Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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79194 Gundelfingen
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Repetitive-Strain-Injury

Das Repetitive-Strain-Injury-Syndrom (kurz RSI) ist eine schmerzhafte Reizung von Sehnen und Sehnenansätzen (Enthesien) aufgrund von wiederholter einseitiger Belastung. Das RSI-Syndrom tritt zum Beispiel häufig bei Menschen auf, die täglich am Computer arbeiten. Man spricht hier auch von Maus- oder Tennisarm. Betroffene verspüren starke Schmerzen im Ellenbogen, die mit Sensibilitätsstörungen oder Taubheit in den Händen einhergehen können. Aber auch Schwellungen im Ellenbogen oder Sehnenentzündungen können durch RSI entstehen. Zur Vorbeugung der Erkrankung sollten ergonomische Arbeitsmaterialien (Tastatur und Computermaus) verwendet und regelmäßige Pausen eingelegt werden.

Synonyme: 
Repetitive-Strain-Injury-Syndrom, RSI-Syndrom, RSI

Knieschmerzen nach dem Joggen oder nach dem Sport

Joggerin beim Laufen Laufsportler mit Knieschmerzen trainieren häufig in abgelaufenen, nicht passenden Schuhen. © Daxiao Productions, Fotolia

Insbesondere Laufsportler leiden unter Knieschmerzen nach dem Joggen. Bei Trainingsanfängern oder nach längerer Sportpause sind leichte Knieschmerzen durchaus normal und nicht besorgniserregend. Durch das Lauftraining werden untrainierte Muskelgruppen wieder gefordert und auf Bindegewebe und Knorpel lastet eine ungewohnte Belastung. Regelmäßiges, leichtes Ausdauertraining hilft in den meisten Fällen, diese Anfangsbeschwerden zu beseitigen.

RSI-Syndrom (Mausarm): Chronische Schmerzen durch Dauerbelastung

Karpaltunnel Syndrom Medianus Neurolyse Taubheit in der Hand Das RSI-Syndrom (Repetitive-Strain-Injury-Syndrom) ist ein umfassendes Beschwerdebild, das die Hand-, Arm-, Schulter- und Nackenregion betreffen kann. Jede dauerhafte Überanstrengung oder einseitige Belastung der Muskulatur kann zum RSI-Syndrom führen. © SciePro, istockphoto.com

Millionen von Büroangestellten arbeiten täglich am Computer. Noch mehr gehen an Fließband oder in der Produktion ebenfalls körperlich beanspruchenden, aber ebenfalls sehr einseitigen Tätigkeiten nach. Die gesundheitlichen Folgen - dauerhafte Schulterschmerzen, Rückenschmerzen, Ellenbogenschmerzen - geraten immer stärker in den Blickpunkt orthopädischer Untersuchungen.

Vor allem für Hand, Handgelenk und Unterarm beobachten Orthopäden einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Dauer der täglichen Computerarbeit und der Häufigkeit von Schmerzzuständen und Missempfindungen, die unter dem Begriff RSI-Syndrom oder Mausarm zusammengefasst werden.

Tennisarm (Tennisellenbogen): Symptome, Ursachen und Behandlung

Tennisarm Der Tennisarm oder Tennisellenbogen (Epikondylitis humeri radialis) führt zu Schmerzen an der Außenseite des Ellenbogens. © bilderzwerg, Fotolia

Der Tennisarm oder Tennisellenbogen (Epikondylitis radialis humeri) ist ein schmerzhafter Reizzustand des Ellenbogens. Betroffen sind die Sehnenansätze der Streckermuskeln des Unterarmes, die ihren Ursprung oberhalb des Ellenbogengelenkes an der äußeren Seite des Oberarmknochens (Humerus) haben. Der Tennisarm gehört somit ebenso wie der Golferarm zu den Ansatztendinopathien (Sehnenansatzerkrankungen).

Rhizarthrose: Arthrose des Daumensattelgelenks

Rhizarthrose Patienten mit Rhizarthrose leiden unter Schmerzen und verminderter Beweglichkeit im Daumengelenk. © Evrymmnt, Adobe

Die Arthrose im Daumensattelgelenk (Rhizarthrose) gehört zu den häufigsten Formen der Arthrose, dem Knorpelverschleiß in Gelenken. Aufgrund der gegenwärtigen Alterspyramide tritt die Rhizarthrose in Deutschland immer häufiger auf. Meist sind Patienten ab 50 Jahren von Rhizarthrose betroffen. Frauen leiden vielfach häufiger als Männer unter dieser schmerzhaften und den Alltag stark einschränkenden Arthroseform.

Eine konservative Therapie kann die Rhizarthrose in vielen Fällen erfolgreich behandeln. Dazu gehören die Entlastung des Sattelgelenks mithilfe von Schienen, Physiotherapie zur Verbesserung von Beweglichkeit und Kraft und eine angepasste Schmerztherapie mit entzündungshemmenden Präparaten. Im fortgeschrittenen Stadium kann der Handspezialist eine fortgeschrittene Arthrose im Daumensattelgelenk operativ behandeln, um die volle Funktion der Hand im Alltag wiederherzustellen.

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Ellenbogenchirurgie

PD. Dr. med. Bastian Marquaß, Facharzt für Orthopädie in Freiburg

PD. Dr. med. Bastian Marquaß, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie