Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
Alte Bundesstr. 58
79194 Gundelfingen
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Infektion

Eitrige Infektion auf der Haut Eitrige Infektion auf der Haut, bei der eiterbildende Bakterien eine großflächige Schwellung und Rötung auslösen. © nymphoenix, Shutterstock

Eine Infektion (lat. inficere "hineintun") ist die Ansteckung eines Lebewesen mit eindringenden Krankheitserregern wie Bakterien, Viren, Pilzen oder Parasiten. Bleiben die Erreger im Körper und vermehren sich dort, kann es zu einer Infektionskrankheit kommen.

Die Übertragung der Keime kann u. a. über Tröpfchen-, Schmier- oder Wundinfektion erfolgen und entweder eine lokale oder eine systemische Infektion auslösen. Ab einer bestimmten Keimzahl reagiert der Körper mit Abwehrreaktionen des körpereigenen Immunsystems: Aktivierung von Fresszellen (Makrophagen) und Bildung von Antikörpern. Die Abwehr von Krankheitserregern kann mit einer Entzündungsreaktion des Körpers und der Bildung von Eiter einher gehen. Eiter ist eine weiß-gelbliche Flüssigkeit, die sich aus Leukozyten, Gewebebestandteilen und eiterbildenden Bakterien zusammensetzt.

Die Bestimmung der Entzündungswerte im Blut (Blutsenkung, Leukozytenzahl, CRP) gibt dem Arzt einen deutlichen Hinweis auf ein Infektionsgeschehen. Die Behandlung von Infektionen erfolgt ursachenorientiert zum Beispiel mithilfe von Antibiotika, die speziell auf den Krankheitserreger wirken. Gelenkinfektionen stellen bei Endoprothesen (künstlichen Gelenken) eine Gefahrenquelle für die Lockerung und den Prothesenwechsel (Revision) dar.

Man kann Infektionen verhindern bzw. eindämmen, indem die allgemeinen Regeln der Hygiene beachtet werden: regelmäßiges Waschen der Hände, in medizinischen Einrichtungen Desinfektion von Flächen und Händen, Tragen von Mundschutz, Einmalhandschuhen und spezieller Schutzkleidung, Sterilisieren von Verbrauchsmaterial und Instrumenten.

Knieschmerzen nachts, Knieschmerzen in Ruhe

Älterer Mann mit nächtlichen Knieschmerzen Knieschmerzen nachts oder in Ruhe stören die körperliche Erholung im Schlaf und schränken die Lebensqualität der Betroffenen stark ein. © Africa Studio, Fotolia

Für Knieschmerzen nachts oder Knieschmerzen in Ruhe sind oft entzündliche Prozesse im Kniegelenk verantwortlich. Auch Schmerzen, die von der Wirbelsäule her ausstrahlen - z. B. bei einer Spinalkanalstenose oder einem Bandscheibenvorfall - können Knieschmerzen in Ruhephasen auslösen.

Rückenschmerzen unterer Rücken - Ursachen, Behandlung und wann zum Arzt?

Mann mit unteren Rückenschmerzen Durch den aufrechten Gang trägt die Lendenwirbelsäule ein hohes Gewicht. Dies führt oft zu Kreuzschmerzen. © Filip_Krstic, istock

Leiden Sie unter Schmerzen im unteren Rücken? Diese Kreuzschmerzen oder auch LWS-Syndrom genannt sind zum Glück meist unspezifischer Natur, also durch Fehlhaltungen oder verspannte Muskeln ausgelöst. Manchmal quälen allerdings auch spezifische Ursachen wie z. B. ein Bandscheibenvorfall den unteren Rücken. In beiden Fällen hilft der Rückenspezialist: entweder mit Anleitung zur Selbsthilfe oder durch eine gezielte medikamentöse, physiotherapeutische oder auch operative Behandlung.

