Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Darmbein

Darmbein und Kreuzbein bilden das Iliosakralgelenk Das Darmbein (Os ilium) ist der oberste Beckenknochen. Das Darmbein bildet mit dem Kreuzbein das Iliosakralgelenk. © bilderzwerg, Fotolia

Das Darmbein (lat. Os ilium ) ist einer der Beckenknochen und paarig vorhanden. Das Darmbein zählt zu den platten Knochen, die eine geringe Dicke bei relativ großer Fläche besitzen. An seiner Oberseite ist das Darmbein schaufelförmig, daher spricht man auch von der Beckenschaufel.

Der äußere Rand der Beckenschaufel (Darmbeinkamm) läuft in die vorderen Darmbeinstachel (Spina iliaca anterior superior) und die hinteren Darmbeinstachel (Spina iliaca posterior superior, SIPS) aus. Diese tastbaren knöchernen Strukturen dienen bei der körperlichen Untersuchung der Orientierung und helfen beispielsweise bei der Diagnose des ISG-Syndroms. Zur Wirbelsäule hin bildet die Darmbeinschaufel mit dem Kreuzbein (Os sacrum) das Iliosakralgelenk (ISG). Der untere Teil des Darmbeins formt zusammen mit dem winkelförmigen Sitzbein (Os ischii) und dem Schambein (Os pubis) die Hüftgelenkspfanne (Acetabulum).

Synonym: 
Os ilium

Hüftdysplasie: Ursachen, Spätfolgen, Behandlung

Röntgenbild eines 18 Monate alten Kindes mit Hüftluxation links Das Röntgenbild zeigt eine Hüftluxation links mit verkleinertem Hüftkopfkern bei einem 18 Monate alten Kind. Rechts ist das Hüftgelenk normal ausgebildet. © Gelenk-Klinik

Der Begriff Hüftdysplasie umfasst sowohl Fehlstellungen des Hüftgelenks als auch Störungen der Verknöcherung in früher Kindheit. Der Großteil aller Hüftdysplasien in Deutschland ist angeboren und tritt bei etwa 3 von 100 Säuglingen auf. Die Hüftdysplasie gehört damit zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen des Skelettsystems bei Neugeborenen.

Unbehandelt bleibt eine Hüftdysplasie lange Zeit schmerzfrei, kann aber ab dem jungen Erwachsenenalter gravierende Spätfolgen haben: Schmerzen im Leistenbereich, vorzeitige Abnutzung des Hüftgelenks (Coxarthrose), Ausrenkung des Hüftkopfes aus der Gelenkpfanne bis hin zu schweren Gehbehinderungen. Schätzungsweise 10 Prozent der heute eingesetzten künstlichen Hüftgelenke und die Hälfte aller diagnostizierten Coxarthrosen gehen auf eine nicht behandelte Hüftdysplasie in der Kindheit zurück.

Diese Zahlen machen die große Bedeutung einer möglichst frühzeitigen Behandlung nach Diagnosestellung durch den Facharzt deutlich. Bei Therapiebeginn im Säuglingsalter ‒ also vor einer nennenswerten Verknöcherung des Hüftgelenkes ‒ besteht eine fast 100-prozentige Heilungschance ohne jede Form von Spätfolgen.

Bei erwachsenen Patienten besteht die oberste Zielsetzung des orthopädischen Spezialisten darin, ein annähernd normales Gangbild und möglichst vollständige Schmerzfreiheit zu erreichen. Eine gründliche Diagnostik ist die Grundlage für die anschließende Therapie, die exakt auf die anatomischen Besonderheiten der Patienten abgestimmt wird.

ISG-Syndrom: Schmerzen im Iliosakralgelenk

Lage des Iliosakralgelenks (Kreuz-Darmbein-Gelenk) Das Iliosakralgelenk (Kreuz-Darmbein-Gelenk) verbindet auf der rechten und linken Seite der Wirbelsäule das Kreuzbein mit dem Darmbein. Das Iliosakralgelenk dient der Kraftübertragung vom Rücken auf Becken und untere Extremitäten. © Henrie, Adobe

Die Ursachen für Schmerzen im Iliosakralgelenk (ISG-Syndrom) sind vielfältig: Bereits starke Erschütterungen, ein Fehltritt auf der Treppe oder eine ungewohnte Belastung können ein ISG-Syndrom zur Folge haben.

Auch arthrotische Verschleißerscheinungen, Stressfrakturen und chronische Erkrankungen wie Rheuma können kleinste Verschiebungen im Iliosakralgelenk (Kreuzdarmbeingelenk) verursachen. Für Betroffene beginnt dann oft eine langwierige Krankheitshistorie mit vielen erfolglosen Behandlungsversuchen, denn beim Iliosakralgelenk handelt es sich nicht nur um eines der unbeweglichsten Gelenke des Körpers, sondern auch um ein recht unbekanntes.

Eine gezielte und sorgfältige Diagnostik ist deshalb wichtig, um das ISG als Schmerzursache eindeutig zu identifizieren und eine Fehlinterpretation zu vermeiden. Wenn die Diagnose fehlerhaft ist, kann die Therapie nicht greifen.

Hüftschmerzen und Anatomie des Hüftgelenks

Hüftschmerzen Die Hüfte ist das am stärksten belastete Gelenk des Menschen. Nur ein kleiner Teil des Gelenks trägt das gesamte Körpergewicht. © peterschreiber.media, Fotolia

Die Hüfte ermöglicht die umfangreichen Bewegungsabläufe der Beine und sorgt für eine Stoßdämpfung beim Gehen, Laufen und Springen. Verschiedene Erkrankungen können Hüftschmerzen oder Bewegungseinschränkungen des Hüftgelenks verursachen.

Die folgenden Symptome sind Anzeichen für Störungen:

  • wiederkehrende Hüftschmerzen
  • morgendlicher Anlaufschmerz
  • Steifheit nach Ruhephasen
  • Bewegungseinschränkungen
  • Schwellung des Gelenks
  • Knirsch- und/oder Reibegeräusche
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Hüftchirurgie

Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg

Dr. med. Martin Rinio
Facharzt für Orthopädie, Chirurgie und Unfallchirurgie an der Gelenk-Klinik

Dr Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie in Freiburg

Dr. med. Thomas Schneider
Facharzt für Orthopädie an der Gelenk-Klinik