Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
Alte Bundesstr. 58
79194 Gundelfingen
Tel: (0761) 791170
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minimalinvasiv

Ausgeprägtes Ödem am linken Bein Die minimalinvasive Arthroskopie der Kalkschulter erfolgt über kleine Hautschnitte, in die eine Kamera und chirurgische Instrumente eingeführt werden können. © Gelenk-Klinik

Die minimalinvasive Operation ist ein Verfahren, bei dem operative Eingriffe mittels kleinster Inzisionen (Hautschnitte) durchgeführt werden, um die Verletzung des Gewebes so gering wie möglich zu halten. Auf diese Weise entstehen weniger Schmerzen und die Genesung des Patienten nach einer minimalinvasiven Operation verläuft schneller.

Ein Beispiel für ein minimalinvasives Verfahren ist die Arthroskopie (Gelenkspiegelung), bei der gleichzeitig Gelenke untersucht und Schäden behandelt werden können.

Operation des Morton Neuroms: Nervenentlastung oder Nervenentfernung?

Morton Neurom Das Morton Neurom ist die Entzündung und Verdickung der bindegewebigen Hülle des Mittelfußnerven, meist als Folge eines Spreizfußes. © Dr. Thomas Schneider

Meist erfolgt die Entfernung des geschwollenen Mittelfußnerven beim Morton Neurom durch einen offenen operativen Zugang von der Fußsohle aus. Die Fußschmerzen der Patienten verschwinden, allerdings wird das Versorgungsgebiet des Mittelfußnerven gefühllos.

Wenn die Schwellung an der Fußsohle noch nicht zu stark ausgeprägt ist, kann alternativ eine nervenerhaltende Therapie durchgeführt werden, die man als Dekompression (Druckentlastung) des Morton Neuroms bezeichnet.

McMinn-Prothese (Hüftoberflächenersatz): minimalinvasive Operation und Rehabilitation

Hüftkappe oder McMinn-Prothese Die McMinn-Prothese ist eine Oberflächenersatzprothese. Lediglich die Gelenkfläche zwischen Oberschenkelkopf und Gelenkpfanne wird ersetzt. © digitale-fotografien, Fotolia

Die McMinn-Prothese oder Oberflächenersatzprothese eignet sich vor allem für junge Patienten, bei denen eine Wechseloperation aufgrund der Lebenserwartung wahrscheinlich ist. Bei einer Hüftarthrose wird lediglich der Oberschenkelkopf überkront. Der Knochen des Oberschenkelhalses bleibt vollständig erhalten.

Da die Operation knochensparend durchgeführt wird, steht bei einer später möglichen Wechseloperation die gesamte Knochensubstanz zur Verfügung.

Die McMinn-Prothese ermöglicht zudem einen großen Bewegungsspielraum. Die natürliche Bewegungsgeometrie des Hüftgelenks ändert sich nicht. Die Patienten vergessen häufig sogar, dass Sie eine Prothese tragen.

Hallux valgus-Operation: Korrektur der Stellung der Großzehe

Hallux valgus: klinisches Bild Die Operation des Hallux valgus korrigiert die Fehlstellung der Großzehe. Meist erfolgt eine knöcherne Korrektur der Großzehe in Verbindung mit einer Weichteilkorrektur der Gelenkkapsel des Großzehengrundgelenks. © Gelenk-Klinik

Ziel der operativen Behandlung des Hallux valgus (Ballenfuß) in frühen Stadien ist der Gelenkerhalt, eine dauerhafte Korrektur der Deformität und damit die Wiederherstellung der vollen, schmerzfreien Beweglichkeit der Großzehe.

Operation bei Kniearthrose: Kniearthroskopie, Knorpeltherapie oder Knieprothese?

Bei der Kniearthroskopie führt der Orthopäde mit kleinsten Hautschnitten durch schmale Röhren medizinische Instrumente in das Knie ein. Eine Kniearthroskopie kann den Gelenkinnenraum sichtbar machen, reinigen und Knorpel glätten. So kann ein kleiner endoskopischer Eingriff die Ursachen der Kniearthrose beseitigen. © Istockphoto

Eine Knieoperation bei Arthrose im Knie empfiehlt der Orthopäde nicht einfach so. Alle konservativen Verfahren zur Behandlung der Kniearthrose müssen ausgeschöpft sein.

