Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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79194 Gundelfingen
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Orthopaedische Spezialisten für Hüfte, Hüftschmerzen, Hüftarthrose

Hüftschmerzen und Anatomie des Hüftgelenks

  1. Aufbau des Hüftgelenks
  2. Erkrankungen des Hüftgelenks: Wann sollten Sie zum Arzt?
  3. Arthrose des Hüftgelenks (Coxarthrose)
Hüftschmerzen Die Hüfte ist das am stärksten belastete Gelenk des Menschen. Nur ein kleiner Teil des Gelenks trägt das gesamte Körpergewicht. © peterschreiber.media, Fotolia

Die Hüfte ermöglicht die umfangreichen Bewegungsabläufe der Beine und sorgt für eine Stoßdämpfung beim Gehen, Laufen und Springen. Verschiedene Erkrankungen können Hüftschmerzen oder Bewegungseinschränkungen des Hüftgelenks verursachen.

Aufbau des Hüftgelenks

Anatomie der Hüfte Die Hüfte ist ein Kugelgelenk. Es verbindet den Oberschenkelknochen (Femur) mit dem Becken. © bilderzwerg, Fotolia

Das Hüftgelenk verbindet den Rumpf mit den Beinen. Es ist ein Kugelgelenk, das aus der Hüftpfanne und dem darin gleitenden Hüftkopf besteht. Eine elastische Gelenklippe (Labrum) vergrößert die Auflagefläche und sorgt für eine optimale Kraftübertragung zwischen den Gleitflächen von Pfanne und Hüftkopf.

Die Gelenkkapsel verbindet die einzelnen Komponenten des Gelenks miteinander. Innen kleidet eine Schleimhaut (Synovialis) die Gelenkkapsel aus. Diese produziert die Gelenkflüssigkeit (Synovia), die den Gelenkknorpel mit Nährstoffen versorgt und für reibungslose Beweglichkeit sorgt.

Am Hüftgelenk stabilisieren die stärksten Bänder des Körpers die äußere Gelenkkapsel. Diese Bandstrukturen, die vom Darmbein (Os ilium) zum Oberschenkelknochen (Femur) verlaufen, ermöglichen es dem aufrecht gehenden Menschen mit geringer Muskelkraft zu stehen. Zusammen mit den Sehnen der Hüftmuskulatur stabilisieren sie das Gelenk. Gleichzeitig sorgen sie auch für dessen Beweglichkeit.

Erkrankungen des Hüftgelenks: Wann sollten Sie zum Arzt?

Die folgenden Symptome sind Anzeichen für Störungen des Hüftgelenks:

Arthrose des Hüftgelenks (Coxarthrose)

Um einen reibungslosen Bewegungsablauf des Hüftgelenks zu gewährleisten, sind beim gesunden Gelenk Hüftkopf und Pfanne (Acetabulum) mit einer glatten, bis zu 5 mm dicken Knorpelschicht überzogen. Die Gelenkflüssigkeit umgibt diese elastische Schicht und dient als Schmiermittel. Gleichzeitig ernährt sie den nicht durchbluteten Knorpel des Hüftgelenks. Unterstützt wird die Stabilität des Hüftgelenks von den umliegenden Muskeln und Bändern. Eine Schädigung der Hüftbinnen- und -randstrukturen führt bei gleichbleibender Belastung in der Regel zu vorzeitigem Gelenkverschleiß, einer sogenannten Coxarthrose.

Literaturangaben
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