Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
Alte Bundesstr. 58
79194 Gundelfingen
Tel: (0761) 55 77 58 0
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Ellenbogen

Der Ellenbogen ist das Gelenk zwischen dem Oberarmknochen (Humerus) und den Unterarmknochen Elle und Speiche. Der Ellenbogen ist an jeder komplexen Bewegung von Arm und Hand beteiligt.

Steifer Ellenbogen: Gelenksteife und Schmerzen im Ellenbogen

Frau mit Ellenbogenschmerzen Der Ellenbogen ist ein hoch bewegliches Gelenk. Er ermöglicht uns sowohl Beuge- und Streckbewegungen als auch Drehungen des Unterarms nach innen und außen. Eine Gelenksteife im Ellenbogen beeinträchtigt viele Tätigkeiten in Beruf und Alltag und führt zu großem Leidensdruck. © peakSTOCK, iStock

Essen zum Mund führen, eine Brille aufsetzen oder die Haare kämmen ‒ ohne das enorm bewegliche Ellenbogengelenk wäre uns dies alles nicht möglich. Das Ellenbogengelenk gehört zu den Drehscharniergelenken. Diese ermöglichen uns neben dem Strecken und Beugen zusätzlich eine Drehbewegung. Um Gegenstände zu greifen, strecken wir den Ellenbogen und drehen die Handfläche nach unten. Eine Beugung und Drehung im Ellenbogen erlaubt uns, Dinge zum Kopf zu führen.

Von Ellenbogensteife spricht man, wenn nach einem Unfall, einer Operation oder einer anderen Erkrankung die Fähigkeit zur Beugung und Streckung sowie Umwendbewegungen des Unterarmes gestört ist. Eine verringerte und schmerzhafte Beweglichkeit des Ellenbogengelenkes schränken die Funktion des Armes bei den Betroffenen gravierend ein. Die Patienten sind im Beruf und in ihren Freizeitaktivitäten deutlich beeinträchtigt.

Die orthopädischen Fachärzte der Gelenk-Klinik erarbeiten nach gründlicher Diagnostik ein Therapiekonzept zusammen mit dem Patienten. Dieses umfasst eine Vielzahl sehr aussichtsreicher konservativer Behandlungsformen. In wenigen Fällen Sind diese nicht erfolgreich, sieht der Gelenkspezialist die minimalinvasive Arthrolyse als beste Option, um dem Patienten wieder zu Schmerzfreiheit und optimaler Beweglichkeit zu verhelfen.

Golferarm (Golferellenbogen): Ursachen, Symptome und Behandlung

Ellenbogenschmerzen bei Golferarm Schmerzen an der Innenseite des Ellenbogens deuten auf einen Golferellenbogen hin. © Sentello, Adobe Stock

Beim Golferarm oder Golferellenbogen sind die Muskelansätze auf der Innenseite des Ellenbogens gereizt oder geschädigt. Meist liegt die Ursache in einer Überbelastung der Sehnen. Dies kommt nicht nur bei Golfspielern vor, sondern wird deutlich häufiger bei bestimmten Berufs- und Alltagstätigkeiten ausgelöst.

Betroffene Patienten leiden unter Ellenbogenschmerzen an der Innenseite. Die Beugung des betroffenen Handgelenks ist nur eingeschränkt möglich. Im Gegensatz dazu sind beim Tennisellenbogen die Sehnenansätze der Hand- und Fingerstreckmuskeln an der Außenseite des Ellenbogens schmerzhaft gereizt.

Nach genauer Diagnostik durch die Ellenbogenspezialisten der Gelenk-Klinik steht Patienten mit Golferarm eine Vielzahl an konservativen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Ein operativer Eingriff ist nur sehr selten notwendig. Die Beschwerden des Golferellenbogens klingen in den allermeisten Fällen nach adäquater konservativer Therapie vollständig wieder ab.

Ellenbogenschmerzen – welche Ursachen stecken dahinter?

