Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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79194 Gundelfingen
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Orthopaedische Spezialisten für Hüfte, Hüftschmerzen, Hüftarthrose

Hueftgelenk

Das Hüftgelenk ist eines der kräftigsten Gelenke im menschlichen Körper. Der Oberschenkelkopf ist tief in der Gelenkpfanne im Beckenknochen verankert. Zusätzlich wird das Hüftgelenk noch durch Bänder, starke Hüftmuskeln sowie eine Gelenkkapsel stabilisiert. Die Arthrose des Hüftgelenks ist eine der häufigsten Formen von Arthrose.

Hüftschmerzen und Leistenschmerzen richtig verstehen

Hüftschmerzen Hüftschmerzen haben vielfältige Ursachen. Der Arzt ermittelt den Schmerzauslöser und die genaue Ursache der Hüftschmerzen in einer klinischen Untersuchung. © Gelenk-Klinik

Hüftschmerzen machen sich oft im Bereich der Leisten, im "Knick" zwischen Oberschenkel und Unterbauch bemerkbar. In vielen Fällen strahlen sie auch in eines oder beide Beine aus. Umgekehrt können Schmerzen aus der Lendenwirbelsäule in die Hüftregion ausstrahlen.

Hüftschmerzen gehören zu den am weitesten verbreiteten Gelenkschmerzen. Sie sind für Patienten ohne ärztliche Unterstützung schwer zu beurteilen. Bei schweren oder lang andauernden Hüftschmerzen empfehlen wir daher stets die Unterstützung durch einen Hüftspezialisten.

Oberschenkelhalsbruch: Symptome, Spätfolgen, Reha

Oberschenkelhalsbruch Der Oberschenkel ist über den Oberschenkelhals mit dem Hüftgelenk verbunden. Osteoporose kann die Knochendichte vermindern und bei Stürzen die Wahrscheinlichkeit von Brüchen deutlich erhöhen. © peterschreiber.media, Adobe Stock

Gefahren im Winter führen bei Senioren oft zu Glatteisstürzen auf das Hüftgelenk. Oberschenkelhalsfrakturen werden oft erst durch den orthopädischen Hüftspezialisten eindeutig festgestellt. Auch Schäden an Knorpel, Bändern und Gelenkflächen des Hüftgelenks erfordern eine genaue Diagnose.

Hüftdysplasie: Ursachen, Spätfolgen, Behandlung

Röntgenbild eines 18 Monate alten Kindes mit Hüftluxation links Das Röntgenbild zeigt eine Hüftluxation links mit verkleinertem Hüftkopfkern bei einem 18 Monate alten Kind. Rechts ist das Hüftgelenk normal ausgebildet. © Gelenk-Klinik

Der Begriff Hüftdysplasie umfasst sowohl Fehlstellungen des Hüftgelenks als auch Störungen der Verknöcherung in früher Kindheit. Der Großteil aller Hüftdysplasien in Deutschland ist angeboren und tritt bei etwa 3 von 100 Säuglingen auf. Die Hüftdysplasie gehört damit zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen des Skelettsystems bei Neugeborenen.

Unbehandelt bleibt eine Hüftdysplasie lange Zeit schmerzfrei, kann aber ab dem jungen Erwachsenenalter gravierende Spätfolgen haben: Schmerzen im Leistenbereich, vorzeitige Abnutzung des Hüftgelenks (Coxarthrose), Ausrenkung des Hüftkopfes aus der Gelenkpfanne bis hin zu schweren Gehbehinderungen. Schätzungsweise 10 Prozent der heute eingesetzten künstlichen Hüftgelenke und die Hälfte aller diagnostizierten Coxarthrosen gehen auf eine nicht behandelte Hüftdysplasie in der Kindheit zurück.

