Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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idiopathisch

Frau mit Kopfschmerzen Bei Kopfschmerzen ist die genaue Ursache oft ungeklärt. Man spricht dann von idiopathischen Kopfschmerzen. © goodluz, Adobe

Idiopathisch in der Medizin bedeutet, dass die Erforschung der Ursache einer Krankheit noch ohne Ergebnis ist.

Ursachen: Wie entsteht Rheuma?

Frau mit Infekt und Rheuma Ein harmloser Atemwegsinfekt kann Rheuma anstoßen. © drubig-photo, Adobe

Experten gehen davon aus, dass es nicht eine einzelne Ursache für Rheuma gibt, sondern viele Faktoren daran beteiligt sind. Ob Gelenke, Muskeln, Haut oder innere Organe: Bei entzündlichem Rheuma zerstören chronische Prozesse das Gewebe. Heute nimmt man an, dass durch einen unbekannten Auslöser zunächst eine Entzündung des Gewebes angestoßen wird. Im Fall der rheumatoiden Arthritis kann dies ein z. B. ein Atemwegsinfekt sein.

Hinzu kommen weitere Faktoren wie Umwelteinflüsse, Rauchen oder die genetische Veranlagung. Auch Alter und Geschlecht spielen eine Rolle.

Schleimbeutelentzündung: Symptome, Ursachen, Behandlung

Kniegelenk mit Schleimbeutelentzündung Eine Bursitis ist eine schmerzhafte Entzündung der Schleimbeutel. Häufig ist das Kniegelenk betroffen. © Gelenk-Klinik

Bei einer Schleimbeutelentzündung (Bursitis) sind die an Gelenken befindlichen Säckchen aus Bindegewebe entzündet. Die flüssigkeitsgefüllten Schleimbeutel dienen als Puffer zwischen Knochen und Weichteilen oder anderen Gewebestrukturen. Häufig entzünden sich Schleimbeutel an Knie, Hüfte, Schulter, Ellenbogen oder Achillessehne.

Alle Schleimbeutelentzündungen sind sehr schmerzhaft. Ursächlich ist meist eine Reizung durch Überbeanspruchung oder Verletzung. Die Behandlung erfolgt in der Regel konservativ mittels physikalischer Therapie und entzündungshemmender Schmerzmittel. Bei bakteriellen Infektionen ist zudem die Gabe von Antibiotika angezeigt. Erst wenn die konservativen Therapiemaßnahmen nicht ausreichen, kommt eine Operation infrage. Dabei wird der entzündete Schleimbeutel vollständig entfernt.

Frozen Shoulder: Ursachen, Symptome und Behandlung der Schultersteife

Gegenüberstellung einer gesunden Schulter und einer Frozen Shoulder Bei einer Frozen Shoulder kommt es zur Verklebung und Verdickung der Gelenkkapsel. © Gelenk-Klinik

Eine Frozen Shoulder (Schultersteife) führt sehr rasch zu einem schmerzhaften und unbeweglichen Schultergelenk. Der Verlauf dieser Erkrankung ist zwar recht gut vorhersehbar, aber für die Patienten in der Regel mit langanhaltenden Einschränkungen der Lebensqualität und der Arbeitsfähigkeit verbunden. Bei der Frozen Shoulder ist das Schultergelenk in jeder Bewegungsrichtung eingeschränkt.

Weil das Schultergelenk bei Bewegungsmangel relativ schnell versteift, kann eine Immobilisierung der Schulter ursächlich sein. Auslöser können eine Schulterarthrose, eine Kalkschulter oder ein Unfall sein. In den meisten Fällen findet der Schulterspezialist aber keine konkrete Ursache.

Fußwurzelarthrose: Arthrose im Lisfranc-Gelenk

Fußwurzelarthrose – Arthrose des Lisfranc-Gelenks Arthrose der Fußwurzelknochen

Bei einer Fußwurzelarthrose kommt es zum Verschleiß des Gelenkknorpels an den Fußwurzelknochen. Besonders häufig sind die Gelenke zwischen Fußwurzel und Mittelfußknochen betroffen. Man bezeichnet sie als Tarsometatarsalgelenke oder Lisfranc-Gelenke.

Fußwurzelarthrose tritt – besonders bei Frauen – ohne eindeutige Ursache auf. Bei dieser sog. idiopathischen Entstehung zeigt sich die Fußwurzelarthrose häufig an beiden Füßen gleichzeitig.

Risikofaktoren in der Lebensführung sind nicht bekannt. Prothesen der Fußwurzelgelenke sind nicht notwendig: Meist können die Fußspezialisten der Gelenk-Klinik mit einer Versteifung (Arthrodese) der kleinen Fußwurzelknochen sehr nachhaltig die schmerzfreie Belastbarkeit bei den Patienten wiederherstellen.