Ellenbogenschmerzen Der Ellenbogen ist ein sogenanntes Drehscharniergelenk. Lediglich Beugung und Streckung sowie Einwärts- und Auswärtsdrehung sind möglich. Drei Knochen bilden das Ellenbogengelenk: Oberarmknochen (Humerus), Elle (Ulna) und Speiche (Radius). Zusätzlich fixieren Bänder und Muskeln die Knochen. © Milton Oswald, Fotolia

Schmerzen im Arm oder Ellenbogen können vielerlei Ursachen haben. Durch starke Belastung entzünden sich Gelenke und Schleimbeutel. Eine Entzündung kann zu Ergüssen und Schwellungen führen. Kalkablagerungen können die Sehnen der Muskeln reizen. Auch Unfallfolgen oder ein Impingement-Syndrom führen zu starken Schmerzen. Nicht selten lassen sich Schmerzen im Arm auch auf eine Halswirbelsäulenerkrankung zurückführen.

Stechende Ellenbogenschmerzen (Tennisarm oder Mausarm) haben meist eine spezifische, berufsbedingte Überlastung als Ursache.

Riss des ulnaren Seitenbandes am Ellenbogen

Verletzungen des Ellenbogens durch Distorsion des Ulnaren Seitenbandes, z.B. bei Überkopfbewegungen (Würfen) Verletzungen des Ellenbogens durch Distorsion des Ulnaren Seitenbandes entstehen häufig bei wiederkehrender Wurfbelastung (Würfen) © Viewmedica

Rupturen des ulnaren Seitenbandes sind, wie alle Bandverletzungen im Bereich des Ellenbogens, seltene Verletzungen. Treffen jedoch, wenn, dann meist bei Sportlern auf, die einen entsprechenden Unfall erleiden und sich in der Disziplin mit Überkopfbewegung versuchen.

Man muss die akuten Verletzungen durch einen Unfall von den schleichenden Verletzungen durch wiederkehrende Belastung z.B. im Rahmen von Wurfbelastung, die dann zu einer Überlastung führen, unterscheiden.

Auch wiederkehrende Belastungen wie sie z.B. beim Vorhandschlag im Tennispiel oder beim Abwehren eines geworfenen Balls als Torwart auftreten, können mit der Zeit zu einer schleichende Auslockerung des ulnaren Seitenbandes führen. Dies kann zu einer reaktiven Überlastung der ansetzenden Sehnen sowie zu einem veränderten Gelenkspiel führen und sich in Form von Schmerzen am inneren Ellenbogenbereich äußern. Langfristig sind auch freie Gelenkkörper und Blockierungen im Ellenbogengelenk durch das veränderte Gelenkspiel denkbar.

Riss der distalen Bizepssehne durch Unfall

Der Riss der distalen Bizepssehne ist eine eher selten anzutreffende Verletzung im Ellenbogenbereich und äußert sich durch einen stechenden Schmerz in der Ellenbogenbeuge. Obwohl der Bizepsmuskel ein Beuger im Ellenbogengelenk ist, kann der betroffene Patient dennoch häufig noch aktiv im Gelenk beugen. Umwendbewegungen hingegen sind häufig schmerzhaft und eingeschränkt.

Die Therapie bei kompletten Abrissen ist eine operative Refixation der abgerissenen Sehen an ihrem ursprünglichen Ansatz im Bereich des Unterarms. Dies setzt eine rasche Diagnostik mit klinischer Untersuchung sowie Verfahren wie Ultraschall oder MRT voraus.

Luxation des Ellenbogengelenks führt zu Instabilität

Bei vielen Sturzereignissen fängt sich der Mensch instinktiv mit den Armen und den Händen ab, um Verletzungen von Kopf und Gesicht zu vermeiden.

Bei vielen Sturzereignissen fängt sich der Mensch instinktiv mit den Armen und den Händen ab, um Verletzungen von Kopf und Gesicht zu vermeiden.

Die dabei auftretende Energie muss von der Hand, dem Unter- und dem Oberarm aufgenommen werden. Der größte Teil der Sturzenergie wird durch den Radius (Speiche) im Bereich des Handgelenkes aufgenommen und dann zum Ellenbogengelenk weitergeleitet, wo es typischerweise zu Radiuskopfbrüchen (Radiuskopfbruch) oder Ellenbogenluxationen kommen kann.

