Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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Orthopaedische Spezialisten für Hüfte, Hüftschmerzen, Hüftarthrose

Hüftarthrose (Coxarthrose): gelenkerhaltende Therapie des Hüftgelenks

  1. Hüftarthrose – was ist das?
  2. Symptome: Wie macht sich Hüftarthrose bemerkbar?
  3. Verlauf und Stadien der Hüftarthrose (Coxarthrose)
  4. Ursachen: Wie entsteht Hüftarthrose?
  5. Untersuchung der Hüftarthrose durch den Arzt
  6. Hüftarthrose vorbeugen: Ernährung, Physiotherapie und Sport
  7. Welche Therapie eignet sich zur Behandlung der Hüftarthrose?
Röntgenbild einer schweren Coxarthrose (rechts) im Vergleich zum gesunden Hüftgelenk (links) Röntgenbild der Hüfte mit und ohne Hüftarthrose (Coxarthrose): Im linken Bild sieht man ein gesundes Hüftgelenk. Der Gelenkspalt ist deutlich zu erkennen. Rechts ist der Gelenkspalt aufgrund des Knorpelabbaus deutlich verschmälert und die Knochen reiben schmerzhaft aufeinander. © Gelenk-Klinik

Als Hüftarthrose (Gelenkverschleiß des Hüftgelenks) bezeichnet man eine fortschreitende Abnutzung des Gelenkknorpels im Hüftgelenk. Die degenerative (verschleißbedingte) Erkrankung des Hüftgelenks entwickelt sich meist schleichend über Jahre hinweg. Zu Beginn der Erkrankung treten oft keine oder nur geringe Beschwerden auf. Erst mit zunehmendem Verlust der Knorpelschicht verspürt der Patient Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Durch Physiotherapie, Übungen, Anpassungen der Ernährung und des Lebensstils sowie Gewichtsreduktion lässt sich der Verlauf der Arthrose in vielen Fällen verlangsamen oder stoppen. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium können operative Maßnahmen wie eine Hüftarthroskopie, eine Knorpeltransplantation oder eine Hüftprothese die schmerzfreie Beweglichkeit der Hüfte wiederherstellen.

Hüftarthrose – was ist das?

Hüftarthrose, Coxarthrose Das Hüftgelenk verbindet den Oberschenkel mit dem Beckenknochen. Die Hüfte ist ein sehr tiefes Gelenk. Die Gelenkpfanne (Acetabulum) umgibt den Oberschenkelkopf fast vollständig. Für reibungs- und schmerzfreie Beweglichkeit im Gelenk sorgt die Knorpelschicht, die die knöchernen Gelenkpartner überzieht. Das hier abgebildete Gelenk ist nicht von Hüftarthrose befallen. Die Knorpelfläche ist intakt. © Istockphoto

Der krankhafte Knorpelverschleiß der Hüfte heißt Hüftarthrose oder Coxarthrose (lateinisch coxa = Hüfte). Die Hüftarthrose ist eine weit verbreitete degenerative Erkrankung des Hüftgelenks. Viele Menschen leiden im Lauf ihres Lebens unter Hüftbeschwerden durch eine Coxarthrose. Sie ist noch vor der Kniearthrose die häufigste Form der Arthrose beim Menschen.

Die Hüftarthrose verläuft häufig über Jahre hinweg schleichend. Erst wenn die Knorpelschicht stark geschädigt ist, treten die ersten Symptome auf. Durch klinische Untersuchungen und vor allem Röntgenuntersuchungen kann der Arzt die Arthrose im Hüftgelenk sicher diagnostizieren. Am Anfang ist die Hüftarthrose eine Erkrankung des Gelenkknorpels. In späteren Stadien der Coxarthrose sind auch andere Strukturen – Bänder, Knochen, Gelenkkapsel, Gelenkschleimhaut und Muskulatur – von der Arthrose betroffen.

Die Arthrose im Hüftgelenk ist der Hauptgrund für operativen Gelenkersatz. Mehr als 200.000 Patienten im Jahr unterziehen sich dieser Operation.

Wer bekommt eine Hüftarthrose (Coxarthrose)?

Risikogruppen für Coxarthrose:

  • Alter über 55 Jahren
  • weibliches Geschlecht
  • Kaukasier (europäische Abstammung)
  • Adipositas (Übergewicht)
  • Leistungssportler oder Schwerarbeiter

Je nach Untersuchung leiden ca. 3–6 % der Bevölkerung unter einer Arthrose im Hüftgelenk. Bei den meisten Patienten tritt die Hüftarthrose (Coxarthrose) nach dem 50. Lebensjahr auf. In gewissem Umfang lässt bei jedem Menschen die Funktion des Hüftgelenkes mit zunehmendem Alter nach. Das ist zunächst normal und nicht unbedingt behandlungsbedürftig. Erst wenn die Leistung und Belastbarkeit des Hüftgelenks deutlich hinter der altersgerechten Erwartung zurückbleibt, muss der Orthopäde eine Therapie anbieten. Dennoch ist das Alter der größte Risikofaktor: Je älter ein Patient ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit einer behandlungsbedürftigen Hüftarthrose (Coxarthrose). Die meisten Fälle von Hüftarthrose haben eine bestimmte Ursache. Bei schwerer beruflicher Belastung oder Leistungssport kann der Gelenkverschleiß im Hüftgelenk häufiger auftreten. Auch eine vorgeschädigte Hüfte – sei es durch Unfall oder durch eine Fehlbildung (Dysplasie) – begünstigt die Hüftarthrose.

Einfluss der Menopause auf Arthrose bei Frauen

Es besteht ein direkter Zusammenhang von Menopause und Knochenmineralisierung. Knorpelabbau wird dadurch aber nicht verursacht. Vielmehr kommt es zum Substanzverlust des Knochengewebes (Osteoporose). Osteoporose und Arthrose treten bei Frauen selten gemeinsam auf. Die Östrogenersatztherapie zeigt keine beobachtbaren knorpelschützenden Effekte. Vorbeugung oder Behandlung von Hüftarthrose ist dadurch also nicht möglich.

Bei der primären Hüftarthrose sind kaukasische (europäisch-stämmige) Bevölkerungen stärker betroffen als Menschen asiatischer oder afrikanischer Herkunft. Zudem tritt der Gelenkverschleiß in der Hüfte bei Frauen häufiger auf als bei Männern. Es bestehen offenbar – gerade für Frauen in den Wechseljahren – Faktoren, die den Knorpelabbau im Hüftgelenk verstärken. Dabei ist Körpergewicht bzw. Übergewicht der wichtigste kontrollierbare Risikofaktor für die Entstehung von Hüftarthrose. Auch das breitere weibliche Becken verändert die Stellung der Knochen im Hüftgelenk und in den Kniegelenken (X-Stellung). Allgemein sind Frauen daher vermutlich anfälliger für Gelenkverletzungen der unteren Extremitäten und für belastungsabhängige Knorpeldefekte in Hüfte und Kniegelenk.

