Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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Ruptur

Innenbandriss am Knie Für die Ruptur des Innenbandes am Knie ist häufig eine Sportverletzung verantwortlich. © Gelenk-Klinik

Unter einer Ruptur (lat. ruptura „Zerreißen“; „Riss“) versteht man den Riss eines Muskels, Bandes, Organs, Gefäßes oder einer Sehne. Meist entsteht ein solcher Riss durch äußere Gewalteinwirkung, also beispielsweise durch eine Sportverletzung bei der Kreuzbandruptur oder der Supraspinatusruptur. Es kann aber auch passieren, dass es durch degenerative Erkrankungen bereits zu Vorschädigungen gekommen ist, die eine Ruptur begünstigen (z. B. bei der Achillessehnenruptur).

Bänderriss und Bänderdehnung: Bandverletzungen am Sprunggelenk

Bandruptur am Sprunggelenk Meist sind Unfälle beim Sport für Verletzungen der Bänder am Sprunggelenk verantwortlich. Durch ein Umknicken des Fußes können die Bänder überdehnen oder reißen. © Henrie, Fotolia

Verletzungen des Sprunggelenks mit Bandschäden – Dehnungen oder Außenbandrupturen – sind meist die Folge traumatischer Ereignisse, wie z. B. Sportunfälle beim Tennis, Skilaufen oder Fußballspielen. Oft genügt jedoch schon ein einfaches Umknicken des Fußes.

Neben Schmerzen und Schwellungen kommt es in der Regel zu einer eingeschränkten Belastbarkeit, die einige Tage bis Wochen andauern kann. Konservative Behandlung mittels Orthesenruhigstellung führt meist zu einer Heilung.

Kreuzbandriss: Symptome, Spätfolgen, Operation

Fußballspieler mit Kreuzbandriss Bei Kontaktsportarten wie Fußball kann es durch einen Zusammenprall mit dem Gegner oder durch schnelle Richtungswechsel zum Kreuzbandriss kommen. © kunchainub, Adobe

Ein Kreuzbandriss (Kreuzbandruptur) ist die vollständige oder teilweise Zerstörung durch Überlastung der innen im Knie verlaufenden Kreuzbänder. Ursachen sind häufig Sportverletzungen, wie beispielsweise eine Verdrehung (Distorsion) des Knies beim Skifahren oder ein Zusammenprall beim Ballsport.

Der Riss des Kreuzbandes verursacht Symptome wie stechende Schmerzen und eine starke Schwellung des betroffenen Kniegelenks. In vielen Fällen geht der Kreuzbandriss mit einem Knack- oder Knallgeräusch und einem Ruck im Kniegelenk einher. Der Patient kann sein Knie nicht mehr in vollem Umfang bewegen. Um das Knie wieder zu stabilisieren und einer Kniearthrose (Gonarthrose) vorzubeugen, kann der Spezialist für Knieerkrankungen das Kreuzband entweder nähen oder durch ein Sehnentransplantat ersetzen.

Muskelfaserriss: Symptome, Dauer, Behandlung

Sportler mit Muskelfaserriss im Oberschenkel Der Muskelfaserriss zählt zu den häufigsten Sportverletzungen. © Gelenk-Klinik

Bei einem Muskelfaserriss zerreißen eine oder mehrere Fasern des betroffenen Muskels aufgrund einer erhöhten Belastung oder Überdehnung. Der Muskel wird insgesamt jedoch nicht durchtrennt. Die Verletzung tritt häufig beim Sport auf. Ein typischer Verletzungsmechanismus ist das abrupte Abbremsen, z. B. nach einem Sprint oder einer anderen Bewegung.

Der Muskelfaserriss wird von plötzlich einsetzenden stechenden Schmerzen begleitet. Meist kommt es auch zu einer Einblutung (Hämatom) in das Muskelgewebe. Die Behandlung erfolgt in der Regel konservativ, z. B. durch unmittelbare Kompression, Kälteanwendungen, Ruhigstellung und Physiotherapie.

Achillessehnenriss: Ursachen, Therapie und Heilungsdauer

Erkrankungen der Achillessehne Reizzustände der Achillessehne können langfristig einen Achillessehnenriss begünstigen. © bilderzwerg, Adobe

Bei einem Achillessehnenriss reißt die Sehne, die die Wadenmuskulatur mit dem Fersenbein verbindet. Die Verletzung zählt zu den häufigsten Sehnenverletzungen am Fuß. Es treten sofort starke Schmerzen auf und es entsteht eine sichtbare Delle über dem Fersenbein. Ursächlich ist meist eine plötzliche Bewegung oder äußere Gewalteinwirkung. Oftmals ist die Sehne bereits vorgeschädigt, zum Beispiel durch Überlastung oder Fehlstellung oder der Achillessehnenriss entwickelt sich aus einer Achillodynie (Reizung der Achillessehne) heraus.

Der Riss (Ruptur) der Achillessehne erfordert meist eine operative Naht durch einen orthopädischen Spezialisten für Fuß- und Sprunggelenkserkrankungen.

