Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
Alte Bundesstr. 58
79194 Gundelfingen
Tel: (0761) 55 77 58 0
Mail: patienten@gelenk-klinik.de

Pressearchiv

Pressearchiv der orthopädischen Gelenk-Klinik

"Fuersie.de" 27.04.2020 mit Dr. Martin Rinio: "Osteoporose: Warum die Vitamine K und D besser sein sollen als Milch"

Osteoporose: Warum die Vitamine K und D besser sein sollen als Milch mit Dr. Martin Rinio in Fuersie.de 27.04.2020 Fuersie.de 27.04.2020 mit Dr. Martin Rinio: Osteoporose: Warum die Vitamine K und D besser sein sollen als Milch

Über 6 Millionen Frauen leiden hierzulande unter Osteoporose. Wie der krankhafte Knochenabbau entsteht, warum die Vitamine K und D hilfreicher sind als Milch, erläutert Dr. Martin Rinio, ärztlicher Direktor der Gelenk-Klinik Gundelfingen, im Experten-Interview.

Herr Dr. Rinio, Mediziner empfehlen neuerdings die kombinierte Gabe von Vitamin D3 mit Vitamin K2. Bringt das wirklich etwas?

Ja, diese Kombination ist äußerst sinnvoll. Denn Vitamin K2 sorgt maßgeblich dafür, dass Kalzium in den Knochen und nicht in anderem Gewebe eingelagert wird. Entsprechende Präparate sind in der Apotheke erhältlich.

Wie entscheidend ist Vitamin D generell beim Schutz gegen Osteoporose?

Eine ausreichende Vitamin D-Versorgung ist Basis jeder effizienten Osteoporose-Prävention. Deshalb bitte möglichst viele Spaziergänge bei Sonnenlicht unternehmen. Durch das Licht im Freien bildet sich Vitamin D 3 in der Haut, was die Einlagerung von Kalzium im Knochen fördert.

Und wie kann ich durch mein Essen nachhelfen?

In nennenswerter Menge ist Vitamin D3 in Seefisch (etwa Hering oder Makrele), in Leber oder Eigelb enthalten. Um den Knochenstoffwechsel zu beeinflussen, ist zudem kalziumreiche Ernährung außerordentlich wichtig. Denn so lässt sich das Risiko von Knochenbrüchen senken. Auch wenn das Leitungswasser in Deutschland von hervorragender Qualität ist, so kann ein kalziumreiches Mineralwasser zusätzlich unterstützend wirken.

Wie sollte ich mich ernähren, wenn ich bereits an Osteoporose leide?

Grundsätzlich empfiehlt sich eine ausgewogene, vitaminreiche Kost. Diese sollte möglichst wenig Fleisch und Fett, dafür aber reichlich Obst und Gemüse enthalten. Wichtig für die Gesundheit der Knochen sind zudem Spurenelemente wie etwa Magnesium (enthalten unter anderem in Fisch und Hülsenfrüchten), Zink (enthalten u.a. in Geflügel und Vollkornprodukten) sowie Carotinoide (enthalten u.a. in Karotten und roter Paprika).

"FREIZEIT pur" 14.04.2020 mit Dr. Thomas Schneider: "Stoßwellen-Therapie hilft bei Fersensporn"

Stoßwellen-Therapie hilft bei Fersensporn mit Dr. Thomas Schneider in FREIZEIT pur 14.04.2020 FREIZEIT pur 14.04.2020 mit Dr. Thomas Schneider: Stoßwellen-Therapie hilft bei Fersensporn

Lange umstritten, jetzt durch viele Studien bewiesen: Stoßwellen können OP ersparen

Stoßwellen sind kurze, energiereiche Wellen, die Wasser und Körpergewebe ohne Abschwächung durchdringen können. Erst wenn die Stoßwelle auf feste Bestandteile trifft – Nierensteine, Gallensteine oder Kalkablagerungen in Sehnen – entlädt sich die in ihr enthaltene Energie. Dort bewirkt sie eine mechanische Zertrümmerung der Fremdkörper, genau im erkrankten Bereich, andere Gewebe werden nicht geschädigt.

