- Was ist das Karpaltunnelsyndrom?
- Welche Symptome treten bei einem Karpaltunnelsyndrom auf?
- Ursachen des Karpaltunnelsyndroms
- Wie stellt der Arzt die Diagnose?
- Konservative Behandlung des Karpaltunnelsyndroms
- Übungen bei Karpaltunnelsyndrom
- Operation des Karpaltunnelsyndroms: Nerventlastung
- Prognose und Heilungsdauer des Karpaltunnelsyndroms
- Häufig gestellte Fragen zum Karpaltunnelsyndrom PD Dr. med. Bastian Marquaß von der Gelenk-Klinik
Beim Karpaltunnelsyndrom engt das am Handgelenk verlaufende Karpalband den Mittelarmnerv ein. © Henrie, Adobe Stock
Was ist das Karpaltunnelsyndrom?
Das Karpaltunnelsyndrom entsteht durch eine Einengung des Mittelarmnerven (Nervus medianus) und löst Handschmerzen und ein Taubheitsgefühl im Bereich von Daumen, Zeige- und Mittelfingern aus. In schweren Fällen kommt es bei den Betroffenen zu Lähmungserscheinungen der Hand und die Greifkraft lässt deutlich nach. Die Hand schläft tagsüber ein und nachts wird der Schlaf durch ein unangenehmes, pelziges Gefühl gestört.
Ausgelöst werden die Beschwerden beim Karpaltunnelsyndrom durch einen andauernden Druck auf den Nervus medianus. Um die Hand motorisch und sensorisch zu versorgen, muss der Mittelarmnerv den Karpaltunnel - eine anatomische Engstelle auf der Innenseite des Handgelenks - passieren. Neben dem Nerven verlaufen im Karpaltunnel die Sehnen der Fingerbeuger und des Daumenbeugers. Durch verschiedene Ursachen kann es im Karpaltunnel zu eng werden. Gerät dabei der Nerv unter Druck, resultieren Schmerzen und Missempfindungen.
Das Karpaltunnelsyndrom ist weit verbreitet. Am häufigsten tritt es im Alter von etwa 40 bis 70 Jahren auf. Das Erkrankungsrisiko liegt bei etwa 10 Prozent, wobei Frauen doppelt so häufig von der Erkrankung betroffen sind wie Männer.
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Was passiert bei einem Karpaltunnelsyndrom?
Vor allem Frauen ab dem 35. Lebensjahr sind von einem schmerzhaften Karpaltunnelsyndrom betroffen. Dabei kommt es zu einer Einengung des Nervus medianus an der Innenseite des Handgelenks. © SENTELLO, Fotolia
Im Verlauf des Lebens kann es sehr eng werden im Karpaltunnel. Das liegt z. B. daran, dass die Sehnenscheiden der dort verlaufenden Beugesehnen oder das darüber liegende Karpalband (Ligamentum carpi transversum) dicker werden. Die verdickten Strukturen drücken dann auf den darunter liegenden Mittelarmnerv (Nervus medianus). Aber auch knöcherne Fehlstellungen nach einem Bruch der Hand können dazu führen, dass es im Karpaltunnel enger und der Nerv komprimiert wird.
Betroffene leiden in der Folge unter Handschmerzen, Gefühlsstörungen und sogar Lähmungen im Bereich des Daumens, Zeige- und Mittelfingers. Da die Gefühlsstörungen insbesondere nachts auftreten, nennt man diese Erkrankung medizinisch auch Paraesthesia nocturna ("nächtliche Gefühlsstörung").
Welche Symptome treten bei einem Karpaltunnelsyndrom auf?
Symptome
- Schmerzen in den Fingern
- Taubheit, Kribbeln in den Fingern (Parästhesie)
- ausstrahlende Schmerzen in Arm und Schulter
- Kraftverlust der betroffenen Hand
- Gefühllosigkeit, Missempfindungen
- Muskelrückbildungen (Atrophie)
Der Mittelarmnerv (Nervus medianus) versorgt den Daumen und verschiedene Bereiche der Hand. Wird er eingeklemmt, kommt es dort zu Schmerzen und Gefühlsstörungen. Zu Beginn der Erkrankung treten die Symptome immer nur zeitweise unter Belastung auf und verschwinden dann wieder. Betroffene verspüren oft ein Kribbeln in den Fingern, ähnlich wie bei "eingeschlafenen" Körperteilen. Die Beschwerden können bis in den Arm ausstrahlen.
