Orthopädische Gelenk-Klinik

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Core Dekompression

Core-dekompression bei Hüftkopfnekrose Die Core-Dekompression reduziert den Druck im Knochen bei einer beginnenden Hüftkopfnekrose. © Gelenk-Klinik

Die Core Dekompression ist eine Anbohrung von geschädigtem Knochengewebe mit dem Ziel der Entlastung. Das Verfahren ist das Mittel der Wahl zur Behandlung von Hüftkopfnekrosen im Anfangsstadium. Die Operation wird unter Röntgenkontrolle durchgeführt, um genau den Knochenbereich zu erreichen, der durch die Minderdurchblutung geschädigt wurde. Dazu bringt der Operateur zunächst einen Zieldraht in den Knochen ein, über den in einem weiteren Schritt der Bohrer eingeführt wird. Die Entlastungsbohrung verringert den Druck im Gewebe, sodass die Durchblutung wiederhergestellt werden kann.

Hüftschmerzen und Leistenschmerzen richtig verstehen

Hüftschmerzen Hüftschmerzen haben vielfältige Ursachen. Der Arzt ermittelt den Schmerzauslöser und die genaue Ursache der Hüftschmerzen in einer klinischen Untersuchung. © Gelenk-Klinik

Hüftschmerzen gehören zu den am weitesten verbreiteten Gelenkschmerzen. Falsche Bewegungen oder einseitige Belastung können zu Schmerzen in der Hüfte führen. Umgekehrt können Schmerzen aus der Lendenwirbelsäule in die Hüftregion ausstrahlen. Hüftschmerzen sind für Patienten ohne ärztliche Unterstützung schwer zu beurteilen. Bei schweren oder lang andauernden Hüftschmerzen sowie bei Schwellungen, Rötungen, Verformungen oder Fieber empfehlen wir daher stets die Unterstützung durch einen Hüftspezialisten. Dieser wird Ihre Hüfte und umliegende Gewebe und Knochen genau untersuchen.

Wenn Krankengymnastik und Schmerzmittel nicht mehr weiterhelfen, kann die Hüfte minimalinvasiv mithilfe einer Hüftarthroskopie operiert werden. Eine durch Hüftarthrose geschädigte Hüfte kann der Spezialist mit einer Hüftprothese behandeln.

Operation bei Hüftkopfnekrose

Anbohrung des Hüftkopfes bei Hüftkopfnekrose Im Frühstadium der Hüftkopfnekrose hat sich die Anbohrung (Core Dekompression) des Femurkopfes als Behandlungsoption bewährt. © Gelenk-Klinik

Die konservative Therapie der avaskulären Hüftkopfnekrose (Absterben des Hüftkopfes aufgrund einer Minderversorgung mit Nährstoffen) bringt häufig keine guten Ergebnisse. Patienten mit avaskulärer Nekrose (AVN) des Hüftgelenks leiden weiterhin unter starken Einschränkungen und Hüftschmerzen.

Im Vergleich zu den konservativen Therapien zeigt die operative Therapie der avaskulären Nekrose im Hüftgelenk eine deutliche krankheitsverzögernde oder heilende Wirkung. Für die Entscheidung, welche Operation bei der Hüftkopfnekrose aussichtsreich ist, ist es notwendig, den Einbruch des Hüftkopfes zu erkennen (ARCO-Klassifikation: Übergang Stadium II zu Stadium III).

Hüftkopfnekrose: Absterben des Knochens im Hüftgelenk

Einbruch des Oberschenkelkopfes aufgrund der Nekrose Eine Minderdurchblutung des Hüftkopfes ist ursächlich für die Entstehung einer Hüftkopfnekrose. © Gelenk-Klinik

Als Hüftkopfnekrose (Femurkopfnekrose) bezeichnet man ein Absterben des lebenden Knochengewebes im Hüftgelenk. Aufgrund einer Minderdurchblutung demineralisiert der Hüftknochen und verliert seine Stabilität. Betroffene verspüren bei Belastung Schmerzen in der Leiste, die vor allem bei einer Innenrotation des Beines auftreten. In späteren Stadien treten die Schmerzen auch in Ruhe auf.

Die Hüftkopfnekrose des Erwachsenen scheint eine der typischen Zivilisationskrankheiten zu sein. Vergleichbar einem Herzinfarkt sind auch beim Hüftinfarkt Risikofaktoren wie Rauchen, zu hohe Blutfettwerte und übermäßiger Alkoholkonsum ursächlich. Daher erkranken pro Jahr mehrere tausend Menschen in Deutschland an einer Hüftkopfnekrose. Sie tritt vorrangig bei Patienten zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr auf. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Der absterbende Hüftkopf vermindert die Lebensqualität der Betroffenen massiv. In 30–70 % der Fälle tritt eine beidseitige Hüftkopfnekrose auf. Wird nicht frühzeitig stadiengerecht therapiert, entstehen irreparable Schäden am Hüftgelenk, die zu einer beschleunigten Arthrose im Hüftgelenk führen, obwohl der Knorpel selbst gar nicht direkt von der Durchblutungsstörung betroffen ist.

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Hüftchirurgie

Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg

Dr. med. Martin Rinio
Facharzt für Orthopädie, Chirurgie und Unfallchirurgie an der Gelenk-Klinik