Diese Zahlen machen die große Bedeutung einer möglichst frühzeitigen Behandlung nach Diagnosestellung durch den Facharzt deutlich. Bei Therapiebeginn im Säuglingsalter ‒ also vor einer nennenswerten Verknöcherung des Hüftgelenkes ‒ besteht eine fast 100-prozentige Heilungschance ohne jede Form von Spätfolgen.

Bei erwachsenen Patienten besteht die oberste Zielsetzung des orthopädischen Spezialisten darin, ein annähernd normales Gangbild und möglichst vollständige Schmerzfreiheit zu erreichen. Eine gründliche Diagnostik ist die Grundlage für die anschließende Therapie, die exakt auf die anatomischen Besonderheiten der Patienten abgestimmt wird.

Coxitis (Hüftgelenksentzündung): Symptome, Ursachen, Behandlung

Hüftgelenksentzündung: meist mit starken Schmerzen verbunden

Entzündetes Hüftgelenk (Coxitis) Eine Coxitis (Entzündung des Hüftgelenks) kann bakteriell (durch Keime) oder abakteriell verursacht werden. © Gelenk-Klinik

Synonyme der Coxitis:

  • Hüftgelenksentzündung
  • Coxarthritis
  • Arthritis der Hüfte
  • Koxitis
  • Koxarthritis

Die Coxitis (lat. coxa „Hüfte“) ist die Entzündung des Hüftgelenks. Sie kann in seltenen Fällen durch infektiöse Entzündungen des Hüftgelenkes mit Bakterien verursacht werden. Eine solche Entzündung geht meist mit starken Schmerzen im Hüftgelenk sowie häufig auch mit allgemeinen Symptomen wie Fieber, Abgeschlagenheit und Herzschlagbeschleunigung einher. Die massive Schonhaltung des Beines ist häufig ausschlaggebend für die notwendige Entlastung und Sicherung der Diagnose.

Wesentlich häufiger sind akute Entzündungen im Gelenk als Folge einer aktivierten Arthrose (Gelenkverschleiß) oder im Rahmen einer rheumatischen Erkrankung. Diese können ebenfalls zu einer massiven Belastungseinschränkung und Schonhaltung führen.

Hüftarthrose (Coxarthrose): gelenkerhaltende Therapie des Hüftgelenks

Coxarthrose Die ersten Hinweise auf eine Hüftarthrose bekommt der Hüftspezialist durch eine sorgfältige klinische Untersuchung des Patienten. Bei Hüftarthrose schmerzt die Rotation des Beines um die eigene Achse. © Gelenk-Klinik

Der krankhafte Knorpelverschleiß der Hüfte heißt Hüftarthrose oder Coxarthrose (lateinisch coxa = Hüfte). Die Hüftarthrose ist eine weit verbreitete degenerative Erkrankung des Hüftgelenks. Viele Menschen leiden im Lauf ihres Lebens unter Hüftbeschwerden durch eine Coxarthrose. Sie ist noch vor der Kniearthrose die häufigste Form der Arthrose beim Menschen.

Morbus Perthes: Hüftkopfnekrose des Kindes oder Jugendlichen

gesunder Hüftkopf Im gesunden Zustand versorgen zahlreiche Gefäße das Knochengewebe des Oberschenkelkopfes mit Nährstoffen. © Gelenk-Klinik Einbruch des Oberschenkelkopfes aufgrund der Durchblutungsstörung bei Morbus Perthes Aufgrund der Durchblutungsstörung bei Morbus Perthes wird der Hüftkopf nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Es kommt zu einer Hüftkopfnekrose. Im schlimmsten Fall kann der Knochen unter der Knorpelfläche des Hüftgelenkes einbrechen. © Gelenk-Klinik

Bei Morbus Perthes kommt es zu einem Absterben des Knochengewebes im Hüftkopf. Grund dafür ist eine Durchblutungsstörung, wodurch der Knochen nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird. Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu einem Einbruch des Hüftkopfes kommen.