Dieses Verfahren kann aber nicht nur Verkalkungen zertrümmern, sondern auch Sehnenansatzentzündungen behandeln wie bei Fersensporn oder schlecht heilende Knochenbrüche regenerieren. „Generell ist die Stoßwellentherapie immer dann hilfreich, wenn der Arzt Gewebe in der Tiefe des Körpers ohne Operation behandeln will“, erklärt Dr. Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie, Sportmedizin an der Gelenk-Klinik Gundelfingen.

Wie entsteht eigentlich ein Fersensporn?

Fersensporn ist ein dornartiger, knöcherner Auswuchs, der sich bei Überlastung am Fersenbein bilden kann. Es gibt zwei Varianten: den hinteren Fersensporn am Ansatz der Achillessehne und den unteren an der Fußsohle, der deutlich häufiger auftritt. Beide sind nur wenige Millimeter lang. Oft machen sie keine Beschwerden. Entzündet sich jedoch das umliegende Gewebe, wird jeder Schritt zur Qual. Hier kann die Stoßwellentherapie Linderung bringen. „Sie wirkt nachweislich ähnlich gut wie die lokale Kortisonbehandlung, kommt allerdings ohne die schädlichen Nebenwirkungen von Kortison aus“, so der Experte. In der Regel behandelt man mit ein bis höchstens drei Sitzungen im Abstand von 2–4 Wochen.

FREIZEIT pur 14.04.2020

"PraxisVita" 01.04.2020 mit Dr. Thomas Schneider: "Fingerarthrose: Was hilft wirklich gegen verdickte Fingergelenke?"

Fingerarthrose: Was hilft wirklich gegen verdickte Fingergelenke?  mit Dr. Thomas Schneider in PraxisVita 01.04.2020 PraxisVita 01.04.2020 mit Dr. Thomas Schneider Fingerarthrose: Was hilft wirklich gegen verdickte Fingergelenke?

Unter einer Fingerarthrose leiden viele Frauen ab 50 Jahren. Unser Experte erklärt die Symptome und Ursachen und verrät, was wirklich gegen verdickte Fingergelenke hilft.

Fingerarthrose kann als Volkskrankheit bezeichnet werden – allerdings als eine weibliche. Der schmerzhafte Verschleiß der Fingergelenke betrifft zwar fast jede dritte Person über fünfzig Jahren. 90 Prozent davon sind jedoch Frauen. Es sind somit fast nur Frauen von einer Arthrose in den Fingern betroffen.

Dr. Thomas Schneider, leitender Orthopäde der Gelenk-Klinik in Gundelfingen, erklärt im Interview die ersten Symptome und Ursachen einer Fingerarthrose. Zudem verrät der Experte, was wirklich gegen verdickte Fingergelenke hilft.

Welche Symptome deuten auf eine Fingerarthrose hin?

"Bild der Frau" 13.03.2020 mit Dr. Martin Rinio: "Wandern bei Arthrose: 3 Fragen an den Experten"

Wandern bei Arthrose: 3 Fragen an den Experten mit Dr. Martin Rinio in Bild der Frau 13.03.2020 Bild der Frau 13.03.2020 mit Dr. Martin Rinio Wandern bei Arthrose: 3 Fragen an den Experten

Müssen Patienten beim Wandern etwas beachten?

Sie sollten steile Wege und Gewaltmärsche vermeiden. Ist das Patellofemoralgelenk hinter der Kniescheibe betroffen, so ist Bergabgehen besonders schmerzhaft. In diesem Fall besser flache Touren mit nur wenigen Höhenmetern und wenigen Abstiegen wählen.

Sollte man sich aufs Wandern vorbereiten?

Teleskopstöcke können die Gelenke erheblich entlasten. Ein paar Dehn- und Aufwärmübungen vor der Wanderung sind nicht nur für Anfänger empfehlenswert, um Muskelzerrungen zu vermeiden.

Für wen ist es ungeeignet?

Bei erheblichen Gelenkproblemen, starken Schmerzen oder akuten Entzündungen sollte man auf den Ausflug verzichten.

Bild der Frau 13.03.2020

"illu der Frau" 04/2020 mit Dr. Martin Rinio: "Die besten Rücken-Tipps für Hobby Gärtner"

Die besten Rücken-Tipps für Hobby Gärtner  mit Dr. Martin Rinio in illu der frau 04/2020 Illu der Frau 04/2020 mit Dr. Martin Rinio: Die besten Rücken-Tipps für Hobby Gärtner

Was ist entspannender als Gartenarbeit an sonnigen Tagen? Lästig sind nur die Folgen: Verspannungen, Muskelkater, Rückenschmerzen... Unser Experte verrät, wie Sie sich schützen.

