Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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79194 Gundelfingen
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Sinterung

Als Sinterung bzw. Sinterungsfraktur bezeichnet man den Einbruch eines Wirbelkörpers durch eine verminderten Knochendichte. Ursächlich sind beispielsweise Erkrankungen wie Osteoporose (Knochenschwund) oder Knochentumoren und -metastasen. Der Wirbel kann aufgrund der geschwächten Knochensubstanz die Last des Körpergewichtes nicht mehr tragen und sinkt in sich zusammen. Die Folge sind starke Rückenschmerzen bis hin zu einer verringerten Körpergröße und Wirbelsäulenfehlstellungen. Betroffen sind meist Frauen ab den Wechseljahren und ältere Menschen.

Osteoporose: Symptome, Ursachen Behandlung

4 Stadien der Osteoporose4 Stadien der Osteoporose: Der Kalziumgehalt im Knochen verringert sich, die Knochendichte nimmt ab und der Knochen wird spröde. Im Endstadium bricht der Knochen sehr leicht. © crevis, Fotolia

Osteoporose (Knochenschwund) ist eine Erkrankung des Knochens, die häufig im Alter auftritt. Sie führt dazu, dass die Knochenmasse abnimmt und der Knochen anfälliger für Brüche (Frakturen) wird. Auch die Knochenstruktur verändert sich. Durch die geringere Tragfähigkeit des Knochens kommt es zu einer Instabilität des Skeletts. Die Krankheit tritt bei Frauen meist postmenopausal (nach den Wechseljahren) auf. Daher liegt das Risiko, an einer Osteoporose zu erkranken, für Frauen ab 50 Jahren mit ca. 24 % deutlich höher als bei Männern, die nur zu etwa 6 % betroffen sind.

Osteoporose-Behandlung: Kyphoplastie bei Wirbelkörperbruch

Behandlung von Osteoporose mittels Vesselplastie oder KyphoplastieBehandlung von Osteoporose: Kyphoplastie und Vesselplastie richten einen gebrochenen Wirbel mit Knochenzement wieder auf. © Sagittaria

Die Kyphoplastie wie auch die Vesselplastie sind Verfahren zur Stabilisierung und Aufrichtung von meist osteoporotischen Wirbelkörperbrüchen. Weit verbreitete Nebenwirkungen der Kyphoplastie wie Anschlussfrakturen lassen sich mit elastischem Material besser kontrollieren. Nach der operativen Stabilisierung der Wirbelkörperbrüche klingen die Schmerzen meist sofort ab.

Befestigung der Hüftprothese: Einwachsende und zementierte Hüft-TEP

Glossar: 

Die Befestigung der Hüftprothese kann zementiert und zementfrei erfolgen. Die zementierte Hüftprothese wird mit Hilfe eines körperverträglichen Knochenklebstoffs als bindende Schicht zwischen Prothesenschaft und Knochen befestigt. Patienten mit zementierter Hüftprothese können die Hüfte unmittelbar nach der Operation voll belasten.

Die zementfreie Prothese hat einen aufgerauten, einwachsenden Prothesenschaft. diese Verbindung ist gerade für jüngere Patienten geeignet: Sie ist belastbarer als die zementierte Befestigung, erfordert aber einen höheren Aufwand in der Rehabilitation. Bis zu 6 Wochen Teilbelastung sind erforderlich, bis Prothese und Knochen stabil verbunden sind. Dafür hat die einwachsende Hüftprothese im Falle einer später evtl. erforderlichen Hüftrevision (Hüftprothesenwechsel) deutliche Vorteile im Vergleich zur zementierten Hüftprothese.

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