Untersuchung der Beinachse Bei Knieschmerzen gehört die Untersuchung der Beinachse und der Lage der Kniescheibe zur körperlichen Untersuchung durch Prof. Dr. Sven Ostermeier. © Gelenk-Klinik

Knieschmerzen äußern sich bei den Betroffenen sehr unterschiedlich: Bereits die Lage der Knieschmerzen - innen, außen, in der Kniekehle oder vor der Kniescheibe - gibt einen deutlichen Hinweis zu den möglichen Ursachen. Ebenso lohnt es sich, die Situation, in der Knieschmerzen auftreten, genauer zu betrachten: Traten die Schmerzen plötzlich nach einem Unfall oder Sturz auf? Auch die Art des Schmerzes liefert deutliche Hinweise auf mögliche Auslöser: Ist der Schmerz dumpf und tiefliegend? Sind die Knieschmerzen nur vorübergehend und verschwinden sie nach kurzem "Warmlaufen" wieder?

Ist Ihr Knie gerötet, warm und geschwollen oder spüren Sie ein Knirschen im Knie, sollten Sie sofort einen orthopädischen Kniespezialisten aufsuchen. Eine frühzeitige Untersuchung kann die Ursachen für Ihre Knieschmerzen eingrenzen und Grundlage für die zügige Behandlung schaffen, um irreversible Spätfolgen wie eine Kniearthrose (Gonarthrose) zu vermeiden.

Knieschmerzen besser verstehen

Überlegen Sie sich bereits vor Ihrem Termin in der Sprechstunde, wie Sie dem Arzt Ihre Knieschmerzen beschreiben können. Die folgenden Auswahlmöglichkeiten sollen Ihnen bei der Vorbereitung Ihres Arztbesuchs helfen.

  • Wo genau liegt der Schmerz im Knie?
  • Bei welcher Gelegenheit setzen die Knieschmerzen ein oder sind sie am stärksten spürbar?
  • Wie können Sie den Schmerz am besten beschreiben?
  • Wo schmerzt das Knie?

    Die genaue Lage der Knieschmerzen ist ein wichtiger Hinweis für den Arzt. Wir unterscheiden Knieschmerzen auf der Innenseite des Kniegelenks (medial) von äußeren Knieschmerzen (lateral), Knieschmerzen vorne im Bereich der Kniescheibe (Patella) sowie Schmerzen hinten in der Kniekehle. Jede dieser Lokalisationen von Knieschmerzen kann auf bestimmte Schmerzursachen zurückgeführt werden.

    Wann schmerzt das Knie?

    Einer der ersten Hinweise für die Diagnose von Knieschmerzen ist die auslösende Situation oder die Bewegung, in der die Schmerzen typischerweise auftreten. Meist sind damit bestimmte Bewegungsabläufe und Alltagssituationen gemeint, in denen die Knieschmerzen besonders stark sind.

    Wie schmerzt das Knie?

    Man spricht bei der Art der Knieschmerzen von der sogenannten Schmerzqualität. Eine exakte Beschreibung der Knieschmerzen kann helfen, die genaue Ursache bei der Diagnose sinnvoll einzugrenzen.

    Ursachen stechender Knieschmerzen

    Stechende Knieschmerzen weisen meist auf akute Verletzungen hin und sind häufig mit Wassereinlagerungen (Ödemen) in Gewebe oder Knochen und typischen Entzündungszeichen verbunden.

    Stechende Knieschmerzen bei:

    Ursache für Knieschmerzen nach einer Verletzung ist die natürliche Entzündungsreaktion des Kniegelenks. Diese soll Gewebetrümmer beseitigen. So schafft der Körper die Voraussetzungen für die Heilung der Verletzung.

    Häufig treten diese stechenden Schmerzen zusammen mit Schwellungen und Hämatomen (Blutergüssen) auf.

    Ursachen von Knieschmerzen mit Knacken im Knie

    Knieschmerzen mit Knacken bei:

    Ein beginnender Knorpelschaden im Kniegelenk äußert sich typischerweise durch Knack- und Reibegeräusche, zum Beispiel beim Strecken des Knies, dem Aufstehen vom Stuhl oder aus der Hocke. Diese Knack- und Reibegeräusche nennt man Krepitationen. Sie sind bei fortgeschrittener Kniearthrose und Kniescheibenarthrose nicht nur mit den Händen fühlbar, sondern auch hörbar. Das Knacken erklärt sich durch den direkten Kontakt zwischen Ober- und Unterschenkelknochen bzw. Kniescheibe, ohne dass eine schützende Knorpelschicht die Bewegung dämpft.

