Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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Patellaspitzensyndrom

Beim Patellaspitzensyndrom kommt es zu einer schmerzhaften Reizung des Ansatzes der Kniescheibensehne. Ursache ist meist eine chronische Überbeanspruchung, die durch häufiges Springen (z. B. bei Sportarten wie Basketball, Volleyball oder Weitsprung) begünstigt wird. Man spricht daher auch von einem Jumper’s Knee. Die Schmerzen unter der Kniescheibe treten zunächst nur unter Belastung auf. Erst in späteren Stadien kommt es vermehrt auch zu Anlaufschmerzen, die nach längerer Ruhepause auftreten. Meist lässt sich ein Patellaspitzensyndrom konservativ behandeln. Spezielle physiotherapeutische Übungen dehnen und kräftigen die Muskulatur, sodass eine normale Beweglichkeit wiederhergestellt werden kann. Bei akuten Schmerzen helfen Kälte- und Wärmebehandlungen sowie entzündungshemmende Schmerzmittel.

Knieschmerzen vorne

Knieschmerzen vorneBei Knieschmerzen vorne sind meist die Patella (Kniescheibe) oder umliegende Strukturen wie die Patellasehne beteiligt. © motortion, Fotolia

Bei Knieschmerzen vorne im Kniegelenk ist die Ursache häufig im Bereich der Kniescheibe zu finden. Folgende Krankheitsbilder können Knieschmerzen an der Vorderseite auslösen:

Eigenbluttherapie: Autologes plättchenreiches Plasma (A-PRP) bei Arthrose und Sportverletzungen

Wenn Thrombozyten aktiviert sind, bilden sie kleine Tentakeln aus. Diese helfen ihnen, an der Wunde haften zu bleiben und zu verklumpen. Auf diese Weise verschließen sie die Verletzung.BILD 1: Wenn Thrombozyten aktiviert sind, bilden sie kleine Tentakeln aus. Diese helfen ihnen, an der Wunde haften zu bleiben und zu verklumpen. Auf diese Weise verschließen sie die Verletzung. © royaltystockphoto, Fotolia

Die Eigenblutbehandlung von Krankheiten und Verletzungen mit körpereigenen Substanzen hat sich in der Medizin schon seit Jahren bewährt. Bereits im 19. Jahrhundert wurden erste Eigenbluttherapien zur Behandlung von Infektionskrankheiten durchgeführt. Bei Eigenbluttherapien wird dem Patienten stets eine kleine Menge des eigenen Blutes ais der Armvene abgenommen, verarbeitet und konzentriert an eine schmerzende Stelle injiziert. Die A-PRP-Therapie, bei der vor allem die Blutplättchen verarbeitet werden, ist eine spezifische Form der Eigenbluttherapie.

Knieschmerzen – was tun?

Kniegelenk – Knieschmerzen.Die Ursache Ihres Knieschmerzen kann aufgrund des komplexen Aufbaus des Kniegelenks sehr vielfältig sein. Dieses Bild zeigt die normale Anatomie des menschlichen Knies seitlich von vorne: Man sieht die Kniescheibe (Patella), die Bänder zum Aufhängen der Kniescheibe, den Meniskus als schalenförmigen Puffer zwischen Oberschenkel und Unterschenkel, das stabilisierende vordere Kreuzband im Inneren des Kniegelenks, das Außenband des Knies und die knöchernen Gelenkpartner im Kniegelenk: Oberschenkel (Femur), Unterschenkel (Tibia) und Patella (Kniescheibe) © Istockphoto.com/MedicalArtInc

Knieschmerzen sind ein Volksleiden: Allein in Deutschland sind etwa fünf bis zehn Millionen Menschen davon betroffen. Es gibt unterschiedliche Arten von Knieschmerzen. Nur eine gründliche ärztliche Untersuchung kann die genauen Ursachen Ihrer Knieschmerzen klären.

Ähnlich einer rot aufleuchtenden Warnlampe beim Auto sind Knieschmerzen nicht das eigentliche Problem: Knieschmerzen sind eher als hilfreiches Warnsignal zu sehen. Aufgrund dieses Hinweises können Sie mit ihrem Kniespezialisten Probleme erkennen und oft auf einfache Weise behandeln. Das Warnsignal "Knieschmerz" erlaubt den Betroffenen, eine ärztliche Beratung und gelenkerhaltende Therapie rechtzeitig wahrzunehmen. Schwere Schäden am Knie können durch vorbeugende Therapie des Knies vermieden werden, wenn der Patient auf seinen Körper hört.

Natürlich ist aber nicht bei allen Arten von Knieschmerz ein Arztbesuch erforderlich. Bei kleineren, oberflächlichen Verletzungen (z. B. durch einen Sturz auf das Knie) können Sie die Knieschmerzen auch selbst behandeln.

Patelladysplasie, Patellaluxation und Kniescheiben-Krankheiten

Patellaluxation - Patella-Kniescheibe Untersuchung des Patella-LaufsUntersuchung der Patellafunktion durch Beobachtung des Patellalaufs bei Beugung und Streckung des Kniegelenks. © Gelenk-Klinik

Die Patelladysplasie ist eine Fehlformung der Kniescheibe. Die Patella ist ein von vorne gesehen dreieckiger Knochen und fungiert als Gelenkpartner zwischen Oberschenkel und Unterschenkel.

Nicht immer führt die Patelladysplasie zu Knieschmerzen oder begründet die Notwendigkeit orthopädischer Behandlung. Viele Patienten mit Patelladysplasie haben in Ihrem Leben keine Beeinträchtigung.

Dennoch ist die Einseitige Belastung des Gelenkknorpels des patellofemoralen Gelenks ein Risiko für Knieschmerzen und Kniearthrose. Die Fehlform der Patella ist meist angeboren.

Beim Älterwerden kann die unebene Oberfläche der Patella im Kniegelenk einen Knorpelschaden verursachen (retropatellare Knorpelschädigung oder Retropatellar-Arthrose). Es ist sehr wichtig, die Patelladysplasie zu behandeln, bevor daraus eine Kniearthrose geworden ist. Die Patelladysplasie ist auch oft im Zusammenhang mit einer Patellaluxation zu beobachten.

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