Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
Alte Bundesstr. 58
79194 Gundelfingen
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Pressearchiv

Pressearchiv der orthopädischen Gelenk-Klinik

"Medipresse" 11/2019 mit Prof. Dr. Sven Ostermeier: "Gelenk-Ersatz: Nur nicht übers Knie brechen"

Gelenk-Ersatz: Nur nicht übers Knie brechen mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in medipresse 11/2019Gelenk-Ersatz: Nur nicht übers Knie brechen mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in medipresse 11/2019

Über 120.000 Menschen mit Kniearthrose erhalten jährlich ein künstliches Gelenk. Doch wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt dafür? Sind persönliches Schmerzempfinden oder zunehmende Bewegungseinschränkung die entscheidenden Kriterien? Welche Vorteile haben maßgeschneiderte Lösungen – und wie finde ich einen Spezialisten? Wir fragen nach bei Professor Dr. Sven Ostermeier, leitender Orthopäde und Knie-Experte der Gelenk-Klinik Gundelfingen.

Herr Professor Ostermeier, ist ein künstliches Gelenk bei Kniearthrose über kurz oder lang unvermeidbar?

Kniearthrose ist grundsätzlich ein normaler Prozess des Alterns. Daher ist der Verschleiß des Kniegelenks (Gonarthrose) meist nicht behandlungsbedürftig – eine altersgerechte Belastbarkeit und Beweglichkeit vorausgesetzt. Im frühen Stadium lässt sich die Arthrose in vielen Fällen erfolgreich behandeln – etwa durch eine Knorpeltherapie bzw. -transplantation oder die Behebung von Fehlstellungen (Osteotomie). Der erfahrene Kniespezialist wird jedoch vor einer Behandlung zunächst die eigentliche Ursache der Arthrose sowie das Ausmaß der vorliegenden Knorpelschädigung ermitteln.

Warum sind unsere Knie eigentlich so anfällig für Arthrose?

Ca. 7 bis 10 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Kniearthrose. Das perfekte Zusammenspiel aus diversen Bändern, Sehnen und Muskeln ermöglicht dem Knie seine außerordentliche Beweglichkeit, macht es aber auch zu einem der verletzungsanfälligsten Gelenke des menschlichen Körpers. Erwiesen ist, dass es vor allem bei jüngeren Menschen häufig durch Sportunfälle zu Knorpelschäden kommt. Und auch Übergewicht spielt eine primäre Rolle bei der Entstehung.

medipresse 11/2019

"Liebenswert Magazin" 31.10.2019 mit Prof. Dr. Sven Ostermeier: "Knie knacken und knirschen: Was Sie beachten sollten"

Knie knacken und knirschen: Was Sie beachten sollten mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in Liebenswert 31.10.2019Knie knacken und knirschen: Was Sie beachten sollten mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in Liebenswert 31.10.2019

Täglich belasten wir unsere Knie enorm. Irgendwann fangen sie dann an zu knacken oder gar zu knirschen. Sind knackende Knie eigentlich schlimm und ab welchem Punkt sollte ein Arzt aufgesucht werden? Fragen über Fragen, die wir für Sie nun geklärt haben.

Was hat es zu bedeuten, wenn die Knie knacken? Was soll ein Knirschen aussagen? Fragen, die wir Ihnen im Folgenden beantworten. Aber auch, wie Sie sich selbst helfen können und wann ein Arztbesuch unvermeidlich wird, haben wir für Sie herausgefunden.

Welcher Belastung müssen unsere Knie täglich standhalten?

Unser Kniegelenk setzen wir Tag für Tag einer großen Belastung aus. Allein rund 5000 Mal täglich beugen wir es und bei jeder Kniebeuge muss es das sieben- bis achtfache unseres Körpergewichts stemmen. Das ist extrem viel. Kein Wunder, dass dieses sehr komplexe Gelenk irgendwann anfängt zu meckern.