Auf der anderen Seite kann der Patient durch zu langes Warten bei Kniearthrose wichtige Therapiechancen verlieren.

Hier muss der Orthopäde im Sinne der vorbeugenden Instandhaltung des Kniegelenks handeln.

Wirbelsäulen-Operationen: Schonend endoskopisch operieren

PD Dr. med. David Christopher Kubosch PD Dr. med. David Christopher Kubosch, Facharzt für Neurochirurgie an der Gelenk-Klinik Gundelfingen

Auch und gerade bei Eingriffen an der Wirbelsäule bringen minimalinvasive Eingriffe (MIS) gegenüber offenen Operationen erhebliche Vorteile für die Patienten.

Großflächige, schmerzauslösende Narben werden so vermieden. Eine erfolgreiche Operation setzt die genaue Lokalisation der schmerzauslösenden Ursache voraus.

Neben den üblichen Komplikationsmöglichkeiten operativer Eingriffe an der Wirbelsäule (Gefäß-/Nervenläsion, Blutung, Infektion) ist die Hauptgefahr offener operativer Eingriffe an der Wirbelsäule die postoperative Narbenbildung, die oftmals erst Jahre nach dem Eingriff eine zunehmende Verschlechterung der Beschwerden für den Patienten verursachen kann. Zur Minimierung dieser Risiken haben wir uns auf minimalinvasive Verfahren, sog. MIS-Techniken, konzentriert.

Impingement im Sprunggelenk: minimalinvasive Operation

Impingement im Sprunggelenk Oftmals sind Sportverletzungen für ein Impingement des Sprunggelenks verantwortlich. © kirstypargeter, istock

Das Impingement im Sprunggelenk hat mehrere Ursachen. Im vorderen Sprunggelenk sind häufig Umknickverletzungen verantwortlich für die Blockade. Einmaliges Umknicken oder – im Falle einer Instabilität – wiederkehrende Umknickverletzungen führen zu einer Verdickung der Außenbänder. Die Bänder können bei wiederholten Fußhebebewegungen einklemmen. Diese Einklemmung (englisch “impingement”) führt zu einer Bewegungsblockade des vorderen Sprunggelenks. Darüber hinaus kann das Impingement des Sprunggelenks auch die Gelenkkapsel reizen. Eine der Folgen ist eine schmerzhafte Synovialitis (Gelenkschleimhautentzündung) im gesamten Sprunggelenk.

Eine Instabilität des Sprunggelenks kann auch zur Bildung von Knochenspornen (Osteophyten) an der vorderen Schienbeinkante führen. Daher sind Knochenabtragungen in diesem Bereich beim einem Impingement gelenkerhaltend: Die Knochensporne hinterlassen Schliffspuren auf dem Knorpel und können so eine Sprunggelenksarthrose verursachen.

Klumpfuß bei Neugeborenen: Diagnose und Behandlung

Sehr gutes Behandlungsergebnis bei einseitigem Klumpfuß rechts Die Behandlung eines einseitigen Klumpfußes auf der rechten Seite zeigt bei diesem Kleinkind ein sehr gutes Ergebnis. © Gelenk-Klinik

Die Ausprägung eines Klumpfußes beim Säugling kann unterschiedlich stark sein, aber auch für Laien sind die Veränderungen zu gesunden Füßen unverkennbar: Der betroffene Fuß ist einwärts gedreht und häufig befindet sich eine tiefe Falte an der Fußsohle. Die Ferse fühlt sich weich an und steht wegen einer verkürzten Achillessehne nach oben. Besonders beim einseitigen Klumpfuß fällt auf, dass die Wade am betroffenen Fuß schmächtiger ist als auf der Gegenseite.

Arthroskopie der Schulter: Diagnose und Behandlung

Sehnennaht mittels Arthroskopie Arthroskopie einer Sehnennaht: Der Schulterspezialist kann eine gerissene Sehne der Rotatorenmanschette im Frühstadium wieder zusammennähen. Dies stellt die Beweglichkeit von Arm und Schulter wieder her. © smartmediadesign, Fotolia

Eine Schulterarthroskopie oder Spiegelung des Schultergelenkes ist eine Operation, bei der ein Schulterspezialist über zwei kleine Hautschnitte in das schmerzende Schultergelenk eingeht und die Ursache der Schulterschmerzen untersuchen und behandeln kann. Weitere kurze Hautschnitte helfen, alle beteiligten Strukturen zu untersuchen.