    Neben degenerativen Prozessen im Knie treten Knackgeräusche auch beim Plica-Syndrom auf. Hierbei klemmt sich eine Falte der inneren Gelenkhaut zwischen Oberschenkelknochen (Femur) und Kniescheibe ein und verursacht stechende, vordere Knieschmerzen. Möglicherweise spüren Betroffene ein Schnappen im Gelenk und können das Knie nicht vollständig strecken.

    Ursachen für ins Knie ausstrahlende Schmerzen

    Ausstrahlende Knieschmerzen bei:

    Klagt ein Patient über Knieschmerzen, liegt die Ursache nicht zwingend im Kniegelenk. Die Schmerzen können auch aus anderen Bereichen in das Kniegelenk einziehen.

    Die Diagnose ausstrahlender Knieschmerzen ist anspruchsvoll und erfordert den gelenkübergreifenden Ausschluss anderer Auslöser der Schmerzen (Differentialdiagnose).

    Auch Nervenkompressionssyndrome können bis ins Kniegelenk ausstrahlen. Meistens ist eine Einengung Ischiasnervs (Ischialgie) bzw. einer Nervenwurzel in der Lendenwirbelsäule (Radikulopathie) für ins Knie ausstrahlende Nervenschmerzen verantwortlich. In diesen Fällen bringt eine neurochirurgische Untersuchung der Wirbelsäule Klarheit.

    Ursachen dumpfer Knieschmerzen

    Dumpfe Knieschmerzen weisen häufig auf chronische, unterschwellig verlaufende Krankheitsprozesse im Kniegelenk hin. Das kann ein Meniskusriss sein, der das Kniegelenk langfristig schädigt. Auch Störungen des Knochenstoffwechsels wie die Unterbrechung der Blutzufuhr im Oberschenkelknochen bei Morbus Ahlbäck können nach Abklingen der akuten Phase zu einem langwierigen Verlauf mit dumpfen Knieschmerzen führen.

    Spüren Betroffene dumpfe Knieschmerzen vorne im Kniegelenk, direkt hinter der Kniescheibe, können sie unter einer Fehlform der Kniescheibe (Patelladysplasie) leiden. Diese führt langfristig zur fortschreitenden Knorpelschädigung (Chondromalazie) und zu Kniescheibenarthrose (Retropatellararthrose).

    Ursachen für brennende Knieschmerzen

    Brennende Knieschmerzen bei:

    Brennende Schmerzen haben auch im Kniegelenk häufig eine neurologische Ursache. Typischerweise treten brennende Schmerzen nach Nerveneinklemmungen oder nach Nervenreizungen auf. Diese Nervenreizungen können aus einem anderen Bereich des Körpers ins Knie ausstrahlen. Vor allem Bandscheibenvorfälle oder die Verengung des Rückenmarkkanals (Spinalkanalstenose) verursachen brennende Knieschmerzen.

    Nervenschäden können aber auch lokal verursacht werden. Eine Schädigung der Nervenenden im Rahmen einer durch Diabetes oder Alkoholismus begünstigten Polyneuropathie lösen charakteristische brennende Schmerzen in Knie und Bein aus.

    Geschwollenes Knie mit Knieschmerzen

    Relativ häufig werden Knieschmerzen von Schwellungen im Gelenkbereich begleitet. Schwellungen deuten meist auf eine Entzündung hin. Bei einer Schwellung sammelt sich Flüssigkeit entweder in der Nähe oder direkt in der Gelenkkapsel des Kniegelenks (Gelenkerguss) an. Entzündungen, die zur Schwellung führen, sind selten bakteriell verursacht, sondern meist verschleißbedingt. Eine Entzündung, die ohne die Mitwirkung von Keimen entsteht, bezeichnet man als aseptisch. Entzündungsreaktionen sind ein Zeichen dafür, dass weiße Blutkörperchen und Fresszellen Gewebetrümmer beseitigen und die Durchblutung im betroffenen Bereich erhöht ist.

    Ursachen für geschwollenes Knie nach Unfällen:

    Meist haben Verletzungen des Kniegelenks eine Schwellung zur Folge. Die Schwellung beruht auf einer Flüssigkeitsansammlung in der Gelenkkapsel des Kniegelenks oder in umliegenden Weichteilgeweben. Häufig treten diese Schwellungen gemeinsam mit stechenden Schmerzen und Berührungsempfindlichkeit auf. Typisch für einen Meniskusriss ist eine flüssigkeitsgefüllte Bakerzyste in der Kniekehle.

