Orthopädische Gelenk-Klinik

Orthopädische Gelenk-Klinik

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Kalkschulter

Die Kalkschulter (lat. Tendinosis calcarea) ist eine schmerzhafte Sehnenerkrankung der Schulter. Sie zeichnet sich durch Kalkablagerungen im Bereich des Ansatzes der Supraspinatussehne aus, die zwischen Schulterdach (Akromion) und Oberarmkopf verläuft. Meist ist eine Durchblutungsstörung der Rotatorenmanschette (z. B. durch Alter, Verletzungen oder Überbeanspruchung) ursächlich für die Sehnenverkalkung. Durch Einklemmungen aufgrund der Kalkablagerungen kann es zu Bewegungseinschränkungen, starken Schmerzen und Entzündungen im Bereich der Schulter kommen. Liegt eine Entzündung der Kalkschulter vor, spricht man auch von einer Tendinitis calcarea. Die Behandlung erfolgt zunächst konservativ, beispielsweise mittels entzündungshemmenden Schmerzmitteln, Matrixtherapie oder Stoßwellentherapie. Erst bei einem schweren Verlauf mit großen Kalkdepots, starken Schmerzen und Entzündungen oder Strukturveränderungen der Schultersehne stellt der Orthopäde die Indikation zur Operation.

Kalkschulter (Tendinosis Calcarea): Diagnose und Behandlung

Was ist eine Kalkschulter?

Eine Kalkschulter ist eine schmerzhafte Kalkeinlagerung in die Sehnen der Rotatorenmanschette.Eine Kalkschulter ist eine schmerzhafte Kalkeinlagerung in die Sehnen der Rotatorenmanschette. © WavebreakmediaMicro, Fotolia

Unter einer Tendinosis calcarea (Kalkschulter) versteht man eine Erkrankung im Bereich der Schultersehnen, besonders der Supraspinatussehne. Als Ursache wird eine Minderdurchblutung der Rotatorenmanschette gesehen, die zur Kalkablagerung an den Sehnenansätzen führt. Die Rotatorenmanschette besteht aus vier Muskeln und deren Sehnen, die das Schultergelenk schützend umfassen.

Stoßwellentherapie - (ESWT) regeneriert Knochen, Sehnen und Bänder

Seit etwas mehr als zehn Jahren steht mit der Stoßwellentherapie eine neue Therapieform zur Verfügung, die in vielen Fällen eine schonende Behandlung von Entzündungen, Verkalkungen oder Verletzungen verspricht.

Stoßwellentherapie hat zudem praktisch keine Nebenwirkungen und macht viele Operationen unnötig.

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) bietet eine konservative Möglichkeit zur Behandlung verschiedener orthopädischer Erkrankungen. Stoßwellen sind energiereiche Wellen, die Wasser und Weichteilgewebe durchdringen können. Trifft eine Stoßwelle auf einen Festkörper (z. B. Kalkablagerungen in Sehnen), entlädt sie ihre Energie. Auf diese Weise können verschiedene Arten von Sehnenentzündungen wie die Achillessehnenentzündung (Achillodynie) oder Tennis- bzw. Golferellenbogen (Epikondylitis) ohne Operation behandelt werden. Auch bei schlecht heilenden Knochenbrüchen oder bei einer Kalkschulter (Tendinosis calcarea) kommt das Verfahren erfolgreich zum Einsatz.

Ruptur der Rotatorenmanschette

Was ist eine Rotatorenmanschetten-Ruptur? Wir bezeichnen als Rotatorenmanschetten-Ruptur eine Veränderung oder Verletzung der Sehnenhaube, die den Oberarmkopf umgibt.

Die Erkennung und Behandlung der Rotatorenmanschetten-Ruptur führt in der Gelenk-Klinik ein erfahrener Schulterspezialist durch.

Die Ruptur der Rotatorenmanschette hat schwere Folgen für die betroffene Schulter: Unbeweglichkeit und Schulterarthrose können die Folge sein.

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