Hüftgelenk mit Gelenkkapsel Das gesunde Hüftgelenk ist umgeben von einer zähen, elastischen bindegewebigen Gelenkkapsel. Die Aufgabe der Gelenkkapsel ist die Zentrierung des Hüftkopfes im Hüftgelenk. Damit leistet sie einen erheblichen Beitrag zur Gelenkstabilität unter Bewegung und Belastung. Nach der Entfernung der Gelenkkapsel im Rahmen einer Hüftoperation besteht Luxationsgefahr (Ausrenkung), bis sie sich wieder regeneriert hat. © Istockphoto

Symptome: Wie macht sich Hüftarthrose bemerkbar?

Schreitet der Knorpelverlust im Hüftgelenk zu schnell – also nicht altersgerecht – voran, wird die Hüfte zunehmend schmerzhaft und steif. Die Beweglichkeit und Belastbarkeit des Hüftgelenks gehen stark zurück. Zunächst schmerzt die Hüfte bei Bewegungsbeginn nach Ruhephasen (Anlaufschmerz). Im fortgeschrittenen Stadium der Hüftarthrose leiden Patienten dann unter permanentem Hüftschmerz. Der Bewegungsradius der Betroffenen engt sich schnell ein.

  • Leistenschmerzen oder Hüftschmerzen:
    Im Anfangsstadium treten die Beschwerden nur bei oder kurz nach stärkeren Belastungen auf. Bei fortgeschrittener Arthrose können auch Schmerzen in Ruhe auftreten.
  • Knieschmerzen:
    Schmerzen einer Hüftarthrose können auch ins Kniegelenk ausstrahlen. Patienten melden sich dann mit der Befürchtung, unter Kniearthrose zu leiden.
  • Morgendliche Anlaufschmerzen:
    Nach Ruhezuständen ist das von Arthrose betroffene Gelenk wie eingerostet. Erst nach einigen Schritten "taut das Gelenk auf" und wird für den Rest des Tages schmerzfrei.
  • Belastungsabhängige Hüftschmerzen:
    Wenn ein Gelenkkater (Gelenkschmerzen nach sportlicher Belastung) nicht innerhalb eines Tages verschwindet, sondern über mehrere Tage zu Gelenkschmerzen führt, vermuten wir eine Hüftarthrose.
  • Ruheschmerzen und Nachtschmerzen:
    Sind die Hüftschmerzen auch nachts oder in Ruhe vorhanden, ist vermutlich eine aktivierte (entzündliche) Hüftarthrose oder ein fortgeschrittenes Stadium ursächlich.
  • Versteifung:
    Eine Verringerung des Bewegungsumfangs des Hüftgelenks (Probleme beim Schuhe anziehen oder beim Sitzen in der Hocke) sind typische Bewegungseinschränkungen des Hüftgelenks.
  • Schmerzhafte Drehung des Beines um die eigene Achse:
    Schmerzen bei der Drehung des Beines um seine eigene Achse sind ein sicheres Zeichen für Hüftarthrose. Dazu müssen Sie die Fußspitze bei gestrecktem Bein nach außen drehen.
  • Hinken und Einknicken:
    Bei starker Coxarthrose oder längeren Gehstrecken ist ein charakteristisches Schonhinken an der von Arthrose betroffenen Seite zu sehen.
  • Gehbeschwerden bzw. verminderte Gehstrecke:
    Wenn die maximale Gehstrecke bis zum Auftreten von starken Hüftschmerzen oder sichtbarem Hinken stetig nachlässt, vermuten wir eine Hüftarthrose als Ursache.
  • Knack- und Reibegeräusche:
    Bei Hüftarthrose reiben die Knochen hörbar aufeinander.
  • Kontrakte Muskelschmerzen, Lendenschmerzen:
    Muskeln reagieren auf Gelenkschmerzen durch chronisch schmerzhafte Verspannungen im Hüftbereich. Diese können auch in den Lendenbereich ausstrahlen.

Schmerzen nachts bei aktivierter Hüftarthrose

Hyaliner Gelenkknorpel überzieht die Knochen in den Gelenken. Mikroskopisches Bild einzelner Knorpelzellen: Hyaliner (gelartiger) Gelenkknorpel überzieht die Knochen in den Gelenken. Solange die Bindegewebsmatrix ihre wasserbindenden Eigenschaften hat, ist der Knorpel elastisch und sorgt für reibungsfreie Beweglichkeit im Hüftgelenk. Die relativ wenigen Knorpelzellen bilden die Proteine der hyalinen (wasserhaltigen) Matrix und erschaffen dadurch das Knorpelgewebe. © Ganimedes über Wikimedia.org

Hüftarthrose kann schmerzhaft und entzündlich "aufflammen". Das Gelenk ist dann überwärmt und schwillt an. Der Schmerz kann bei einer Entzündung im Gelenk unerträglich werden und den Patienten vor allem nachts quälen. Dieses akute Stadium der Hüftgelenksentzündung (Arthritis des Hüftgelenks) klingt aber meist schnell wieder ab und die Symptome gehen scheinbar zurück. Die zugrundeliegende Hüftarthrose bleibt aber bestehen, auch wenn die Beschwerden auf einem niedrigeren Niveau verbleiben.

Der Verlauf der Hüftarthrose (Coxarthrose) ist also vielgestaltig. Am Ende, nach dem Verschleiß des Gelenkknorpels, steht oft das völlige Versagen des Hüftgelenks. In diesen Fällen muss der Orthopäde mit einer Hüftprothese, dem künstlichen Hüftgelenk, dem Patienten wieder zu einer schmerzfreien Beweglichkeit im Alltag verhelfen.

Findet der Orthopäde jedoch frühzeitig eine behandelbare Ursache der Hüftarthrose, kann er den Verfallsprozess des Gelenks oft noch beenden und das natürliche Hüftgelenk durch eine kausale (ursächliche) Arthrosetherapie retten.

