Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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Sehne

Anatomie des Muskels mit Sehne Die Sehnen verbinden den Muskel mit dem Knochen. © Gelenk-Klinik

Sehnen bestehen aus Bindegewebe und sind Teil des Muskels. Man bezeichnet sie auch als Muskelursprung oder Muskelansatz. Sie verbinden den Muskel mit den Knochen und übertragen die Muskelbewegung auf das Knochenskelett. Sehnen sind kaum dehnbar, dafür aber sehr reißfest.

Tennisarm (Tennisellenbogen) – Ursachen, Behandlung, Symptome

Tennisarm Der Tennisarm oder Tennisellenbogen (Epikondylitis humeri radialis) führt zu Schmerzen an der Außenseite des Ellenbogens. © bilderzwerg, Fotolia

Der Tennisarm oder Tennisellenbogen (Epikondylitis radialis humeri) ist ein schmerzhafter Reizzustand des Ellenbogens. Betroffen sind die Sehnenansätze der Streckermuskeln des Unterarmes, die ihren Ursprung oberhalb des Ellenbogengelenkes an der äußeren Seite des Oberarmknochens (Humerus) haben. Der Tennisarm gehört somit zu den Ansatztendinopathien (Sehnenansatzerkrankungen).

Achillodynie: Achillessehnenentzündung und Achillessehnenruptur

Funktion der Achillessehne Die Funktion der Achillessehne: Der Kraftübertrag des Wadenmuskels auf das Fersenbein ermöglicht das kraftvolle Anheben des Fersenbeins vom Boden. Bei durchtrennter Achillessehne (Achillesehnenruptur) ist diese Bewegung nicht mehr möglich.

Die zwischen Wadenmuskulatur und Fersenbein verlaufende Achillessehne (Tendo calcaneus) ist die stärkste Sehne des menschlichen Körpers. Sie ist durchschnittlich 20 bis 25 cm lang und verbindet (als gemeinsame Endsehne des dreiköpfigen Wadenmuskels) die Wadenmuskulatur über ihren Ansatz am Fersenbein mit dem Fuß. Die Achillessehne sorgt zudem dafür, dass der Fuß beim Abdruck vom Boden im Sprunggelenk zur Fußsohle hin gebeugt und leicht nach innen gedreht wird.

Wenn wir laufen, wirken bei jedem Schritt Kräfte auf die Achillessehne, die das 10-fache des eigenen Körpergewichts überschreiten können. Noch höher sind diese Kräfte bei Sprungbelastungen.

Die Achillessehnenentzündung (Achillodynie) ist eine schmerzhafte degenerative Erkrankung der Achillessehne. Bei weitergehender Überlastung ist sogar ein Achillessehnenriss (Ruptur) möglich. Die Ruptur der Achillessehne erfordert meistens eine operative Naht.

Sehnenscheidenentzündung der Hand: Symptome, Ursachen, Therapie, Übungen

Darstellung der menschlichen Hand mit Sehnen und den umhüllenden Sehnenscheiden, die bei einer Sehnenscheidenentzündung betroffen sind. Sehnenscheiden umhüllen die Sehnen der Hand. Diese übertragen die Kraft vom Unterarm in Richtung Finger. Zur besseren Gleitfähigkeit sind die Sehnenscheiden mit Gelenkschmiere (Synovialflüssigkeit) gefüllt. Bei Überlastung können sich die Sehnen entzünden und kleine Verletzungen an den Sehnenscheiden verursachen. Beugen und Strecken der Finger ist dann schmerzhaft und nur noch eingeschränkt möglich. © Crystal light, Adobe Stock

Sehnen verbinden Knochen und Muskeln miteinander und dienen der Kraftübertragung: Zieht sich ein Muskel zusammen (Kontraktion), dann bewegt der Zug auf die Sehne den mit ihr verbundenen Knochen ‒ eine Bewegung entsteht. An verschiedenen Stellen des Körpers sind unsere Sehnen von schützenden Umhüllungen aus Bindegewebe umgeben, den sogenannten Sehnenscheiden. Eine Über- oder Fehlbelastung der ansetzenden Muskeln kann zur entzündlichen Reizung dieser Sehnenscheiden führen: Die Betroffenen leiden unter einer akuten Sehnenscheidenentzündung, medizinisch Tendovaginitis.