Bei Morbus Perthes handelt es sich um eine juvenile Osteochondrose, die vorwiegend Jungen um das 6. Lebensjahr betrifft. Betroffene Kinder haben vor allem beim Einwärtsdrehen und Abspreizen der Hüfte Schmerzen. Dies macht sich häufig durch ein Schonhinken bemerkbar. Die Ursachen der Erkrankung des Hüftgelenks sind weitestgehend unbekannt. Entscheidend für die Behandlung ist die Frage, welche Teile des Hüftkopfes betroffen sind.

Labrumläsion (Verletzung der Gelenklippe der Hüfte)

Hüftschmerzen nach Riss der Gelenklippe Vor allem beim Sport kann es zur Verletzung der Gelenklippe im Hüftgelenk kommen. © peterschreiber.media, Fotolia

Als Labrumläsion bezeichnet man einen Riss der Gelenklippe (Labrum). Beim gesunden Menschen kleidet diese dicke Ausstülpung aus Fasergewebe die Hüftgelenkpfanne aus. Die Gelenklippe erfüllt eine dämpfende Funktion und stellt gleichzeitig eine glatte Oberfläche für den Oberschenkelkopf bereit, damit dieser in die Hüftpfanne gleiten kann. Sie erweitert gleichzeitig den Pfannenrand und umschließt den Hüftkopf. Ein Labrumriss beeinträchtigt die normale Bewegung des Hüftgelenks.

Diese Bewegungseinschränkung nach einem Riss der Gelenklippe kann langfristig zu einer Hüftgelenksarthrose führen.

Freie Gelenkkörper (Loose Bodys) der Hüfte

Hüftschmerzen durch freie Gelenkkörper Ein freier Gelenkkörper führt zu Schmerzen im Hüftgelenk und zu Einschränkungen der Beweglichkeit. ag visuell, Fotolia

Als freie Gelenkkörper bezeichnet man Gewebeteile, die sich innerhalb eines Gelenks gelöst haben und zu Bewegungseinschränkungen führen können. Meist bestehen sie aus Knochen oder Knorpel. Ursächlich sind häufig Unfälle oder Erkrankungen wie Osteochondrosis dissecans (Absterben des unter der Knorpelfläche liegenden Knochens), Hüftarthrose oder Hüftkopfnekrose. Im Rahmen einer Hüftarthroskopie kann der Arzt das gelöste Knochen- oder Knorpelstück entfernen und die schmerzfreie Beweglichkeit des Hüftgelenks wiederherstellen.

Impingement-Syndrom der Hüfte: Einklemmung des Hüftgelenks

Beim Impingement-Syndrom der Hüfte kommt es zu einer Blockade im Gelenk. Diese kann mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einhergehen. Beim Impingement-Syndrom der Hüfte kommt es zu einer Blockade im Gelenk. Diese kann mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einhergehen. © peterschreiber.media, Fotolia

(oder femoro-acetabuläres Impingement (FAI))

Beim femoro-acetabulären Impingement (FAI) besteht eine Enge zwischen dem Hüftkopf und der Hüftpfanne. Stoßen die Knochen durch diese Enge bei starker Beugung aneinander, können gelenknahe Strukturen wie die Gelenklippe oder der Knorpel eingeklemmt bzw. verletzt werden. Es entstehen starke stechende Schmerzen in der Leistengegend.

Hüftkopflösung (Epiphysiolysis capitis femoris)

Hüftschmerzen Eine Hüftkopflösung führt zu Hüftschmerzen und Bewegungseinschränkungen. Viele Betroffene klagen zudem über Knieschmerzen. © peterschreiber.media, Fotolia

Bei der Hüftkopflösung des Jugendlichen löst und verschiebt sich der Hüftkopf in der Wachstumsfuge auf dem Schenkelhals. Hormonelle Umstellungen in der pupertären Wachstumsphase schwächen diese Knochenzone so sehr, dass sich die Epiphyse unter Belastung verschiebt. Dieses Ereignis kann sehr rasch (akut) verlaufen oder über Wochen und Monate schleichend eintreten.