Rasenmähen, Unkraut jäten, Hecken schneiden, Beete harken: Bewegung an der frischen Luft tut Körper und Seele gut. Die Schattenseite an der an der meist ungewohnten oder gebückten Haltung zeigt sich nicht selten am nächsten Tag. Die Gelenke schmerzen und der Muskelkater hat es in sich. "Gartenarbeit ist ein gesunder Ausgleich und Zeitvertreib", betont Dr. Martin Rinio, "doch man sollte es nicht übertreiben und einige rückenfreundliche Regeln beachten."

Aufwärmen

Das orthopädische Schon-Programm für Hobby-Gärtner beginnt mit Dehnungs- und Streckübungen zum Aufwärmen des Körpers. Danach ist Maßhalten vor allem bei schweren Tätigkeiten ratsam: "Gießkannen und Eimer besser nur halb voll machen und statt des 50-Kilo-Sackes Mulch zwei Packungen mit dem halben Gewicht nehmen.", rät der Orthopäde.

illu der Frau 04/2020

"Sudoku Spezial" 03/2020 mit Prof. Dr. Sven Ostermeier: "Knacks im Knie"

Knacks im Knie mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in Sudoku Spezial 03/2020 Sudoku Spezial 03/2020 mit Prof. Dr. Sven Ostermeier: Knacks im Knie

Rauf und runter, hinsetzen und wieder aufstehen: Rund 5.000 Mal beugen wir unsere Knie am Tag. Kein Wunder, wenn sie irgendwann knacken oder knirschen. Doch was steckt dahinter?

Das Knie muss einiges aushalten: Kein anderes Gelenk wird so stark belastet. Bei jeder Kniebeuge trägt es das Sieben- bis Achtfache unseres Gewichts. Seine Arbeit verrichtet unser größtes Gelenk nicht immer stumm: Bei vielen Menschen knackt es lautstark, sobald sie in die Hocke gehen.

Laut aber harmlos

Sorgen machen müssen sie sich deshalb nicht“, erklärt Professor Sven Ostermeier, leitender Orthopäde der GelenkKlinik Gundelfingen. „Häufige Ursachen sind eine schwache Oberschenkelmuskulatur oder eine harmlose Beinfehlstellung. Dadurch bewegt sich die Kniescheibe nicht mehr so geschmeidig und geräuschlos in ihrer Gleitrinne.“ Treten neben dem meist harmlosen Knacken allerdings Schmerzen auf, sollten Betroffene zum Arzt gehen.

Warnsignal Knirschen

Ist statt eines Knackens ein Knirschen zu hören, das dem Mahlen einer Kaffeemühle gleicht, ist Vorsicht geboten. „Das ist Zeichen für einen Knorpelschaden“, so Ostermeier. Vielfach sind starke Reibungen oder ein anhaltend falscher Druck auf die Kniescheibe die Auslöser. Damit der Gelenkverschleiß nicht fortschreitet, ist orthopädische Hilfe erforderlich: Im frühen Stadium können Einlagen, Gymnastik und gezielter Muskelaufbau Linderung bringen.

Sodoku Spezial 03/2020

"Tina" 02/2020 mit Dr. Peter Baum: "Das macht die Knie stark"

Das macht die Knie stark  mit Dr. Peter Baum in Tina 02/2020 Tina 02/2020 mit Dr. Peter Baum: Das macht die Knie stark

Damit's gar nicht erst knirscht und knackt: die besten Experten-Tipps für schmerzfreie Gelenke ein Leben lang

Sie tragen uns durch den Alltag, stemmen dabei fast das gesamte Körpergewicht - die Kniegelenke. Doch im Laufe des Lebens spüren sie, dass sie wirklich schwere Arbeit verrichten - und so sind Kniebeschwerden eines der häufigsten Probleme, mit denen Patienten Orthopäden aufsuchen. Dabei lassen sich Schäden in vielen Fällen vermeiden. Wie sie die Gelenke stärken und bei Beschwerden richtig behandlen, erklären unsere Experten: "Meiden Sie allzulanges Stehen", rät Dr. Peter Baum, Leitender Orthopäde im EndoprothetikZentrum (EPZ) der Gelenk-Klinik in Gundelfingen. "Machen Sie öfter mal eine Pause im Sitzen und lassen Sie dabei auch mehrmals täglich die Beine baumeln." Der Knorpel im Knie wird so besser mit Nährstoffen versorgt.