Meist tritt diese Erkrankung bei Personen mit Bildschirmarbeitsplätzen im Bereich des Handgelenkes auf. Bei Laufsportlern kann sich eine Sehnenscheidenentzündung auch am Fuß oder Unterschenkel manifestieren. Die Patienten können bei einer Sehnenscheidenentzündung ihre Hand nur unter Schmerzen bewegen. Sie sind beruflich und in ihren Alltagstätigkeiten stark eingeschränkt.

In den allermeisten Fällen heilt eine Sehnenscheidenentzündung nach ausreichender Ruhigstellung, angepasster Schmerzmedikation und begleitender Physiotherapie vollständig wieder aus. Nur in Ausnahmefällen ist es notwendig, dass der Facharzt ausgeprägte Verengungen innerhalb der Sehnenscheide durch einen operativen Eingriff entfernt.

Um wiederholte Sehnenscheidenentzündungen zu verhindern, beraten die Ärzte der Gelenk-Klinik die Patienten individuell hinsichtlich möglicher Veränderungen ihrer Arbeitssituation und ihrer Freizeitaktivitäten.

Kalkschulter (Tendinosis calcarea): Diagnose und Behandlung

Kalkschulter in grafischer Darstellung Diese Grafik zeigt eine Kalkschulter. Die Kalkablagerungen sind auf der Supraspinatussehne. © Gelenk-Klinik

Unter einer Kalkschulter (Tendinosis calcarea) versteht man eine Erkrankung im Bereich der Schultersehnen, besonders der Supraspinatussehne. Ursächlich ist in den meisten Fällen eine Minderdurchblutung der Rotatorenmanschette, die zur Kalkablagerung an den Sehnenansätzen führt. Die Rotatorenmanschette besteht aus vier Muskeln und deren Sehnen, die das Schultergelenk schützend umfassen.

Bizepssehne: Entzündung und Riss (Ruptur)

Frau mit Schulterschmerzen nach Ruptur der langen Bizepssehne Bei einem Riss der langen Bizepssehne kommt es meist zu Schulterschmerzen. © Anut21ng, iStock

Die meisten Rupturen (Risse) der Bizepssehne betreffen die lange Bizepssehne. Sie verläuft vom oberen Ende des Bizeps durch das Schultergelenk und ist am oberen Pfannenrand der Gelenkpfanne verankert. Diese Sehne, die zwischen Oberarmkopf und Rotatorenmanschette nach unten zieht, tritt vorne am Oberarmkopf unterhalb der Rotatorenmanschette hervor und verläuft weiter in einem Knochenkanal des Oberarmes.

Der Orthopäde kann den Bizepssehnenriss fast immer durch die klinische Untersuchung eindeutig feststellen.

Operation des Knick-Senkfußes bei erwachsenen Patienten

Klinisches Bild eines Knick-Senkfußes

Reichen die konservativen Maßnahmen nicht aus, kann eine operative Therapie das Fortschreiten des Knick-Senkfußes verhindern. Je nach Ausmaß der Fußfehlstellung sind Verbesserungen möglich und sinnvoll. Sind bereits schwer korrigierbare Fehlstellungen vorhanden, helfen meist nur noch versteifende Eingriffe mit gleichzeitiger Stellungsverbesserung, um die Beschwerden an Fuß und Ferse zu lindern.

Fersensporn, Fersenschmerz und Entzündung der Plantarsehne (Plantarfasziitis)

Untersuchung durch den Fußspezialisten Der Fußspezialist untersucht den Fuß auf Schmerzen und Beweglichkeitseinschränkungen. © Gelenk-Klinik

Der Fersensporn – oberer und unterer Fersenschmerz – äußert sich in Form von stechenden Schmerzen im Fuß. Meistens tritt dieser Schmerz in der Fersenregion auf, entweder in Höhe des Absatzes als oberer Fersensporn oder als unterer Fersensporn durch Schmerzen an der Fußsohle.

Fersenschmerz sollte auf jeden Fall beachtet und angemessen diagnostiziert werden. Sie können selbst dazu beitragen, Fersenschmerzen zu vermeiden und gesund zu bleiben.