Hüftarthrose mit Osteophyten (Knochenspornen) Je stärker die Knorpelfläche abgenutzt ist, umso deutlicher neigt das Gelenk dazu, sich durch die Bildung von Knochenanbauten selbst zu versteifen. Es bilden sich Osteophyten auf dem Oberschenkelkopf, aber auch in der Hüftgelenkspfanne. Diese Knochenanbauten führen zu einer weiteren Reduktion der Gleitfähigkeit im Hüftgelenk. Knorpelabbau und Arthrose verstärken sich. Nur im Frühstadium kann es helfen, diese Osteophyten am Oberschenkelkopf operativ – durch eine Hüftarthroskopie – abzutragen. © Istockphoto

Verlauf und Stadien der Hüftarthrose (Coxarthrose)

  • Grad 0: Die gesunde Knorpeloberfläche ist glatt und elastisch.
  • Grad 1: Die Knorpeloberfläche ist angeraut und teilweise schon weich durch den beginnenden Verlust an hyalinem Knorpelgewebe (Gelenkknorpel).
  • Grad 2: Die Beschädigung des Knorpels ist sichtbar, aber der Knorpelüberzug über dem Oberschenkelkopf oder der Hüftpfanne (Acetabulum) ist noch intakt.
  • Grad 3: Die Knorpelschäden (Ulcus) betreffen bereits 50–100 % der Dicke der Knorpelschicht. Die Risse gehen also durch die ganze Dicke der Knorpelschicht.
  • Grad 4: Eine "Knorpelglatze" entsteht, d. h. der Knochen unter dem Knorpel ist sichtbar geworden. Die Knochen reiben direkt aneinander, die Hüfte versteift nun vollständig und wird schmerzhaft.

Welche Rolle spielt der Knorpelverschleiß für die Entstehung der Hüftarthrose?

Der Knorpel ist ein wasserspeicherndes, elastisches Bindegewebe. Wie in allen Bindegeweben geht während des natürlichen Alterungsprozesses Elastizität und Wassergehalt im Knorpelgewebe zurück.

An der Körperoberfläche kennen wir diese Veränderung der bindegewebigen Strukturen sehr gut: Dadurch wird z. B. die Haut im Gesicht sichtbar faltiger. Ebenso werden im Körperinneren die Gelenkknorpel rauer und verlieren an Höhe und Elastizität. Damit geht auch das Dämpfungsvermögen des Knorpelgewebes zurück. Die Stadien der Hüftarthrose sind also eng verbunden mit dem zunehmenden Abbau des Gelenkknorpels im Hüftgelenk.

Diesen "altersgerechten" Rückgang bezeichnet man aber noch nicht als Hüftarthrose (Coxarthrose). Nur wenn das Hüftgelenk sich schneller verschlechtert als es dem Lebensalter des Patienten entspricht, spricht der Orthopäde von einer behandlungsbedürftigen Hüftarthrose (Coxarthrose).

Röntgenbild einer Coxarthrose Röntgenbild einer Hüftarthrose (Coxarthrose): Der Gelenkspalt, der im gesunden Hüftgelenk durch Knorpel gebildet wird, ist komplett verschwunden. Die Knochen des Oberschenkelkopfes und der Hüftpfanne liegen im Gelenk direkt aufeinander. Durch die Last der direkt aufeinanderreibenden Gelenkflächen entsteht eine subchondrale Sklerosierung (verstärkte Knochenbildung an den Gelenkflächen). An den Oberflächen entstehen Knochendorne (Osteophyten).

Knorpelabbau führt zur Überlastung der Knochen

Bei einer Hüftarthrose wird die Knorpeloberfläche immer rauer und rissiger. Zunächst verläuft dieser Prozess an der Oberfläche des Gelenkknorpels. Später reichen die Risse im Knorpelgewebe bis hinunter zur knöchernen Gelenkoberfläche. Durch die zunehmenden Defekte im Knorpelüberzug steigen Reibung und mechanische Last an den Gelenkflächen. Intakte und stark wasserspeichernde Knorpelflächen verteilen die mechanischen Krafteinwirkungen im Gelenk auf einen großen Bereich der Gelenkfläche. Je weniger tragfähig der Knorpel durch die zunehmende Degeneration (Verschleiß) geworden ist, umso stärker wirken die Lasten und Stöße auf einen kleinen Bereich der knöchernen Gelenkflächen ein.

Prinzip der Knorpelfunktion: Ein dünner Wasserfilm kann tonnenschwere Gewichte tragen. Wasserbindendes Gewebe kann durch die Tragkraft des gebundenen Wassers tonnenschwere Gewichte tragen. Dies ist das Funktionsprinzip von Gelenkknorpel. © Brent Moore über Wikimedia.org

Subchondrale Sklerosierung

Als Resultat dieser zunehmenden Lastspitzen verändern sich die Knochenoberflächen der Gelenke. Der Knochen unter den Gelenkflächen verstärkt sich (subchondrale Sklerosierung). Das ist auch im Röntgenbild deutlich sichtbar.

Osteophyten (Knochensporne)

Weil der Knochen eine natürliche Tendenz hat, vorhandene Lasteinwirkungen auf möglichst große Flächen zu verteilen, verbreitert sich die Gelenkfläche durch Knochenaufbauten am Rand (Osteophyten). Auch diese Osteophyten sind im Röntgenbild sehr gut sichtbar. Die Knochenfortsätze an den Gelenkoberflächen beschleunigen den Knorpelabrieb zusätzlich. Man kann sie aber nicht einfach im Rahmen einer Hüftarthroskopie abtragen, weil die Osteophyten bei der Anpassung des Hüftgelenks an den zunehmenden Knorpelabrieb eine wichtige Rolle spielen.

Knochenödeme und Geröllzysten

Wenn die Knorpelfläche ganz abgebaut ist, dringt Gelenkflüssigkeit durch die Knochenoberfläche in den Knochen. Schmerzhafte Ödeme (Flüssigkeitseinlagerungen) bilden sich, die im Röntgenbild und MRT gut sichtbar sind. Manchmal sammelt sich die Gelenkflüssigkeit in Flüssigkeitsblasen im Knochen (Geröllzysten).

Ursachen: Wie entsteht Hüftarthrose?

Aus früheren Zeiten stammt die inzwischen veraltete Einteilung der Hüftarthrose in "primär" und "sekundär". Bei der primären Hüftarthrose sind die Ursachen nicht bekannt, wohingegen der sekundären Hüftarthrose immer ein bestimmter Auslöser zugrunde liegt.

Ob ein Patient die Diagnose primäre oder sekundäre Hüftarthrose erhält, kann zufällig sein. Der Hüftspezialist mit großer diagnostischer Erfahrung und Spezialisierung in Hüftarthroskopie findet in vielen Fällen eine Therapie der Hüftarthrose, welche diese verlangsamt oder stoppt, wenn sich der Patient rechtzeitig vorstellt.