Je länger das Karpaltunnelsyndrom unbehandelt bleibt, desto mehr wächst die Gefahr einer dauerhaften Nervenschädigung. In späteren Krankheitsstadien nehmen die Schmerzen zu und treten auch in Ruhe auf (Ruheschmerzen). Dann kommt es zu Missempfindungen und Kraftverlust, wodurch alltägliche Tätigkeiten wie das Schließen eines Hosenknopfes oder das Drehen des Autolenkrads zur Herausforderung werden. Feinmotorische Aufgaben gestalten sich für Betroffene schwieriger und die Hand wird insgesamt ungeschickter. Das Nervenkompressionssyndrom kann in Einzelfällen sogar zu Lähmungen im Bereich der Hand und der Finger führen. Durch die Schonhaltung, die der Patient aufgrund der Schmerzen einnimmt, bilden sich die Muskeln zurück und verkürzen.
Ursachen des Karpaltunnelsyndroms
In den meisten Fällen lässt sich eine direkte Ursache für das Karpaltunnelsyndrom nicht ermitteln. Einige Grunderkrankungen wie rheumatoide Arthritis oder Diabetes mellitus treten häufig gemeinsam mit dem Karpaltunnelsyndrom auf. Grundsätzlich unterscheiden wir zwei Mechanismen für die Entstehung eines Nervenkompressionssyndroms:
1. Mechanische Irritation und Druck auf den Nerven durch:
- knöcherne Fehlstellung nach Handbruch
- Verrenkung der Handwurzelknochen
- Sehnenscheidenentzündung bei Rheumatikern oder nach Verletzungen
- Tumore
- knotige Nervenverdickung
2. Erkrankungen, die den Nerven druckempfindlicher machen:
- Diabetes mellitus
- Amyloidose: krankhafte Ablagerung von Eiweißen
- hormonelle Veränderungen: Schwangerschaft, Schilddrüsenüberfunktion
Wie stellt der Arzt die Diagnose?
Bei Verdacht auf Karpaltunnelsyndrom gibt die Beweglichkeit der Handgelenke dem Arzt einen ersten Anhaltspunkt auf die vorliegende Erkrankung.
Untersuchung der Hand
Der Patient legt die Handinnenflächen und anschließend die Handrückseiten zusammen. Der Untersucher schätzt dabei die Beweglichkeit der Handgelenke ab, denn mit dem erhöhten Innendruck im Karpaltunnel geht oft eine verminderte Beweglichkeit des Handgelenks einher.
Einen weiteren Hinweis erhält der Orthopäde durch kräftige Beugung des Handgelenks über 1 Minute, den sogenannten Phalen-Test: Löst diese kräftige, durchgehende Handbeugung Schmerzen und Taubheit im Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger aus, ist ein Karpaltunnelsyndrom sehr wahrscheinlich.
Bei fortgeschrittenem Karpaltunnelsyndrom findet der Arzt eine deutlich zurückgebildete Daumenballenmuskulatur. Der Patient kann als Folge den Daumen nicht mehr zur Kuppe des kleinen Fingers führen.
Neurologische Untersuchung der Hand
Mittels Elektroneurografie kann der Arzt die Nervenleitgeschwindigkeit ermitteln und erkennt auf diese Weise Nervenschädigungen. © Andre, Adobe Stock
Neben dem klinischen Befund bietet eine neurologische Untersuchung mit Messung der Nervenleitungsgeschwindigkeit (Elektroneurografie, ENG) dem Arzt eine objektive Diagnosemöglichkeit. Dafür klebt der Untersucher Elektroden an zwei Hautstellen des Patienten, die vom Medianusnerv versorgt werden. Nun stimuliert er den Nerv mit einem schwachen elektrischen Impuls. Bei einer Druckschädigung des Nerven zeigt sich eine verminderte Nervenleitungsgeschwindigkeit im Vergleich zur normalen Nervenfunktion. Zusammen mit einer kernspintomographischen Bildgebung (MRT) liefert die Untersuchung Hinweise, die für die weitere Therapie benötigt werden.
Konservative Behandlung des Karpaltunnelsyndroms
Der erste Schritt zur Behandlung eines Karpaltunnelsyndroms erfolgt immer über konservative Therapiemaßnahmen. Dazu gehören
- physikalische Therapie,
- Handgelenksschienen,
- lokale Infiltrationen (Injektion) und
- Übungen zur Dehnung und Kräftigung des Handgelenks.
Physikalische Behandlungen mittels Kälte dämpfen Entzündungen des Nerven und wirken auf diese Weise schmerzlindernd.
Auch Schienen (Orthesen), die das Handgelenk in einer neutralen Position ruhigstellen, entlasten den Nervus medianus.
Spezielle orthopädische Schienen entlasten den Handnerven und können die Beschwerden lindern. © nancy dressel, Adobe
Diese Maßnahme hilft vor allem bei nächtlichen Schmerzen, indem der Druck auf das Handgelenk reduziert wird. Auch physiotherapeutische Maßnahmen wie Tapen, Koordinations- und Dehnungsübungen oder das Training mit einer Faszienrolle können die Beschwerden eines beginnenden Karpaltunnelsyndroms lindern.