Müller-Weiss-Syndrom: Osteonekrose des Kahnbeins im Sprunggelenk

Röntgenbild Müller-Weiss-Syndrom

Das Müller-Weiss-Syndrom ist eine Erkrankung, bei der Knochengewebe des Kahnbeins am Fußskeletts abstirbt. Die Erkrankung betrifft ausschließlich Erwachsene und ihre Ursache ist bis heute ungeklärt. Das Kahnbein (Os naviculare) ist ein wichtiger knöcherner Gelenkteil im unteren Sprunggelenk. Stirbt Knochengewebe des Kahnbeins ab, ist die Funktion des Fußes beim Auftreten und vor allem beim Laufen auf unebenem Untergrund eingeschränkt. Schreitet die Erkrankung ohne medizinische Behandlung fort, leiden die Patienten unter einer dauerhaften Gehbehinderung.

In der Gelenk-Klinik untersuchen und therapieren unsere erfahrenen Spezialisten für Fuß- und Sprunggelenk das Müller-Weiss-Syndrom angepasst an das Stadium der Erkrankung und an die individuelle Situation der Patienten.

Osteonekrose im Kniegelenk (Morbus Ahlbäck) gelenkerhaltend therapieren

MRT-Aufnahme von Morbus Ahlbaeck MRT Aufnahme einer Knochennekrose im Knie. Der Gelenkspalt ist noch normal, ein Knorpelschaden liegt daher noch nicht vor. Deutlich sichtbar ist die Knochennekrose in der medialen Oberschenkelrolle. © Prof. Dr. med. Sven Ostermeier

Bei Knochen-Nekrose im Kniegelenk wird in einem nicht mehr durchbluteten Bereich Knochensubstanz abgebaut. Osteonekrose heißt daher übersetzt Knochen-Sterben. Es gibt viele Arten von Knochennekrose. Vollzieht sich die Nekrose am Kniegelenk, spricht man von Morbus Ahlbäck.

Auch im Hüftgelenk kann eine Knochennekrose auftreten. Man spricht dann von einer Hüftkopfnekrose.

Bei vielen Patienten bleibt die Schwächung des Knochens noch relativ folgenlos. Bei anderen führt das zur schweren Beschädigung des Kniegelenks. Frauen sind drei mal so häufig von aseptischer Osteonekrose im Knie (Morbus Ahlbäck) betroffen, wie Männer. Nur in wenigen Fällen kann die Nekrose durch eine konkrete Ursache erklärt werden

Hüftarthrose: Gelenkerhaltende Therapie der Coxarthrose

Coxarthrose Einen ersten Hinweis auf eine Hüftarthrose erhält der Hüftspezialist durch eine sorgfältige körperliche Untersuchung des Patienten. Bei Hüftarthrose schmerzt die Rotation des Beines um die eigene Achse. © Gelenk-Klinik

Hüftarthrose (Coxarthrose) ist der fortschreitende Knorpelverschleiß im Hüftgelenk. Diese degenerative Erkrankung des Hüftgelenks entwickelt sich meist schleichend über Jahre. Zu Beginn der Arthrose treten keine oder nur geringe Beschwerden auf. Erst mit zunehmendem Verlust der Knorpelschicht leiden Betroffene unter Schmerzen und einer eingeschränkten Beweglichkeit. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium können Spezialisten für Hüftbehandlungen durch operative Eingriffe wie Hüftarthroskopie, Knorpeltransplantation oder den Einsatz einer Hüftprothese die Beweglichkeit der Hüfte wiederherstellen und dem Patienten zu schmerzfreier Mobilität und Lebensqualität verhelfen.

Skoliose: seitliche Fehlstellung der Wirbelsäule

Formen der Skoliose Die Höhe der Hauptkrümmung bestimmt, um welche Form der Skoliose es sich handelt. © Gelenk-Klinik

Eine Skoliose ist eine angeborene oder aufgrund von degenerativen Prozessen oder Erkrankungen erworbene Fehlstellung der Wirbelsäule. Zu den Ursachen zählen beispielsweise Krankheiten wie Osteoporose oder Spondylarthrose. In Deutschland leiden etwa eine halbe Million Menschen an Skoliose.

Die seitliche Verkrümmung mit gleichzeitiger Verdrehung der Wirbelsäule kann den Bereich der Brustwirbelsäule, der Lendenwirbelsäule oder den Übergang dieser beiden Abschnitte betreffen. Fortgeschrittene Fehlstellungen sind meist sehr schmerzhaft und äußern sich durch muskuläre Verspannungen.

Welche Art der Therapie die Wirbelsäulenspezialisten der Gelenk-Klinik wählen, richtet sich nach der Ursache der Skoliose, dem Alter des Patienten und dem Ausmaß der skoliotischen Fehlstellung. Eine beginnende Erkrankung wird in der Regel konservativ mit Kräftigungsübungen und Physiotherapie behandelt. Betroffene tragen häufig ein Korsett, das die Wirbelsäule stabilisiert.

Nur sehr schwere Fälle von Skoliose werden operativ behandelt. Ausschlaggebend sind hierbei der Grad der Verkrümmung, der anhand des Cobb-Winkels gemessen wird, und die körperliche Beeinträchtigung.

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