Operationen der Wirbelsäule: minimalinvasive Verfahren

Mann mit Rückenschmerzen Bei chronischen Rückenschmerzen können minimalinvasive Operations-Verfahren langanhaltende Beschwerden lindern. © metamorworks, Fotolia

Zur operativen Behandlung von Rückenschmerzen stehen mehrere minimalinvasive Verfahren zur Verfügung. Dazu zählen die Schrumpfung der Bandscheibe im Rahmen einer Nukleoplastie sowie die Betäubung des schmerzauslösenden Nervs mittels spezieller Medikamente oder Hitze. Im Falle eines verengten Wirbelkanals kann ein Implantat (X-Stop) Abhilfe schaffen. Welche Behandlungsmethode sich im Einzelfall eignet, muss der Arzt im persönlichen Gespräch mit dem Patienten und nach eingängiger Untersuchung bestimmen.

Minimalinvasive Operation der Hüftprothese

Hüftprothese mit Kurzschaft und Keramikgleitpaarung Die minimalinvasive Implantation der Hüftprothese bringt viele Vorteile: schnellere Wundheilung, geringere Narbenbildung und weniger Infektionsrisiken. © ARTIQO

In einigen Fällen können konservative Therapien Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Hüftgelenk nicht mehr lindern. Dann wird das Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks, die sogenannte Hüfttotalendoprothese (Hüft-TEP), notwendig. Am häufigsten werden diese Beschwerden durch einen Gelenkverschleiß des Hüftgelenkes (Coxarthrose) ausgelöst. Die Coxarthrose entsteht meist durch ein Impingement-Syndrom der Hüfte. Dabei passen der Oberschenkelkopf und die Hüftpfanne nicht optimal zusammen. Der Gelenkspalt ist verschmälert und bei Bewegung verschleißt der Gelenkknorpel vermehrt. Der Einsatz einer Hüft-TEP erfolgt ebenfalls nach Unfällen, wenn die Knochen des Hüftgelenkes stark verletzt wurden. In den meisten Fällen handelt es sich um komplizierte Oberschenkelhalsbrüche nach Stürzen älterer Menschen. Auch bei Patienten mit rheumatischer Arthritis und Hüftkopfnekrose, kann ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt werden, wenn die Gelenkflächen durch die Erkrankung zerstört wurden.

Arthrofibrose: Komplikation nach Knie-OP und Eingriffen an anderen Gelenken

links: gesundes Knie, rechts: Knie mit Arthrofibrose Bei einer Arthrofibrose bildet sich Narbengewebe innerhalb eines Gelenks. © Gelenk-Klinik

Die Arthrofibrose ist eine Komplikation nach operativen Eingriffen oder Verletzungen an Gelenken. Vor allem nach Knie-Operationen wie z. B. dem Einsatz einer Knie-TEP, einer Kreuzband-OP oder Meniskus-OP gehört die Arthrofibrose zu den häufigsten Komplikationen. Es können aber auch andere Gelenke wie Hüfte oder Schulter betroffen sein. Ursächlich sind Entzündungsprozesse innerhalb des Gelenks, die zu einer vermehrten Bildung von Bindegewebszellen (Fibroblasten) führen. Die Folge sind Gelenkblockaden und Bewegungseinschränkungen.

Operation der Kalkschulter: Entfernung des Kalkdepots

arthroskopische Operation der Kalkschulter Die operative Entfernung von Kalkdepots bei einer Kalkschulter erfolgt in der Regel arthroskopisch. Über minimale Hautschnitte führt der Operateur eine kleine Kamera und chirurgische Instrumente ein. © Gelenk-Klinik

Eine Kalkschulter zeichnet sich durch Kalkdepots im Bereich der Supraspinatussehne aus. Manchmal tritt die Kalkschulter (Tendinosis calcarea) auch als Begleitbefund bei Verschleißerscheinungen an der Rotatorenmanschette auf. Operativ entfernt werden Kalkdepots in der Schulter nur, wenn alle konservativen Therapien erfolglos waren und weiterhin ein Leidensdruck besteht. Die Operation erfolgt in der Regel arthroskopisch über minimale Hautschnitte.

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Vortrag zu Rückenschmerzen

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Unterschätzte Ursache für Rückenschmerzen „Das Facettensyndrom

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PD Dr med. Kubosch
Facharzt für Orthopädie, Spezialist für Wirbelsäule