Viele Orthopäden behandeln nach Diagnose einer Hüftarthrose lediglich symptomatisch die Arthroseschmerzen. Damit wollen Sie den Weg des Patienten zur scheinbar unvermeidlichen Hüftendoprothese schmerzfreier gestalten. Wenn tatsächlich eine primäre Hüftarthrose vorliegt, die keinen konkreten Behandlungsansatz mehr zulässt, ist das ein legitimes Therapieziel.

Diese Diagnose spielt aber in vielen Fällen von Hüftarthrose (Coxarthrose) die Rolle eines weißen Flecks auf der Landkarte. Hinter dem Befund primäre Hüftarthrose verbergen sich nach neueren Forschungsergebnissen leider viele Fälle von Hüftarthrose, die durchaus einen spezifischen Grund haben.

Die Hüftarthrose wird zunehmend erforscht. Die klinische Spezialisierung der Ärzte nimmt ebenfalls ständig zu. Mit diesem schnellen Wissensaufbau werden mehr und mehr primäre Hüftarthrosen mit unbekannten Ursachen zu sekundären Hüftarthrosen mit bekannten und verstehbaren Ursachen.

Primäre Hüftarthrose: Auslöser nicht bekannt

Die Orthopäden gliederten die Patienten mit unbekannten Auslösern der Arthrose in eine eigene Gruppe. Bei der primären (oder idiopathischen = von alleine aufgetretenen) Hüftarthrose lässt sich die Ursache nicht aufklären. Primäre Hüftarthrose behandelte die Schulmedizin daher nur symptomatisch. Sie betrifft meist Patienten jenseits des 50. Lebensjahres.

Häufig tritt diese stark mit dem Lebensalter zusammenhängende Hüftarthrose beidseitig auf, weil beide Hüftgelenke gleichermaßen oder kurz nacheinander betroffen sind. Inzwischen weiß man aber, dass Arthrose an allen Gelenken aus einem komplexen Zusammenspiel vieler, häufig individueller Faktoren entsteht: Stoffwechselveränderungen (Fettstoffwechsel, Diabetes), mechanische Gelenkprobleme und Beeinträchtigung weiterer Gelenkstrukturen mit fortwährend verstärktem Knorpelabbau sowie Entzündungsreaktionen.

Ähnlich umfassend müssen unsere therapeutischen Antworten auf die Hüftarthrose sein. Die einfache Unterscheidung in behandelbare (sekundäre) und unbehandelbare (primäre) Hüftarthrose hat als Richtlinie einer modernen Arthrosetherapie ausgedient. Weil der Begriff "primäre Hüftarthrose" noch allgemein gebräuchlich ist, bewegen wir uns aber noch in dieser Systematik.

Ursachen der primären Hüftarthrose

  • Erbliche Ursachen:
    Hüftarthrose kann familiär gehäuft auftreten. Eine erbliche Knorpelschwäche begünstigt die Coxarthrose.
  • Nebenwirkungen von Medikamenten:
    Manche Medikamente wie z. B. Antibiotika aus der Gruppe der Gyrasehemmer wirken sich negativ auf Knorpel und Sehnen aus.
  • Abnutzung und Verschleiß:
    Das ist die bekannte Abnutzungstheorie der Hüftarthrose – im Alter wird jedes Gewebe, also auch Knorpel, spröder und weniger belastbar.
  • Bewegungsmangel:
    Knorpel wird nicht durchblutet, es handelt sich also um ein bradythrophes (passiv aus der Gewebsflüssigkeit ernährtes) Gewebe. Bei Bewegungsmangel wird dieser passive Knorpelstoffwechsel nicht hinreichend unterstützt. Die knorpelerhaltende Gelenkschmiere (Hyaluronsäure) wird nicht mehr gebildet.

Ursachen der sekundären Hüftarthrose

Bei der sekundären Hüftgelenksarthrose sind die Ursachen bekannt: Eine Fehlbildung, ein Unfall oder eine entzündliche Vorerkrankung sind die häufigsten Auslöser. Immerhin 80 % aller Fälle von Hüftarthrose betreffen diese Gruppe der sekundären Arthrose. Patienten mit einer sekundären Hüftarthrose sind meist jünger als 50 Jahre. Die sekundäre Hüftarthrose tritt oftmals nur einseitig, an der von einer Verletzung betroffenen Hüfte, auf. Es ist häufig ein gelenkerhaltendes, therapeutisches Vorgehen möglich, wenn der auslösende Faktor der Hüftarthrose rechtzeitig gezielt behandelt wird.

Hüftdysplasie als Ursache einer frühen Hüftarthrose

Bei der Hüftdysplasie ist die Hüftpfanne ungenügend ausgebildet: Der Hüftkopf wird zu wenig vom Knochen überdacht. Die Belastung des Knorpels im Hüftkopf beschränkt sich auf ein zu kleines Areal. Knorpelverschleiß und eine frühe Hüftarthrose sind die Konsequenz. Kindliche Hüftdysplasie kann bei rechtzeitiger Diagnose gut behandelt werden.

Deswegen wird in Deutschland seit einigen Jahrzehnten jeder Säugling routinemäßig per Ultraschalluntersuchung gleich nach der Geburt auf die Form seiner Hüftgelenke hin kontrolliert. Die betroffenen Kinder behandelt man mit einer Spreizhose, die die Reifung des Hüftgelenks reguliert. Die Hüftdysplasie, die früher für etwa 10 % aller Fälle von Hüftarthrose verantwortlich war, ist heutzutage daher durch die frühkindliche Behandlung eingedämmt.

Hüftimpingement: Formstörung von Hüftkopf und Hüftgelenkspfanne

Als Hüftimpingement (femoroacetabuläres Impingement) bezeichnet man allgemein Bewegungsblockaden und Knorpelverletzungen, die aus der mangelnden Passung von Hüftgelenkspfanne und Hüftgelenkskopf herrühren.

Das Hüftimpingement ist eine subtilere Formstörung des Hüftgelenks. Auch diese Erkrankung kann Hüftarthrose auslösen.

Hüftimpingement bedeutet, dass das Hüftgelenk nicht in alle Richtungen frei beweglich ist. Aufgrund der Fehlform schlagen zwei Knochen aufeinander, was zu einer Überlastung von Gelenkknorpel und Weichteilen (Gelenklippe oder Labrum) führen kann.

Dank der zunehmenden Aufklärung der Ursachen der Hüftarthrose stehen dem Hüftspezialisten wirksame, minimalinvasive Therapien zur Verhinderung der Hüftarthrose (Hüftarthroskopie) zur Verfügung. Aber nur dann, wenn Diagnose und Behandlung der Fehlform des Hüftgelenks rechtzeitig erfolgen.

