Orthopädische Gelenk-Klinik

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Tübinger Schiene

Verschiedene orthopädische Korrekturhilfen zur Behandlung einer Hüftdysplasie bei Kindern: Spreizhose, Tübinger Schiene, Fettweis-Gips, Pavlik-Bandage Je nach Alter des Säuglings und Schwere der Hüftdysplasie kommen unterschiedliche orthopädische Korrekturhilfen zur Anwendung. Die Tübinger Spreizschiene (B) wird bei Hüftdysplasien bis zum Typ IIc eingesetzt. © Gelenk-Klinik

Die Tübinger Schiene ist ein orthopädisches Hilfsmittel bei der konservativen Behandlung von Hüftreifeverzögerungen bei Kleinkindern. Sie besteht aus zwei Beinschalen für die Oberschenkel und einer dazwischen liegenden Spreizhilfe. Über einen Schultergurt wird die Position angepasst. Mithilfe dieser Orthese erreicht man eine Beugung im Hüftgelenk von 90 Grad und eine Abspreizung von über 50 Grad. Dadurch kann das noch unreife, knorpelige Pfannendach (Acetabulum) in der Sitz-Hock-Stellung oder "Froschstellung" nachreifen.

Hüftdysplasie: Ursachen, Spätfolgen, Behandlung

Röntgenbild eines 18 Monate alten Kindes mit Hüftluxation links Das Röntgenbild zeigt eine Hüftluxation links mit verkleinertem Hüftkopfkern bei einem 18 Monate alten Kind. Rechts ist das Hüftgelenk normal ausgebildet. © Gelenk-Klinik

Der Begriff Hüftdysplasie umfasst sowohl Fehlstellungen des Hüftgelenks als auch Störungen der Verknöcherung in früher Kindheit. Der Großteil aller Hüftdysplasien in Deutschland ist angeboren und tritt bei etwa 3 von 100 Säuglingen auf. Die Hüftdysplasie gehört damit zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen des Skelettsystems bei Neugeborenen.

Unbehandelt bleibt eine Hüftdysplasie lange Zeit schmerzfrei, kann aber ab dem jungen Erwachsenenalter gravierende Spätfolgen haben: Schmerzen im Leistenbereich, vorzeitige Abnutzung des Hüftgelenks (Coxarthrose), Ausrenkung des Hüftkopfes aus der Gelenkpfanne bis hin zu schweren Gehbehinderungen. Schätzungsweise 10 Prozent der heute eingesetzten künstlichen Hüftgelenke und die Hälfte aller diagnostizierten Coxarthrosen gehen auf eine nicht behandelte Hüftdysplasie in der Kindheit zurück.

Diese Zahlen machen die große Bedeutung einer möglichst frühzeitigen Behandlung nach Diagnosestellung durch den Facharzt deutlich. Bei Therapiebeginn im Säuglingsalter ‒ also vor einer nennenswerten Verknöcherung des Hüftgelenkes ‒ besteht eine fast 100-prozentige Heilungschance ohne jede Form von Spätfolgen.

Bei erwachsenen Patienten besteht die oberste Zielsetzung des orthopädischen Spezialisten darin, ein annähernd normales Gangbild und möglichst vollständige Schmerzfreiheit zu erreichen. Eine gründliche Diagnostik ist die Grundlage für die anschließende Therapie, die exakt auf die anatomischen Besonderheiten der Patienten abgestimmt wird.

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Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg

Dr. med. Martin Rinio
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Dr Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie in Freiburg

Dr. med. Thomas Schneider
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