MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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Mithilfe der biomechanischen Stimulation lässt sich beispielsweise eine Achillodynie behandeln. © Gelenk Reha
Bei der biomechanischen Stimulation (BMS) werden mechanische Vibrationen auf Gewebe wie Muskel oder Knochen übertragen und diese in Schwingungen versetzt. Die vibrierende Reizung löst biologische Prozesse aus: Muskel- und Nervenrezeptoren werden aktiviert, Durchblutung und Sauerstoffversorgung gebessert und der Knochenstoffwechsel stimuliert. Insgesamt fördert die biomechanische Stimulation Heilungs- und Regenerationsprozesse nach Operationen, Entzündungen oder Überanstrengung. Das Verfahren kommt vor allem im Rahmen einer physikalischen Therapie, einer Physiotherapie oder bei der Rehabilitation zum Einsatz.
Verwendet werden entweder Handgeräte, die das Gewebe lokal zum Vibrieren bringen, oder Vibrationsplatten, auf denen der ganze Körper in Schwingung gebracht wird. Eine Sonderform der biomechanischen Stimulation ist die Stoßwellentherapie. Die beiden Methoden unterscheiden sich in ihrer Energie. Während bei der Vibrationstherapie eher kontinuierliche, niedrige Frequenzen das Gewebe rhythmisch reizen, handelt es sich bei Stoßwellen um kurze, hochenergetische Impulse die insgesamt intensiver und gezielter wirken.