Arthritis: Ursachen, Symptome und Behandlung von Gelenkentzündungen

Gezeichnete Darstellung von sechs entzündeten Körpergelenken Arthritis kann in jedem Gelenk vorkommen. Bei manchen Betroffenen sind eher die Hände, bei anderen die Knie, die Schultern, der Rücken, die Hüfte oder die Füße betroffen. © Axel Kock, stock.adobe.com

Arthritis ist die Entzündung eines Gelenks, wobei vom Kiefer bis zur kleinen Zehe jedes Gelenk im Körper betroffen sein kann. Sie geht in der Regel mit Schmerzen, Überwärmung, Rötung und Schwellung einher. Je nach Ursache sind diese Anzeichen unterschiedlich stark ausgeprägt.

Die Arthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung, die zur Schädigung der Gelenkflächen führen kann. Sie ist abzugrenzen von der Arthrose, einer degenerativen Gelenkerkrankung. Während es sich bei Arthrose um ein kaltes Geschehen handelt, ist die Arthritis durch Überwärmung, Schwellung und Rötung gekennzeichnet.

Schleimbeutelentzündung: Symptome, Ursachen, Behandlung

Kniegelenk mit Schleimbeutelentzündung Eine Bursitis ist eine schmerzhafte Entzündung der Schleimbeutel. Häufig ist das Kniegelenk betroffen. © Gelenk-Klinik

Bei einer Schleimbeutelentzündung (Bursitis) sind die an Gelenken befindlichen Säckchen aus Bindegewebe entzündet. Die flüssigkeitsgefüllten Schleimbeutel dienen als Puffer zwischen Knochen und Weichteilen oder anderen Gewebestrukturen. Häufig entzünden sich Schleimbeutel an Knie, Hüfte, Schulter, Ellenbogen oder Achillessehne.

Alle Schleimbeutelentzündungen sind sehr schmerzhaft. Ursächlich ist meist eine Reizung durch Überbeanspruchung oder Verletzung. Die Behandlung erfolgt in der Regel konservativ mittels physikalischer Therapie und entzündungshemmender Schmerzmittel. Bei bakteriellen Infektionen ist zudem die Gabe von Antibiotika angezeigt. Erst wenn die konservativen Therapiemaßnahmen nicht ausreichen, kommt eine Operation infrage. Dabei wird der entzündete Schleimbeutel vollständig entfernt.

Wechseloperation bei Lockerung der Hüftprothese: Revision

Hüft-TEP (Totalendoprothese der Hüfte) Zahlreiche Faktoren können die Lebensdauer einer Hüftprothese begrenzen. Eine Haltbarkeit von 20 bis 25 Jahren ist heutzutage normal. Der Wechsel einer gelockerten oder verschlissenen Hüftprothese heißt Hüftprothesenrevision. © Viewmedica

Hüftprothesen werden zwar immer robuster und die verwendeten Materialien immer leistungsfähiger, trotzdem halten sie nicht ewig. Im Jahr 2016 wurden in Deutschland über 26.000 Wechseloperationen (Revisionen) von Hüftprothesen durchgeführt. Die häufigsten Grunde für eine Wechseloperation waren eine aseptische Lockerung, Luxationen, Protheseninfektionen und periprothetische Brüche (Frakturen). Orthopädischen Hüftspezialisten können entweder einzelne Komponenten der Hüftprothese ersetzen oder einen vollständigen Austausch vornehmen.

Sowohl chirurgisch als auch orthopädisch ist die Planung und Durchführung eines Hüftprothesenwechsels sehr anspruchsvoll. Eine gute Ausstattung der Klinik mit Material und diagnostischen Möglichkeiten ist Voraussetzung dafür, auch bei Eintreten der vielen Eventualitäten ein sehr gutes Ergebnis für den Patienten zu erzielen. Als zertifiziertes Endoprothetikzentrum (EPZ) unterliegt die Gelenk-Klinik strengen Kontrollen, die eine hohe Qualität in den Bereichen Operation, Diagnostik, Nachsorge und Beratung sicherstellen.

