Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Morton Neurom

Das Morton Neurom ist eine Verdickung der Plantarnerven (Nervi plantares), die an der Fußsohle zwischen den Zehenstrahlen verlaufen. Infolge einer dauerhaften Reizung der Nerven (z. B. durch einen Spreizfuß oder häufiges Tragen hoher Schuhe) verdickt sich das Gewebe und es kommt zu einer Kompression der Nerven. Vor allem die aus Bindegewebe bestehende Hülle der Nerven schwillt an. Symptome des Morton Neuroms sind stechende Schmerzen an der Fußsohle, Taubheitsgefühle oder Ameisenlaufen in den Zehen. Viele Patienten berichten, dass es sich anfühlt, als habe man ein Steinchen im Schuh. Benannt wurde die Erkrankung nach dem amerikanischen Chirurgen Thomas George Morton.

Spreizfuß: Konservativ behandeln oder operieren?

Spreizfuß: Fehlstellung der Mittelfußknochen durch Verbreiterung des zentralen VorfußesDie Mittelfußknochen sind beim Spreizfuß fächerförmig ausgebreitet, anstatt gerade nach vorne zu zeigen. © Henrie / Fotolia

Bei einem Spreizfuß (lat. Pes transversoplanus) ist das Fußquergewölbe eingesunken. Die Mittelfußknochen weichen auseinander, statt gerade nach vorne zu zeigen. Der Vorfuß ist stark verbreitert, sodass Betroffene Schwierigkeiten haben, passende Schuhe zu finden. Auslöser für die Fehlstellung können Bindegewebsschwächen, Übergewicht und falsches Schuhwerk sein. Folgen sind vor allem Schwielenbildung und Schmerzen im Bereich der 2. bis 4. Mittelfußköpfchen, da diese durch das veränderte Gangbild stark belastet werden. Auch Schleimbeutelentzündungen (Bursitis) im Bereich des Vorfußes können aus der Spreizfußfehlstellung resultieren. Der Spreizfuß wird vor allem konservativ behandelt durch Schuhanpassung, Einlagen und Fußübungen. In schweren Fällen kann eine Spreizfußoperation helfen.

Fußschmerzen: Ursachen, Diagnose und Hilfe

Fußschmerzen: Untersuchung der BeinachseBei Fußschmerzen gehört die Untersuchung der Beinachse und der Stellung der Ferse zu den grundlegenden Aufgaben des Fußspezialisten. © Gelenk-Klinik

Der Fuß ist der Körperteil, der die größte Last durch das Körpergewicht trägt. Folglich ist er anfällig für Überlastungen, die zu Fußschmerzen führen. Aber auch andere Ursachen wie Fehlstellungen (z. B. Hallux valgus), Verletzungen der Knochen, Sehnen und Bänder, Entzündungen oder Gelenkverschleiß (Arthrose) können zu Fußschmerzen führen. Häufig hilft bereits ein Wechsel des Schuhwerks, damit die Schmerzen abklingen. Dauern die Fußschmerzen allerdings länger als drei Tage an oder ist eine Belastung des Fußes nicht mehr möglich, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Auch starke Schwellungen, Blutergüsse (Hämatome), Überwärmung oder äußere Verformungen des Fußes sind deutliche Warnzeichen, die eine orthopädische Untersuchung verlangen.

Operation des Morton Neuroms: Nervenentlastung oder Nervenentfernung?

Wann sollte ein Morton Neurom entfernt werden?

Morton NeuromDas Morton Neurom ist die Entzündung und Verdickung der bindegewebigen Hülle des Mittelfußnerven, meist als Folge eines Spreizfußes. © Dr. Thomas Schneider

Der folgende Artikel beschäftigt sich mit den beiden Operationsmethoden des Morton Neuroms. Herkömmlich erfolgt die Entfernung Entfernung des geschwollenen Mittelfußnerven durch einen offenen operativen Zugang von der Fußsohle aus. Das Versorgungsgebiet des Mittelfußnerven wird dabei gefühllos, die Schmerzen verschwinden. Wenn die Schwellung noch nicht so ausgeprägt ist, kann eine nervenerhaltende Therapie, die Dekompression (Druckentlastung), des Morton Neuroms, durchgeführt werden.

Morton Neurom: Metatarsalgie (Mittelfußschmerzen) behandeln

Das Morton Neurom kann manuell durch den sog. Mulders Click untersucht werden. Dabei ertastet der Arzt das Morton Neurom zwischen den Zehenstrahlen. Das Morton Neurom ist eine schmerzhafte, entzündliche Verdickung eines Mittelfußnerven. Das sog. Mulder-Zeichen, das sich beim Ertasten der Fußsohle durch ein Klicken äußert, hilft dem Arzt bei der Diagnose des Morton Neuroms. © Gelenk-Klinik

Hauptauslöser von chronischen Mittelfußschmerzen (Metatarsalgie) ist das sogenannte Morton Neurom oder die Morton Neuralgie. Das Morton Neurom ist die häufigste Mittelfußerkrankung bei Frauen. Aber auch Männer – vor allem Laufsportler – sind recht häufig von einer Metatarsalgie betroffen. Viele Patienten mit Morton Neurom können sich durch eine Änderung Ihrer Gewohnheiten selbst helfen.

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