    Ursachen für geschwollenes Knie durch Überlastung:

    Wenn Gewebe längere Zeit überlastet sind, entzünden sie sich und schwellen an. Die Entzündung greift auch auf Muskeln und Sehnen über. Auch die Gleitgewebe, die für die Beweglichkeit und Verschiebbarkeit dieser Strukturen verantwortlich sind, können schmerzhaft anschwellen. Das betrifft vor allem die Schleimbeutel (Bursae) über der Kniescheibe und rund um die Patellasehne. Möglicherweise ist auch eine Schleimhautfalte im Knie entzündet und blockiert teilweise das Gelenk. Man spricht in diesem Fall vom Plica-Syndrom.

    Ursachen für geschwollenes Knie durch chronische Erkrankung:

    Neben Unfällen verursachen vor allem chronische Krankheitsprozesse entzündliche Veränderungen im Knie mit schmerzhafter Schwellung. Entzündungen entstehen hier als Antwort auf Knorpelverschleiß (Arthrose), autoimmune Prozesse oder Störungen des Stoffwechsels.

    Insbesondere während eines akuten Rheumaschubes leiden die Betroffenen unter einer Verschlimmerung ihrer Beschwerden mit Schwellung vieler Gelenke im Körper. Rheuma ist eine Krankheit, bei dem der Körper seine Abwehr mit Autoantikörpern gegen körpereigenes Gewebe richtet. Stoffwechselstörungen wie Gicht können aufgrund von Kristallablagerungen in den Gelenken Schwellungen und Entzündungen auslösen.

    Wann zum Arzt mit Knieschmerzen?

    Sie sollten schnellstmöglich einen orthopädischen Facharzt aufsuchen, wenn Sie unter folgenden Kniebeschwerden leiden:

    • starke, anhaltende Knieschmerzen
    • Knieschmerzen nach einem Unfall oder Sturzereignis
    • Rötung, Überwärmung und Schwellung des Kniegelenks
    • Knacken oder Knirschen im Kniegelenk (Krepitationen)
    • Muskelschwäche, plötzlicher Kraftverlust oder Koordinationsprobleme
    • Knieschmerzen verbunden mit Fieber
    • Instabilität des Kniegelenks
    • Formveränderung des Knies

    Knieschmerzen sind ein Volksleiden: Allein in Deutschland sind etwa fünf bis zehn Millionen Menschen davon betroffen. Nur eine gründliche ärztliche Untersuchung kann die genauen Ursachen Ihrer Knieschmerzen klären. Vor allem belastungsunabhängige Knieschmerzen nachts oder im Ruhezustand sind ein Warnsignal, das Sie nicht ignorieren sollten.

    Sehen Sie Knieschmerzen als hilfreiches Warnsignal ihres Körpers und gehen Sie frühzeitig zu einem Kniespezialisten. So nehmen Sie rechtzeitig eine ärztliche Beratung wahr und können mit der gelenkerhaltenden Therapie beginnen, bevor Spätschäden entstehen.

    Akute Knieschmerzen nach Unfall oder Sturz

    Traumatische Ereignisse wie ein Sturz, eine Verdrehung (Distorsion) oder ein Aufprall führen meist sofort zu schmerzhaften Verletzungen im Kniegelenk und akuten Knieschmerzen. Häufig gehen die Verletzungen mit einem Gelenkerguss einher und das Kniegelenk reagiert unmittelbar mit ersten Symptomen. Die Untersuchung zur Abklärung der genauen Ursache erfolgt meist mithilfe von Ultraschall und MRT. Diese bildgebenden Verfahren können Weichteilgewebe gut darstellen. Die Beschreibung des genauen Unfallhergangs erleichtert dem Arzt die Diagnose akuter Knieschmerzen.

    Das Verdrehen des Kniegelenks kann verschiedene Strukturen im Knie schädigen. Ein typischer Hergang ist das Abknicken des Kniegelenks beim Skifahren oder bei Ballsportarten. Eine solche Verletzung belastet alle Strukturen im Knie – Außenbänder, Kreuzbänder, Menisken und Gelenkknorpel. Es können Quetschungen oder andere Schäden entstehen. In der überwiegenden Mehrzahl aller Fälle von Knieverletzungen durch Distorsion werden mehrere Strukturen gleichzeitig verletzt und es liegt eine osteochondrale Läsion (Knochen-Knorpelschaden) vor. Unbehandelt können auch kleine Schäden zu chronischen Knieschmerzen und Kniearthrose führen.