Femoroacetabuläres Impingement LINKS: normal geformtes Hüftgelenk. Der Hüftkopf ist rund und liegt zentriert über der Achse des Schenkelhalses. Das Gelenk ist auf allen Ebenen frei beweglich. MITTE: Cam-Impingement (Nockenwellen-Impingement) mit einer Deformität des Oberschenkelkopfes. Der Übergang zum Schenkelhals ist zu dick. Deswegen passt dieser Hüftkopf nicht richtig in die Gelenkpfanne (Acetabulum) hinein. Außerdem ist der Oberschenkelkopf nicht ganz rund. Es entsteht eine lokale Überlastung des Knorpels im Bereich von Hüftkopf und Hüftpfanne, die zu frühem Knorpelverschleiß und Hüftarthrose führt. RECHTS: Pincer-Impingement (Beißzangen-Impingement) mit einer charakteristischen Fehlform der Hüftgelenkspfanne. Beim Beißzangen-Impingement lässt die zu tiefe Hüftpfanne zu wenig Raum für die Bewegung des Oberschenkelkopfes. © Gelenk-Klinik

Verletzung der Hüftgelenkslippe (Labrumläsion)

Nach einem Unfall kann die knorpelige Hüftgelenkslippe (Labrum), die den Gelenkinnenraum gegenüber der Gelenkkapsel abschließt und die Knorpeloberfläche befeuchtet, deformiert sein.

Knorpelverletzungen im Hüftgelenk nach Unfall

Posttraumatisch (nach schwerem Sturz) kann die Knorpeloberfläche in Gelenkinnenraum defekt sein. Abgerissene Knorpelstücke können weitere Knorpelschäden begünstigen.

Freie Gelenkkörper im Hüftgelenk (Loose Bodys)

Fremdkörper – Knorpelfetzen oder Gewebestückchen – können die Knorpelflächen angreifen. Man spricht dann von freien Gelenkkörpern (Loose Bodys).

Knochennekrose bzw. Osteonekrose

Durchblutungsstörungen der Knochen führen zum Absterben des Knochengewebes und später zur Zerstörung der Knorpeloberflächen. Für Personen im frühen bis mittleren Erwachsenenalter ist die Hüftkopfnekrose die häufigste Ursache für eine Hüftarthrose (siehe Osteochondrosis dissecans).

Entzündungen der Gelenkschleimhaut (Synovialitis)

Diese Reizung der Gelenkschleimhaut des Hüftgelenks tritt vor allem nach Verletzungen oder bei Sportlern auf.

Bakterielle Infektionen im Hüftgelenk

Wenn Bakterien die Schleimhäute des Gelenkinnenraums angreifen, kann eine arthroskopische Operation mit direkter Spülung und antibiotischer Behandlung die Hüftgelenksentzündung therapieren.

Untersuchung der Hüftarthrose durch den Arzt

coxarthrose Die ersten Hinweise auf eine Hüftarthrose erhält der Hüftspezialist durch eine sorgfältige klinische Untersuchung des Patienten. Bei Hüftarthrose wird die Rotation des Beines um die eigene Achse schmerzhaft. © Gelenk-Klinik

Anamnese und klinische Untersuchung

Klinische Untersuchung:

  • Prüfung der Beweglichkeit des Gelenks
  • Prüfung des Gangbildes
  • Körperhaltung im Stand
  • Prüfung der Beinlängen
  • Abtasten nach schmerzhaften Bereichen
  • Feststellen einseitiger Muskelrückbildungen
  • Untersuchung der Durchblutung
  • Hinweise auf Nervenfunktionsstörung (Gefühlstaubheit, motorische Defizite)

Die Untersuchung beginnt mit einer Schilderung der Symptome durch den Patienten. Der geschulte Arzt kann den Schilderungen häufig schon ein bestimmtes Stadium der Hüftarthrose zuordnen. Anlaufschmerzen, Ruheschmerzen und die im Alltag abnehmende Belastbarkeit des Hüftgelenkes kommen im Anamnesegespräch zur Sprache.

Mit dem auf dem Rücken liegenden Patienten kann der Arzt eine Beweglichkeitsprüfung des Hüftgelenks durchführen.

Ist eine der durchgeführten Bewegungen des Hüftgelenks blockiert, kann der Arzt daraus auf mögliche Ursachen der Hüftarthrose schließen. Auch die äußerliche Inspektion bringt wichtige Erkenntnisse. Eine Schwellung des Hüftgelenks durch Entzündung oder Muskelrückbildung wegen langanhaltender einseitiger Belastung ist durch den Seitenvergleich sofort sichtbar.

Laboruntersuchung

Laboruntersuchungen des Blutes, manchmal auch eine Untersuchung der Gelenkflüssigkeit, können Entzündungen als Ursache ausschließen. Das Labor ermöglicht den Nachweis von bakteriellen Entzündungen oder Autoimmunerkrankungen (Rheuma) als Schmerzursache im Hüftgelenk. Ein direkter Nachweis der Hüftarthrose anhand der Blutwerte existiert aber nicht.

Sonografie (Ultraschalluntersuchung)

Die Sonografie kann – anders als das Röntgen – Bänder, Gelenkkapsel und Weichteile darstellen. Entzündungszeichen und Wassereinlagerungen im Weichteilbereich sind gut sichtbar. Die Sonografie ist daher geeignet, Hinweise auf andere Ursachen für die Schmerzen im Hüftgelenk zu finden (Differentialdiagnose).

Röntgen

Röntgenbild einer Coxarthrose mit sichtbar verschmälertem Gelenkspalt Unter Gewichtsbelastung (im Stehen) lässt sich eine Coxarthrose mittels Röntgendiagnostik leicht erkennen. Durch den Knorpelverlust im Hüftgelenk ist der Gelenkspalt stark verschmälert. © Gelenk-Klinik

Folgende Fragen zu Hüftarthrose beantwortet die Röntgendiagnostik:

  • Ist der Gelenkspalt verschmälert?
  • Sind Fehlformen von Hüftkopf oder Gelenkpfanne vorhanden?
  • Ist die Knochenschicht unter dem Knorpel durch Überlast verstärkt ("sklerosiert")?
  • Ist die Knochenfläche über flüssigkeitsgefüllten Hohlräumen (Geröllzysten) eingebrochen?
  • Gibt es freie Gelenkkörper ("Loose Bodys")?
  • Haben sich Knochenstücke aus Nekrosebezirken (abgestorbenes Knochengewebe) nahe der Gelenkfläche abgelöst (Osteochondrosis dissecans)?
  • Verbreitert sich der Knochen im Gelenk durch dornförmige Auswüchse ("Osteophyten")?