Hüftkopfnekrose (Knochennekrose des Hüftgelenks)

Einbruch des Oberschenkelkopfes aufgrund der Nekrose Eine Minderdurchblutung des Hüftkopfes ist ursächlich für die Entstehung einer Hüftkopfnekrose. © Gelenk-Klinik

Als Hüftkopfnekrose (oder Femurkopfnekrose bzw. absterbender Hüftkopf) bezeichnet man ein Absterben des lebenden Knochengewebes. Aufgrund einer Minderdurchblutung demineralisiert der Hüftknochen und verliert seine Stabilität. Betroffene verspüren bei Belastung Schmerzen in der Leiste, die vor allem bei einer Innenrotation des Beines auftreten. In späteren Stadien treten die Schmerzen auch in Ruhe auf.

Die Hüftkopfnekrose des Erwachsenen scheint eine der typischen Zivilisationskrankheiten zu sein. Vergleichbar einem Herzinfarkt sind auch beim Hüftinfarkt Risikofaktoren wie Rauchen, zu hohe Blutfettwerte und übermäßiger Alkoholkonsum ursächlich. Daher erkranken pro Jahr mehrere tausend Menschen in Deutschland an einer Hüftkopfnekrose. Sie tritt vorrangig bei Patienten zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr auf. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Der absterbende Hüftkopf vermindert die Lebensqualität der Betroffenen massiv. In 30–70 % der Fälle tritt eine beidseitige Hüftkopfnekrose auf. Wird nicht frühzeitig stadiengerecht therapiert, entstehen irreparable Schäden am Hüftgelenk, die zu einer beschleunigten Arthrose im Hüftgelenk führen, obwohl der Knorpel selbst gar nicht direkt von der Durchblutungsstörung betroffen ist.

Beckenschiefstand durch Beinlängendifferenz

Beckenschiefstand bei Skoliose Bei einem Beckenschiefstand ändert sich auch die Stellung der Wirbelsäule. © Koterka Studio, Fotolia

Ein Beckenschiefstand entsteht, wenn die Beine eine unterschiedliche Länge haben. Ein Hüftgelenk steht dann höher als das andere. Diese Längendifferenz kann einerseits durch einen Unfall oder eine Krankheit hervorgerufen oder angeboren, also anatomisch bedingt sein. Es kann sich auch um eine funktionelle Beinlängendifferenz handeln, der ursprünglich Muskelverspannungen oder Fehlhaltungen zugrunde liegen. Da das Becken von den Beinen getragen wird, passt es sich diesen an und stellt sich bei unterschiedlicher Beinlänge schief.

Hüftschmerzen und Anatomie des Hüftgelenks

Hüftschmerzen Die Hüfte ist das am stärksten belastete Gelenk des Menschen. Nur ein kleiner Teil des Gelenks trägt das gesamte Körpergewicht. © peterschreiber.media, Fotolia

Die Hüfte ermöglicht die umfangreichen Bewegungsabläufe der Beine und sorgt für eine Stoßdämpfung beim Gehen, Laufen und Springen. Verschiedene Erkrankungen können Hüftschmerzen oder Bewegungseinschränkungen des Hüftgelenks verursachen.

Die folgenden Symptome sind Anzeichen für Störungen:

  • wiederkehrende Hüftschmerzen
  • morgendlicher Anlaufschmerz
  • Steifheit nach Ruhephasen
  • Bewegungseinschränkungen
  • Schwellung des Gelenks
  • Knirsch- und/oder Reibegeräusche
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Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg

Dr. med. Martin Rinio
Facharzt für Orthopädie, Chirurgie und Unfallchirurgie an der Gelenk-Klinik

Dr Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie in Freiburg

Dr. med. Thomas Schneider
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