    Kreuzbandriss nach Verdrehung des Kniegelenks

    Vorderer Kreuzbandriss Eine Verdrehung (Distorsion) des Kniegelenks zum Beispiel beim Sport kann einen vorderen Kreuzbandriss verursachen. Das vordere Kreuzband reißt wesentlich häufiger als das hintere Kreuzband. © janulla, iStock

    Neben den Innenbändern des Kniegelenks sind vor allem die Kreuzbänder verletzungsgefährdet. Sie verlaufen im Inneren des Gelenks und verbinden Oberschenkelknochen (Femur) und Schienbein (Tibia). Sie schützen die beiden Gelenkpartner davor, bei Start-Stopp-Bewegungen auszuscheren. Eine Bänderdehnung oder ein Kreuzbandriss nach einer Verdrehung ist meist die Ursache für akute Knieschmerzen. Wenn die Kreuzbänder nicht mehr stabil oder gar gerissen sind, wird das Kniegelenk überbeweglich und Knochen reiben aneinander. Degeneration des Kniegelenks mit Knorpelschäden und ein Meniskusriss können Folge dieser Kreuzbandschwäche sein.

    In den ersten Wochen nach der Kreuzbandverletzung kann das Knie schmerzen, gereizt und geschwollen sein. Hier helfen entzündungshemmende Medikamente aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), Kühlung, Ruhigstellen und Hochlagern des Beins. Wenn die akute Kreuzbandverletzung ausgeheilt ist, geht die Verletzungsreaktion des Kniegelenks zurück. Die Instabilität bleibt aber bestehen. Um dem Verschleiß des Kniegelenks vorzubeugen, muss die Funktion des Kreuzbandes wiederhergestellt werden. Das Mittel der Wahl ist eine operative Kreuzbandplastik im Kniegelenk. Dazu entnimmt der Operateur eine körpereigene Sehne und implantiert sie anstelle des Kreuzbandes. Immer häufiger ist es aber auch möglich, die gerissenen Kreuzbänder durch eine Kreuzbandnaht wieder zu verbinden.

    Meniskusriss nach Verdrehung des Kniegelenks

    Meniskus mit Hinterhorn und Vorderhorn Bei einem Meniskusriss ist meist der hinten gelegene Anteil (Hinterhorn) des Innenmeniskus geschädigt. Stechende Schmerzen an der Innenseite des Knies sind die Folge. © Gelenk-Klinik

    Die Hauptfunktion der beiden halbmondförmigen Menisken ist die Dämpfung der Kniebewegungen. Reißt der Meniskus, entstehen typische, stechende Knieschmerzen an der Außenseite des Knies. Dabei schmerzt nicht direkt der knorpelige Meniskus. Vielmehr sind die Schmerzen eine Reaktion der Gelenkkapsel auf Trümmer oder entstehen durch scharfe Risskanten. Die Knieschmerzen beim In-die-Hocke-gehen werden von Patienten als stechend beschrieben. Ein Meniskusriss kann durch Verdrehung oder als degenerative Erkrankung im mittleren oder höheren Lebensalter auftreten.

    Scharfe Kanten am Meniskus nutzen die Knorpelschicht im Kniegelenk ab. Um eine Kniearthrose zu vermeiden, ist eine minimalinvasive Meniskus-Operation erforderlich. Dabei entfernt oder näht der Arzt den gerissenen Meniskus.

    Außenbandverletzung

    Schmerzt das Kniegelenk außen, muss der Arzt eine Verletzung oder Überdehnung des Außenbandes in Betracht ziehen. Ein solcher Knieschmerz tritt plötzlich und heftig auf. Der Außenbandriss beeinträchtigt die Sportfähigkeit unmittelbar, da das Knie seitlich instabil wird. Außen am Knie kann eine Schwellung auftreten. Eine schnelle Kühlung vermindert diese.

    Eine operative Therapie ist bei einer Außenbandverletzung im Kniegelenk meist nicht nötig. Ruhigstellung mit einer Schiene (Orthese) genügt, um die Leistungsfähigkeit des Außenbandes wiederherzustellen. Nur, wenn die Ruhigstellung die Stabilität des Kniegelenks nicht wiederherstellt, ist eine operative Therapie erforderlich. Das ist meistens nur bei vollständigen Abrissen des Außenbandes der Fall.

    Innenbandverletzung

    Knieschmerzen auf der Innenseite weisen auf ein Problem mit dem Innenband des Kniegelenks hin. Das Innenband stabilisiert das Kniegelenk und schützt es vor einem Abknicken nach innen. Eine Zerrung oder ein Riss ist oft die Folge einer Verdrehung des Kniegelenks. Hier hilft meist die Ruhigstellung durch eine Schiene.