Liebenswert online 31.10.2019

"Zeitung am Samstag" 19.10.2019 mit Dr. Thomas Schneider: "Gesunde Füße"

Gesunde Füße mit Dr. Thomas Schneider in Zeitung am Samstag 19.10.2019Gesunde Füße mit Dr. Thomas Schneider in Zeitung am Samstag 19.10.2019

Mit gesunden Füßen durch die kalte Jahreszeit: Unsere Füße lassen uns aufrecht durchs Leben gehen. Bequemes Schuhwerk, regelmäßige Gymnastik und Wechselduschen fördern ihre Gesundheit – insbesondere an kühlen Herbsttagen.

Unsere Füße sind ein technisches Meisterwerk: Sie bestehen aus 26 Knochen, verbunden über 33 Gelenke und zusammengehalten durch 100 Bänder. Im Zusammenspiel mit 20 Muskeln sorgen sie für reibungslose Bewegungen, die richtige Balance und einen festen Stand. Im Laufe unseres Lebens führen uns unsere Füße durchschnittlich viermal um die Erde, haben Wissenschaftler ausgerechnet. Doch so richtig gut geht es den Füßen nur selten: Ob im Büro oder in der Freizeit, stundenlang eingepfercht in hohen Stöckelschuhen, engen Slippern oder Sportschuhen, bleibt ihnen meist nur wenig Bewegungsspielraum. „Werden die Zehen gestaucht, so erschlaffen die kurzen Fußmuskeln und Bänder des Vorfußes und ein Spreizfuß droht“, warnt Dr. Thomas Schneider, leitender Orthopäde der Gelenk-Klinik in Gundelfingen, vor den Folgen. Nicht selten fördert beengtes Schuhwerk auch Fußdeformationen wie Hallux valgus (Schiefzehen) sowie Nervenschmerzen im Fuß (Morton Neurom).

Dabei zeigen nicht nur zu kleine Schuhe oft fatale Folgen. Sind sie zu groß, so hat der Fuß keinen Halt beim Abrollen und rutscht im Schuh hin und her. Die Konsequenz: Bei jedem Schritt werden die Zehen genauso gestaucht wie im zu engen Schuh. Zu viel Spielraum an der Ferse lässt den Fuß zudem aus dem Schuh schlappen, was nicht selten zu Verstauchungen führt.

Zeitung am Samstag 19.10.2019

"Prisma" 15.10.2019 mit Prof. Dr. Sven Ostermeier: "Wenn der Schleimbeutel schmerzt"

Wenn der Schleimbeutel schmerzt mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in Prisma 15.10.2019Wenn der Schleimbeutel schmerzt mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in Prisma 15.10.2019

Über 150 Schleimbeutel gibt es im menschlichen Körper. Sie dienen an mechanisch besonders beanspruchten Körperstellen als Dämpfer und schützen die Gelenke vor Schäden. Damit sie reibungslos funktionieren, sollte man sie nicht überstrapazieren. Werden die mit Gelenkflüssigkeit gefüllten Polster einem zu langen Druck ausgesetzt, so entzünden sie sich.

Eine Schwachstelle ist der Schulterbereich. Schleimbeutelentzündungen treten hier sehr häufig auf. Meist geht der akuten Bursitis, so der medizinische Fachbegriff, eine mechanische Überbelastung voraus, sehr oft ausgelöst durch Überkopfarbeiten. Relativ häufig betroffen sind folglich Handwerker. So zum Beispiel der selbstständige Maler und Tapezierer, der vor einigen Wochen wegen starker Schulterschmerzen erstmals in meine Praxis gekommen war.

Neben der Überlastung durch körperliche oder sportliche Aktivitäten können aber auch Sportunfälle, Ernährungsumstellung, Diäten oder etwa Stoffwechselerkrankungen Ursache einer Schleimbeutelentzündung sein.

