Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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79194 Gundelfingen
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Chondroplastik

Aufbau eines Arthroskops Das Arthroskop besteht aus einer in einem dünnen Stab eingebrachten Lichtquelle, die das Innere des Kniegelenks ausleuchtet und einer Kamera, die Bilder aus dem Kniegelenk auf einen Bildschirm im Operationssaal projiziert. © Viewmedica

Die Chondroplastik (griech. chondros "Knorpel") ist ein minimalinvasives Verfahren zur Glättung von Gelenkknorpel. Der Arzt löst im Rahmen einer Gelenkspiegelung (Arthroskopie) mit speziellen Instrumenten aufgeraute und teilweise abgelöste Knorpelfragmente und -fasern ab. Damit verhindert er die Bildung von freien Gelenkkörpern (Loose bodys). Eine Chondroplastik wird bei Knorpelschäden mit Grad 2 bis 3 durchgeführt, da in diesen Stadien das Gelenk noch vollständig von einer Knorpelschicht überzogen ist. Häufig werden mit der Chondroplastik weitere Maßnahmen in einer Gelenkarthroskopie kombiniert wie zum Beispiel ein Debridement.

Die Abtragung der Knorpelschicht bis auf den subchondralen Knochen mithilfe einer Fräse nennt man Abrasionsarthroplastik. Sie findet bei kleinen Knorpeldefekten Anwendung.

Synonym: 
Knorpelglättung

Operation bei Kniearthrose: Kniearthroskopie, Knorpeltherapie oder Knieprothese?

Bei der Kniearthroskopie führt der Orthopäde mit kleinsten Hautschnitten durch schmale Röhren medizinische Instrumente in das Knie ein. Eine Kniearthroskopie kann den Gelenkinnenraum sichtbar machen, reinigen und Knorpel glätten. So kann ein kleiner endoskopischer Eingriff die Ursachen der Kniearthrose beseitigen. © Istockphoto

Eine Knieoperation bei Arthrose im Knie empfiehlt der Orthopäde nicht einfach so. Alle konservativen Verfahren zur Behandlung der Kniearthrose müssen ausgeschöpft sein.

Auf der anderen Seite kann der Patient durch zu langes Warten bei Kniearthrose wichtige Therapiechancen verlieren.

Hier muss der Orthopäde im Sinne der vorbeugenden Instandhaltung des Kniegelenks handeln.

Hüftarthroskopie: Diagnose und Therapie von Hüftschmerzen durch Gelenkspiegelung

Hüftarthroskopie Hüftarthroskopie zur Behandlung einer Labrumruptur, einem Riss der Gelenklippe. © bilderzwerg, Fotolia

Eine Hüftarthroskopie (Gelenkspiegelung) ist ein operativer Eingriff, der auch als schlüssellochchirurgischer Eingriff bezeichnet wird. Das Arthroskop ist aus einer speziellen Kamera und einem speziellen Lichtleitersystem aufgebaut, mit dem der Chirurg im Gelenk untersuchen und behandeln kann. Vor allem tiefliegende Gelenke wie das Hüftgelenk kann der Hüftspezialist auf diese Weise genau inspizieren.

Ein besonderer Vorteil der Hüftarthroskopie ist die schonende Behandlung der Gewebe: Dank sehr kleiner Schnitte schädigt der Eingriff die Weichteile weniger als eine offenen Operation. Geringere Hüft- und Leistenschmerzen nach dem Eingriff und eine schnelle Rehabilitation der Patienten sind Vorteile des arthrokopischen Eingriffs.

Arthroskopie des Ellenbogengelenks

Arthroskopie des Allenbogengelenks Die Arthroskopie ist eine minimalinvasive Operation des erkrankten Ellenbogengelenks. © Viewmedica

Wie die meisten Gelenke des menschlichen Körpers lässt sich auch das Ellenbogengelenk mithilfe einer Gelenkspiegelung (Arthroskopie) vom Spezialisten untersuchen und operieren. Dabei inspiziert er über einen kleinen operativen Zugang mit einem optischen System das Gelenk und kann gleichzeitig eine operative Therapie einleiten. Man spricht bei der Arthroskopie auch von der Schlüssellochtechnik.

Diese minimalinvasive Technik ist gut erprobt und die Ellenbogenspezialisten der Gelenk-Klinik besitzen eine umfassende Erfahrung. Einziger Unterschied zur allgemein bekannten Kniegelenks-Arthroskopie ist der komplexe Aufbau des Ellenbogengelenks, das verschiedene operative Zugänge für das Endoskop sowohl ermöglicht als auch erfordert.

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