Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Nucleus pulposus

Anatomie einer gesunden Bandscheibe mit Nucleus pulposus (Gallertkern) Bei einer intakten Bandscheibe umgibt ein fester Faserring (Anulus fibrosus) den inneren Gallertkern (Nucleus pulposus). © Gelenk-Klinik

Als Nucleus pulposus wird die innere Masse der zwischen den Wirbelkörpern gelegenen Bandscheiben bezeichnet.

Ein Ring aus Faserknorpel (Anulus fibrosus) umhüllt das Bandscheibeninnere und sorgt dafür, dass es nicht nach außen tritt. Der gallertartige Bandscheibenkern besteht zu einem großen Teil aus Wasser, Bindegewebe und Kollagen. Er ist dafür zuständig, Stöße und Druck auf die Wirbelsäule abzufedern. Im Laufe des Tages kann der Nucleus pulposus Flüssigkeit verlieren und schrumpfen. Über Nacht oder in Ruhephasen des Körpers wird vermehrt Flüssigkeit aufgenommen und der Bandscheibenkern wächst wieder. Tritt der Nucleus pulposus aufgrund eines Risses im Anulus fibrosus aus und drückt auf die Rückenmarksnerven, spricht man von einem Bandscheibenvorfall.

Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule (LWS): Symptome, Diagnose und Behandlung

Darstellung eines Bandscheibenvorfalls

Bei neun von zehn Patienten tritt ein Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) auf. Die Folgen sind starke Rückenschmerzen, die bis in die Beine ausstrahlen können, sowie je nach Schweregrad Taubheitsgefühle oder sogar Lähmungen.

Je nach Ursache und Grad der Schädigung greifen die Wirbelsäulen-Spezialisten der Gelenk-Klinik auf verschiedene konservative und operative Behandlungsansätze zurück. Vielen Betroffenen kann mit intensiver Wärmetherapie, bestimmten Lagerungstechniken und Physiotherapie nachhaltig geholfen werden.

Bandscheibenvorfall: Wie erkennt und behandelt der Spezialist den Diskusprolaps?

Schematische Darstellung eines Bandscheibenvorfalls Darstellung eines Bandscheibenvorfalls (Diskusprolaps). Der innere Bandscheibenkern (dunkelblau) durchbricht den äußeren Faserring (hellblau) und kann einen Spinalnerven (gelb) komprimieren. Ausfallerscheinungen und Lähmungen können die Folge sein. © Gelenk-Klinik

Bei einem Bandscheibenvorfall reißt der zähe Faserknorpel der Bandscheibe. Ihr gallertiger Kern tritt in den Wirbelkanal aus. Drückt der Gallertkern auf einen Rückenmarksnerven, leiden Betroffene unter starken Rückenschmerzen, die teilweise bis in Arme und Beine ausstrahlen. Kribbeln, Taubheit und Lähmungen können hinzukommen.

Den Wirbelsäulen-Spezialisten der Gelenk-Klinik steht ein breites Spektrum an therapeutischen Möglichkeiten zur Verfügung, Patienten mit einem Bandscheibenvorfall wieder zu weitgehender Schmerzfreiheit und Mobilität zu verhelfen. Diese reichen von individuell angepasster Schmerzbehandlung direkt an der geschädigten Bandscheibe (Infiltration) über minimalinvasive Eingriffe bis hin zum Einsatz einer Bandscheibenprothese.

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Wirbelsäule und Rücken

PD Dr. med. David-Christopher Kubosch, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie

PD Dr med. Kubosch
Facharzt für Orthopädie, Spezialist für Wirbelsäule

Prof. Dr. med. Sven Gläsker, Facharzt für Neurochirurgie

Prof. Dr. med. Sven Gläsker
Facharzt für Neurochirurgie