Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
Alte Bundesstr. 58
79194 Gundelfingen
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AMIS

AMIS-Zugang beim minimalinvasiven Einsatz einer Hüftprothese Die AMIS-Methode ist ein minimalinvasives Verfahren zum Einsatz einer Hüftprothese, bei dem natürliche Muskellücken genutzt werden. © Gelenk-Klinik

Bei AMIS (Anterior Minimally Invasive Surgery) handelt es sich um eine minimalinvasive Methode zum Einsatz einer Hüftgelenksprothese.

Der Hüftspezialist gelangt von vorne (lat. anterior "vorn, vorderer") über einen kleinen Hautschnitt und durch eine natürliche Muskellücke zwischen dem Musculus rectus femoris und dem Musculus tensor fasciae latae zum Hüftgelenk. Die Muskeln werden dabei nur zur Seite geschoben und nicht durchtrennt. Auf diese Weise bleibt die Muskulatur erhalten und umliegendes Weichteil- und Nervengewebe wird geschont. Es kommt zu einem geringeren Blutverlust und weniger postoperativen Schmerzen, weshalb sich der Patient meist schneller erholt als nach einer herkömmlichen Hüftoperation.

Der AMIS-Zugang zum Hüftgelenk gehört zu den direkten vorderen Operationswegen. Ein weiterer minimalinvasiver direkter Zugangsweg zum Hüftgelenk ist der ALMIS-Zugang, der bei der ALMIS-Methode genutzt wird.

Synonyme: 
AMIS-Technik, AMIS-Verfahren

ERAS: schnellere Genesung durch innovative Patientenbetreuung

Mitarbeiter der Gelenk-Klinik mit ERAS-Zertifikaten Für das Ziel, unsere Patienten nach einer Operation schnell wieder fit zu machen, arbeiten viele Spezialisten Hand in Hand. © Gelenk-Klinik

Enhanced Recovery After Surgery (ERAS) hat sich als wegweisendes Konzept in der chirurgischen Versorgung etabliert. Auch an der Gelenk-Klinik wenden wir dieses Konzept der patientenzentrierten Betreuung mit Erfolg an.

Entwickelt, um die Genesung nach chirurgischen Eingriffen zu optimieren, stellt ERAS eine umfassende, multidisziplinäre Herangehensweise dar. Im Mittelpunkt stehen modernste Technologien, präoperative Vorbereitung und eine ganzheitliche Betreuung bei orthopädischen Eingriffen.

Individuelle Schulungen und Ressourcenoptimierung in der präoperativen Phase ermöglichen nicht nur eine bessere psychologische Vorbereitung, sondern minimieren auch potenzielle Risikofaktoren. Während des Eingriffs setzt ERAS auf minimalinvasive Techniken und eine schonende Analgesie, um Traumata zu reduzieren und den Patienten eine schnellere Erholung zu ermöglichen.

Im Fokus der postoperativen Phase stehen eine verbesserte Schmerzkontrolle, frühzeitige Mobilisation und eine individuell angepasste Rehabilitation. An dieser Stelle ist eine gut funktionierende interdisziplinäre Zusammenarbeit essentiell, um sicherzustellen, dass die ERAS-Prinzipien erfolgreich umgesetzt werden.

Die Integration von ERAS in den klinischen Alltag bedeutet nicht nur eine Verbesserung der Patientenergebnisse, sondern auch eine Effizienzsteigerung der Klinikressourcen. Durch kürzere Krankenhausaufenthalte und reduzierte Komplikationsraten wird medizinisches Personal entlastet und kann sich verstärkt auf eine qualitativ hochwertige Betreuung konzentrieren.

ALMIS-, AMIS- und DAA-Methode: minimalinvasive Operationen der Hüftprothese

Hüftprothese mit Kurzschaft und Keramikgleitpaarung Der Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks mithilfe von minimalinvasiven Methoden bringt viele Vorteile für die Patienten: schnelle Wundheilung, geringe Narbenbildung und vollständiger Krafterhalt. © ARTIQO

ALMIS-, AMIS- und DAA-Methode stellen drei Möglichkeiten für den Arzt dar, gewebeschonend zwischen den Muskeln einen Zugang für den Einsatz einer Prothese zu schaffen. Die Operationsmethoden ermöglichen den Patienten eine schnelle Mobilität mit kurzer Heilungsdauer.

Der Einsatz einer Hüftprothese (Hüft-TEP) ist einer der häufigsten chirurgischen Eingriffe in Deutschland. Insbesondere bei fortgeschrittener Hüftarthrose (Coxarthrose), meist verursacht durch ein Hüftimpingement, und bei komplizierten Oberschenkelhalsbrüchen findet die Hüftprothese ihren Einsatz.

Bereits mit der Wahl der Operationsmethode legt der Operateur den Grundstein für eine schnelle und problemlose Einheilung der Hüftprothese. Der Hüftchirurg benötigt einerseits eine gute Sicht auf das Operationsgebiet, andererseits möchte er so wenig umgebendes Gewebe wie möglich schädigen.

Hüftspezialisten in Freiburg: ausgezeichnete Orthopädie, Schmerz- und Physiotherapie in Baden-Württemberg

Hüftspezialist in Freiburg: Außenansicht der Klinik Die Gelenk-Klinik in Freiburg ist Endoprothetikzentrum (EPZ) und auf die Behandlung von Hüftschmerzen spezialisiert. © Gelenk-Klinik

In unserer orthopädischen Facharztpraxis mit angegliedertem OP-Zentrum behandeln wir akute und chronische Hüftschmerzen und Hüfterkrankungen. Als zertifizierte orthopädische Praxisklinik unterliegt die Gelenk-Klinik in Freiburg einer strengen und kontinuierlichen Qualitätskontrolle nach DIN/ISO.

Unsere erfahrenen Hüftspezialisten, Orthopäden, Rehamediziner, Physiotherapeuten und spezialisierten Pflegekräfte bieten unseren Patienten eine interdisziplinäre Diagnose und Behandlung ihrer Hüftschmerzen. Der Gelenkerhalt hat dabei höchste Priorität.

Schneller fit nach Gelenkersatz: ERAS bei Hüft- und Knieendoprothetik

Älteres Paar beim Nordic Walking Durch ERAS werden Patienten nach einer Operation schneller wieder fit. © rh2010, Adobe

Der Einsatz eines künstlichen Gelenkes markiert für Patienten mit Arthrose eine entscheidende Phase in Ihrem Leben, die viele Fragen und Unsicherheiten aufwirft. Wie schnell werde ich nach der Operation wieder mobil sein? Werde ich auf Hilfe angewiesen sein? Erreiche ich durch den Gelenkersatz Schmerzfreiheit?

In unserer orthopädischen Klinik möchten wir Sie nicht nur in diesem Prozess unterstützen, sondern auch eine innovative Herangehensweise für eine rasche und erfolgreiche Genesung vorstellen:
ERAS: Enhanced Recovery After Surgery (verbesserte Genesung nach chirurgischen Eingriffen).

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Hüftchirurgie

Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg

Dr. med. Martin Rinio
Facharzt für Orthopädie, Chirurgie und Unfallchirurgie an der Gelenk-Klinik