Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Epikondylitis

Die Epikondylitis ist eine Erkrankung des Sehnenansatzes (Epikondylus) am Knochen. Die bekanntesten Formen sind der sog. “Tennisellenbogen” (Epikondylitis humeri radialis) und der "Golferellenbogen" (Epikondylitis humeri ulnaris). Ursächlich für die schmerzhafte Reizung des Sehnenansatzes ist meist eine Überbeanspruchung. Der Patient verspürt bewegungsabhängige Schmerzen in der betroffenen Körperregion. Typische Entzündungszeichen wie Rötung, Schwellung und Überwärmung treten auf. Behandeln lässt sich die Epikondylitis durch Kühlen, Schmerzgel (z. B. mit Diclofenac) oder Kortison-Injektionen. Sehr selten ist eine Operation erforderlich, um den Sehnenansatz zu entlasten.

Ellenbogenschmerzen – welche Ursachen stecken dahinter?

Ellenbogen SchmerzDer Ellenbogen ist ein sogenanntes Drehscharniergelenk. Lediglich Beugung und Streckung sowie Einwärts- und Auswärtsdrehung sind möglich. Das Ellenbogengelenk wird von drei Knochen gebildet: dem Oberarmknochen (Humerus), der Elle (Ulna) und der Speiche (Radius). Zusätzlich fixieren Bänder und Muskeln die Knochen. © Fotolia.com

Schmerzen im Arm können vielerlei Ursachen haben. Durch starke Belastung entzünden sich Gelenke und Schleimbeutel. Eine Entzündung kann zu Ergüssen und Schwellungen führen, Kalkablagerungen können die Muskelsehnen reizen. Auch Unfallfolgen oder ein Impingement-Syndrom führen zu starken Schmerzen. Nicht selten lassen sich Schmerzen im Arm auch auf eine Halswirbelsäulenerkrankung zurückführen.

Stechende Ellenbogenschmerzen (Tennisarm oder Mausarm) haben meist eine spezifische, berufsbedingte Überlastung als Ursache.

Tennisarm (Tennisellenbogen) – Ursachen, Behandlung, Symptome

TennisarmDer Tennisarm oder Tennisellenbogen (Epikondylitis humeri radialis) führt zu Schmerzen an der Außenseite des Ellenbogens. © bilderzwerg, Fotolia

Der Tennisarm oder Tennisellenbogen (Epikondylitis radialis humeri) ist ein schmerzhafter Reizzustand des Ellenbogens. Betroffen sind die Sehnenansätze der Streckermuskeln des Unterarmes, die ihren Ursprung oberhalb des Ellenbogengelenkes an der äußeren Seite des Oberarmknochens (Humerus) haben. Der Tennisarm gehört somit zu den Ansatztendinopathien (Sehnenansatzerkrankungen). Die Sehnenansätze bekommen aufgrund von Überreizungen kleinste Mikrorisse, die zu einer Entzündung führen können. Dies führt zu starken Ellenbogenschmerzen. Tennisspieler, die mindestens 3 Stunden pro Woche spielen, haben ein erhöhtes Risiko, an dieser schmerzhaften Epikondylitis zu erkranken. Allerdings ist das Auftreten des Tennisellenbogens nicht auf die namensgebende Sportart begrenzt. Auch andere Sportarten oder körperliche Arbeiten mit regelmäßiger Überlastung der Muskulatur im Bereich des Ellenbogens können einen Tennisellenbogen verursachen.

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