    Bruch des Schienbeinkopfes oder Bruch der Kniescheibe nach Aufprall

    Röntgenbild einer Tibiakopffraktur: Der Aufprall der Femurrollen auf dem Tibiaplateau hat die Oberfläche eingedrückt und das Schienbein gespalten. Daher liegt hier ein kombinierter Spaltbruch und Eindrückungsbruch des Tibiakopfes vor. Röntgenbild einer Tibiakopffraktur: Der Aufprall der Oberschenkelrollen auf dem Schienbeinplateau hat die Oberfläche eingedrückt und das Schienbein gespalten (Pfeile). Bei Beteiligung der Gelenkfläche ist eine stufenlose Ausheilung sehr wichtig. © Gelenk-Klinik

    Knochenbrüche am Kniegelenk entstehen als Folge akuter Verletzungen. Die Knieschmerzen sind stechend, sehr stark und führen sofort dazu, dass Betroffene ihr Kniegelenk nicht mehr bewegen oder belasten können.

    Nach einem Bruch der Kniescheibe kann der Patient das Knie weder anwinkeln noch ausstrecken. Im Gegensatz dazu ist das Knie nach einer Tibiakopffraktur (Bruch des Schienbeinkopfes) unter Beteiligung der Gelenkfläche noch beweglich. Die starken Knieschmerzen verhindern allerdings jede Belastung des Knies.

    Jede Fraktur des Kniegelenks muss sofort als Notfall ärztlich versorgt werden. Häufig begleiten Gewebeschäden die Fraktur. Diese versorgt der behandelnde Arzt ebenfalls mit.

    Verrenkung der Kniescheibe (Patellaluxation)

    Auch das Ausrenken der Kniescheibe kann zur sofortigen Unbeweglichkeit des Kniegelenks führen. Die Kniescheibe kann sich dann nicht mehr schmerzfrei in ihrer vorgesehenen Gleitrinne im Oberschenkelknochen bewegen.

    Bei der Patellaluxation tritt die Kniescheibe aus der patellaren Gleitrinne im Oberschenkel nach einem Unfall (Schlag, Tritt, Aufprall) oder aufgrund einer ungenügenden Passform der Kniescheibe aus. Auch eine Störung der Funktion der Bänder, an denen die Kniescheibe horizontal und vertikal aufgehängt ist, kann zum Ausrenken der Kniescheibe führen. Bei der Patellaluxation können schmerzhafte Knorpelverletzungen (Chondromalacia patellae) oder Verletzungen von Bändern und Knochen entstehen. Nach erstmaliger Luxation kann die Kniescheibe immer wieder schmerzhaft aus ihrer Gleitrinne springen. Man spricht dann von rezidivierender Patellaluxation.

    Häufig lässt sich das Knie aufgrund der Luxation nicht mehr ganz durchstrecken, weist also ein Streckdefizit auf. Eine schmerzhafte Schwellung des Gelenks ist ebenfalls möglich. Der Bereich rund um die Kniescheibe wird nach der Luxation sehr druckempfindlich. Starke Knieschmerzen können entstehen und eine Belastung des Knies ist nicht mehr möglich. Mit einem Röntgenbild (Defilée-Aufnahme) kann der Kniespezialist die Patellaluxation eindeutig feststellen.

    Bei einer Patelladysplasie kann Physiotherapie das Ungleichgewicht beim Sehnenzug an der Patella korrigieren. Wenn diese konservative Therapie nicht ausreicht, ist eine operative Korrektur der seitlichen Bänder erforderlich, um die Position der Kniescheibe zu stabilisieren.

    Chronische Knieschmerzen

    Knieschmerzen, Schwellungen und Versteifungen, die länger als sechs Wochen andauern, bezeichnet man als chronisch. Chronischen Knieschmerzen können drei verschiedene Ursachen zugrunde liegen:

    Wenn Ihre Knieschmerzen nach 3 bis 4 Tagen nicht verschwinden oder regelmäßig wiederkehren, sollten Sie einen orthopädischen Kniespezialisten aufsuchen. Die Ursachen sind vielfältig.

    Chronische Knieschmerzen nach Trauma

    Verletzungen mit chronischen Knieschmerzen:

    • Fehlverheilte Brüche am Kniegelenk, die Stufen an den Gelenkflächen zurücklassen
    • Zerstörung des Knorpels hinter der Kniescheibe (Chondromalazia patellae) nach Schlag auf die Kniescheibe

    Nicht ausgeheilte Verletzungen können immer wiederkehrende, chronische Knieschmerzen auslösen. In einigen Fällen reicht es, das Knie zu schonen, hochzulagern und zu kühlen. Aber es gibt Gewebe, die nicht von alleine ausheilen oder wieder zusammenwachsen, sondern eine operative Behandlung durch einen Kniespezialisten benötigen. Wenn Sie Schmerzen im Kniegelenk, die beispielsweise durch einen mangelhaft verheilten Kreuzband- oder Meniskusriss entstehen, ignorieren, kann es zu dauerhaften Kniebeschwerden und gravierenden Spätfolgen wie Arthrose kommen.