Ruptur der Supraspinatussehne

Riss der Supraspinatussehne Die Abbildung zeigt einen Riss der Supraspinatussehne, die direkt unter dem knöchernen Schulterdach liegt. Verschleiß oder Verletzungen sind ursächlich für eine Ruptur der Sehne. © Viewmedica

Die Schulter ist das beweglichste Gelenk des Menschen. Der Gelenkkopf des Oberarmknochens (Humerus) ist nicht fest in der Gelenkpfanne verankert. Vielmehr hält ein fester Muskelring das Schultergelenk in Position. Diesen gut koordinierten Muskelring bezeichnet man als Rotatorenmanschette.

Die Rotatorenmanschette besteht aus den Sehnen von vier Muskeln. Die wichtigste ist die Supraspinatussehne. Sie umschließt den Oberarmkopf flächig wie eine Manschette. Da die Muskelansätze und Sehnen des Supraspinatusmuskels unter dem knöchernen Schulterdach und damit zwischen zwei gegeneinander beweglichen Knochen liegen, sind diese Strukturen besonders gefährdet. Die Sehnen halten den Oberarmkopf im Gelenk und zentrieren ihn bei der Bewegung in der Schulterpfanne.

Knick-Senkfuß (Schwäche der Tibialis-posterior-Sehne)

Knick-Senkfuß Knick-Senkfuß mit geschwächter Tibialis-posterior-Sehne (gelb): Diese Sehne ist für die normale Ausprägung des Fußlängsgewölbes mitverantwortlich. Eine operative Therapie bei einem Knick-Senkfuß hat zwei Ansätze: 1. Stabilisierung des Fußlängsgewölbes durch ein Knochenimplantat (rot eingezeichnet). 2. Straffung der Tibialis-posterior-Sehne durch eine Sehnentransplantation. © Dr. Thomas Schneider

Der Knick-Senkfuß ist eine Abweichung von der normalen Form des Fußes. Das Fußlängsgewölbe ist nicht mehr richtig ausgeprägt und der Fuß kippt nach innen.

Die gesunde Form des Fußes ist keine statische Funktion der Fußknochen, sondern eine dynamische Funktion der Muskeln, Sehnen und Bänder, die alle 42 Knochen des Fußes miteinander verbinden.

Man unterscheidet den kindlichen Knick-Senkfuß vom Knick-Senkfuß des Erwachsenen. Der kindliche Knick-Senkfuß ist ein normales Entwicklungsstadium des Menschen. Bei Erwachsenen ist der Knick-Senkfuß ein Zeichen von Fußverfall. Viele Ursachen können die Funktion des Fußgewölbes beeinflussen. Damit kann der Patient auch selbst vieles für seine Fußgesundheit tun.

Golferarm (Golferellenbogen): Ursachen, Symptome und Behandlung

Ellenbogenschmerzen bei Golferarm Schmerzen an der Innenseite des Ellenbogens deuten auf einen Golferellenbogen hin. © Sentello, Adobe Stock

Beim Golferarm oder Golferellenbogen sind die Muskelansätze auf der Innenseite des Ellenbogens gereizt oder geschädigt. Meist liegt die Ursache in einer Überbelastung der Sehnen. Dies kommt nicht nur bei Golfspielern vor, sondern wird deutlich häufiger bei bestimmten Berufs- und Alltagstätigkeiten ausgelöst.

Hohlfuß (Pes excavatus): Symptome, Diagnose, konservative Therapie

Der Hohlfuß (pes excavatus) ist an einer zu starken Wölbung des Fußes erkennbar. Er ist gewissermaßen das Gegenteil des Knick-Senkfußes. Der Fuß ist durch die Fehlstellung des Fußgewölbes stark verkürzt. Es gibt verschiedene Formen des Hohlfußes, je nachdem, ob die Gewichtsverteilung eher hinten oder vorne ist. Die Formen des Fersenhohlfußes und des Hackenhohlfußes werden voneinander unterschieden.

Der Plattfuß und der Hohlfuß unterscheiden sich in der Stellung des Fußlängsgewölbes. Beim Plattfuß ist das Fußlängsgewölbe abgesenkt. Bein Hohlfuß ist das Fußlängsgewölbe deutlich angehoben, der Rist des Fußes ist als besonders stark gewölbt. © Henrie @fotolia Der Plattfuß und der Hohlfuß unterscheiden sich in der Stellung des Fußlängsgewölbes. Beim Plattfuß ist das Fußlängsgewölbe abgesenkt. Beim Hohlfuß ist das Fußlängsgewölbe deutlich angehoben, der Rist des Fußes ist als besonders stark gewölbt. ©Henrie @fotolia
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