Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Latissimus

Anatomische Illustration des Musculus latissimus dorsi Rechter M. latissimus dorsi von hinten gesehen: Der Muskel entspringt an den Dornfortsätzen der Wirbelsäule, der 9. bis 12. Rippe und dem Beckenkamm und zieht unter der Achsel hindurch zum Oberarm. Dort setzt er an einer Knochenleiste zwischen den Ansätzen von M. teres major und M. pectoralis major an. © bilderzwerg, adobe

Der Musculus latissimus dorsi (lat. latus, latissimus „breit“, „breitester“, dorsi „Rücken“) ist ein dünner, aber sehr großflächiger Muskel am Rücken.

Dort überdeckt er außer dem M. trapezius alle anderen Rückenmuskeln. Er hat vier Anteile, die an den Dornfortsätzen der Wirbelsäule, an der 9. bis 12. Rippe, am Beckenkamm und an der unteren Spitze des Schulterblatts entspringen. Die Muskelfasern ziehen unter der Achsel hindurch und setzen am Oberarm an. In der Achsel bilden die Fasern des M. latissimus dorsi gemeinsam mit dem M. teres major die gut tastbare Achselfalte.

Der M. latissimus dorsi ist bei zahlreichen Bewegungen beteiligt. Er führt zur Einwärtsdrehung (Innenrotation) des Oberarms. Außerdem zieht der Muskel den Oberarm an den Körper (Adduktion) und hinter den Rücken. Mit diesen Bewegungen ist er z. B. beim Schwimmen wichtig. Bei fixiertem Oberarm kann der M. latissimus dorsi den Rumpf anheben – wie es z. B. beim Klettern nötig ist. Außerdem unterstützt er die Beugung des Rumpfes nach vorn. Neben diesen Bewegungen von Rumpf und Oberarm hat der M. latissimus dorsi eine weitere Funktion als Atemhilfsmuskel. Wenn er sich zusammenzieht, wird der Brustkorb zusammengedrückt und die Ausatmung erleichtert. Diese Funktion kommt auch beim Husten zum Tragen.

Der M. latissimus dorsi wird durch den Nervus thoracodorsalis aus dem Plexus brachialis innerviert. Durch eine Verletzung kann der Nerv geschädigt werden, was aber außerordentlich selten vorkommt. In diesen Fällen wird der Muskel gelähmt. Meist können die anderen Schulter- und Armmuskeln das gut ausgleichen, sodass sich klinisch nur eine leichte Schwächung der Schulter bemerkbar macht. Medizinisch wichtig kann der Muskel bei Verletzungen der Brust oder einer Mastektomie werden: In diesen Fällen dient er der Brustrekonstruktion. Dazu trennt man den Muskel von seinem Ursprung ab und transplantiert ihn samt Haut und Unterhautgewebe auf die vordere Brustwand.

Synonyme: 
breitester Rückenmuskel, Musculus latissimus dorsi, Latissimus

Rückenschmerzen: Ursachen und Diagnose

Schmerzen im oberen, mittleren und unteren Rücken Rückenschmerzen sind bei jedem unterschiedlich. Wo genau schmerzt der Rücken? Wie stark ist der Schmerz? Tritt der Schmerz nur bei Belastung auf oder bereits in Ruhe? © Stasique, Adobe

Rückenschmerzen sind in Deutschland enorm verbreitet, kommen in jedem Alter vor und haben die verschiedensten Ursachen. Sie machen sich nicht nur im gesamten Rücken vom Nacken bis ins Kreuz bemerkbar, sondern können auch bis in die Beine und Arme ausstrahlen. Am häufigsten entstehen Rücken- oder Kreuzschmerzen durch Verspannungen und Fehlhaltungen, seltener durch Verschleiß oder Abbau von Knochensubstanz. Je nach Ausmaß leiden die Patienten unter Rückenschmerzen und die Beschwerden schränken sie in ihrer Lebensqualität z. T. stark ein.

Schulterschmerzen: Ursachen, Behandlung, Übungen

Schulterschmerzen – Untersuchung der Halswirbelsäule ist ebenfalls erforderlich Bei Schulterschmerzen ist eine Untersuchung der Halswirbelsäule ebenfalls erforderlich. © Gelenk-Klinik

In jedem Lebensalter können wir unter Schulterschmerzen leiden. Schulterschmerzen schränken die freie Beweglichkeit des Schultergelenks meist deutlich ein und haben große Auswirkungen auf Alltag, Beruf und sportliche Aktivitäten.

Schulterschmerzen können entweder isoliert im Schultergelenk bei bestimmten Bewegungen auftreten oder auch vom Nacken aus in den ganzen Arm ausstrahlen. Auch Schmerzen, die im Handgelenk beginnend sich bis in die Schulter ziehen wie z. B. beim Karpaltunnelsyndrom sind möglich.

Häufige Auslöser von Schulterschmerzen sind Haltungsprobleme, die zum Schulterimpingement führen können. Aber auch Stürze, Überlastung und Gelenkverschleiß (Schulterarthrose) können Schulterschmerzen zur Folge haben.

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Vortrag zu Fußfehlstellungen und instabilem Sprunggelenk

Dr. med. Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Fuß- und Sprunggelenkschirurgie, Sportmedizin

Dr. med. Thomas Schneider

Fußfehlstellungen und instabile Sprunggelenke – sind meine Schuhe schuld?

Mittwoch, 17. April 2024, 19.30 Uhr

Wirbelsäule und Rücken

PD Dr. med. David-Christopher Kubosch, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie

PD Dr med. Kubosch
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezialist für Wirbelsäule