Ruhe und Salben helfen

Normalerweise heilt eine Schleimbeutelentzündung von selbst aus. Spürbare Besserung bringen oft schon das Ruhigstellen mit Gips oder Schiene sowie kühlende Salben. Entzündungshemmende Schmerzmittel und Kortison sind ebenso eine Option wie Antibiotika bei einer bakteriellen Bursitis. Um eine Schultereinsteifung zu vermeiden, empfahl ich dem Patienten krankengymnastische Behandlungen. Als besonders hilfreich erwies sich in seinem Fall zudem die Stoßwellentherapie. Bei einer hochenergetischen Stoßwellentherapie wird krankhaft entzündetes Gewebe zur Regeneration angeregt und Kalkablagerungen werden zerstört.

Klingen die Beschwerden jedoch trotz dieser und anderer konservativer Behandlungsmethoden nicht ab, geht an einer Operation mit arthroskopischer Entfernung des Schleimbeutels kaum ein Weg vorbei.

Was hilft vorbeugend? Falls möglich, sollten Dauerdruckbelastungen vermieden werden. Für gefährdete Berufsgruppen empfehlen sich Gelenkschoner. Und Tennis- oder Golfspieler sollten sich vor jedem Match immer gut aufwärmen – aber das sollte selbstverständlich sein.

Prisma online 15.10.2019

"Handelsblatt" 11.10.2019 mit Dr. Martin Rinio: "Fünf-Minuten-Tipps gegen Rücken-Stress im Büro"

Fünf-Minuten-Tipps gegen Rücken-Stress im Büro mit Dr. Martin Rinio in Handelsblatt 11.10.2019Fünf-Minuten-Tipps gegen Rücken-Stress im Büro mit Dr. Martin Rinio in Handelsblatt 11.10.2019

Für unser Kreuz ist die tägliche Büro-Routine eine Tortur. Dabei bringen oft schon kleine praktische Änderungen oder Korrekturen spürbare Entlastung.

Bildschirmarbeiter müssen Sitzfleisch haben: Rund 80.000 Stunden verbringen sie durchschnittlich von der Schulbank bis zur Rente am Schreibtisch, haben Experten errechnet. Dass dies auf Dauer Rücken und Gelenken schwer zu schaffen macht, zeigen die Statistiken: Mindestens jede zweite Krankschreibung geht auf das Konto der Wirbelsäule. Neben Herzerkrankungen sind andauernde Rückenschmerzen der häufigste Grund für Erwerbsunfähigkeit und Frühverrentung.

Zwar werden wir im Büro körperlich kaum beansprucht – aber genau das ist das Problem: Verspannte Nacken und Schultern, aber auch Arthrose, Hexenschuss und Bandscheibenvorfälle sind häufige Folgen des Dauersitzens, der Zwangshaltung und permanenten Bewegungslosigkeit.

Dabei führt langes Sitzen keineswegs unweigerlich zu Kreuzschmerzen. Wenn dem so wäre, hätten schließlich alle Menschen, die im Büro arbeiten, ernsthafte Rückenprobleme. Richtig ist vielmehr, dass stundenlanges Sitzen vor allem dann zu Rückenschmerzen führen kann, wenn der körperliche Ausgleich fehlt.

Um fitter und gesünder zu bleiben, helfen bereits ein paar kleine Änderungen im täglichen „Trott“ – beispielsweise des Öfteren mal die Sitzposition zwischen aufrechter, vorgeneigter und zurückgelehnter Haltung wechseln. Dabei das Gewicht von der einen auf die andere Gesäßhälfte verlagern. Denn: Rücken und Gelenke wünschen sich Abwechslung. Stundenlanges Verharren in derselben Sitzposition kommt da einer orthopädischen „Todsünde“ gleich.

Handelsblatt online 11.10.2019

"7-Tage" 28.9.2019 mit Prof. Dr. Sven Ostermeier: "Starker Nacken ohne Schmerzen"

Starker Nacken ohne Schmerzen mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in 7-Tage 27.09.2019Starker Nacken ohne Schmerzen mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in 7-Tage 27.09.2019

Ein ganz normaler Tag ist eine echte Belastungsprobe: Wir sitzen stundenlang, starren auf Bildschirme, sind übers Smartphone gebeugt ...