Die Röntgenuntersuchung ist die Standarddiagnostik der Hüftarthrose. Das im Stehen, also unter Belastung, aufgenommene Röntgenbild lässt Rückschlüsse auf die verschiedenen Stadien der Hüftarthrose zu. Im Liegen – ohne Gewichtsbelastung des Hüftgelenks – wäre die Diagnostik mittels Röntgen nicht so eindeutig durchführbar. Man spricht hier von einer "funktionellen" Diagnostik, die die Funktion des Hüftgelenks überprüft. Unter Gewichtsbelastung hält nur die funktionierende Knorpelschicht im Hüftgelenk die beiden beteiligten Gelenkpartner mit einem sichtbaren Gelenkspalt auf Abstand. Je nach Stadium der Arthrose verschmälert sich der Gelenkspalt also bei zunehmendem Knorpelverschleiß immer weiter. Im Stadium IV der Hüftarthrose ist der Gelenkspalt schließlich ganz aufgehoben. Oberschenkelkopf und Hüftpfanne liegen bei schwerer Hüftarthrose direkt aufeinander.

Untersuchung der Hüftarthrose mittels MRT

Knorpeldiagnose mittels MRT Mithilfe der hochauflösenden Kernspintomografie können wir in der Gelenk-Klinik Knorpelschäden nichtinvasiv mit sehr großer Genauigkeit diagnostizieren. © Gelenk-Klinik

MRT-Untersuchung:

  • Knorpeldiagnostik
  • Zustand von Bändern und Weichteilen
  • Weichteilverletzungen wie z. B. Labrumriss (Riss der Gelenklippe)
  • Knochenmarködeme
  • Nerveneinklemmungen

Ergeben sich aus den Schilderungen des Patienten und der direkten Untersuchung durch Röntgen und Ultraschall Hinweise auf Knorpelschäden als Ursache der Hüftschmerzen, stehen dem Orthopäden weitergehende bildgebende Maßnahmen zur Verfügung. Die MRT (Magnetresonanztomografie) kann viele Details – auch im Weichteilgewebe des Hüftgelenks – zeigen. Im Frühstadium der Hüftarthrose ist die in der MRT mögliche Weichteiluntersuchung besonders wichtig. Strukturschäden an Bändern und Sehnen sind – anders als im Röntgen – deutlich sichtbar. Vor allem nach Sportverletzungen kann z. B. der Nachweis einer Labrumverletzung (Riss der Gelenklippe) nicht nur die mögliche Ursache einer Hüftarthrose aufzeigen, sondern auch einen konkreten Behandlungsansatz (Labrumnaht durch eine Hüftarthroskopie).

Auch arthrosebedingte Flüssigkeitseinlagerungen im Oberschenkelknochen (Knochenmarködeme) lassen sich mittels MRT gut nachweisen.

Um alle gelenkerhaltenden Behandlungsoptionen zu wahren, ist die MRT-Untersuchung besonders in frühen Stadien der Hüftarthrose hilfreich.

Differentialdiagnose: Nicht nur Hüftarthrose verursacht Leistenschmerzen

Viele Patienten leiden an ziehenden und brennenden Schmerzen oder einem Druckgefühl in der Leistengegend. Dabei können alle ausstrahlenden Schmerzursachen in der Umgebung der Hüfte, dem Bauchraum oder der Lendenwirbelsäule als Hüftschmerzen missverstanden werden.

Wichtig ist, nicht nur orthopädische Leiden zu berücksichtigen. Eine umfassende Diagnostik muss auch eine Vielzahl anderer Ursachen ausschließen. Erkrankungen im Inneren des Beckens, im Bauchraum oder sogar Nerven- und Gefäßstörungen können ebenfalls Beschwerden verursachen.

Häufig kommt es auch zu Überschneidungen von Krankheitsbildern und Symptomen aus unterschiedlichen Fachgebieten. Speziell bei Erkrankungen aus dem rheumatischen Bereich sollte dies sorgfältig untersucht und geprüft werden. Aber auch viele orthopädische Leiden können Leisten- oder Hüftschmerzen verursachen..

Es sind weit mehr als hundert verschiedene Ursachen für eine Hüftarthrose bekannt. Man kann die Coxarthrose nach weitgehend unbekannter Ursache (primäre Coxarthrose) und nach bestimmten Grunderkrankungen (sekundäre Coxarthrose) wie Rheuma, Durchblutungsstörungen, angeborenen Formveränderungen, Unfallschäden, Stoffwechselstörungen oder genetischen Erkrankungen etc. unterscheiden.

Die Diagnose kann durch die geschilderten Beschwerden, durch die klinische Untersuchung des Orthopäden sowie durch eine Röntgenuntersuchung gesichert werden.

Weitere Ursachen von Hüftschmerzen

Nicht nur Hüftarthrose verursacht Hüftschmerzen. Auch zahlreiche weitere Erkrankungen an Sehnen, Muskeln und Nerven können Hüftschmerzen verursachen. Folgende Erkrankungen führen zu Schmerzen in der Umgebung des Hüftgelenks und können ebenfalls eine Arthrose im Hüftgelenk begünstigen:

Diese Beschwerden müssen differenziert untersucht werden. Häufig haben Patienten mit derartigen Beschwerden eine sehr lange Krankengeschichte und müssen lange auf eine angemessene, gezielte Behandlung warten. Differentialdiagnosen von Hüftschmerzen sind oft nur durch eine Kombination aller bildgebenden, klinischen und Laboruntersuchungen möglich. Wir ziehen auch den Facharzt für Rehabilitationsmedizin und den Neurochirurgen hinzu, um eine Meinungsbildung aus mehreren Fachbereichen zu ermöglichen.

Hüftarthrose vorbeugen: Ernährung, Physiotherapie und Sport

Wie kann ich der Arthrose im Hüftgelenk vorbeugen?