Tina 02/2020

"Neue Woche" 11/2020 mit Dr. Bernhard Dickreiter: "Schneller fit nach der Operation"

Schneller fit nach der Operation mit Dr. Bernhard Dickreiter in Neue Woche 11/2020 Neue Woche 11/2020 mit Dr. Bernhard Dickreiter: Schneller fit nach der Operation

Wer vor dem Eingriff bereits fit ist, erholt sich nachher auch wesentlich besser

Wochenlang auf Krücken gehen? Das muss nicht sein. Die richtige Vorbereitung kann die Heilung beschleunigen und dafür sorgen, dass man nach einem Eingriff bald wieder am alltäglichen Leben teilnehmen kann.

Vorbereitung: Das Warten auf einen Eingriff geht häufig mit Schmerzen einher. Das führt dazu, dass Betroffene aufhören, sich regelmäßig zu bewegen und sich stattdessen schonen möchten. Das ist jedoch nicht der richtige Ansatz, meint Dr. Bernhard Dickreiter, Facharzt für Physikalische Therapie und Rehabilitative Medizin an der Gelenk-Klinik Gundelfingen. „Durch das viele Sitzen leidet die Muskulatur, was die Heilung nach der OP verlangsamen kann.“ Deshalb empfiehlt er ein leichtes Bewegungsprogramm vor dem Eingriff, eine sogenannte Prähabilitation.

Muskelaufbau: Diese Vorbereitung greift am besten, wenn sie drei bis vier Wochen vor der OP beginnt. Sie sollte zweimal die Woche stattfinden und von einem erfahrenen Physiotherapeut begleitet werden. „Er kann für jeden Patienten ein geeignetes Programm erstellen“, erklärt Dr. Dickreiter. „Arthrose-Patienten brauchen eher Ausdauersport, während Menschen mit einem kaputten Knie nur leichte Gymnastikübungen machen sollten.“

Neue Woche 11/2020

"illu der Frau" 03/2020 mit Dr. Martin Rinio: "Frauenkrankheit Osteoporose"

Frauenkrankheit Osteoporose mit Dr. Martin Rinio in illu der Frau 03/2020 illu der Frau 03/2020 mit Dr. Martin Rinio: Frauenkrankheit Osteoporose

Wie entsteht Osteoporose?

Ungefähr bis zum 30. Lebensjahr nehmen die Knochendichte und damit die Knochenmasse des Menschen zu. Danach beginnt der Körper, den Knochen langsam wieder abzubauen. Die Tragfähigkeit des Knochens reduziert sich, was zu einer Instabilität des Skeletts führt. Dadurch sind Brüche schon bei kleinsten Fehltritten möglich.

Ist Osteoporose erblich?

Für die primäre Osteoporose ist keine direkte Ursache bekannt. Es wird aber ein enger Zusammenhang mit dem Hormonhaushalt, dem Alter, dem Kalziumstoffwechsel sowie genetischer Vorbelastung angenommen. Die sekundäre Osteoporose entsteht in Folge einer Krankheit, etwa Kalziumstoffwechselstörungen, Rheuma, Diabetes oder NebenSchilddrüsenüberfunktion.

Ab welchem Alter und wie häufig sollte eine Knochendichtemessung durchgeführt werden?

Männer sollten diese Vorsorgeuntersuchung ab 60 vornehmen lassen, Frauen bereits ab 50. Denn bei ihnen beschleunigt sich der natürliche Abbau durch die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren dramatisch. Fast 30 Prozent sind nach der Menopause betroffen. Empfehlenswert sind weitere Messungen nach zwei bis fünf Jahren. Durch ein Röntgenbild lässt sich bei Verdacht auf eine Erkrankung erst bei fortgeschrittener Osteoporose eine vermehrte Knochentransparenz im Vergleich zu gesunden Knochen feststellen.

Welche Lebensmittel sollte man meiden, wenn man unter Osteoporose leidet?

