MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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Die Gelenkentzündungen lassen sich bei der juvenilen idiopathischen Arthritis mithilfe von Ultraschall gut erkennen. © Nadzeya, adobe
Die juvenile idiopathische Arthritis ist eine autoimmun bedingte chronische Gelenkentzündung bei Kindern und Jugendlichen. Dabei greift der Körper irrtümlich die eigenen Gelenke an, wodurch sich diese entzünden, schmerzen und anschwellen. Am häufigsten betroffen sind Knie- und Sprunggelenke, aber auch Finger, Handgelenk, Ellbogen, Hüfte und Zehen können befallen sein. Weitere Symptome sind Schonhaltung (die Kinder bewegen sich aufgrund der Schmerzen weniger), Müdigkeit, Erschöpfung, manchmal auch Fieber und Hautausschläge sowie Augenentzündungen.
Die Ursache dieser Fehlsteuerung des Immunsystems ist nicht bekannt, diskutiert werden eine genetische Veranlagung und Infekte als Auslöser. Behandelt wird die Erkrankung mit entzündungshemmenden Medikamenten, Physiotherapie und immunmodulierenden Wirkstoffen. Je früher die Erkrankung erkannt und therapiert wird, desto besser ist die Prognose. Manche Kinder werden wieder beschwerdefrei, andere nehmen die Erkrankung ins Erwachsenenalter mit und entwickeln daraus ein „Erwachsenenrheuma“, wie etwa eine rheumatische Arthritis oder eine Spondyloarthritis.