Innenbandriss im Knie: Symptome und Behandlung

Innenbandriss am Knie Die Verletzung des Innenbandes ist die häufigste Bandverletzung im Kniegelenk. © Gelenk-Klinik

Bei einem Innenbandriss ist das auf der Innenseite des Knies verlaufende Band verletzt. Der Innenbandriss tritt wesentlich häufiger auf als der Außenbandriss. Die Inzidenz liegt bei Männern doppelt so hoch wie bei Frauen. Oftmals geht eine Verletzung des Innenbandes mit einem vorderen Kreuzbandriss und einer Schädigung des Innenmeniskus einher. Ursächlich ist meist eine Sportverletzung (z. B. Zusammenprall beim Fußball) oder ein Sturz.

Im Moment der Ruptur treten akute Knieschmerzen auf. Das Gelenk ist jedoch weiterhin belastbar. Der Betroffene sollte sein Bein hochlagern, kühlen und einen Kompressionsverband anlegen, um Schwellungen zu vermeiden. Ein Innenbandriss wird in vielen Fällen konservativ mithilfe von Physiotherapie behandelt. Falls zusätzliche Verletzungen wie Kreuzband- oder Meniskusschäden vorliegen, zieht der orthopädische Kniespezialist eine Operation in Erwägung.

Außenbandriss im Knie: Symptome, Diagnose, Behandlung

Außenbandriss am Knie Der Außenbandes im Kniegelenk tritt häufig im Rahmen einer Sportverletzung auf. © Gelenk-Klinik

Bei einem Außenbandriss ist das an der Außenseite des Knies verlaufende Band (Ligamentum collaterale laterale = LCL) verletzt. Es entspringt am Oberschenkelknochen (Femur) und setzt am oberen Ende des Wadenbeins (Fibula) an. Der Außenbandriss tritt häufig als Begleitverletzung zusammen mit anderen Knieverletzungen auf. So gehen etwa 16 % aller vorderen Kreuzbandrisse mit einer Verletzung des Außenbandes einher.

Im Vergleich zum Innenband reißt das Außenband im Knie wesentlich seltener. Das Verhältnis der beiden Verletzungen beträgt etwa 16:1. Der Grund dafür liegt vor allem in der Anatomie: Während das Innenband mit dem Innenmeniskus verwachsen ist, verläuft das Außenband isoliert und ist nicht mit dem Außenmeniskus verbunden. Bei einer Verletzung des Außenmeniskus ist die Gefahr eines Außenbandrisses also geringer.

Die Behandlung des Außenbandrisses am Knie erfolgt in der Regel operativ. Nur inkomplette Bänderrisse oder Bandzerrungen, bei denen die Kontinuität des Bandes bestehen bleibt, lassen sich konservativ behandeln.

Riss (Ruptur) der Rotatorenmanschette: Ursachen, Diagnose und Behandlung

Rotatorenmanschette Sicht von vorne auf die Rotatorenmanschette der Schulter, bei der zwei der vier Muskeln sichtbar sind: Musculus supraspinatus (oben) und Musculus subscapularis (unten). © logo3in1, Adobe

Ein Riss der Rotatorenmanschette (Rotatorenmanschettenruptur) ist eine krankhafte Veränderung oder Verletzung der Sehnenhaube, die den Oberarmkopf im Schultergelenk umgibt. Die Ruptur der Rotatorenmanschette hat schwerwiegende Folgen für die Beweglichkeit der betroffenen Schulter. Zudem droht eine schmerzhafte Schulterarthrose (Omarthrose).

Diagnose und Behandlung der Rotatorenmanschettenruptur führen in der Gelenk-Klinik erfahrene Schulterspezialisten durch. Je nach Ursache des Defekts der Rotatorenmanschette hat der Schulterspezialist unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten.

Riss der langen Bizepssehne: Schulterschmerzen durch Bizepssehnenruptur

Frau mit Schulterschmerzen nach Ruptur der langen Bizepssehne Beim Riss der langen Bizepssehne kommt es zu Schulterschmerzen und Krafteinbußen im Arm. © Anut21ng, iStock

Die meisten Rupturen (Risse) der Bizepssehne betreffen den oberen Ansatzpunkt der langen Bizepssehne, die am Pfannenrand des Schultergelenks verankert ist. Nur selten ist die körperferne (distale) Bizepssehne in der Beuge des Ellenbogens gerissen.

Überlastung, Unfälle oder Verschleiß liegen einer Bizepssehnenruptur zugrunde. Die Betroffenen leiden unter Schulterschmerzen, einem deutlichen Kraftverlust und eingeschränkter Beweglichkeit des gesamten Arms. Der orthopädische Schulterspezialist stellt zügig die Diagnose und behandelt den Riss der langen Bizepssehne meist mit konservativen Therapien. Bei persistierenden Schmerzen stehen dem Arzt verschiedene operative Möglichkeiten zur Verfügung.

