Fragen, die wir Ihnen im Folgenden beantworten. Aber auch, wie Sie sich selbst helfen können und wann ein Arztbesuch unvermeidlich wird, haben wir für Sie herausgefunden.

Welcher Belastung müssen unsere Knie täglich standhalten?

Unser Kniegelenk setzen wir Tag für Tag einer großen Belastung aus. Allein rund 5000 Mal täglich beugen wir es und bei jeder Kniebeuge muss es das sieben- bis achtfache unseres Körpergewichts stemmen. Das ist extrem viel. Kein Wunder, dass dieses sehr komplexe Gelenk irgendwann anfängt zu meckern.

Liebenswert online 31.10.2019

"Zeitung am Samstag" 19.10.2019 mit Dr. Thomas Schneider: "Gesunde Füße"

Gesunde Füße mit Dr. Thomas Schneider in Zeitung am Samstag 19.10.2019 Gesunde Füße mit Dr. Thomas Schneider in Zeitung am Samstag 19.10.2019

Mit gesunden Füßen durch die kalte Jahreszeit: Unsere Füße lassen uns aufrecht durchs Leben gehen. Bequemes Schuhwerk, regelmäßige Gymnastik und Wechselduschen fördern ihre Gesundheit – insbesondere an kühlen Herbsttagen.

Unsere Füße sind ein technisches Meisterwerk: Sie bestehen aus 26 Knochen, verbunden über 33 Gelenke und zusammengehalten durch 100 Bänder. Im Zusammenspiel mit 20 Muskeln sorgen sie für reibungslose Bewegungen, die richtige Balance und einen festen Stand. Im Laufe unseres Lebens führen uns unsere Füße durchschnittlich viermal um die Erde, haben Wissenschaftler ausgerechnet. Doch so richtig gut geht es den Füßen nur selten: Ob im Büro oder in der Freizeit, stundenlang eingepfercht in hohen Stöckelschuhen, engen Slippern oder Sportschuhen, bleibt ihnen meist nur wenig Bewegungsspielraum. „Werden die Zehen gestaucht, so erschlaffen die kurzen Fußmuskeln und Bänder des Vorfußes und ein Spreizfuß droht“, warnt Dr. Thomas Schneider, leitender Orthopäde der Gelenk-Klinik in Gundelfingen, vor den Folgen. Nicht selten fördert beengtes Schuhwerk auch Fußdeformationen wie Hallux valgus (Schiefzehen) sowie Nervenschmerzen im Fuß (Morton Neurom).

Dabei zeigen nicht nur zu kleine Schuhe oft fatale Folgen. Sind sie zu groß, so hat der Fuß keinen Halt beim Abrollen und rutscht im Schuh hin und her. Die Konsequenz: Bei jedem Schritt werden die Zehen genauso gestaucht wie im zu engen Schuh. Zu viel Spielraum an der Ferse lässt den Fuß zudem aus dem Schuh schlappen, was nicht selten zu Verstauchungen führt.

Zeitung am Samstag 19.10.2019

"Prisma" 15.10.2019 mit Prof. Dr. Sven Ostermeier: "Wenn der Schleimbeutel schmerzt"

Wenn der Schleimbeutel schmerzt mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in Prisma 15.10.2019 Wenn der Schleimbeutel schmerzt mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in Prisma 15.10.2019

Über 150 Schleimbeutel gibt es im menschlichen Körper. Sie dienen an mechanisch besonders beanspruchten Körperstellen als Dämpfer und schützen die Gelenke vor Schäden. Damit sie reibungslos funktionieren, sollte man sie nicht überstrapazieren. Werden die mit Gelenkflüssigkeit gefüllten Polster einem zu langen Druck ausgesetzt, so entzünden sie sich.

Eine Schwachstelle ist der Schulterbereich. Schleimbeutelentzündungen treten hier sehr häufig auf. Meist geht der akuten Bursitis, so der medizinische Fachbegriff, eine mechanische Überbelastung voraus, sehr oft ausgelöst durch Überkopfarbeiten. Relativ häufig betroffen sind folglich Handwerker. So zum Beispiel der selbstständige Maler und Tapezierer, der vor einigen Wochen wegen starker Schulterschmerzen erstmals in meine Praxis gekommen war.