Stress pur für die Muskeln, weil der Rücken meist gekrümmt und der Kopf geneigt ist. Nacken und Halswirbelsäule stemmen dann bis zu 25 Kilo, so viel wie eine volle Getränkekiste! Klar, dass die Muskeln überdehnen und verspannen, Nerven gereizt werden, Wirbel und Bandscheiben unter Druck geraten. Der "Handy-Nacken" ist längst ein eigenes Krankheitsbild. Wenn uns dann noch der Stress förmlich im Nacken sitzt, werden Schmerzen schnell zum Dauerbegleiter. Doch den können wir auf die sanfte Tour loswerden.

7-Tage 28.09.2019

"Funk Uhr" 27.09.2019 mit Dr. Thomas Schneider: "Das alles kann ein Chirotherapeut"

Das alles kann ein Chirotherapeut mit Dr. Thomas Schneider in Funk Uhr 27.09.2019Das alles kann ein Chirotherapeut mit Dr. Thomas Schneider in Funk Uhr 27.09.2019

Ein Nacken hart wie Beton? Unerklärliche Schmerzen in Rücken oder Hüfte? Wenn Massagen oder Physio nicht helfen, kann für viele eine Chirotherapie die Rettung sein. Denn ein versierter Chirotherapeut (von griechisch „cheiro“ = Hand) löst mit speziellen Handgriffen und kleinen Drehungen hartnäckige Blockaden an Wirbelsäule und Gelenken. „Entweder, indem er das Gelenk mobilisiert, das heißt, es langsam wieder beweglicher macht, oder indem er es manipuliert. Dann setzt er kleine, kurze Druckimpulse“, erläutert der Orthopäde und Chirotherapeut Dr. Thomas Schneider von der Gelenk-Klinik Gundelfingen. Manchmal macht sich das durch ein leichtes Knacksen bemerkbar.

Bei Blockaden: Behandlung der schmerzfreien Seite

Was viele nicht wissen: Blockaden und die damit verbundenen Schmerzen bestehen meist nur auf einer Seite. „Der Chirotherapeut behandelt ausschließlich die freie, nicht schmerzhafte Seite“, erklärt Dr. Schneider. So tut die Behandlung nicht weh. Von der freien Seite geht dann ein schmerzlösender Impuls auf die Blockade über. Dadurch löst sie sich, der Schmerz lässt augenblicklich nach. Sachgemäß ausgeführt, dürften bei und nach der Behandlung auch keine Nebenwirkungen wie etwa Kopfschmerzen oder Schwindel auftreten.

Funk Uhr 27.09.2019

"Für Sie" 22/2019 mit Prof. Dr. Ostermeier: "Mit Eigenblut gegen Arthrose-Schmerz"

Mit Eigenblut gegen Arthrose-Schmerz mit Prof. Dr. Ostermeier in Für Sie 22/2019Mit Eigenblut gegen Arthrose-Schmerz mit Prof. Dr. Ostermeier in Für Sie 22/2019

Die Behandlung soll uns das Leben leichter machen. Wir haben den Gelenkspezialisten Professor Dr. Sven Ostermeier, leitender Orthopäde und Knie-Experte der Gelenk-Klinik Gundelfingen, gefragt, wie die neue orthopädische Methode funktioniert, wo deren Chancen, aber auch ihre Grenzen liegen.

Wie funktioniert das Verfahren, Professor Ostermeier?

Bei der Eigenbluttherapie werden dem Patienten 10 bis 60 ml Blut aus der Armvene entnommen und im Labor zentrifugiert. Das heißt: Es wird "autologes plättchenreiches Plasma (A-PRP)" herausgefiltert und in aufbereiteter, konzentrierter Form wieder injiziert. Dies fördert körpereigene Heilungsprozesse und trägt zur Regeneration des Gewebes bei, etwa bei durch Arthrose beschädigten Knorpel.

Was passiert im Körper?