Phosphatreiche Lebensmittel wie Wurst sollten vom Speiseplan weitgehend verbannt werden. Denn das sind wahre Kalziumräuber.

Welche Sportarten sind bei Osteoporose empfehlenswert?

Grundsätzlich wirkt sich körperliche Bewegung positiv auf den Knochenbau aus. So hat eine Studie in den USA mit über 10 000 Seniorinnen gezeigt, dass Muskelaufbau durch moderates Krafttraining einer medikamentösen Osteoporose-Behandlung deutlich überlegen ist. Um Knochenbrüche wie Oberschenkelhalsfrakturen zu verhindern, können vorbeugend Hüftprotektoren eingesetzt werden. Diese schützen – ähnlich wie ein Sturzhelm – den Oberschenkel im Falle eines Sturzes vor Brüchen. Empfehlenswert sind Sportarten wie Wandern, Schwimmen oder Skilanglauf. Nicht geeignet für Betroffene sind beispielsweise Tennis, Fußball (Sturzgefahr) oder Kampfsportarten.

illu der frau 03/2020

"Rätsel & Medizin Apothekenmagazin" 03/2020 mit Dr. Martin Rinio: "Winter Kur für Rücken und Gelenke"

Winter Kur für Rücken und Gelenke mit Dr. Martin Rinio in Rätsel & Medizin Apothekenmagazin 03/2020 Rätsel & Medizin Apothekenmagazin 03/2020 mit Dr. Martin Rinio: Winter Kur für Rücken und Gelenke

So bleiben Sie auch in der kalten Jahreszeit fit und beweglich

Selbst passionierte Jogger verwandeln sich im Winter vielfach in bequeme Stubenhocker. So die Erfahrung vieler Orthopäden und Sportmediziner. Die Folgen sind nicht nur eine geschwächte Immunabwehr und ein damit verbundenes höheres Erkältungs- und Gripperisiko, sondern häufig auch, Verspannungen, Rückenschemerzen sowie weitere orthopädische Beschwerden.

Nicht so sehr die Kälte als vielmehr mangelnde Bewegung führen dazu, dass sich im Winter vermehrt Hexenschuß Patienten regelrecht zum Arzt schleppen. Körperliche Schonung für einige Tage zur Entlastung der Wirbelsäule und eine sanfte Chirotherapie helfen zwar meist schnell weiter. "Doch mit etwas mehr Bewegung sowie einem normalen Körpergewicht ließe sich ein Hexenschuss weitgehend vermeiden - wie übrigens fast alle Krankheiten des Bewegungsapparates.

Rätsel & Medizin Apthoekenmagazin 03/2020

"Mein Tag" April 2020 mit Dr. Thomas Schneider: "Sprunggelenk-Verletzungen"

Sprunggelenk-Verletzungen mit Dr. Thomas Schneider in Mein Tag April 2020 Mein Tag April 2020 mit Dr. Thomas Schneider: Sprunggelenk-Verletzungen

Herr Dr. Schneider, sind unsere Sprungelenke zu schwach- oder warum kommt es so häufig zu Verletzungen

Dr. Schneider:

Unsere Sprunggelenke werden weitaus mehr beansprucht als alle anderen Gelenke. Bei jedem Schritt lastet das Mehrfache des Körpergewichts darauf. Ohne Sprunggelenk wären wir gar nicht in der Lage, aufrecht zu gehen. Dabei sorgen verschiedene Bänder für die erforderliche Balance und Koordination. Sie sind die eigentliche Schwachstelle des Gelenks, weil sie relativ schnell überdehnen oder sogar reißen können.

Bandagen helfen in diesen Fällen weiter?

In der Tat. Bandagen lassen Schwellungen nach Unfällen zurückgehen und haben zudem eine stützende Funktion. Sie schützen den anfälligen Knöchel vor einem Umknicken. Das Sprunggelenk bekommt generell wieder Stabilität beim Gehen oder Laufen. Darüber hinaus fördern sie Muskelkoordination, Durchblutung und lymphatischen Rückfluss. Der optimierte venöse Abfluss verbessert Regenerationsfähigkeit und Stoffwechselleistung. Das Risiko von Krampfadern und die Gefahr von Thrombosen sinken.

Was unterscheidet Bandagen von Orthesen?

