Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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79194 Gundelfingen
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Synovektomie

Die Synovektomie ist die Entfernung der erkrankten Gelenkschleimhaut (Synovialis), beispielsweise im Rahmen einer Gelenkentzündung bei rheumatoider Arthritis. Sie wird durchgeführt, um Gewebeschäden im Gelenk zu verhindern. Die Operation wirkt der Zerstörung des Gelenkknorpels durch entzündliche Prozesse entgegen.

Synonym: 
Synovialektomie

Rheumatoide Arthritis: schmerzhaftes Gelenkrheuma

An Rheuma erkrankte Hand hält Apfel Bei ausgeprägter rheumatoider Arthritis fällt es den Betroffenen schon schwer, einen Apfel zu greifen - geschweige denn, ihn zu schälen oder zu zerteilen. © hriana, stock.adobe.com

Die häufigste rheumatische Gelenkentzündung ist die rheumatoide Arthritis, auch chronische Polyarthritis, Gelenkrheuma oder vereinfacht „Rheuma" genannt. Etwa 1% der Bevölkerung leidet unter rheumatoider Arthritis, Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Meist beginnt die Erkrankung zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr, im Alter wird sie dann immer häufiger.

Wie eigentlich allen autoimmunen Erkrankungen liegt auch der rheumatoiden Arthritis ein multifaktorielles Geschehen zugrunde. Vermutet werden entzündliche Auslöser, die aufgrund einer genetischen Veranlagung der Patienten zu krankhaften, gegen Gelenkstrukturen gerichtete Entzündungen führen. Beteiligt sind dabei sowohl entzündungsfördernde Botenstoffen (z. B. Zytokine) als auch direkt angreifende Immunzellen (T-Zellen).

Operative Behandlung von Rheuma

Operationssaal der Gelenk-Klinik Gundelfingen Für die operative Versorgung rheumatisch geschädigter Gelenke gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten.

Trotz guter Krankheitskontrolle durch die modernen antirheumatischen Medikamente sprechen nicht alle Patienten zufriedenstellend auf die konservative Therapie an. Bei therapieresistenten Schmerzen oder starken Funktionseinschränkungen, aber auch zur Vorbeugung weiterer Gelenkzerstörungen sind die Experten für operative Gelenkchirurgie gefragt.

Arthritis: Ursachen, Symptome und Behandlung von Gelenkentzündungen

Gezeichnete Darstellung von sechs entzündeten Körpergelenken Arthritis kann in jedem Gelenk vorkommen. Bei manchen Betroffenen sind eher die Hände, bei anderen die Knie, die Schultern, der Rücken, die Hüfte oder die Füße betroffen. © Axel Kock, stock.adobe.com

Arthritis ist die Entzündung eines Gelenks, wobei vom Kiefer bis zur kleinen Zehe jedes Gelenk im Körper betroffen sein kann. Sie geht in der Regel mit Schmerzen, Überwärmung, Rötung und Schwellung einher. Je nach Ursache sind diese Anzeichen unterschiedlich stark ausgeprägt.

Die Arthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung, die zur Schädigung der Gelenkflächen führen kann. Sie ist abzugrenzen von der Arthrose, einer degenerativen Gelenkerkrankung. Während es sich bei Arthrose um ein kaltes Geschehen handelt, ist die Arthritis durch Überwärmung, Schwellung und Rötung gekennzeichnet.

Rhizarthrose: Arthrose des Daumensattelgelenks

Anatomie der Hand Die Rhizarthrose (Daumensattelgelenksarthrose) entsteht im Carpometacarpalgelenk zwischen dem großen Vieleckbein und dem Mittelhandknochen des Daumens, hier schwarz umkreist. Die Fingerarthrose (Heberdenarthrose) entsteht an allen anderen Fingergelenken der Hand. © bilderzwerg / fotolia

Die Fingerarthrose (Heberdenarthrose) und Arthrose im Daumensattelgelenk (Rhizarthrose) gehören zu den häufigsten Formen der Arthrose, dem Knorpelverschleiß in den Gelenken. Aufgrund der gegenwärtigen Alterspyramide kommen die Arthrose des Daumensattelgelenks und die Arthrose der Finger immer häufiger vor. Meist sind Patienten ab 50 Jahren von der Arthrose der Daumen- und Fingergelenke betroffen. Frauen leiden vielfach häufiger als Männer unter dem Gelenkverschleiß der Fingergelenke. Zunehmende Schwäche und Anlaufschmerzen der Fingergelenke sind typische Beschwerden bei Arthrose der Fingergelenke.

Am erfolgreichsten kann eine konservative Therapie die Arthrose der Finger- und Daumensattelgelenke behandeln. Dazu gehört die Entlastung des Sattelgelenks mit Orthesen, die Verbesserung der Beweglichkeit und der Kraft durch Physiotherapie und die Schmerztherapie und Entzündungshemmung mit nichtsteroidalen Antirheumatika. Sowohl die fortgeschrittene Arthrose der Fingergelenke als auch die Arthrose im Daumensattelgelenk kann der Handspezialist operativ behandeln, um die Funktion der Hand im Alltag wiederherzustellen.

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Vortrag zu Kniearthrose

PD Dr. Bastian Marquaß PD Dr. med. habil. Bastian Marquaß

Moderne Behandlungen der Kniearthrose

Dienstag, 08. Februar 2022 um 19.30 Uhr