Der genaue Wirkungsmechanismus dieser Methode ist bislang nicht geklärt. Man vermutet, dass die im Blutplasma angereicherten Wirkstoffe, zum Beispiel Thrombozyten, den Heilungsprozess im entzündeten Gewebe anregen und unterstützen. Bekannt ist, dass die Thrombozyten die Bildung von Bindegewebe stimulieren, Entzündungen hemmen und – basierend auf mehreren biochemischen Wirkketten – gleichzeitig eine potenziell knorpelschützende Wirkung entfalten. Diese Eigenschaften machen sich viele medizinische Fachbereiche zunutze – die Herz- und Thorax-Chirurgie ebenso wie die Zahnheilkunde.

Wo liegen Ihre Schwerpunkte?

In der Orthopädie wird die Eigenbluttherapie vielfach angewandt bei Bandscheibenvorfällen, Verletzungen der Rotatorenmanschette, Sehnen- oder Bandverletzungen, Muskelzerrungen und Entzündungen verschiedener Weichteilgewebe, z. B. der Schleimbeutel. Ein Schwerpunkt ist die Arthrose-Therapie, unter anderem im Knie, Fuß- oder Sprunggelenk.

Fuer Sie 22/2019

"Zeitung am Samstag" 21.09.2019 mit Dr. Martin Rinio: "Die neue Lust am Wandern"

Die neue Lust am Wandern mit Dr. Martin Rinio in Zeitung am Samstag 21.09.2019Die neue Lust am Wandern mit Dr. Martin Rinio in Zeitung am Samstag 21.09.2019

Gut für Gelenke und Muskeln: Zu Fuß durch den Herbstwald zu gehen fördert Muskelaufbau, Nährstoffversorgung der Gelenke sowie Entspannung und Wohlbefinden. Zudem wirkt häufiges Wandern depressiven Verstimmungen entgegen.

In der feucht-nassen Jahreszeit leiden viele Menschen unter oftmals starken Schmerzschüben in Hüfte, Knien und anderen Gelenken. Doch statt einen „Schongang einzulegen“ ist es weitaus besser, nun erst recht aktiv zu werden: Gelenke und Muskeln profitieren von Wanderungen durch den Herbstwald ebenso wie Gehirn, Psyche und Kreislauf.

Immer mehr Menschen entdecken den Reiz des Wanderns. Galten „Fuß-Märsche“ in der Natur noch vor wenigen Jahren als langweilig, so schwören heute Millionen Menschen auf diese ideale Form der Entspannung für Gelenke, Muskeln & Wohlbefinden – und das quer durch alle Generationen. Selbst im fortgeschrittenen Alter, bei Arthrose oder Asthma steht dem gesunden Freiluft-Vergnügen in schönster Natur meist nichts im Wege – „maßvolle Strecken, eine gute Ausstattung und einen ärztlichen Check-up vorausgesetzt“, betont Dr. Martin Rinio, ärztlicher Direktor der Gelenk-Klinik Gundelfingen.

Nicht nur Muskulatur, Knochen und Gelenke profitieren von dem „Outdoor-Vergnügen“. Auch das Gehirn wird positiv aktiviert: Schon eine kurze Wanderung fördert die Durchblutung bestimmter Gehirnregionen um bis zu einem Drittel, haben Experten errechnet. Die bessere Durchblutung fördert die Ausschüttung von Endorphinen, was Stimmung und Glücksempfinden zugute kommt. Doch damit nicht genug: Wer viel geht, der senkt darüber hinaus das Risiko ernsthafter Erkrankungen wie Alzheimer, Herzinfarkt, Diabetes, Depressionen oder eines Schlaganfalls, belegen Studien. Schon nach kurzer Zeit sinken bei regelmäßigen Wanderungen vielfach Körpergewicht, Blutdruck und Körperfett erheblich.

Fitness pur für Muskeln und Gelenke

Kontinuierliche Wanderungen halten auch unsere Gelenke fit. „Da der Gelenkknorpel nicht direkt durchblutet wird, kann er nur durch Bewegung über die Gelenkflüssigkeit mit wichtigen Nährstoffen versorgt und somit am Leben erhalten werden“, betont Dr. Martin Rinio. Selbst bei beginnender Kniearthrose ist Wandern empfehlenswert. Denn dank sanfter Bewegungsformen, die mit wenig Stoßbelastung das Knie kräftigen, lässt sich der Gelenkverschleiß sogar verlangsamen.