Tennisarm (Tennisellenbogen) – Ursachen, Behandlung, Symptome

Tennisarm Der Tennisarm oder Tennisellenbogen (Epikondylitis humeri radialis) führt zu Schmerzen an der Außenseite des Ellenbogens. © bilderzwerg, Fotolia

Der Tennisarm oder Tennisellenbogen (Epikondylitis radialis humeri) ist ein schmerzhafter Reizzustand des Ellenbogens. Betroffen sind die Sehnenansätze der Streckermuskeln des Unterarmes, die ihren Ursprung oberhalb des Ellenbogengelenkes an der äußeren Seite des Oberarmknochens (Humerus) haben. Der Tennisarm gehört somit zu den Ansatztendinopathien (Sehnenansatzerkrankungen). Die Sehnenansätze bekommen aufgrund von Überreizungen kleinste Mikrorisse, die zu einer Entzündung führen können. Dies führt zu starken Ellenbogenschmerzen. Tennisspieler, die mindestens 3 Stunden pro Woche spielen, haben ein erhöhtes Risiko, an dieser schmerzhaften Epikondylitis zu erkranken. Allerdings ist das Auftreten des Tennisellenbogens nicht auf die namensgebende Sportart begrenzt. Auch andere Sportarten oder körperliche Arbeiten mit regelmäßiger Überlastung der Muskulatur im Bereich des Ellenbogens können einen Tennisellenbogen verursachen.

Schleimbeutelentzündung am Ellenbogen (Bursitis olecrani)

Schleimbeutelentzündung am Ellenbogen Die Schleimbeutelentzündung (Bursitis) am Ellenbogen ist häufig sehr schmerzhaft. © Viewmedica

Da der Schleimbeutel am Ellenbogen unmittelbar unter der Haut liegt, kann dieser sich leicht entzünden. Man spricht dann von einer Bursitis olecrani. Häufiges Aufstützen auf den Ellenbogen kann den Schleimbeutel reizen und zur Überlastung führen. In den meisten Fällen ist also eine mechanische Reizung für die Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen verantwortlich. Aber auch bakterielle Infektionen oder Verletzungen sind mögliche Ursachen für eine Bursitis olecrani. Der Ellenbogen fühlt sich prall und schmerzhaft an. Es kommt zur Rötung und Überwärmung des Gelenks. Kühlung, Ruhigstellung und die Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten sind Mittel der Wahl zur Behandlung der Schleimbeutelentzündung am Ellenbogen. Führen diese Maßnahmen nicht zum Erfolg, kann der Schleimbeutel (Bursa) operativ entfernt werden. Einschränkungen oder Folgebeschwerden sind dadurch nicht zu erwarten, da er innerhalb kurzer Zeit wieder nachwächst.

Freier Gelenkkörper im Ellenbogen (Osteochondrosis dissecans)

Osteochondrosis dissecans im Ellenbogengelenk. Osteochondrosis dissecans ist die Ablösung eines Knochen-Knorpel-Stücks im Ellenbogengelenk. Dabei bildet sich ein freier Gelenkkörper, der das Ellenbogengelenk blockieren kann. © Viewmedica

Eine häufige Ursache für Ellenbogenschmerzen sind freie Gelenkkörper. Es handelt sich dabei um kleine Fragmente von Knorpel oder Knochen, die im Gelenkspalt einklemmen und so die natürliche Bewegung des Gelenkes einschränken. Das Ellenbogengelenk ist im Vergleich zu anderen Gelenken häufig von dieser Erkrankung betroffen.

Es können sich freie Gelenkkörper im Bereich des hinteren oder vorderen Ellenbogengelenkes befinden. Sie liegen zum Teil im Gelenk zwischen Speiche (Radius) und Oberarmknochen (Humerus) oder zwischen Elle (Ulna) und Oberarmknochen. Je nach Lokalisation führen diese dann zu Einschränkungen der Beweglichkeit beim Strecken oder Beugen.

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PD. Dr. med. Bastian Marquaß, Facharzt für Orthopädie in Freiburg

PD. Dr. med. Bastian Marquaß, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

 

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