    Auch Verletzungen, die unzureichend operativ versorgt wurden, können chronische Knieschmerzen verursachen. So sind etwa Knochenbrüche unter Beteiligung der Gelenkfläche besonders gefährlich: Eine Störung der ebenen Gelenkfläche durch Stufenbildung kann als Spätfolge zu schweren Knorpelschäden führen.

    Chronische Knieschmerzen wegen Überlastung in Sport oder Beruf

    Knieschmerzen nach sportlicher Überlastung:

    • Patellaspitzensyndrom (Springerknie): Reizung durch Überlastung am Patellasehnenansatz (Tendinopathie)
    • Entzündung der Scheimbeutel vor der Kniescheibe (Bursa praepatellaris) bzw. an der Patellasehne (Bursa infrapatellaris)
    • Läuferknie (Iliotibiales Bandsyndrom, ITBS): Reizung von bindegewebigen Strukturen an der Knieaußenseite

    Vor allem bei bestimmten Berufsgruppen und intensiv trainierenden Sportanfängern treten häufig chronische Knieschmerzen durch Überlastung bestimmter Bereiche des Kniegelenks auf. Besonders anfällig für chronische Überlastungsschmerzen sind die Sehnenansatzbereiche. Der Ansatz der Patellasehne ist dabei sehr oft betroffen. Man spricht vom Patellaspitzensyndrom. Intensives Training kann alle Weichteile des Kniegelenks überlasten und zur Entzündung von Schleimbeuteln und Sehnen führen. Eine weitere Folgeerkrankung, die durch Überlastung entsteht, ist die Entzündung des iliotibialen Bandes (iliotibiales Bandsyndrom). Fehlstellungen (X- oder O-Beine) im Kniegelenk verstärken das Auftreten von Überlastungsschmerzen deutlich.

    Knie mit Schleimbeuteln und Hoffa-Fettkörper Sportliche oder berufliche Überlastung kann die Schleimbeutel im Knie (dunkelblau) oder den polsternden Hoffa-Fettkörper (gelb) reizen und Kniebeschwerden auslösen. © Gelenk-Klinik

    Stoffwechselbedingte oder entzündliche Ursachen chronischer Knieschmerzen

    Erkrankungen mit chronischen Knieschmerzen:

    Nicht immer sind mechanische Ursachen wie ein Unfall oder chronische Überlastung die Auslöser von Knieschmerzen. Auch bestimmte, teilweise erbliche Stoffwechselerkrankungen, können von dauerhaften Knieschmerzen begleitet werden. Die dabei entstehenden Gelenkentzündungen stehen dabei immer im Zusammenhang mit einer Störung des Stoffwechsels oder einer Autoimmunerkrankung.

    Aufbau des Kniegelenks

    Kniegelenk – Knieschmerzen. Das menschliche Kniegelenk ist sehr komplex aufgebaut. Das reibungslose Zusammenspiel von Knochen, Gelenkknorpel, Bändern, Sehnen und Weichgeweben garantiert seine flexible Beweglichkeit. © BigBlueStudio, Adobe

    Die Knochen des Kniegelenks tragen eine große Last

    Das Kniegelenk besitzt drei Gelenkpartner: den Oberschenkelknochen (Femur), das Schienbein (Tibia) und die Kniescheibe. Es ist das größte Gelenk im menschlichen Körper und trägt mit dem Körpergewicht eine große Last.

    Das Kniegelenk ist gleichzeitig flexibel und belastbar aufgebaut, wodurch erst unsere vielseitigen Bewegungen möglich werden. Auf die Gelenkfläche wirken aufgrund der Hebelwirkung von Ober- und Unterschenkel große Kräfte, die sich beim Laufen und Springen um ein Vielfaches erhöhen.

    Knorpel und Menisken wirken wie Puffer

    Die Oberflächen der knöchernen Gelenkpartner im Knie sind von einer Knorpelschicht überzogen, die verhindert, dass die Knochen direkt aufeinanderreiben. Ist diese Knorpelschicht zerstört, kann sie sich nicht von alleine regenerieren. Medizinisch liegt dann eine Kniearthrose (Gonarthrose) vor.