Zeitung am Samstag 21.09.2019

"Neue Post" 51/2019 mit Dr. Thomas Schneider: "Auf gesunden Füßen durchs Leben"

Auf gesunden Füßen durchs Leben mit Dr. Thomas Schneider in Neue Post 51/2019Auf gesunden Füßen durchs Leben mit Dr. Thomas Schneider in Neue Post 51/2019

Wie Sie Ihren Füßen dabei helfen können, möglichst lange fit zu bleiben – oder es wieder zu werden.

Sie tragen uns durchs Leben und fristen dennoch meist ein Dasein im Dunkeln. Dabei sind unsere Füße echte Multi-Talente: Sie halten z. B. bei einem Sprung kurzzeitig eine Belastung von bis zu einer Tonne aus. Doch Barfußlaufen, ihre eigentliche Bestimmung, dürfen sie viel zu selten. Orthopäde Dr. Thomas Schneider erklärt, wie wir unsere Füße lange gesund halten.

Womit schaden wir unseren Füßen?

Zu seltenes Barfußlaufen, denn das ist das Gesündeste für sie. Schädliche Schuhe zu tragen, die zu eng oder klein sind, Schuhe ohne Halt, wie Flip-Flops tun ihr Übriges. High-Heels sind wahre Mordinstrumente – wer sie oft trägt, schädigt seine Füße ganz sicher. Auch Übergewicht ist eine enorme Belastung. Außerdem mangelnde Achtsamkeit und mangelndes Training. Dabei sollten Füße doch die gleiche Hingabe und Pflege genießen wie jedes andere Körperteil.

Neue Post 51/2019

"Neues für die Frau" 19.09.2019 mit Dr. Thomas Schneider: "Neue Therapie bei Hallux valgus"

Neue Therapie bei Hallux valgus mit Dr. Thomas Schneider in Neues für die Frau 19.09.2019Neue Therapie bei Hallux valgus mit Dr. Thomas Schneider in Neues für die Frau 19.09.2019

Zu enge Schuhe, Veranlagung oder Spreizfuß – vieles kann Ursache eines Ballenzehs sein. So wird man das Übel wieder los.

Der Hallux valgus ist die häufigste Fehlstellung des Vorfußes und der Zehen. Wegen seiner auffälligen Form nennt man ihn auch Ballenzeh oder Überbein. Dabei „tanzt” der große Zeh aus der Reihe und neigt sich in Richtung Fußaußenrand. Am Großzehengrundgelenk tritt beim Hallux valgus das oft entzündete und geschwollene Mittelfußköpfchen hervor und drückt schmerzhaft gegen den Schuh. „Je nach Ausprägung der Fehlstellung kommen konservative Methoden oder eine OP in Frage“, erklärt unser Experte Dr. Thomas Schneider, leitender Orthopäde und Fußchirurg der Gelenk-Klinik Gundelfingen.

Es muss also nicht gleich operiert werden?

Dr. Thomas Schneider: Nein, im Anfangsstadium eines Hallux valgus können konservative Maßnahmen helfen. Dazu zählen Fuß- und Zehengymnastik ebenso wie Schaumstoffpolster oder Hallux-valgus-Schienen zur Schmerzlinderung. Ist die Fehlstellung jedoch so weit fortgeschritten, dass sie sich weder aktiv noch passiv korrigieren lässt, bleibt nur die OP. Zur Zeit gibt es rund 30 verschiedene Methoden. Diese haben alle das Ziel, den „Normalzustand“ der Großzehenstellung wiederherzustellen.

Neues für die Frau 19.09.2019

"Neue Woche" 11.9.2019 mit Dr. Thomas Schneider: "Knackpunkt Knie"

Knackpunkt Knie mit Dr. Thomas Schneider in Neue Woche 11.09.2019Knackpunkt Knie mit Dr. Thomas Schneider in Neue Woche 11.09.2019

Vor allem Frauen leiden unter Verschleiß des Knorpelgewebes. Unser Experte klärt auf.