Die Schienen bringen den meisten Patienten nach 4-6 Wochen eine deutliche Besserung ihrer Beschwerden. Sie können entweder nur nachts oder auch am Tag getragen werden. Im Anfangsstadium des Karpaltunnelsyndroms können Schienen bereits eine Ausheilung bewirken. Sollte nach 6 Wochen keine Besserung eingetreten sein, ist es ratsam, andere Behandlungsmethoden in Erwägung zu ziehen.
Die Infiltration des Karpaltunnels zählt ebenfalls zu den konservativen Therapiemöglichkeiten. Dafür injiziert der Arzt ein lokal wirkendes Schmerzmittel oder Kortison in die betroffene Stelle auf der Innenseite des Handgelenks. Diese Maßnahme wirkt schmerzstillend, entzündungshemmend und abschwellend. Allerdings kann die Infiltration die Ursache des Karpaltunnels nicht beheben, sondern behandelt lediglich die Symptome.
Unserer Erfahrung nach bessern sich bei vielen Patienten innerhalb der ersten 6 Wochen nach Kortison-Behandlung die Beschwerden, aber die Langzeitprognose ist nicht erfolgsversprechend: nach einem Jahr ist nur jeder 5. Patient mit Karpaltunnelsyndrom nach Steroidbehandlung beschwerdefrei.
Eine lokale Infiltration von Schmerzmitteln oder Kortison in den Karpaltunnel lindert die Schmerzen und wirkt abschwellend. © lesterman, Fotolia
Übungen bei Karpaltunnelsyndrom
Patienten mit einem Karpaltunnelsyndrom bringen ihr Handgelenk in eine unbewegliche Schonhaltung, um schmerzhafte Bewegungen zu vermeiden. Diese Strategie führt jedoch auf Dauer zu einer Verspannung und Verkürzung der Muskeln, was die Schmerzen noch weiter verstärkt. Spezielle Übungen dehnen und kräftigen das Handgelenk, damit es beweglich bleibt.
Übung 1:
© kenary820, Fotolia
Für diese Kräftigungsübung benötigen sie einen kleinen, weichen Ball. Nehmen Sie den Ball in die Hand und drücken Sie ihn kräftig zusammen. Öffnen Sie Ihre Hand nach einigen Sekunden und wiederholen Sie die Übung mehrmals.
Übung 2:
© Shakzu, Fotolia
Strecken Sie den betroffenen Arm nach vorne. Die Fingerspitzen zeigen zum Boden und die Handfläche nach vorne. Ziehen Sie nun mit der anderen Hand die Finger Richtung Boden und halten Sie die Dehnung für einige Sekunden. Die Übung dehnt den Flexor carpi ulnaris (Beugemuskel des Handgelenks). Um den Handgelenksstrecker zu dehnen, führen Sie die gleiche Übung mit dem Handrücken nach vorne aus.
Übung 3:
© Jacob Lund, Fotolia
Führen Sie Ihre Handflächen vor der Brust zusammen (Gebetshaltung). Spreizen Sie dann die Finger auseinander und halten Sie die Dehnung etwa eine Minute lang.
Operation des Karpaltunnelsyndroms: Nerventlastung
Für die endoskopische Operation des Karpaltunnelsyndroms (Neurolyse) sind nur minimale Hautschnitte notwendig. © U. J. Alexander, Fotolia
Wenn konservative Maßnahmen über einen längeren Zeitraum keine Besserung der Beschwerden bewirken, zieht der Handspezialist eine Operation des Karpaltunnelsyndroms in Betracht, da es andernfalls zu einer dauerhaften Schädigung des Mittelarmnerven kommen kann.
Um den Nerv zu entlasten, führt der Operateur eine sogenannte Neurolyse durch. Dabei entfernt der Arzt einengende Gewebestrukturen wie übermäßig gewachsenes Bindegewebe. Ist eine Verdickung des Karpalbands (Ligamentum flexorum) für die Nervenkompression verantwortlich, kann es mit einem einfachen Schnitt durchtrennt werden.
Der Eingriff erfolgt in der Regel unter lokaler Betäubung ambulant. Er wird entweder als offene Operation oder endoskopisch (minimalinvasiv) durchgeführt. Die Orthopäden der Gelenk-Klinik bevorzugen die endoskopische Operation, da sie für die Patienten schonender und mit einer sehr kleinen Narbe verbunden ist. Durch einen oder - je nach Methode - zwei kleine Schnitte werden die Kamera und das Instrument eingeführt und die Engstelle operiert.
Die offene Operationsmethode benötigt einen größeren Schnitt, der meist 2 bis 6 cm lang ist. Sie bietet Vorteile, wenn umfassendere Erkrankungen der Sehnenscheiden oder anderer Weichteile vorliegen. Der Operateur hat in diesem Fall einen uneingeschränkten Blick auf das Operationsgebiet und kann die Gesamtsituation besser beurteilen.
