Orthopädische Gelenk-Klinik

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Arthroskopie des Ellenbogengelenks

  1. Welche Erkrankungen des Ellenbogengelenks lassen sich mithilfe einer Arthroskopie behandeln?
  2. Gibt es Risiken bei der arthroskopische Operation am Ellenbogengelenk?
  3. Was muss in der Nachbehandlung nach Arthroskopie des Ellenbogens beachtet werden?
Arthroskopie des Allenbogengelenks Die Arthroskopie ist eine minimalinvasive Operation des erkrankten Ellenbogengelenks. © Viewmedica

Wie die meisten Gelenke des menschlichen Körpers lässt sich auch das Ellenbogengelenk mithilfe einer Gelenkspiegelung (Arthroskopie) vom Spezialisten untersuchen und operieren. Dabei inspiziert er über einen kleinen operativen Zugang mit einem optischen System das Gelenk und kann gleichzeitig eine operative Therapie einleiten. Man spricht bei der Arthroskopie auch von der Schlüssellochtechnik.

Diese minimalinvasive Technik ist gut erprobt und die Ellenbogenspezialisten der Gelenk-Klinik besitzen eine umfassende Erfahrung. Einziger Unterschied zur allgemein bekannten Kniegelenks-Arthroskopie ist der komplexe Aufbau des Ellenbogengelenks, das verschiedene operative Zugänge für das Endoskop sowohl ermöglicht als auch erfordert.

Welche Erkrankungen des Ellenbogengelenks lassen sich mithilfe einer Arthroskopie behandeln?

Prinzipiell lässt sich nahezu jede schmerzhafte Erkrankung im Ellenbogengelenk mit der Arthroskopie erreichen und erfolgreich behandeln.

Die häufigsten Indikationen sind Störungen in der Gelenkbeweglichkeit. Zum Beispiel bei freien Gelenkkörpern (Loose bodys) können diese arthroskopisch und somit schonend für das Gelenk vom Operateur entfernt werden.

Auch Knorpelschäden bei Cubitalarthrose, Verklebungen (Arthrofibrose), Schleimbeutelentzündungen oder kleine Unfallfolgen wie knöcherne Absplitterungen lassen sich endoskopisch behandeln.

Insbesondere im Bereich der Knorpelchirurgie ist das arthroskopische Vorgehen das Mittel der Wahl, um mittels einer Knorpelzelltransplantation nach Schädigung des Gelenkknorpels den Ellenbogen zu behandeln.

Gibt es Risiken bei der arthroskopische Operation am Ellenbogengelenk?

Wie bei jeder Operation gibt es allgemeine Operationsrisiken wie beispielsweise Infektionen.

Das Ellenbogengelenk ist aufgrund seiner Komplexität und seiner räumlichen Nähe zu Blutgefäßen und Nervenstrukturen deutlich komplexer aufgebaut als das Kniegelenk, bei dem sich die gefährdeten Strukturen nur in der Kniegelenkskehle befinden. Aus diesem Grunde ist es erforderlich, die operativen Zugänge im Ellenbogen so schonend wie möglich und unter genauer Beachtung der anatomischen Strukturen vorzunehmen. Auch erfordert das Ellenbogengelenk je nach Erkrankung verschiedene operative Zugänge.

Was muss in der Nachbehandlung nach Arthroskopie des Ellenbogens beachtet werden?

In der Tat gibt es je nach Art der durchgeführten Operation unterschiedliche Nachbehandlungsschemata beim Ellenbogengelenk. Insbesondere die Frühmobilisation ist ein sehr wichtiger Faktor für die komplikationslose Heilung.

Das Ellenbogengelenk neigt ähnlich wie das Schultergelenk aufgrund seiner Kapselstruktur schnell zur Einsteifung (Ellenbogensteife). Das bedeutet, dass es unter Umständen bei längerer Ruhigstellung zu einem Beuge- oder Streckdefizit kommt.

Im Falle einer alleinigen Entfernung von freien Gelenkkörpern im Ellenbogengelenk ist mit Ausnahme der Frühmobilisation mit keiner speziellen Nachbehandlung zu rechnen, so dass der Einsatz in Sport und Beruf relativ schnell wieder möglich ist.

Bei komplexeren Operationen wie zum Beispiel der Knorpeloberflächenrekonstruktion muss der Patient je nach Lokalisation unter Umständen mit mehrwöchiger Schonung des Ellenbogengelenkes und Vermeidung von Belastungen rechnen.

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