Was genau passiert bei Arthrose im Körper?

Die Knorpelschicht im Gelenk, welche wie ein Stoßdämpfer funktioniert, verschleißt und wird mit den Jahren immer dünner und brüchiger. Der Knochen reagiert mit Veränderungen, welche den Druck ausgleichen, aber die Gelenkinnenhaut reizen. Es kommt zu Steifigkeit, Knirschgeräuschen und Schmerzen.

Stimmt es, dass Frauen häufiger Artrhose haben?

Ja! Arthrose ist eine Erkrankung, unter der primär Menschen im höheren Lebensalter leiden. Im Durchschnitt sind die Patienten 68 Jahre alt. Bei den Frauen dieser Generation leidet jede Zweite unter dem Gelenkverschleiß, bei den Männern nur jeder Dritte.

Welche Gelenke sind bei Frauen betroffen?

Auch hier gibt es erstaunliche Unterschiede: Während bei der Hüftarthrose das Verhältnis beider Geschlechter ausgeglichen ist, sind Frauen im Rentenalter doppelt so häufig von einem schmerzhaftem Verschleiß im Knie- oder im Fingergelenk betroffen wie Männer.

Neue Woche 11.09.2019

"Neue Freizeit" 06.09.2019 mit Prof. Dr. Sven Ostermeier: "Neue Therapien bei Arthrose"

Neue Therapien bei Arthrose mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in Neue Freizeit 06.09.2019Neue Therapien bei Arthrose mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in Neue Freizeit 06.09.2019

Gelenkverschleiß macht sich schmerzhaft bemerkbar. Ihr Orthopäde kann helfen

Mit den Jahren nutzen sich auch die Gelenke ab. Am häufigsten von Arthrose betroffen ist das Knie, seltener die Schulter. Typisch für Schulterarthrose sind Schmerzen beim Drehen der Oberarme, bei Überkopfarbeiten wie Haare fönen oder morgendliche Anlaufschmerzen. Mit der Zeit wird die Schulter steifer und kraftloser.

Therapie bei Schulterarthrose

Bei akuten Entzündungsschüben helfen nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), also Tabletten ohne Kortison. „Besonders wichtig bei der Schulter ist die Physiotherapie“, erklärt Prof. Dr. Sven Ostermeier, Facharzt für Orthopädie an der Gelenk-Klinik Gundelfingen. „Durch Zentrierung des Oberarmkopfes in der Gelenkpfanne und durch Muskeltraining kann Schulterarthrose verlangsamt oder weitgehend gestoppt werden.“ Auch die Ernährung spielt eine Rolle. Ungünstig bei Arthrose sind gesättigte Fettsäuren, Käse, Kaffee, Alkohol, gehärtete Fette und viel Fleisch. Olivenöl, Naturreis und andere Ballaststoffe, Kaltwasserfische, Knoblauch, Zwiebeln und Lauch können hingegen einer Arthrose vorbeugen.

Neue Freizeit 06.09.2019

"Meine Woche" 04.09.2019 mit Dr. Thomas Schneider: "Neue Therapien bei Fersensporn"

Neue Therapien bei Fersensporn mit Dr. Thomas Schneider in meine Woche 04.09.2019Neue Therapien bei Fersensporn mit Dr. Thomas Schneider in meine Woche 04.09.2019

Die Übeltäter sind nur wenige Millimeter lang, können aber höllische Schmerzen bereiten.

