Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Sehnentransfer

Prinzip einer sehnenverlagernden Operation am Fuß und Unterschenkel Prinzip eines Sehnentransfers am Fuß und Unterschenkel: Die Zugwirkung der Muskeln ändert sich durch den Eingriff. © Gelenk-Klinik

Der Sehnentransfer ist ein operativer Eingriff, bei dem durch das örtliche Versetzen der Sehnenansätze die Zugwirkung der zugehörigen Muskeln verändert wird. Meist werden in einer Operation mehrere Sehnen versetzt. Diese Operationstechnik wird zum Beispiel beim Hohlfuß, Knick-Senkfuß und bei der Charcot-Marie-Tooth-Erkrankung angewendet. Nach einer Umlernphase lassen sich mit einem frühzeitigen Sehnentransfer bei den Patienten Fehlstellungen und Deformationen vermeiden.

 

Hohlfuß-Operationen: Sehneneingriffe, Knochenumstellung, Versteifung

Der Hohlfuß kann durch die Lage des Scheitelpunktes charakterisiert werden. Je nach Lage des Scheitelpunktes können die Folgen für die benachbarten Bewegungsorgane (Vorfuß, Rückfuß, Sprunggelenk) ganz unterschiedlich sein.  © Gelenk-Klinik Der Hohlfuß hat einen deutlich erhöhten Scheitelpunkt im Fußgewölbe. Manchmal kann nur eine operative Therapie die Beschwerden und Spätfolgen wie Sprunggelenkarthrose verhindern. © Gelenk-Klinik

Wenn der Fuß mit konservativen Mitteln nicht mehr schmerzfrei und stabil ist, ziehen die Spezialisten für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie eine Operation des Hohlfußes in Betracht.

Eine Operation ist immer nur komplikationsfrei möglich, wenn der Fuß gut durchblutet ist. Bei Bedarf klärt ein Gefäßspezialist die Durchblutungssituation vor der Operation ab.

Der Hohlfuß tritt bei jedem Patienten in individueller Form und Intensität auf. Daher entwickelt der Operateur für jeden Einzelfall ein genaues Verständnis des individuellen Hohlfußes. Die Analyse der Weichteilsituation, z. B. mögliche Sehnenkontrakturen, Sehnenschäden oder Muskelschwäche, sind ein wichtiger Bestandteil der funktionellen Diagnose. Knochenstellung und Stellung einzelner Gelenke sowie der Grad der Arthrose in den Fußgelenken und sonstige Folgeschäden müssen am Anfang der Behandlung ebenfalls analysiert werden.

Knick-Senkfuß (Knick-Plattfuß): Schwäche der Tibialis-posterior-Sehne

Beim Knick-Senkfuß ist das Fußlängsgewölbe deutlich abgesenkt. Häufig geht er mit einer Fehlstellung des Fersenbeins einher. Das Fußlängsgewölbe ist beim Knick-Senkfuß nicht mehr gewölbt. Beim Knick-Senkfuß ist das Fußlängsgewölbe deutlich abgesenkt. Häufig geht er mit einer Fehlstellung des Fersenbeins nach außen einher. Der Knick-Senkfuß liegt in großen Teilen auf dem Boden auf. © Dr. med. Thomas Schneider

Der Knick-Senkfuß ist eine Fußfehlstellung, bei der das Fersenbein nach außen wegknickt, während das Fußlängsgewölbe dauerhaft nach innen absinkt. Schäden an der Sehne des hinteren Schienbeinmuskels (Tibialis-posterior-Sehne) können einen erworbenen Knick-Senkfuß bei Erwachsenen begünstigen, da eine intakte Sehne für die Aufrechterhaltung des Fußlängsgewölbes wichtig ist.

Neben rheumatischen Erkrankungen können auch Verletzungen und Unfälle die Sehne schädigen. Belastungsabhängige Schmerzen am Fußinnenrand und am Innenknöchel sind typisch für den Knick-Senkfuß. Die Schmerzen können bis in den Außenknöchel und den Unterschenkel ziehen. Das Laufen fällt den Betroffenen zunehmend schwerer.

Man behandelt den Knick-Senkfuß zunächst konservativ mit orthopädischen Einlagen, spezieller Physiotherapie oder Kälteanwendungen. In einigen Fällen empfiehlt der Fuß- und Sprunggelenkspezialist einen operativen Eingriff, z. B. eine Knochenumstellung (Osteotomie) des Fersenbeins oder eine Transplantation der Tibialis psoterior-Sehne.

Charcot-Marie-Tooth: Symptome, Ursachen, Behandlung

Hohlfuß-Fehlstellung durch Charcot-Marie-Tooth Eine häufig auftretende Fußfehlstellung bei Patienten mit Charcot-Marie-Tooth ist der Hohlfuß. © Gelenk-Klinik

Die Charcot-Marie-Tooth-Erkrankung (auch hereditäre motorisch-sensible Neuropathie Typ 2) ist eine seltene genetisch bedingte Erkrankung des peripheren Nervensystems. Sie führt dazu, dass Nervenimpulse aus dem Gehirn nicht mehr bei den entsprechenden Muskeln ankommen. Die Folge ist ein Abbau der Muskulatur. Erste Symptome können bereits im Kindesalter auftreten. Die Muskelschwäche beginnt in den Händen und Füßen und breitet sich dann zum Körper hin aus. Die Bewegungsfähigkeit der Betroffenen nimmt immer weiter ab. Zudem kann es zu Sensibilitätsstörungen, Schmerzen und Muskelkrämpfen kommen. Eine Heilung der Krankheit ist bis heute nicht möglich. In Deutschland sind etwa 30.000 Menschen von der Erkrankung betroffen.

Hohlfuß (Pes excavatus): Symptome, Diagnose, konservative Therapie

Der Plattfuß und der Hohlfuß unterscheiden sich in der Stellung des Fußlängsgewölbes. Beim Plattfuß ist das Fußlängsgewölbe abgesenkt. Bein Hohlfuß ist das Fußlängsgewölbe deutlich angehoben, der Rist des Fußes ist als besonders stark gewölbt. © Henrie @fotolia Der Plattfuß und der Hohlfuß unterscheiden sich in der Stellung des Fußlängsgewölbes. Beim Plattfuß ist das Fußlängsgewölbe abgesenkt. Beim Hohlfuß ist das Fußlängsgewölbe deutlich angehoben, der Rist des Fußes ist als besonders stark gewölbt. ©Henrie @fotolia

Der Hohlfuß (pes excavatus) ist an einer zu starken Wölbung des Fußes erkennbar. Er ist gewissermaßen das Gegenteil des Knick-Senkfußes. Der Fuß ist durch die Fehlstellung des Fußgewölbes stark verkürzt. Es gibt verschiedene Formen des Hohlfußes, je nachdem, ob die Gewichtsverteilung eher hinten oder vorne ist. Die Formen des Fersenhohlfußes und des Hackenhohlfußes werden voneinander unterschieden.

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Dr Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie in Freiburg

Dr. med. Thomas Schneider
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

 
Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg Dr. med. Martin Rinio
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