Bandagen bestehen in der Regel aus Textilien, unterstützt durch elastische Einsätze. Diese dienen, wie gesagt, der Stabilisierung, etwa des verletzten Sprunggelenks. Orthesen sind weniger flexibel, aber weitaus komplexer im Aufbau. Sie verfügen über einen stabilen Rahmen und eine abgestimmte Mechanik aus Bügeln, Zügeln und Schienen. Dadurch ermöglichen sie nicht nur eine zuverlässige Ruhigstellung des Gelenkes, sondern auch dessen gezielte Mobilisierung. Zudem lassen sich Haltung und Bewegungsabläufe korrigieren.

Orthesen werden seit Jahrzehnten als orthopädische Hilfsmittel bei angeborenen Fehlstellungen, bei Verschleißerscheinungen oder nach Verletzungen wie etwa einem Bänderriss eingesetzt. Sie entlasten, stabilisieren und korrigieren Gliedmaße und Gelenke. Sie haben die größte Eigenstabilität und bieten sicherlich den größten mechanischen Schutz des Gelenks. Bei Instabilität des Sprunggelenks können Orthesen in der Therapie, aber auch in der Prophylaxe, also zur Vorbeugung angewendet werden.

Mein Tag April 2020

"Bild Online" 05.04.2020 mit Prof. Dr. Ostermeier: "So geht Joggen nicht auf die Gelenke!"

So geht Joggen nicht auf die Gelenke! mit Prof. Dr. Ostermeier in Bild Online 05.04.2020 Bild 05.04.2020 mit Prof. Dr. Ostermeier: So geht Joggen nicht auf die Gelenke!

Nie war Joggen so beliebt wie jetzt. Weil wegen des Coronavirus die Fitnessstudios geschlossen sind, legen viele mit dem Freizeitsport los. Sei es, um fit zu bleiben, das Immunsystem zu stärken oder um der heimischen Isolation zu entkommen.

Da schnappen sich sogar Sportmuffel einfach mal die Turnschuhe und laufen los. Doch gerade Anfänger sollten aufpassen, dass sie es nicht übertreiben.

Bei BILD erklärt Professor Dr. Sven Ostermeier, leitender Orthopäde und Sportmediziner der Gelenk-Klinik Gundelfingen, worauf besonders Einsteiger beim Joggen achten sollten.

Fangen Sie lieber langsam an!

„Höchstens dreimal die Woche joggen und Dauer sowie Tempo ganz behutsam steigern“, empfiehlt Professor Dr. Sven Ostermeier. 20 bis 30 Minuten gelten dabei anfangs als völlig ausreichend.

Wer es übertreibt, den erwartet schnell ein ausgeprägter Muskelkater. „In diesem Fall unbedingt eine Pause einlegen und Belastungen vermeiden“, rät der Sportmediziner. Trainiert werden sollte frühestens wieder nach zwei schmerzfreien Tagen.

„Haben sich die Muskeln nicht nach spätestens drei Wochen völlig regeneriert, so sollte ärztlich geklärt werden, ob ernsthafte Verletzungen der Muskulatur oder des Sehnenapparates vorliegen.“

Zu viel des Guten schadet den Knien

„Selbst für trainierte Jogger bedeutet tägliches Laufen eine unnötige Herausforderung für Bänder, Sehnen und Gelenke“, warnt der Experte. Betroffen sind in erster Linie die Knie, die häufig in Folge eines zu intensiven Trainings wehtun.

Treten die Schmerzen häufiger auf, kann dies aber auch ein Symptom für Arthrose sein. „Wichtig sind eine ärztliche Klärung sowie gegebenenfalls angepasste Sportarten wie etwa Walken statt des Joggens“, betont Professor Ostermeier.

Ob häufiges Laufen bei Amateuren Gelenkverschleiß hervorrufen kann, ist bis heute nicht belegt. Als sicher gilt lediglich ein erheblich erhöhtes Arthrose-Risiko bei Leistungssportlern, die Langstrecken laufen.

Bild Online 05.04.2020

"Bild der Frau" 03/2020 mit Dr. Thomas Schneider: "Das sagt der Arzt"

Das sagt der Arzt: mit Dr. Thomas Schneider in Bild der Frau 03/2020 Bild der Frau 11/2020 mit Dr. Thomas Schneider: Das sagt der Arzt

„Vermutlich ist die Krankheit genetisch bedingt“

90 % der Patienten mit Fingergelenksarthrose sind Frauen. Weshalb?