Naht der Rotatorenmanschette der Schulter

Arthroskopische Sehnennaht der Rotatorenmanschette Minimalinvasive Sehnennaht der Rotatorenmanschette nach Ruptur © Viewmedica

Die tiefe Muskel-Sehnen-Schicht der Rotatorenmanschette ist fast 'eingeklemmt' zwischen zwei Knochen: dem Oberarmkopf und dem Schulterdach. Vor allem bei Überkopfbewegungen, aber auch bei jeder Abspreizbewegung des Armes, wird die Oberarmmuskulatur unter dem Schulterdach eingeklemmt. Das ist der natürliche Preis, den der Mensch für seine einmalig große Beweglichkeit des Schultergelenks bezahlen muss.

Eine Überanstrengung der Sehnen kann zu einer kontinuierlichen Reizung führen, später auch zu degenerativen (verschleißbedingten) Erscheinungen. Die Sehnen verlieren ihre Belastbarkeit.

Die Rotatorenmanschette reagiert auf diese Belastung im höheren Lebensalter durch Kalkeinlagerung oder durch Ruptur bzw. Teilruptur. Wenn die Funktion der Rotatorenmanschette nicht mehr durch Physiotherapie verbessert werden kann, ist eine Naht hilfreich.

Riss des ulnaren Seitenbandes am Ellenbogen

Verletzung des Ellenbogens durch Distorsion des ulnaren Seitenbandes Verletzungen des Ellenbogens durch Distorsion des ulnaren Seitenbandes entstehen häufig bei wiederkehrender Wurfbelastung (Würfen). © Viewmedica

Rupturen des ulnaren Seitenbandes sind, wie alle Bandverletzungen im Bereich des Ellenbogens, seltene Verletzungen. Sie treten als stechende Ellenbogenschmerzen meist bei Sportlern auf, die einen entsprechenden Unfall erleiden und sich in der Disziplin mit Überkopfbewegung versuchen.

Ruptur und Entzündung der Tibialis-anterior-Sehne

Ruptur (Riss) der Tibialis-anterior-Sehne Die Abbildung zeigt einen Riss (Ruptur) der Tibialis-anterior-Sehne, wie man sie häufig bei Operationen vorfindet. Die Pfeile markieren typische Stellen für einen Riss der Tibialis-anterior-Sehne. © Dr. Thomas Schneider

Die Sehne des vorderen Schienbeinmuskels (Musculus tibialis anterior) ist wesentlich an der Kraftübertragung des Unterschenkels auf den Fuß beteiligt. Sie sorgt für die Anhebung des Fußes und für eine Kippung des Sprunggelenks nach innen. Im Bereich zwischen dem oberen Halteband (Retinakula) und dem Sehnenansatz ist die Tibialis-anterior-Sehne geringer mit Blutgefäßen versorgt. Daher entstehen an dieser Stelle häufig degenerative Veränderungen und Schädigungen, die eine Entzündung (Tendinitis) oder Ruptur (Riss) der Tibialis-anterior-Sehne zur Folge haben können.

Fersenschmerzen hinten, Fersenschmerzen oben: Ursachen, Symptome und Therapie

Oberer Fersensporn mit Haglundferse Im Röntgenbild ist neben einem oberen Fersensporn eine Haglundferse mit Hervortreten des Fersenbeins beim Patienten sichtbar. © Gelenk-Klinik

Die Ursachen für Fersenschmerzen oben sind sehr vielfältig und müssen vom orthopädischen Spezialisten genauestens abgeklärt werden. Entsprechend passt er anschließend die Therapie und die empfohlenen Übungen zum Selbermachen an. Mögliche Auslöser für Fersenschmerzen oben bzw. hinten sind ein oberer Fersensporn, die Haglundferse, Erkrankungen des Achillessehnenansatzes, Schmerzen im Bereich der Achillessehne (Achillodynie) und eine Schleimbeutelentzündung an der Achillessehne (Achillobursitis).

Fersenschmerzen unten: Ursachen, Symptome und Therapie

Anatomische Lage der Plantarsehne an der Fußsohle Die Plantarfaszie (Aponeurosis plantaris) ist eine stabile Sehnenplatte und zieht sich entlang des Fußlängsgewölbes. An ihrem Sehnenansatz am Fersenbein kann die Plantarfaszie sich entzünden (Plantarfasziitis). © Gelenk-Klinik

Für Fersenschmerzen unten (plantare Fersenschmerzen) existieren neben der Entzündung der Plantarfaszie (Plantarfasziitis) weitere Ursachen. Diese unterscheiden sich grundlegend in der gewählten Behandlung. Zu möglichen Auslösern für Fersenschmerzen an der Fußsohle zählen der Riss der Plantarfaszie (Plantarsehnenruptur), der Abbau des Fersen-Fettpolsters, ein Knochenödem im Fersenbein, die Einengung des Baxter-Nervs (Baxter-Neuropathie) sowie eine Plantarvenenthrombose.

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