    Die an der Innen- und Außenseite des Kniegelenks sitzenden halbmondförmigen Menisken dienen als zusätzliche Puffer gegen Stöße und schützen den Gelenkknorpel durch die vergrößerte Gelenkfläche vor hohem Druck.

    Auch wenn der Knorpelverlust selbst nicht schmerzt, reiben bei Arthrose durch die verlorene Dämpfung die Knochen direkt aufeinander. Dies führt zwangsläufig zu Knieschmerzen, da Knochen ein gut durchblutetes, schmerzempfindliches Gewebe ist.

    Die Kniescheibe überträgt die Kraft zwischen Ober- und Unterschenkel

    Vor dem Kniegelenk liegt die scheibenförmige Kniescheibe (Patella), die als Ansatzpunkt für den Oberschenkelmuskel fungiert. Zudem schützt die Patella das Kniegelenk vor Stößen und erlaubt das Hinknien. Sie ist an vier Bändern frei aufgehängt und stellt das größte Sesambein im menschlichen Körper dar. Sesambeine dienen als Abstandhalter zwischen Sehnen und Knochen und verhindern ein schmerzhaftes Aneinanderreiben. Mit dem Schienbein steht die Kniescheibe über die Patellasehne in Verbindung. Bänder an der Knievorderseite sorgen dafür, dass die Patella nicht aus ihrer Gleitrinne im Oberschenkelknochen rutscht.

    Bänder sorgen für Stabilität im Kniegelenk

    Im Inneren des Knies verlaufen das vordere und hintere Kreuzband. Gemeinsam mit dem Innen- und Außenband an den Seiten des Kniegelenks sorgen sie für die zentrale Stabilität, sodass die knöchernen Gelenkpartner sich nicht gegeneinander verschieben.

    Reibungslose Beweglichkeit durch Gelenkkapsel und Gelenkflüssigkeit

    Die Gelenkkapsel umgibt das Kniegelenk schützend. Die Gelenkschleimhaut im Inneren der Kapsel produziert eine klare Gelenkflüssigkeit (Synovia), die als natürliches Schmiermittel im Gelenk dient. Außerdem ernährt sie den Gelenkknorpel.

    Wie untersucht der Arzt die Knieschmerzen?

    Der wichtigste Baustein zur Diagnose Ihrer Knieschmerzen ist das Arzt-Patientengespräch. Dabei erfasst der Orthopäde alle Umstände, die für die Entstehung der Knieschmerzen relevant sein könnten, in der sogenannten Krankengeschichte (Anamnese).

    Klinische Untersuchung bei Knieschmerzen

    Kreuzband Im Schubladentest prüft der Kniespezialist die Verschiebbarkeit des Schienbeins (Tibia) gegenüber dem Oberschenkelknochen (Femur). Lässt sich das Schienbein nach vorne herausziehen, liegt vermutlich ein Kreuzbandriss vor. Das Kniegelenk ist instabil. © Gelenk-Klinik, Prof. Dr. Sven Ostermeier

    Bei der Tastuntersuchung achtet der Arzt genau auf Schwellungen, Rötungen, Druckschmerz empfindliche Punkte oder Fehlstellungen des Kniegelenks. Zudem prüft er die Beweglichkeit des Kniegelenks. Wichtig ist auch die Stabilität der Bänder, die das Kniegelenk führen. Ein Beispiel für einen solchen Stabilitätstest ist der sogenannte Schubladentest, anhand dessen der Arzt einen Kreuzbandriss feststellen kann.

    Radiologie und bildgebende Diagnostik bei Knieschmerzen

    Im nächsten Schritt unterstützen spezielle bildgebende Untersuchungen den Kniespezialisten dabei, die Situation im Kniegelenk darzustellen und seine Verdachtsdiagnose abzusichern:

    • Das Röntgen bildet vor allem den Zustand der Knochen und den Knochenstoffwechsel ab. Indirekt wird bei Röntgenaufnahmen unter Belastung, bei denen der Patient aufrecht steht, die Funktion und Intaktheit der Sehnen, Bänder und Knorpel überprüft.
    • Die Ultraschalluntersuchung (Sonografie) arbeitet mit Schallwellen und zeigt vor allem den Zustand der Weichgewebe: Sehnen, Bänder und Knorpel sind im Ultraschall sogar unter Bewegung des Gelenks sichtbar. Der Orthopäde stellt Sehnendefekte, Schwellungen und Flüssigkeitseinlagerungen im Kniegelenk auf diese Weise eindeutig fest.
    • Die Computertomographie kombiniert Röntgenstrahlen aus verschiedenen Richtungen, um Schnittbilder anzufertigen. Der Zustand des Knochens wird auf diese Weise dreidimensional dargestellt. Brüche des Knochens zeigt das CT-Bild in ihrem gesamten Verlaufs.
    • Die Magnetresonanztomographie (MRT) erzeugt starke magnetische Felder und macht alle wasserhaltigen Weichteilgewebe besonders detailliert sichtbar. Vor allem Knorpel, Sehnen, Bänder und Wassereinlagerungen können in Schnittbildern auf Veränderungen und Verletzungen ausgewertet werden.
    • Laboruntersuchungen von Blut oder Kniepunktat

