Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Schwellung

Ausgeprägtes Ödem am linken Bein Das linke Bein und der Fuß des Patienten zeigen eine ausgeprägte Schwellung. © vchalup, Adobe

Bei einer Schwellung tritt Körpergewebe nach außen und führt zur Verdickung einer Extremität oder eines Körperteils.

Auslöser einer Schwellung können Blutungen (Hämatome), Geschwüre und Zysten oder häufig Flüssigkeitsansammlungen sein, weswegen Schwellung oft mit dem Begriff Ödem gleichgesetzt wird. Nach einer Verstauchung, einem Bruch oder einer Operation kann sich eine Schwellung einstellen, aber auch als Folge allergischer Reaktionen und Infektionen. Die Schwellung (Tumor) ist eines der vier medizinischen Entzündungszeichen: Rötung mit Überwärmung (calor), Schmerzen (dolor), Funktionsverlust (functio laesa).

Was sind Rheuma-Symptome?

Im Frühstadium kommt es bei der rheumatoiden Arthritis oft zu Schmerzen und Steifigkeit in den Fingergrundgelenken. Im Frühstadium kommt es bei der rheumatoiden Arthritis oft zu Schmerzen und Steifigkeit in den Fingergrundgelenken. © Evrymmnt,stock.adobe.com

Die Anzeichen für Rheuma hängen vom Stadium der Erkrankung ab und davon, welche Gelenke oder Organe betroffen sind. Hauptbeschwerden sind:

  • Stechende oder reißende Gelenkschmerzen,
  • Gelenke können rot, überwärmt und geschwollen sein,
  • Morgens nach dem Aufstehen sind die Gelenke wie eingerostet (Morgensteifigkeit),
  • Im Spätstadium sichtbare Verformungen.

Eine erkrankte Wirbelsäule macht sich durch Rückenschmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit bemerkbar. Auch allgemeine Krankheitszeichen treten bei rheumatischen Erkrankungen auf: Durch die im ganzen Körper schwelende Entzündung sind die Patienten oft abgeschlagen, müde, appetitlos, manchmal haben sie auch Fieber. Sind die Muskeln betroffen, leiden die Patienten unter muskelkaterartigen Schmerzen und Muskelschwäche.

Rheumatoide Arthritis: schmerzhaftes Gelenkrheuma

An Rheuma erkrankte Hand hält Apfel Bei ausgeprägter rheumatoider Arthritis fällt es den Betroffenen schon schwer, einen Apfel zu greifen - geschweige denn, ihn zu schälen oder zu zerteilen. © hriana, stock.adobe.com

Die häufigste rheumatische Gelenkentzündung ist die rheumatoide Arthritis, auch chronische Polyarthritis, Gelenkrheuma oder vereinfacht „Rheuma" genannt. Etwa 1% der Bevölkerung leidet unter rheumatoider Arthritis, Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Meist beginnt die Erkrankung zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr, im Alter wird sie dann immer häufiger.

Wie eigentlich allen autoimmunen Erkrankungen liegt auch der rheumatoiden Arthritis ein multifaktorielles Geschehen zugrunde. Vermutet werden entzündliche Auslöser, die aufgrund einer genetischen Veranlagung der Patienten zu krankhaften, gegen Gelenkstrukturen gerichtete Entzündungen führen. Beteiligt sind dabei sowohl entzündungsfördernde Botenstoffen (z. B. Zytokine) als auch direkt angreifende Immunzellen (T-Zellen).

RSI-Syndrom (Mausarm): Chronische Schmerzen durch Dauerbelastung

Karpaltunnel Syndrom Medianus Neurolyse Taubheit in der Hand Das RSI-Syndrom (Repetitive-Strain-Injury-Syndrom) ist ein umfassendes Beschwerdebild, das die Hand-, Arm-, Schulter- und Nackenregion betreffen kann. Jede dauerhafte Überanstrengung oder einseitige Belastung der Muskulatur kann zum RSI-Syndrom führen. © SciePro, istockphoto.com

Millionen von Büroangestellten arbeiten täglich am Computer. Noch mehr gehen an Fließband oder in der Produktion ebenfalls körperlich beanspruchenden, aber ebenfalls sehr einseitigen Tätigkeiten nach. Die gesundheitlichen Folgen - dauerhafte Schulterschmerzen, Rückenschmerzen, Ellenbogenschmerzen - geraten immer stärker in den Blickpunkt orthopädischer Untersuchungen.

Vor allem für Hand, Handgelenk und Unterarm beobachten Orthopäden einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Dauer der täglichen Computerarbeit und der Häufigkeit von Schmerzzuständen und Missempfindungen, die unter dem Begriff RSI-Syndrom oder Mausarm zusammengefasst werden.

Symptome der Arthrose

Älterer Mann mit Knieschmerzen Für Arthrose sind Morgensteifigkeit und Anlaufschmerzen typisch. Im Frühstadium einer Arthrose verschwinden diese Beschwerden nach kurzer Zeit wieder. © Africa Studio, Fotolia

Arthrose ist eine chronisch fortschreitende Erkrankung, bei der sich bei den Betroffenen die Symptome individuell in Intensität und Lokalisation unterscheiden.

Charakteristisch für eine Arthroseerkrankung sind die Anlaufschmerzen, die sich nach Ruhephasen einstellen. Morgens oder bei der ersten Bewegung nach einer Pause können Gelenkschmerzen auftreten, die bald wieder nachlassen.

Kompartmentsyndrom am Fuß: Ursachen, Spätfolgen und Therapie

Querschnitt des Unterschenkels mit den vier Muskellogen. Querschnitt des linken Unterschenkels. Die Abbildung zeigt die vier verschiedenen Muskellogen (Kompartimente) des Unterschenkels. © Gelenk-Klinik.

