Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Spondylolisthese

Als Spondylolisthese (griech. spondylos „Wirbel“ und olisthesis „Gleiten“) bezeichnet man ein Gleiten der Wirbel nach vorne, das aufgrund einer Instabilität der Wirbelsäule entsteht. Häufig ist ein solches Wirbelgleiten angeboren. Aber auch verschleißbedingte Prozesse, Verletzungen oder bestimmte Erkrankungen (z. B. Knochentumoren) können eine Spondylolisthese verursachen. Gezielte physiotherapeutische Maßnahmen und Übungen können die Rückenmuskulatur kräftigen und so die Symptome einer Spondylolisthese lindern. Kommt es hingegen zu starken Schmerzen, neurologischen Ausfällen wie Harninkontinenz oder Muskellähmungen aufgrund einer Nervenquetschung, sollte eine operative Versteifung (Spondylodese) durchgeführt werden.

Wirbelgleiten - Spondylolisthese

Wirbelgleiten

Als Spondylolisthesis oder Wirbelgleiten bezeichnet man das Gleiten eines Wirbelkörpers mitsamt seiner Bogenwurzeln, Querfortsätze und oberen Gelenkfortsätze über dem nächst tieferen Wirbel nach vorne (Anterolisthesis) oder nach hinten (Retrolisthesis). Bei ca. 2-4% der Bevölkerung bleibt das Wirbelgleiten größtenteils beschwerdefrei und deshalb unbemerkt.

Vergleich der Bandscheibenprothese gegenüber der Wirbelsäulenversteifung (Spondylodese)

Die Versteifung der Wirbelkörper hat Nachteile

Beweglichkeit der Wirbelkörper der Wirbelsäule in jede RichtungDie Beweglichkeit der Wirbelkörper der Wirbelsäule erfolgt in jede Richtung © Spinal Kinetics

Bei ausgedehnten Veränderungen der Wirbelsäule wird oft die Versteifung der Wirbelsäule mit Fusion der Wirbelkörper durchgeführt. Nach Entfernung der abgenutzten Bandscheibe ist schmerzfreie Beweglichkeit in diesem Segment nicht mehr möglich. Daher wird das Segment durch versteifende Implantate ganz unbeweglich gemacht, um den schmerzhaften Druck auf die Nervenwurzeln und Rückenmark zu reduzieren.

Spondylodese: Wirbelsäulenversteifung bei Wirbelgleiten

Die Spondylolisthese (Wirbelgleiten) ist eine Instabilität der Wirbelsäule.Degenerative Prozesse können zu einer Instabilität der Wirbelsäule führen. Die sogenannte Spondylolisthese (Wirbelgleiten) verursacht starke Rückenschmerzen. © Henrie, Fotolia

Ein fortschreitender Verschleiß der Wirbelsäule reduziert oft den Abstand zwischen den Wirbeln. Die Wirbelsäule verkürzt sich und wird instabil.

Bei der Spondylolisthesis (Wirbelgleiten) sind die Wirbelkörper nach vorne, hinten oder seitlich verschoben. Die für eine gesunde Wirbelsäule typische Anordnung der Wirbelkörper ist gestört. Die Folge sind anhaltende Rückenschmerzen und neurologische Symptome, z. B. Lähmungen, Gefühlsstörungen und Gangstörungen. Dies macht eine Ruhigstellung, also die Versteifung des schmerzhaften Wirbelsäulenabschnitts, notwendig.

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