  • Übergewicht vermeiden
  • gelenkschonende Sportarten (Radfahren, Schwimmen) bevorzugen
  • Genussgifte (Alkohol, Nikotin) vermeiden
  • achten Sie auf Ihren Körper: Schmerzen früh erkennen
  • Bewegung: auch im Büro häufig lockern, dehnen oder das Bein im Hüftgelenk schwingen lassen
  • gesunde Ernährung: viel grünes Gemüse und wenig rotes Fleisch
  • Muskelaufbau (entlastet das Hüftgelenk und verbessert die Führung des Gelenks)
  • schweres Heben vermeiden
  • Daueranwendungen medikamentöser Schmerzmittel vermeiden (begünstigen den Abbau der bindegewebigen Anteile im Gelenkknorpel)
  • Wärmeanwendungen, basische Umschläge und Vollbäder mit basischen Mineralsalzen
  • Hüftschmerzen, vor allem nach Stürzen und Unfällen, frühzeitig beim Hüftspezialisten abklären
  • geeignetes Schuhwerk mit dämpfenden Sohlen tragen

Die wichtigste Maßnahme gegen Hüftarthrose ist die Prävention: Wenn der Gelenkverschleiß erst gar nicht auftritt, muss er auch nicht behandelt werden. Dazu gehört zuallererst ein Screening nach Formstörungen des Hüftgelenks wie Hüftimpingement oder Hüftdysplasie. Je nach Lebensphase, in der diese Störungen auftreten, können sie konservativ oder mittels Hüftarthroskopie behandelt werden.

Weitere Bereiche, die wesentlich zur Verhütung der Hüftarthrose beitragen, sind Stoffwechsel und Körpergewicht. Ein bewegungsreiches Leben mit normalem Körpergewicht ist die beste Prävention. Hochleistungssport ist dazu nicht erforderlich, sondern sogar eher schädlich. Eine ausreichende Regeneration nach sportlicher Anstrengung fördert die Gelenkgesundheit.

Eine gute Einstellung des Stoffwechsels soll vor allem die Entzündungsneigung im Körper reduzieren. Das ist nicht nur bei Rheuma und Gicht der Fall. Auch bei Diabetikern wirkt eine gute Einstellung des Blutzuckerwertes gelenkschützend. Stoffwechselgifte wie Nikotin und Alkohol sollten Betroffene nach Möglichkeit ganz vermeiden. Diese Aspekte einer vorbeugenden Lebensweise sind auch bei bereits aufgetretener Hüftarthrose wichtig für das Eindämmen der Arthrose. Bewegungseinschränkungen durch Gelenkschmerzen führen aber häufig direkt in die entgegengesetzte Richtung. Daher ist es bei beginnender Arthrose entscheidend, ein gelenkfreundliches Bewegungsprogramm einzuhalten und mit einer gewissen Konstanz durchzuhalten.

Ernährungstipps bei Hüftarthrose

  • Lauchgemüse und Zwiebeln: Das Gemüse hat eine nachgewiesene knorpelschützende Wirkung.
  • Heilfasten: Senkt die Entzündungswerte bei aktivierter Arthrose.
  • Ungesättigte Fettsäuren (z. B. in Fischöl): Senken die Entzündungsneigung.
  • Gesättigte Fette vermeiden: Wenig Fleisch und Milch konsumieren.
  • Milch als verarbeitete Milchprodukte konsumieren (Sauermilch, Käse, Kefir, Ayran).
  • Körpergewicht reduzieren.
  • Vitaminreiche Ernährung: Frisches Obst und Gemüse konsumieren.
  • Nahrung reich an Spurenelementen und Nährstoffen auswählen.
  • Hochverarbeitete Nahrungsmittel vermeiden.
  • Gehärtete Fette vermeiden.

Verbesserung einer beginnenden Hüftarthrose durch Vorbeugung

Im Frühstadium der Coxarthrose kann der Patient selbst viel zum Verlauf der Erkrankung und der Verbesserung des Krankheitsbildes beitragen. Eine große Rolle spielt dabei die gründliche Aufklärung über die Krankheit und Lebensgewohnheiten. Zielsetzung ist, mit einer vernünftigen Gelenkbelastung in Sport und Beruf und mit regelmäßiger, gezielter Gymnastik die Beweglichkeit der Hüfte und die Muskelkraft zu erhalten.

Vor allem die deutliche Reduzierung von Übergewicht verbessert die Gesundheit der Gelenke: Schon eine Verringerung des Körpergewichts um 5 kg bewirkt die Senkung des Arthroserisikos um nahezu 50 %.

Welcher Sport eignet sich bei Hüftarthrose?

  • Viel Bewegung, wenig Belastung: Schwimmen und Radfahren sind bei Hüftarthrose ideal.
  • Schon eine Stunde Sport in der Woche trägt zu einem gesunden Hüftgelenk bei.
  • Ideal sind 30 Minuten Sport jeden Tag.
  • Sanfter Sport bekämpft die Arthroseschmerzen und stabilisiert den Knorpel.
  • Muskulatur kräftigen: Starke Muskulatur entlastet den Knorpel.
  • Ein Sportverbot für Menschen mit Hüftarthrose oder Hüftprothese besteht nicht.
  • Ideal ist Bewegung im Wasser unter Gelenkentlastung, z. B. Aquajogging.
  • Vermeiden Sie Stöße und Schläge auf das Gelenk.
  • Muskeldehnung erhöht die Beweglichkeit der Hüfte mit Arthrose.
  • Auch im Hinblick auf die Vorbereitung der Prothesenoperation ist Sport wichtig.
  • Stärken Sie Ihre Rumpfmuskulatur, um den Fehlhaltungen durch Hüftarthrose entgegenzuwirken.
  • Gewichtsreduktion erhöht die Lebensdauer des Gelenks.
  • Sportlichkeit ist ein wichtiger Faktor zur Prävention von Hüftarthrose.
  • Geeignete Sportarten sind beispielsweise Schwimmen, Wandern, Golf, Wassergymnastik, Yoga, Radfahren oder Skilanglauf.

Welche Therapie eignet sich zur Behandlung der Hüftarthrose?

Konservative Therapiemöglichkeiten bei Hüftarthrose:

Im Rahmen des allgemeinen Verlaufs der Arthrose in der Hüfte entstehen Beschwerden, die die Lebensqualität mehr und mehr einschränken und eine Therapie erforderlich machen.

Die Behandlung der Hüftarthrose verfolgt hauptsächlich das Ziel, die Schmerzen zu lindern, eventuelle Entzündungen im Hüftgelenk zu dämpfen und die Beweglichkeit der Hüfte zu erhalten. Bewegungseinschränkungen sollen minimiert und die Lebensqualität des Patienten trotz des Hüftverschleißes verbessert werden.

Konservative Behandlung im mittleren Stadium der Hüftarthrose

Welches Medikament bei Hüftarthrose?

Eine schmerzstillende Therapie mit modernen, magenfreundlichen Antirheumatika leistet gute Dienste. Die Schmerztherapie – mit und ohne Medikamente – schaltet dabei idealerweise die Schmerzursache aus. Moderne Antirheumatika beseitigen die Gelenkbeschwerden, ohne den Organismus zu belasten. Auch homöopathische Arzneimittel erzielen gute Erfolge.

