Orthopädische Gelenk-Klinik

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Musculus tibialis anterior

Darstellung der extrinsischen Fussmuskeln: Flexor digitorum longus, Tibialis posterior, Tibialis anterior und Flexor hallucis longus Der Musculus tibialis anterior gehört zusammen mit dem Musculus flexor digitorum longus, dem Musculus tibialis posterior und dem Musculus flexor hallucis longus zur extrinsischen Fußmuskulatur. © Gelenk-Klinik

Der Musculus tibialis anterior oder vordere Schienbeinmuskel gehört zur vorderen Unterschenkelmuskulatur und ermöglicht die Streckung (Extension) im Kniegelenk.

Der Musculus tibialis anterior verläuft entlang des Schienbeins (Tibia) und endet vor dem Sprunggelenk. Die Sehne des Musculus tibialis anterior verläuft an der Innenseite des Fußes nach vorne. Er wird auch Fußheber genannt und ist bei längeren Strecken der erste Muskel, der ermüdet.

Der Musculus tibialis anterior gehört zur extrinsischen Fußmuskulatur, da sein Ursprung außerhalb des Fußes liegt. Die Gegenspieler (Antagonisten) des Musculus tibialis anterior sind die Muskeln der Wade: Musculus gastrocnemius und Musculus soleus.

Synonyme: 
vorderer Schienbeinmuskel, Fußheber

Ruptur und Entzündung der Tibialis-anterior-Sehne

Ruptur (Riss) der Tibialis-anterior-Sehne Die Abbildung zeigt einen Riss (Ruptur) der Tibialis-anterior-Sehne, wie man sie häufig bei Operationen vorfindet. Die Pfeile markieren typische Stellen für einen Riss der Tibialis-anterior-Sehne. © Dr. Thomas Schneider

Die Sehne des vorderen Schienbeinmuskels (Musculus tibialis anterior) ist wesentlich an der Kraftübertragung des Unterschenkels auf den Fuß beteiligt. Sie sorgt für die Anhebung des Fußes und für eine Kippung des Sprunggelenks nach innen. Im Bereich zwischen dem oberen Halteband (Retinakula) und dem Sehnenansatz ist die Tibialis-anterior-Sehne geringer mit Blutgefäßen versorgt. Daher entstehen an dieser Stelle häufig degenerative Veränderungen und Schädigungen, die eine Entzündung (Tendinitis) oder Ruptur (Riss) der Tibialis-anterior-Sehne zur Folge haben können.

Charcot-Marie-Tooth: Symptome, Ursachen, Behandlung

Hohlfuß-Fehlstellung durch Charcot-Marie-Tooth Eine häufig auftretende Fußfehlstellung bei Patienten mit Charcot-Marie-Tooth ist der Hohlfuß. © Gelenk-Klinik

Die Charcot-Marie-Tooth-Erkrankung (auch hereditäre motorisch-sensible Neuropathie Typ 2) ist eine seltene genetisch bedingte Erkrankung des peripheren Nervensystems. Sie führt dazu, dass Nervenimpulse aus dem Gehirn nicht mehr bei den entsprechenden Muskeln ankommen. Die Folge ist ein Abbau der Muskulatur. Erste Symptome können bereits im Kindesalter auftreten. Die Muskelschwäche beginnt in den Händen und Füßen und breitet sich dann zum Körper hin aus. Die Bewegungsfähigkeit der Betroffenen nimmt immer weiter ab. Zudem kann es zu Sensibilitätsstörungen, Schmerzen und Muskelkrämpfen kommen. Eine Heilung der Krankheit ist bis heute nicht möglich. In Deutschland sind etwa 30.000 Menschen von der Erkrankung betroffen.

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Vortrag zu Rückenschmerzen

PD. Dr. med. David Christopher Kubosch PD. Dr. med. David Christopher Kubosch

Unterschätzte Ursache für Rückenschmerzen „Das Facettensyndrom

Dienstag, 5.10.2021 um 19.30 Uhr

Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkschirurgie (ZFS)

Dr Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie in Freiburg

Dr. med. Thomas Schneider
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

 
Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg Dr. med. Martin Rinio
Facharzt für Orthopädie
Chirurgie und Unfallchirurgie