Wenn sich jeder Schritt so anfühlt, als trete man in einen Nagel, steckt oft ein Fersensporn dahinter. Dabei handelt es sich um einen dornartigen, knöchernen Auswuchs, der sich im Laufe des Lebens am Fersenbein bilden kann. Es gibt zwei Formen: den hinteren Fersensporn am Ansatz der Achillessehne und den unteren an der Fußsohle, der deutlich häufiger auftritt. Beide sind jeweils nur wenige Millimeter lang, aber extrem gemein. Etwa jeder zehnte Deutsche hat diesen Fortsatz am Fersenbein. Risikofaktoren sind Überlastung, Übergewicht, Wadenmuskelschwäche sowie -verkürzung. „Anlaufschmerzen an der Fußsohle nach der Nachtruhe oder nach längerem Sitzen sind erste Hinweise auf den unteren Fersensporn“, erklärt Dr. Thomas Schneider, leitender Orthopäde der Gelenk-Klinik Gundelfingen. Entzündet sich das Gewebe, das den Sporn umgibt, wird jeder Schritt zur Qual.

Diagnose und Therapie

Durch Abtasten und Fußabdruckmessung, Röntgen, Ultraschall oder MRT-Aufnahmen klärt der Facharzt, ob es sich um Fersensporn handelt. Auch andere Fußerkrankungen können Grund der Beschwerden sein. Ist die Diagnose eindeutig, bringen Cool-Packs und entzündungshemmende Gele Linderung. Bewährt haben sich auch maßgefertigte Einlagen: „Locheinlagen mit spezieller Aussparung vermindern die Überlastung der Sehnenansätze, die Entzündung klingt ab.“

Meine Woche 04.09.2019

"Prisma" 03.09.2019 mit Prof. Dr. Sven Ostermeier: "Eigenblut stoppt Knorpelabbau"

Eigenblut stoppt Knorpelabbau mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in Prisma 03.09.2019Eigenblut stoppt Knorpelabbau mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in Prisma 03.09.2019

Herr Professor, hilft mir eine Eigenbluttherapie?

Diese Frage stellte mir kürzlich eine 57-jährige Patientin mit Arthrose. Da bei ihr der Gelenkverschleiß noch nicht weit fortgeschritten war und auch keine schweren Grunderkrankungen vorlagen, sprach nichts gegen die Anwendung dieser Methode.

Um gezielt Schmerzen zu lindern und die Knorpelregeneration anzuregen, wird dem Patienten dabei plättchenreiches Plasma injiziert. Zu diesem Zweck werden ihm vorab 10 bis 60 Milliliter des eigenen Blutes aus der Armvene entnommen und im Labor zentrifugiert. Das heißt: Es wird autologes plättchenreiches Plasma (A-PRP) herausgefiltert und in aufbereiteter, konzentrierter Form wieder injiziert. Dies fördert körpereigene Heilungsprozesse und hemmt die entzündlichen Abbauprozesse des durch Arthrose vorgeschädigten Knorpels.

Der genaue Wirkmechanismus dieser Therapiemethode ist bislang nicht geklärt. Man vermutet, dass die im Blutplasma angereicherten Wirkstoffe (etwa Thrombozyten) den Heilungsprozess im entzündeten Gewebe anregen und gleichzeitig eine knorpelschützende Wirkung entfalten.

Bessere Beweglichkeit

Häufig geht die Entzündungsneigung des Gelenks nach den Injektionen deutlich zurück und dessen Beweglichkeit nimmt wieder zu. So war es auch im Fall der erwähnten Patientin. In der Regel sind mehrere Injektionen erforderlich, damit sich eine Wirkung einstellen kann. Da die Zusammensetzung der Blut-Wirkstoffe und das Reaktionsverhalten des Körpers von Patient zu Patient – je nach Arthrose-Stadium – variieren, differieren die Behandlungsergebnisse. Langzeitstudien liegen nicht vor, weil das Verfahren in der Orthopädie relativ neu ist.

Nicht angewandt werden darf die Eigenbluttherapie bei gleichzeitiger Einnahme gerinnungshemmender Medikamente oder schweren Grunderkrankungen. Nebenwirkungen wie Immunabwehr oder Allergien können nicht hervorgerufen werden, da es sich bei dem gespritzten Eigenblut um eine körpereigene Substanz des Patienten handelt. Die Kosten werden von einigen privaten Krankenkassen übernommen. Die gesetzlichen Kassen zahlen die Behandlung bisher nicht.

Prisma online 03.09.2019

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