Schleimbeutelentzündung am Ellenbogen (Bursitis olecrani)

Schleimbeutelentzündung am Ellenbogen Die Schleimbeutelentzündung (Bursitis) am Ellenbogen ist häufig sehr schmerzhaft. © Viewmedica

Da der Schleimbeutel am Ellenbogen unmittelbar unter der Haut liegt, kann dieser sich leicht entzünden. Man spricht dann von einer Bursitis olecrani. Häufiges Aufstützen auf den Ellenbogen kann den Schleimbeutel reizen und zur Überlastung führen. In den meisten Fällen ist also eine mechanische Reizung für die Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen verantwortlich. Aber auch bakterielle Infektionen oder Verletzungen sind mögliche Ursachen für eine Bursitis olecrani. Der Ellenbogen fühlt sich prall und schmerzhaft an. Es kommt zur Rötung und Überwärmung des Gelenks. Kühlung, Ruhigstellung und die Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten sind Mittel der Wahl zur Behandlung der Schleimbeutelentzündung am Ellenbogen. Führen diese Maßnahmen nicht zum Erfolg, kann der Schleimbeutel (Bursa) operativ entfernt werden. Einschränkungen oder Folgebeschwerden sind dadurch nicht zu erwarten, da er innerhalb kurzer Zeit wieder nachwächst.

Hüftgelenksentzündung (Coxitis): Symptome, Ursachen, Behandlung

Entzündetes Hüftgelenk (Coxitis) Eine Coxitis (Entzündung des Hüftgelenks) kann bakteriell (durch Keime) oder abakteriell verursacht werden. © Gelenk-Klinik

Synonyme der Coxitis:

Die Coxitis (lat. coxa „Hüfte“) ist die Entzündung des Hüftgelenks. Sie kann in seltenen Fällen durch infektiöse Entzündungen des Hüftgelenkes mit Bakterien verursacht werden. Eine solche Entzündung geht meist mit starken Schmerzen im Hüftgelenk sowie häufig auch mit allgemeinen Symptomen wie Fieber, Abgeschlagenheit und Herzschlagbeschleunigung einher. Die massive Schonhaltung des Beines ist häufig ausschlaggebend für die notwendige Entlastung und Sicherung der Diagnose.

Wesentlich häufiger sind akute Entzündungen im Gelenk als Folge einer aktivierten Arthrose (Gelenkverschleiß) oder im Rahmen einer rheumatischen Erkrankung. Diese können ebenfalls zu einer massiven Belastungseinschränkung und Schonhaltung führen.

Schleimbeutelentzündung der Hüfte (Bursitis)

Schleimbeutel (Bursae) des Hüftgelenks Die Schleimbeutel am Hüftgelenk schützen umliegende Strukturen vor mechanischer Reizung. © Gelenk-Klinik

Der Hüft- oder Leistenschmerz ist das häufigste Symptom einer Schleimbeutelentzündung im Hüftgelenk. Es kann zu diffusen oder sehr lokal begrenzten Hüftschmerzen oder Leistenschmerzen kommen.

Typisch ist die Schmerzverstärkung beim Bewegen und Belasten des Beines. Oft treten auch Schmerzen im Bereich der hüftumgreifenden Muskulatur auf.

Protheseninfektionen vorbeugen und vermeiden

steriles Helmsystem Das sterile Helmsystem vermeidet die Ausatmung der Operateure in die Atmosphäre des Operationssaals. © Gelenk-Klinik

Infektionen in der Orthopädie und Unfallchirurgie stellen eine besondere Herausforderung für den behandelnden Arzt dar. Sie werden durch diverse endogene (im Organismus befindliche) und exogene (von außen auf den Körper wirkende) Faktoren begünstigt bzw. ermöglicht. Laut Literatur liegt die statistische Wahrscheinlichkeit für eine Infektion je nach Art und Ausmaß bei einer Operation in der Orthopädie und Unfallchirurgie bei 1–2 %, in der Gelenk-Klinik Gundelfingen bei zur Zeit 0,5 %.

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