Prognose und Heilungsdauer des Karpaltunnelsyndroms
Vergleichende Studien zwischen operativen und konservativen Therapien beim Karpaltunnelsyndrom zeigen die Überlegenheit der Karpaltunneloperation (Neurolyse): Die Patienten werden durch Medianus-Neurolyse zu 99 % zuverlässig und dauerhaft von ihren Schmerzen befreit. Nur bei weit fortgeschrittener Schädigung des Mittelhandnerven kann es länger dauern, bis der Nerv sich wieder regeneriert hat.
Bei konservativer Behandlung ist die Erfolgsrate geringer und der Heilungsverlauf deutlich langwieriger. Bei vielen Patienten wird nach mehrmonatigen, konservativen Behandlungen mit unklaren Ergebnissen und leichter Symptomlinderung die Neurolyse später noch nachgeholt. Dabei unterstützt Physiotherapie die Regeneration des Mittelnerven nach Operation.
Nach einer operativen Behandlung des Karpaltunnelsyndroms ist die operierte Hand nach etwa 3 Wochen wieder eingeschränkt belastbar. Nach 6 Wochen kann der Patient auch körperlich anspruchsvolle Arbeiten wieder verrichten. Ab dann ist die Hand wieder uneingeschränkt belastbar. Die Prognose nach Operation des Karpaltunnelsyndroms ist sehr gut: Über 90 % der Patienten haben keinen Rückfall und sind in Zukunft beschwerdefrei.
Häufig gestellte Fragen zum Karpaltunnelsyndrom an PD Dr. med. Bastian Marquaß von der Gelenk-Klinik
Welcher Arzt ist für das Karpaltunnelsyndrom zuständig?
Diagnose und Behandlung eines Karpaltunnelsyndroms Sache des Facharztes für Orthopädie und Unfallchirurgie. Der Orthopäde ordnet die konservative Therapie an, wenn nötig, operiert er auch. Besonders geeignet sind Ärzte, die als Fachärzte für Orthopädie/Unfallchirurgie, Chirurgie oder Plastische Chirurgie eine Zusatz-Weiterbildung zur Handchirurgie absolviert haben.
Welche Operationsmethode ist die beste für mich?
Ob endoskopisch oder offen operiert wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Häufig wird aufgrund der kleineren Narbe und der schnelleren Heilung ein endoskopischer Eingriff empfohlen. Bei ungünstiger Anatomie, Vorerkrankungen oder Komplikationen ist meist ein offenes Vorgehen besser. Gleiches gilt auch für den Zweiteingriff bei einem Rezidiv nach endoskopischer OP. Welches Verfahren schlussendlich im Einzelfall zum Einsatz kommt, entscheidet der operierende Arzt gemeinsam mit dem Patienten.
Muss ein Karpaltunnelsyndrom immer operiert werden?
Nein, häufig reicht auch eine konservative Behandlung. Insbesondere ist dies der Fall, wenn es sich um ein frühes Stadium mit milden Beschwerden handelt. Wenn sich allerdings keine Besserung einstellt, es zu anhaltenden sensorischen oder motorischen Defiziten kommt oder sich die Daumenmuskulatur zurückbildet, empfehlen die Ärzte meist eine Operation.
Kann Diabetes ein Karpaltunnelsyndrom verursachen?
Diabetes mellitus gehört zu den Risikofaktoren für ein Karpaltunnelsyndrom. Das liegt daran, dass die Erkrankung - insbesondere bei schlecht eingestelltem Blutzucker - langfristig Gefäße und Nerven schädigt. Dadurch kann der Nervus medianus hypersensibel werden, wodurch schon bei minimalem Druck auf ihn Schmerzen und Missempfindungen ausgelöst werden.
Kann es nach der Operation erneut zu einem Karpaltunnelsyndrom mit Beschwerden kommen?
In den allermeisten Fällen bleiben die Patienten nach einer Karpaltunneloperation beschwerdefrei. Sehr selten kann es wieder zu Problemen kommen. In diesen Fällen wird meist erneut operiert, dann aber offen, um einen besseren Überblick über den Karpaltunnel und seine Strukturen zu haben.
Darf man nach der OP sofort die Hand benutzen?
Bewegungen sind nach der Operation erlaubt und sogar erwünscht, um Verklebungen der operierten Strukturen zu vermeiden. In welchem Umfang die Hand bewegt werden darf, erklärt der operierende Arzt. Er entscheidet auch, welche Physiotherapie sinnvoll ist und wann Arbeit und Sport wieder aufgenommen werden dürfen. Meist ist die Hand nach etwa sechs Wochen wieder voll belastbar.
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