Orthopädische Gelenk-Klinik

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Kalzitonin

Aufgaben von Kalzitonin Kalzitonin reguliert den Kalzium- und Phosphathaushalt. © pikovit, Adobe

Kalzitonin ist ein Hormon, das insbesondere in den C-Zellen der Schilddrüse gebildet wird. Es reguliert gemeinsam mit dem in der Nebenschilddrüse produzierten Parathormon den Kalzium- und Phosphathaushalt. Bei hohen Kalziumspiegeln im Blut wird Kalzitonin freigesetzt. Es senkt den Blutkalziumspiegel auf drei Wegen: Im Knochen hemmt Kalzitonin die knochenabbauenden Zellen (Osteoklasten), wodurch weniger Kalzium aus dem Knochen freigesetzt wird. An der Niere erhöht es die Ausscheidung von Kalzium, im Darm senkt es dessen Aufnahme.

Früher wurde Kalzitonin zur Therapie der Osteoporose eingesetzt. Heute nimmt man dafür stattdessen meist andere Medikamente, die verträglicher sind (z. B. Bisphosphonate). Vor allem in der Langzeitanwendung wird Kalzitonin mit einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung gebracht.

Synonyme: 
Calcitonin, Thyreocalcitonin

Wirbelbruch bei Osteoporose: Schmerztherapie und Behandlung

Wirbelkörperbruch durch Osteoporose Ist das Knochengewebe im Wirbelkörper durch Osteoporose instabil, können harmlose Alltagssituationen zu einem Wirbelkörperbruch führen. Dabei kollabiert der Knochen und die Höhe des Wirbels vermindert sich. © freshidea, Fotolia

Osteoporose beschreibt die Abnahme der Knochensubstanz bei gleichzeitiger Verschlechterung der Knochenqualität. Der Knochenschwund betrifft das gesamte Skelett eines Menschen. Durch Osteoporose können Wirbelkörper so brüchig werden, dass sie einbrechen und dramatisch an Höhe verlieren. Man spricht auch von einer Sinterung oder Sinterungsfraktur des Wirbels. Ein Wirbelkörperbruch ist oft sehr schmerzhaft. Der Höhenverlust des gebrochenen Wirbelkörpers wirkt sich zusätzlich auf die Funktion und Beweglichkeit der Wirbelsäule aus. Auch die Körpergröße kann durch einen kollabierten Wirbelkörper abnehmen.

Osteoporose: Symptome, Ursachen, Therapie

Vergleich gesunder Knochen und Knochen mit Osteoporose Bei einem gesunden Knochen ist die Knochenstruktur wesentlich dichter und stabiler als bei einem Knochen mit Osteoporose. © Gelenk-Klinik

Osteoporose ist eine Skeletterkrankung, bei der die Knochenmasse abnimmt und die Knochensubstanz porös wird. Osteoporose verringert die Knochendichte und -festigkeit. Dadurch werden die Knochen spröde und instabil.

Der Oberschenkelhals und die Wirbelkörper sind häufig von osteoporotischen Knochenbrüchen betroffen.

Frauen ab der Menopause haben aufgrund des veränderten Hormonhaushalts ein erhöhtes Risiko zu erkranken. Aber auch eine Mangelernährung und zu wenig Sonnenlicht begünstigen eine Osteoporose.

Daher können eine ausgewogene Ernährung, viel Bewegung und Sonnenlicht den Verlauf der Osteoporose günstig beeinflussen.

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