Orthopädische Gelenk-Klinik

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Alte Bundesstr. 58, 79194 Gundelfingen

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Pseudarthrose

Eine Pseudarthrose (griech. pseudes „falsch“ und arthron „Gelenk“) tritt auf, wenn ein Knochen nach einer Fraktur (Knochenbruch) oder einer operativen Durchtrennung (→Osteotomie) nach operativer Verbindung (→Arthrodese bzw. →Osteosynthese) nicht wieder richtig zusammenwächst. Man spricht auch von einem Falschgelenk, welches zu einer Instabilität des betroffenen Knochens führt. Meist sind die langen Röhrenknochen, also z. B. Oberarm- oder Oberschenkelknochen von einer Pseudarthrose betroffen. Ursächlich ist meist eine zu frühe Belastung des verletzten Knochens oder eine mangelhafte operative Versorgung. Aber auch Durchblutungsstörungen oder Entzündungen können ein optimales Verheilen des Knochenbruchs verhindern. In Folge bildet sich im Frakturspalt ein Kallus aus, also Narbengewebe, welches den Knochenbruch überbrückt. In den meisten Fällen ist eine Operation notwendig, um eine Pseudarthrose zu korrigieren.

Stoßwellentherapie - (ESWT) regeneriert Knochen, Sehnen und Bänder

Seit etwas mehr als zehn Jahren steht mit der Stoßwellentherapie eine neue Therapieform zur Verfügung, die in vielen Fällen eine schonende Behandlung von Entzündungen, Verkalkungen oder Verletzungen verspricht.

Stoßwellentherapie hat zudem praktisch keine Nebenwirkungen und macht viele Operationen unnötig.

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) bietet eine konservative Möglichkeit zur Behandlung verschiedener orthopädischer Erkrankungen. Stoßwellen sind energiereiche Wellen, die Wasser und Weichteilgewebe durchdringen können. Trifft eine Stoßwelle auf einen Festkörper (z. B. Kalkablagerungen in Sehnen), entlädt sie ihre Energie. Auf diese Weise können verschiedene Arten von Sehnenentzündungen wie die Achillessehnenentzündung (Achillodynie) oder Tennis- bzw. Golferellenbogen (Epikondylitis) ohne Operation behandelt werden. Auch bei schlecht heilenden Knochenbrüchen oder bei einer Kalkschulter (Tendinosis calcarea) kommt das Verfahren erfolgreich zum Einsatz.

Bei Hallux rigidus - Arthrose des Großzehengelenks - beweglich erhalten oder versteifen?

hallux_rigidus_real.jpgHallux rigidus - steife Großzehe - bezeichnet Arthrose im Großzehengrundgelenk.

Als Hallux rigidus - steife Großzehe - wird die Großzehe mit Arthrose im Großzehengrundgelenk bezeichnet. Häufig ist der Hallux rigidus eine Folge einer Fehlstellung der Großzehe (hallux valgus). Die steife Großzehe (Hallux rigidus) ist eine abnutzungsbedingte Erkrankung (Arthrose) des Grundgelenks der Großzehe. Die Abrollbewegung des Fußes wird dadurch schmerzhaft und behindert. Das Gangbild der Patienten wird durch diese Arthrose der Großzehe beeinträchtigt.

Für Hallux rigidus typisch ist eine Ausweichbewegung über die Außenkante des Fußes, die zu einem charakteristischen Abnützungsmuster führt.

Fersenbeinfraktur (Calcaneusfraktur): Langzeitfolgen, Fehlstellung und Arthrose der Fußgelenke

Die Entwicklung der Heilung nach einer akuten Calcaneusfraktur ist nicht gut vorherzusehen. Die Wucht der traumatischen Schädigung kann vor allem dann zu langfristigen Störungen führen, wenn die Gelenkflächen des Subtalargelenkes, beteiligt waren. Die Zeitdauer bis zum Auftreten von Arthrose ist - je nach Unfallhergang und Grad der Zerstörung des Fersenknochens- individuell unterschiedlich. Daher ist es besonders wichtig, das Fersenbein lange wie möglich gelenkerhaltend und damit beweglichkeitserhaltend zu versorgen.

Triple-Arthrodese: Versteifung (Arthrodese) des unteren Sprunggelenks

Triple-Arthrodese von Oben Röntgenbild der Triplearthrodese von oben gesehen © Gelenk-Klinik.de

Die sog. Triple-Arthrodese ist eine Arthrodese (Versteifung) des unteren Sprunggelenks. Die Versteifung des unteren Sprunggelenks wird an drei Knochen des Rückfußes durchgeführt: Daher spricht man hier von einer Triple-Arthrodese. Die Triple-Arthrodese stabilisiert den Rückfuß und das Fußlängsgewölbe. Sie erhält die Beweglichkeit im oberen Sprunggelenk im Alltag nahezu vollständig. Lediglich die Bewegung im unteren Sprunggelenk (USG) wird beeinträchtigt. Das ist vor allem auf unebenem Boden spürbar. Das Gehen am Hang oder auf unebenem Grund wird durch das untere Sprunggelenk ermöglicht. Der Neigungsausgleich im unteren Sprunggelenk funktioniert nach Arthrodese nicht mehr. Das führt im unebenen Gelände zu einer zusätzlichen Belastung des oberen Sprunggelenks.

Arthrodese (Versteifung) des oberen Sprunggelenks

Eine Arthrodese oder Versteifung des oberen Sprunggelenkes kann bei verschiedenen Erkrankungen des Sprunggelenkes eine sinnvolle Operation sein. Die Entscheidung , ob es Alternativen zur Sprunggelenkversteifung gibt hängt stark von der vorliegenden Situation ab. Eine Arthrose des oberen Sprunggelenks kann eine Indikation für eine Versteifungsoperationen sein. Weiterhin kann die Versteifung des oberen Sprunggelenkes nach einer OSG Prothesenversorgung als Revisionsoperation nach Prothesenversorgung sinnvoll sein.

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