Orthopädische Gelenk-Klinik

Orthopädische Gelenk-Klinik

Alte Bundesstr. 58, 79194 Gundelfingen

Tel: (0761) 55 77 58 0

patienten@gelenk-klinik.de

Osteoporose

Die Osteoporose (griech. osteon „Knochen“ und poros „Pore“) ist eine chronische Erkrankung, bei der das Verhältnis zwischen Knochenaufbau und Knochenabbau zugunsten des Abbaus gestört ist. Aufgrund eines veränderten Hormonhaushaltes lagert der Knochen nicht mehr ausreichend Kalzium ein und verliert an Substanz. Ursächlich können Hormonschwankungen in den Wechseljahren oder verschiedene Stoffwechselerkrankungen (z. B. Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion) sein. Betroffene klagen oftmals über Rückenschmerzen und erleiden im fortgeschritten Stadium häufiger Knochenbrüche. Um dem Knochenabbau vorzubeugen, sollten Patienten auf eine kalziumreiche Ernährung achten und gegebenenfalls Vitamin D substituieren. Zudem ist körperliches Training und ausreichende Bewegung für Menschen mit Osteoporose wichtig.

Wirbelbruch bei Osteoporose durch Elastoplastie schmerzfrei aufrichten

Eine Wirbelkörperfraktur lässt den Wirbelknochen im Rückgrat schmerzhaft kollabieren. Betroffen sind meist ältere Frauen. Unbehandelt führen diese Wirbelbrüche zum sogenannten Witwenbuckel. Form und Höhe der Wirbelsäule ändern sich dauerhaft. Mit Hilfe der inzwischen mehr als 10.000 mal pro Jahr durchgeführten Kyphoplastie werden gebrochene Wirbelkörper wieder aufgerichtet und danach aufgefüllt. Die Patienten sind nach 2 Tagen wieder mobil und schmerzfrei. Von einer Weiterentwicklung der Kyphoplastie durch Anwendung von körperfreundlichem Silikonmaterial verspricht sich Dr.

Osteoporose (Knochenschwund)

Was ist Osteoporose?

Osteoporose KnochenBei Osteoporose vermindert sich der Calciumgehalt im Knochen, die Knochendichte nimmt ab, der Knochen wird spröde und bricht sehr leicht.

Osteoporose (Knochenschwund) ist eine häufig im Alter auftretende Knochenerkrankung, bei welcher die Knochenmasse abnimmt und der Knochen für Brüche (Frakturen) anfälliger wird. Auch die Knochenstruktur verändert sich und die Tragfähigkeit des Knochens nimmt ab, was zu einer Instabilität des Skeletts führt. Die Krankheit tritt meist postmenopausal (nach den Wechseljahren) und im Alter auf.

Osteoporose und Wirbelkörperfraktur (Wirbelbruch)

WirbelkörperbruchIst das Knochengewebe im Wirbelkörper nicht stabil, können harmlose Alltagssituationen zu einem Wirbelkörperbruch führen

Osteoporose beschreibt eine Verminderung der Knochensubstanz und gleichzeitig eine Verschlechterung der Knochenqualität, die das gesamte Skelett des Menschen betrifft. In diesem Abschnitt interessiert uns die Situation der Wirbelsäule. Durch Osteoporose können Wirbelkörper so brüchig werden, dass sie einbrechen und dramatisch an Höhe verlieren. Ein Wirbelkörperbrüche ist oft sehr schmerzhaft. Der Höhenverlust der gebrochenen Wirbelkörpers beschädigt zusätzlich die Funktion und Beweglichkeit der Wirbelsäule.

Hüftprothese bei Osteoporose - wirksame Strategien zur Vermeidung von Komplikationen

Wir beachten die Osteoporose schon vor der Operation.

Etwa 30% der Frauen und 7% der Männer bei denen eine Hüftprothesenversorgung notwendig ist, leiden unter einer Osteoporose. Meist sind ältere Patienten von Osteoporose betroffen. Diese Osteoporose verschlechtert die Ausgangssituation für eine Hüftprothese.

Die verminderte Knochendichte ist vor allem ein Risikofaktor für eine Lockerung der Hüftprothese. Die Wahrscheinlichkeit ist erhöht, dass Knochen um die Prothese herum brechen. Durch eine Anpassung der Befestigung und der Modellauswahl der Hüftprothese können wir die Risiken unserer Hüftpatienten mit Osteoporose aber wirksam vermindern.

Osteoporose-Behandlung: Kyphoplastie bei Wirbelkörperbruch

Behandlung von Osteoporose mittels Vesselplastie oder Kyphoplastie Behandlung von Osteoporose: Kyphoplastie und Vesselplastie richten einen gebrochenen Wirbel mit Knochenzement wieder auf. © Sagittaria

Die Kyphoplastie wie auch die Vesselplastie sind Verfahren zur Stabilisierung und Aufrichtung von meist osteoporotischen Wirbelkörperbrüchen. Weit verbreitete Nebenwirkungen der Kyphoplastie wie Anschlussfrakturen lassen sich mit elastischem Material besser kontrollieren. Nach der operativen Stabilisierung der Wirbelkörperbrüche klingen die Schmerzen meist sofort ab.

Knochendichtemessung: Osteoporose Vorsorgeuntersuchung (Osteodensitometrie)

Knochendichtemessung

Die Knochendichtemessung oder auch Osteodensitometrie ist eine nebenwirkungsfreie, international anerkannte Methode, um die Osteoporose-Gefährdung festzustellen. Mit dieser schmerzfreien Messung kann man das osteoporoseabhängige Fraktur-Risiko bestimmen und das Ansprechen der Therapie kontrollieren.

Mit dieser Untersuchung wird die Dichte, also der Mineralsalzgehalt, des Knochens bestimmt.

Osteoporose der Wirbelsäule und konservative Behandlung

Für die Vorbeugung von Osteoporose am Wichtigsten ist die Vorsorge und eine vorausschauende Lebensweise, die die Skelettgesundheit begünstigt. Neben viel Bewegung gehört dazu eine ausgeglichene gemüsereiche Ernährung, viel Calcium und Milchprodukte oder Calciumsubstitution. Bewegung im Freien ist unbedingt vorzuziehen: Vitamin D begünstigt den Calciumeinbau in das Skelett.

Elastoplastie – Stabilisierung von gebrochenen Wirbeln bei Osteoporose

Elastoplastie Die Elastoplastie ist die Wiederaufrichtung und Stabilisierung des Wirbelbruchs mit elastischem Silikon. © Via4spine

Bruch und Kollaps von porösen Wirbelkörpern sind die häufigsten Folgen von Osteoporose. Die Wirbelkörper verlieren dabei an Höhe. Der resultierende Bruch ist sehr schmerzhaft. Mittels Elastoplastie lässt sich der Wirbelkörper wieder auffüllen und aufrichten.

Als Antwort auf die mit 20–25 % recht hohe Rate an Anschlussfrakturen nach der Behandlung mit Knochenzement wurden elastische Silikon-Füllmaterialien entwickelt. Sie versprechen, die Haltbarkeit der Augmentation (Wiederauffüllung) der Wirbelkörper erheblich zu verbessern. Die elastische Lastverteilung innerhalb des Wirbels vermeidet Spannungen und weitere Brüche.

Folgen Sie der Gelenk-Klinik auf Facebook oder Twitter