Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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79194 Gundelfingen
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Dekompression

Als Dekompression bezeichnet man die operative Druckentlastung von Nerven. In der Neurochirurgie zählt dazu beispielsweise die operative Erweiterung des Spinalkanals (Wirbelkanals). Degenerative Veränderungen (Verschleiß), Bandscheibenvorfälle oder angeborene Fehlstellungen der Wirbelsäule können den Wirbelkanal stark verengen und Rückenschmerzen oder sogar Gefühlsstörungen und Lähmungserscheinungen in den Beinen verursachen. Die operative Entlastung ist dann erforderlich, wenn konservative Maßnahmen nicht erfolgsversprechend sind.

Lumbale Spinalkanalstenose wegen Degeneration der Bandscheibe : Operation durch X-STOP®

SpinalkanalstenoseSpinalkanalstenose – das ist eine Einengung des Nervenkanals der Wirbelsäule. Schmerzen, Taubheit und Brennen in der von dem eingeklemmten Nerven versorgten Gegend des Körpers sind die Folge. © Viewmedica

Im Laufe eines Lebens nimmt der Wassergehalt einer Bandscheibe ab. Dadurch verliert das Bandscheibengewebe seine Elastizität, wird spröde und schrumpft durch die anhaltende Druckbelastung in der Höhe zusammen.

Operation des Morton Neuroms: Nervenentlastung oder Nervenentfernung?

Wann sollte ein Morton Neurom entfernt werden?

Morton NeuromDas Morton Neurom ist die Entzündung und Verdickung der bindegewebigen Hülle des Mittelfußnerven, meist als Folge eines Spreizfußes. © Dr. Thomas Schneider

Der folgende Artikel beschäftigt sich mit den beiden Operationsmethoden des Morton Neuroms. Herkömmlich erfolgt die Entfernung Entfernung des geschwollenen Mittelfußnerven durch einen offenen operativen Zugang von der Fußsohle aus. Das Versorgungsgebiet des Mittelfußnerven wird dabei gefühllos, die Schmerzen verschwinden. Wenn die Schwellung noch nicht so ausgeprägt ist, kann eine nervenerhaltende Therapie, die Dekompression (Druckentlastung), des Morton Neuroms, durchgeführt werden.

Spinale Stenose: Verengung des Rückenmarks der Wirbelsäule

(oder Stenose oder Spinalkanalstenose)

SpinalkanalstenoseSpinalkanalstenose - das ist eine Einengung des Nervenkanals in der Wirbelsäule. © Viewmedica

Eine Wirbelkanalstenose ist eine Einengung des Wirbelkanals. Im Wirbelkanal verläuft das Rückenmark. Bei einer Wirbelkanalstenose drücken knöcherne Auswüchse und/oder Weichteile, beispielsweise eine Bandscheibe, auf das Rückenmark. Der Druck auf die Nerven, die dadurch nicht mehr genügend Platz haben, verursacht die Beschwerden.

Die Folgen der spinalen Stenose sind ausstrahlende Schmerzen in Arme oder Beine, Gangstörungen oder Störungen der Feinmotorik. Unsere Patienten erleben in ihrem Alltag einen zunehmend eingeschränkten Bewegungsradius.

Nukleoplastie – Dekompression der Nervenfasern nach Bandscheibenvorfall

NukleoplastieDie Nukleoplastie ist ein minimalinvasives Verfahren zur Operation eines Bandscheibenvorfalls. © Viewmedica

Die Nukleoplastie ist ein minimalinvasives Verfahren zur Therapie bandscheibenbedingter Rückenschmerzen und Beinschmerzen. Behandelt werden kleinere Bandscheibenvorfälle oder Bandscheibenvorwölbungen, die den festen Faserring (Anulus fibrosus) der Bandscheibe nicht durchbrochen haben. Solche Bandscheibenprotrusionen werden mittels Nukleoplastie therapiert, da sie einem offenen chirurgischen Verfahren mit operativer Entfernung des Bandscheibenmaterials nicht zugänglich sind. Das Prinzip beruht auf einer minimalen Schrumpfung des gallertartigen Bandscheibenkerns (Nucleus pulposus). Durch den eintretenden Schrumpfungseffekt zieht sich die nach hinten zum Rückenmark vorgewölbte Bandscheibe zurück. Dies entlastet den eingeengten Nerv und die Beinschmerzen und Rückenschmerzen klingen ab.

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