Neben der Überlastung durch körperliche oder sportliche Aktivitäten können aber auch Sportunfälle, Ernährungsumstellung, Diäten oder etwa Stoffwechselerkrankungen Ursache einer Schleimbeutelentzündung sein.

Ruhe und Salben helfen

Normalerweise heilt eine Schleimbeutelentzündung von selbst aus. Spürbare Besserung bringen oft schon das Ruhigstellen mit Gips oder Schiene sowie kühlende Salben. Entzündungshemmende Schmerzmittel und Kortison sind ebenso eine Option wie Antibiotika bei einer bakteriellen Bursitis. Um eine Schultereinsteifung zu vermeiden, empfahl ich dem Patienten krankengymnastische Behandlungen. Als besonders hilfreich erwies sich in seinem Fall zudem die Stoßwellentherapie. Bei einer hochenergetischen Stoßwellentherapie wird krankhaft entzündetes Gewebe zur Regeneration angeregt und Kalkablagerungen werden zerstört.

Klingen die Beschwerden jedoch trotz dieser und anderer konservativer Behandlungsmethoden nicht ab, geht an einer Operation mit arthroskopischer Entfernung des Schleimbeutels kaum ein Weg vorbei.

Was hilft vorbeugend? Falls möglich, sollten Dauerdruckbelastungen vermieden werden. Für gefährdete Berufsgruppen empfehlen sich Gelenkschoner. Und Tennis- oder Golfspieler sollten sich vor jedem Match immer gut aufwärmen – aber das sollte selbstverständlich sein.

Prisma online 15.10.2019

"Handelsblatt" 11.10.2019 mit Dr. Martin Rinio: "Fünf-Minuten-Tipps gegen Rücken-Stress im Büro"

Fünf-Minuten-Tipps gegen Rücken-Stress im Büro mit Dr. Martin Rinio in Handelsblatt 11.10.2019 Fünf-Minuten-Tipps gegen Rücken-Stress im Büro mit Dr. Martin Rinio in Handelsblatt 11.10.2019

Für unser Kreuz ist die tägliche Büro-Routine eine Tortur. Dabei bringen oft schon kleine praktische Änderungen oder Korrekturen spürbare Entlastung.

Bildschirmarbeiter müssen Sitzfleisch haben: Rund 80.000 Stunden verbringen sie durchschnittlich von der Schulbank bis zur Rente am Schreibtisch, haben Experten errechnet. Dass dies auf Dauer Rücken und Gelenken schwer zu schaffen macht, zeigen die Statistiken: Mindestens jede zweite Krankschreibung geht auf das Konto der Wirbelsäule. Neben Herzerkrankungen sind andauernde Rückenschmerzen der häufigste Grund für Erwerbsunfähigkeit und Frühverrentung.

Zwar werden wir im Büro körperlich kaum beansprucht – aber genau das ist das Problem: Verspannte Nacken und Schultern, aber auch Arthrose, Hexenschuss und Bandscheibenvorfälle sind häufige Folgen des Dauersitzens, der Zwangshaltung und permanenten Bewegungslosigkeit.

Dabei führt langes Sitzen keineswegs unweigerlich zu Kreuzschmerzen. Wenn dem so wäre, hätten schließlich alle Menschen, die im Büro arbeiten, ernsthafte Rückenprobleme. Richtig ist vielmehr, dass stundenlanges Sitzen vor allem dann zu Rückenschmerzen führen kann, wenn der körperliche Ausgleich fehlt.

Um fitter und gesünder zu bleiben, helfen bereits ein paar kleine Änderungen im täglichen „Trott“ – beispielsweise des Öfteren mal die Sitzposition zwischen aufrechter, vorgeneigter und zurückgelehnter Haltung wechseln. Dabei das Gewicht von der einen auf die andere Gesäßhälfte verlagern. Denn: Rücken und Gelenke wünschen sich Abwechslung. Stundenlanges Verharren in derselben Sitzposition kommt da einer orthopädischen „Todsünde“ gleich.

Handelsblatt online 11.10.2019

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