Das Kompartmentsyndrom ist eine krankhafte Druckerhöhung in den Muskellogen und verursacht eine Mangeldurchblutung des Gewebes. Die Logen bündeln Gruppen von Muskeln, die ähnliche Funktionen ausüben. Straffes Bindegewebe (Faszien) umfasst jede Muskelloge. Meist entsteht ein Kompartmentsyndrom als Komplikation nach Unfällen durch Verletzungen, Schwellungen oder Einblutungen. Durch Anschwellen des Gewebes erhöht sich der Innendruck in den abgegrenzten Muskelgruppen. Damit das Muskelgewebe und die Nerven gesund und intakt bleiben, muss ein Kompartmentsyndrom schnellstmöglichst erkannt und ärztlich behandelt werden.

Bänderriss und Bänderdehnung: Bandverletzungen am Sprunggelenk

Bandruptur am Sprunggelenk Meist sind Unfälle beim Sport für Verletzungen der Bänder am Sprunggelenk verantwortlich. Durch ein Umknicken des Fußes können die Bänder überdehnen oder reißen. © Henrie, Fotolia

Verletzungen des Sprunggelenks mit Bandschäden – Dehnungen oder Außenbandrupturen – sind meist die Folge traumatischer Ereignisse, wie z. B. Sportunfälle beim Tennis, Skilaufen oder Fußballspielen. Oft genügt jedoch schon ein einfaches Umknicken des Fußes.

Neben Schmerzen und Schwellungen kommt es in der Regel zu einer eingeschränkten Belastbarkeit, die einige Tage bis Wochen andauern kann. Konservative Behandlung mittels Orthesenruhigstellung führt meist zu einer Heilung.

Sehnenscheidenentzündung der Hand: Symptome, Ursachen, Therapie, Übungen

Darstellung der menschlichen Hand mit Sehnen und den umhüllenden Sehnenscheiden, die bei einer Sehnenscheidenentzündung betroffen sind. Sehnenscheiden umhüllen die Sehnen der Hand. Diese übertragen die Kraft vom Unterarm in Richtung Finger. Zur besseren Gleitfähigkeit sind die Sehnenscheiden mit Gelenkschmiere (Synovialflüssigkeit) gefüllt. Bei Überlastung können sich die Sehnen entzünden und kleine Verletzungen an den Sehnenscheiden verursachen. Beugen und Strecken der Finger ist dann schmerzhaft und nur noch eingeschränkt möglich. © Crystal light, Adobe Stock

Sehnen verbinden Knochen und Muskeln miteinander und dienen der Kraftübertragung: Zieht sich ein Muskel zusammen (Kontraktion), dann bewegt der Zug auf die Sehne den mit ihr verbundenen Knochen ‒ eine Bewegung entsteht. An verschiedenen Stellen des Körpers sind unsere Sehnen von schützenden Umhüllungen aus Bindegewebe umgeben, den sogenannten Sehnenscheiden. Eine Über- oder Fehlbelastung der ansetzenden Muskeln kann zur entzündlichen Reizung dieser Sehnenscheiden führen: Die Betroffenen leiden unter einer akuten Sehnenscheidenentzündung, medizinisch Tendovaginitis.

Kreuzbandriss: Symptome, Diagnose, Behandlung

Klinische Untersuchung bei Kreuzbandriss Der Arzt kann die Funktion des Kreuzbandes klinisch durch eine Reihe von Tests gut überprüfen. © Gelenk-Klinik

Das Kreuzband stabilisiert im Knie Femur (Oberschenkel) und Tibia (Unterschenkel). Nach einem Kreuzbandriss ist bei jedem Schritt die Beweglichkeit der Gelenkpartner stark vergrößert. Das führt langfristig zur Abnutzung der Weichteile im Kniegelenk. Die Belastung auf Knorpel und Meniskus steigt und eine Arthrose kann resultieren.

Die Funktion der Kreuzbänder wird verständlich, wenn man sich die Biomechanik beim Treppenlaufen anschaut. Das vordere Kreuzband hält beide Partner des Kniegelenks exakt in ihrer Position und fixiert den Oberschenkelknochen über dem Schienbein. Der Oberschenkel würde mit einem Kreuzbandriss beim Abwärtsgehen durch die Gewichtsbelastung über den Unterschenkel nach vorne gleiten. Bei jüngeren und aktiven Patienten empfehlen wir nach einem Kreuzbandriss immer eine Stabilisierung durch eine Kreuzbandplastik.

Was ist Arthrose?

Schematische Darstellung eines gesunden und eines durch Arthrose veränderten Kniegelenks. Am Beispiel des Kniegelenks zeigt die Abbildung die degenerativen Veränderungen bei Arthrose. © Gelenk-Klinik

Arthrose ist fortschreitender Gelenkverschleiß, bei dem sich über Jahre die stoßdämpfende Knorpelschicht zwischen zwei Gelenkflächen abbaut. Die meist älteren Arthrose-Patienten leiden unter starken Gelenkschmerzen und zunehmend eingeschränkter Beweglichkeit. Im fortgeschrittenen Stadium der Arthrose droht ihnen die Einsteifung des Gelenks.

Bei der Behandlung der Arthrose ist eine exakte Diagnosestellung durch einen orthopädischen Spezialisten gefragt. Für die Orthopäden der Gelenk-Klinik Freiburg besitzen die vielfältigen Therapieoptionen zum Erhalt der geschädigten Gelenke oberste Priorität. Sie leiten so früh wie möglich eine geeignete Behandlung ein und können auf diese Weise die arthrotischen Beschwerden lindern oder sogar beseitigen.

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Moderne Behandlungen der Kniearthrose

Dienstag, 08. Februar 2022 um 19.30 Uhr

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