Im mittleren Stadium der Hüftarthrose empfehlen wir Maßnahmen, Hilfsmittel und Geräte zum Schutz der Gelenke. Eine physiotherapeutische Behandlung zur Linderung der Symptome oder eine spezielle Spritzentherapie können ebenfalls erforderlich sein. Die physikalische Therapie stärkt die Muskeln und fördert die Beweglichkeit. Lokale physiotherapeutische Anwendungen sind wichtige nichtmedikamentöse Komponenten, die die Schmerzen lindern, den Stoffwechsel anregen und Entzündungen abbauen.

Fehlstellungen von Hüftgelenken und Situationen mit Fehlbelastungen (längeres Stehen, Knien oder Hocken) lassen sich durch gezieltes Training bessern. So entsteht im Alltag ein bewussterer Umgang mit Bewegung und die Patienten lernen, ihre Hüftgelenke so gut wie möglich zu schonen.

Zusätzlich erzielen Betroffene auf diesem Weg häufig eine Besserung von Schmerzen, Steifigkeit und anderen Symptomen. Orthopädietechnische Maßnahmen wie Schuhzurichtungen, Entlastungshilfen, Gehstützen, Bandagen und Orthesen entlasten und unterstützen die Therapie. Darüber hinaus können im Rahmen einer medikamentösen Therapie abschwellende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Stoffe helfen.

Bei geringgradigen Knorpelschäden kommen alternative Methoden zur Bildung von Ersatzknorpel zum Einsatz. Sehr gute Ergebnisse erreicht man mit entzündungshemmenden Injektionen.

Therapie einer fortgeschrittenen Hüftarthrose

Operative Therapie der Hüftarthrose:

Bei fortgeschrittenem Krankheitsstadium helfen meist nur noch operative Maßnahmen, um die Symptome der Hüftarthrose zu verbessern. Lokal begrenzte Knorpelschäden lassen sich häufig durch eine Hüftarthroskopie beheben. Dabei entfernt der Arzt minimalinvasiv abgebrochene Knorpelstücke und glättet den aufgerauten, zerrissenen Knorpel. Dadurch beruhigt sich auch die Gelenkinnenhaut und die Hüftbeschwerden klingen ab.

Das Auffüllen von Knorpeldefekten mit körpereigenem Ersatzgewebe ist eine weitere arthroskopische Möglichkeit der Behandlung. Dazu gehören eine Vielzahl von Eingriffen mit Bohrungen, Mikrofrakturierung und Abrasion (Abschabung).

Hüftarthroskopie: Therapie der sekundären Hüftarthrose

Als besonders hilfreich für die Therapie behandelbarer Ursachen der Hüftarthrose bei Patienten jüngeren und mittleren Alters erweist sich die Hüftarthroskopie. Dabei werden bildgebende Instrumente (kleine Kamerasonden) in die Hüftgelenkskapsel eingeführt und erlauben eine direkte Sicht in den inneren Bereich des Hüftgelenks. Die Darstellung struktureller Schäden des Hüftgelenks durch Arthroskopie ist den bildgebenden Verfahren wie Röntgen und MRT deutlich überlegen.

Knorpeltransplantation bei Hüftarthrose

Das Tissue-Engineering ist eine innovative Methode, um begrenzte Knorpelschäden mithilfe von Sphäroiden (kugelförmige Knorpelzellkulturen) zu reparieren. Hierbei entnimmt der Orthopäde einige Knorpelzellen an einer unbelasteten Stelle des Gelenks. Diese werden anschließend in einem Speziallabor vermehrt. Die Zellen können in Kugelform gezüchtet und je nach Lage des Knorpeldefekts sogar arthroskopisch eingepflanzt werden. Diese Behandlung bietet derzeit den hochwertigsten Ersatz für defekten Knorpel an. Die Einsatzmöglichkeiten und Erfahrungen am Hüftgelenk sind bisher jedoch begrenzt.

Korrektur von Fehlstellungen des Hüftgelenks

Die Korrektur von Achsfehlstellung durch Umstellungsosteotomien bei begrenzten Gelenkschädigungen können eine deutliche mechanische Entlastung erreichen. Dies ist besonders bei Hüftfehlformen der Fall. Die Maßnahme kann Schmerzen lindern und den Krankheitsverlauf bremsen.

Wann ist eine Hüftprothese bei Hüftarthrose sinnvoll?

Bei weit fortgeschrittener Gelenkzerstörung kommt die Hüftendoprothetik zum Einsatz. Es stehen je nach Größe und Beschädigung des betroffenen Areals und dem Alter des Patienten die Oberflächenersatzprothese nach McMinn (BHR, Hüftüberkronung) oder die standardmäßig verwendete Hüftprothese (Hüft-TEP oder Totalendoprothese) zur Verfügung. Moderne Materialien und neuartige minimalinvasive Operationszugänge sorgen für eine möglichst geringe Belastung und gute Langzeitergebnisse. Der künstliche Gelenkersatz stellt den natürlichen Bewegungsablauf und damit die Funktion des zerstörten Gelenks wieder her und beseitigt die Schmerzen. Die neue Prothesengeneration ist sogar für jüngere Patienten attraktiv, da sie eine hohe Belastbarkeit und lange Haltbarkeit verspricht.

Unser Schwerpunkt: Gelenkerhalt bei Hüftarthrose

Immer mehr Patienten können einen endoprothetischen Gelenkersatz durch gelenkerhaltende Therapien vermeiden. Knorpelzüchtung und Regeneration der Gelenkflächen kann bei beginnender Hüftarthrose das Fortschreiten des Knorpelverschleißes verhindern. Die Chancen dieser Behandlung müssen wir im Einzelfall durch eine gründliche Untersuchung ermitteln. Insgesamt ist eine gelenkerhaltende Behandlung umso erfolgversprechender, je weniger die Gelenkflächen der Hüfte sowie die anatomischen Strukturen des Hüftgelenks bereits durch die Arthrose vorgeschädigt sind.

Ist eine vollständig gelenkerhaltende Therapie der Hüftarthrose nicht mehr möglich, soll die nachfolgende endoprothetische Versorgung nach Möglichkeit so viel wie möglich von dem natürlichen Knochengewebe erhalten. Oberflächenersatzprothesen und Kurzschaftprothesen sind moderne Verfahren der Endoprothetik, die ein knochensparendes Vorgehen erlauben.

Untersuchung der Hüftarthrose Die Chancen einer gelenkerhaltenden Therapie der Hüftarthrose (Coxarthrose) müssen in einer eingehenden klinischen und bildgebenden Untersuchung ermittelt werden. © Dr. Martin Rinio
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