      Eine Laboruntersuchung des Blutes oder der Gelenkflüssigkeit (Synovia) gibt Aufschluss über Stoffwechselstörungen oder autoimmune Prozesse, die ursächlich für Knieschmerzen sein können. Die Blutuntersuchung liefert bei folgenden Erkrankungen des Kniegelenks entscheidende Hinweise auf medizinische Krankheitsursachen:

      Inspektion des Kniegelenks mittels Arthroskopie

      Spezielle Fragestellungen machen zudem eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie des Knies) notwendig. Bei diesem minimalinvasiven Eingriff betrachtet der Operateur mit einer kleinen Kamera das Gelenk sowie die Knorpelstruktur und kann direkt kleine Schäden mithilfe kleinster Instrumente behandeln. Man spricht daher auch von Schlüssellochchirurgie.

      Selbsthilfe bei Knieschmerzen

      Schmerzgel-Behandlung am Knie Viele Schmerzmittel lassen sich lokal als Schmerzgel direkt am Knie anwenden. © Voyagerix, Fotolia

      Nicht bei jedem Knieschmerz ist ein Arztbesuch erforderlich. Bei kleineren, oberflächlichen Verletzungen (z. B. durch einen Sturz auf das Knie oder einer Prellung) können Sie Knieschmerzen selbst behandeln. Zur Linderung akuter Knieschmerzen orientieren Sie sich am besten an der PECH-Regel:

      P wie Pause: Entlasten Sie Ihr Knie, um es zu schonen.

      E wie Eis: Kühlung lindert die Schmerzen und wirkt abschwellend.

      C wie Compression: Druck auf das Kniegelenk kann Schwellungen verringern. Legen Sie dafür einen nicht zu engen Kompressionsverband aus elastischen Binden an oder verwenden Sie eine Bandage.

      H wie Hochlagern: Um zu vermeiden, dass sich Flüssigkeit im Gelenk ansammelt, legen Sie Ihr Bein hoch.

      Zur Linderung akuter Knieschmerzen werden häufig nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) eingesetzt. Diese sind als Tabletten oder schmerzlindernde Gels erhältlich. Gängige Wirkstoffe wie Ibuprofen oder Diclofenac wirken entzündungshemmend, abschwellend und schmerzlindernd. Besprechen Sie die Einnahme von Medikamenten immer mit Ihrem Orthopäden, da Schmerzmittel auch unerwünschte Nebenwirkungen haben können!

      Knieschmerzen vorbeugen

      Sie können mit einfachen Maßnahmen der Entstehung von Knieschmerzen vorbeugen:

      • Achten Sie als Laufsportler darauf, regelmäßig neue Sportschuhe zu kaufen.
      • Wenn Sie häufig Sport treiben, verwenden Sie unterschiedliche Schuhmodelle, um die einseitige Belastung des Kniegelenks zu vermeiden.
      • Vermeiden Sie im Alltag hohe Absätze und tragen Sie bequemes Schuhwerk mit guter Dämpfung.
      • Lassen Sie bestehende Fußfehlstellungen wie zum Beispiel den Knick-Senkfuß, die sich auf das Kniegelenk auswirken, von einem Spezialisten für Fuß- und Sprunggelenkserkrankungen abklären. In vielen Fällen – z. B. bei X- Beinen oder O-Beinen – helfen spezielle Schuhzurichtungen oder Einlagen, belastete Teilbereiche des Kniegelenks zu entlasten und Knieschmerzen zu vermeiden.
      • Häufig trägt eine Gewichtsreduktion zur Schonung der Gelenke bei. Je weniger Gewicht das Kniegelenk tragen muss, desto eher vermeiden Sie Knieschmerzen und Gelenkbeschwerden.
      • Gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen oder Radfahren helfen Ihnen bei der Gewichtsreduktion und sind gut für die Knorpelernährung. Sie können das Kniegelenk zudem durch physiotherapeutische Dehn- und Kräftigungsübungen unterstützen. Auf diese Weise kräftigen Sie Ihre Oberschenkelmuskulatur und wirken einer Verkürzung der Muskeln entgegen.
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