Das lässt sich nicht genau sagen. Oft wird behauptet, dass die Hormone eine Rolle spielen. Doch das ist nicht erwiesen. Vermutlich ist die Erkrankung genetisch bedingt.

Wie kommt es dazu?

Durch eine Entzündung innerhalb der Gelenkkapsel. Diese beschleunigt den Knorpelabbau. Daher ist die rasche Beendigung des Entzündungsschubes wichtig für den langfristigen Erhalt der Beweglichkeit.

Wie sieht die Behandlung aus?

Entzündungshemmend werden bei einem akuten Schub zunächst Schmerzmittel zum Teil ins Gelenk eingespritzt. Zusätzlich ist Krankengymnastik hilfreich, um die Beweglichkeit der Finger möglichst lange zu erhalten.

Hier war der Daumen betroffen. Warum war eine Operation nötig?

Das Daumensattelgelenk wird bei jedem Handgriff benötigt. Bei fortgeschrittener Arthrose hilft hier häufig nur eine Operation.

Was wird bei dem Eingriff gemacht?

Weil Daumensattelgelenk und Handwurzel verwachsen sind, wird ein Stück Knochen entfernt, sodass sich ein Spalt bildet. Damit die beiden Knochen nicht wieder aneinanderreiben, wird als Abstandhalter eine funktionslose Sehne aus dem Unterarm transplantiert. Diese übernimmt sozusagen die Gelenkfunktion.

Bild der Frau 11/2020

"Kopf-fit" 03/2020 mit Prof. Dr. Sven Ostermeier: "Knacks im Knie"

Knacks im Knie: mit Prof. Dr. Sven Ostermeier in Kopf-fit 03/2020 Kopf-fit 03/2020 mit Prof. Dr. Sven Ostermeier: Knacks im Knie

Rauf und runter, hinsetzen und wieder aufstehen: Rund 5.000 Mal beugen wir unsere Knie am Tag. Kein Wunder, wenn sie irgendwann knacken oder knirschen. Doch was steckt dahinter?

Das Knie muss einiges aushalten: Kein anderes Gelenk wird so stark belastet. Bei jeder Kniebeuge trägt es das Sieben- bis Achtfache unseres Gewichts. Seine Arbeit verrichtet unser größtes Gelenk nicht immer stumm: Bei vielen Menschen knackt es lautstark, sobald sie in die Hocke gehen.

Kopf-fit 03/2020

Seiten

Folgen Sie der Gelenk-Klinik auf Facebook, Twitter oder Instagram

Bitte ein Gelenk wählen

Anatomische Struktur
Schulterschmerzen Ellenbogenschmerzen Hand und Handgelenk Huefte Wirbelsäule Hand Fuss Sprunkggelenk und Schmerzen im Knöchel Knieschmerzen und Schmerzen im Knöchel

Jobportal des Gelenk-Klinik MVZ

Wir haben Spaß an unserer Arbeit und möchten dich daran teilhaben lassen. Für unsere Klinikerweiterung in 2019 suchen wir daher Verstärkung:

Orthopädische Gelenk-Klinik

Anfahrt zur Orthopädischen Gelenk Klinik in Freiburg

Orthopädische Gelenk-Klinik
EndoprothetikZentrum (EPZ), Zentrum für Fuß und Sprunggelenkschirurgie (ZFS)

Tel: (0761) 55 77 58 0

Praxis:
Alte Bundesstrasse 58
79194 Gundelfingen

OP-Zentrum:
Gundelfinger Straße 11
79108 Freiburg

anfrage@gelenk-klinik.de

Physiotherapie & Reha

EndoProthethikZentrum (EPZ)

Beratung in der Gelenk-Klink

EndoProthethikZentrum (EPZ) Gelenk-Klinik

  • Geprüfte Qualität und Erfahrung mit über 200 Prothesen/Jahr
  • Geprüfte Aus- und Weiterbildung unserer Spezialisten
  • Qualität in Diagnose, Operation und Nachsorge
  • Geprüfte Beratung und Aufklärung unserer Patienten

Weiterlesen: EndoProthetikZentrum (EPZ)