Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
Alte Bundesstr. 58
79194 Gundelfingen
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Neuropathie

Neuropathien beschreiben Erkrankungen des Nervensystems, die sich bei den Betroffenen entweder durch fehlende Empfindungen oder Missempfindungen wie Kribbeln oder Brennen äußern. Unwillkürliche Reflexe oder das Kalt-Warm-Empfinden können gestört sein. Wenn mehrere Nerven betroffen sind, spricht man von einer Polyneuropathie. Neuropathien sind häufige Spätfolgen von Erkrankungen des Stoffwechsels (zum Beispiel Diabetes mellitus), neurotoxischen Vergiftungen (zum Beispiel mit Alkohol, Chemotherapeutika, Schwermetallen), Entzündungen (zum Beispiel Infektion mit Windpockenviren) und Autoimmunerkrankungen.

Morton Neurom: Metatarsalgie (Mittelfußschmerzen) behandeln

Das Morton Neurom kann manuell durch den sog. Mulders Click untersucht werden. Dabei ertastet der Arzt das Morton Neurom zwischen den Zehenstrahlen. Das Morton Neurom ist eine schmerzhafte, entzündliche Verdickung eines Mittelfußnerven. Das sog. Mulder-Zeichen, das sich beim Ertasten der Fußsohle durch ein Klicken äußert, hilft dem Arzt bei der Diagnose des Morton Neuroms. © Gelenk-Klinik

Hauptauslöser von chronischen Mittelfußschmerzen (Metatarsalgie) ist das sogenannte Morton Neurom oder die Morton Neuralgie. Das Morton Neurom ist die häufigste Mittelfußerkrankung bei Frauen. Aber auch Männer – vor allem Laufsportler – sind häufig von einer Metatarsalgie betroffen. Viele Patienten mit Morton Neurom können sich durch eine Änderung ihrer Gewohnheiten und spezielle physiotherapeutische Übungen selbst helfen. Die exakte Diagnose durch orthopädische Fußspezialisten der Gelenk-Klinik ist wichtig, um die Fußschmerzen und Einschränkungen der Betroffenen zu lindern.

RSI-Syndrom (Mausarm): Chronische Schmerzen durch Dauerbelastung

Karpaltunnel Syndrom Medianus Neurolyse Taubheit in der Hand Das RSI-Syndrom (Repetitive-Strain-Injury-Syndrom) ist ein umfassendes Beschwerdebild, das die Hand-, Arm-, Schulter- und Nackenregion betreffen kann. Jede dauerhafte Überanstrengung oder einseitige Belastung der Muskulatur kann zum RSI-Syndrom führen. © SciePro, istockphoto.com

Millionen von Büroangestellten arbeiten täglich am Computer. Noch mehr gehen an Fließband oder in der Produktion ebenfalls körperlich beanspruchenden, aber ebenfalls sehr einseitigen Tätigkeiten nach. Die gesundheitlichen Folgen - dauerhafte Schulterschmerzen, Rückenschmerzen, Ellenbogenschmerzen - geraten immer stärker in den Blickpunkt orthopädischer Untersuchungen.

Vor allem für Hand, Handgelenk und Unterarm beobachten Orthopäden einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Dauer der täglichen Computerarbeit und der Häufigkeit von Schmerzzuständen und Missempfindungen, die unter dem Begriff RSI-Syndrom oder Mausarm zusammengefasst werden.

Fersenschmerzen seitlich: Ursachen, Symptome und Therapie

Anatomische Lage des Tarsaltunnels Verschiedene Nerven verlaufen im Tarsaltunnel und versorgen die Fußsohle. Die Gefühlswahrnehmung der Fußsohle ist wichtig für die Steuerung des Gleichgewichts und den aufrechten Gang. © Dr. Thomas Schneider

Zwei Erkrankungen, welche die nervöse Versorgung des Fußes mit sensiblen Reizen betreffen, können zu seitlichen Fersenschmerzen führen: die Einengung (Kompression) des Schienbeinnervs (Tarsaltunnelsyndrom) und die Baxter-Neuropathie. Beide zählen zu den Nervenkompressionssyndromen und werden nicht selten bei Laufsportlern beobachtet.

Charcot-Marie-Tooth: Symptome, Ursachen, Behandlung

Hohlfuß-Fehlstellung durch Charcot-Marie-Tooth Eine häufig auftretende Fußfehlstellung bei Patienten mit Charcot-Marie-Tooth ist der Hohlfuß. © Gelenk-Klinik

Die Charcot-Marie-Tooth-Erkrankung (auch hereditäre motorisch-sensible Neuropathie Typ 2) ist eine seltene genetisch bedingte Erkrankung des peripheren Nervensystems. Sie führt dazu, dass Nervenimpulse aus dem Gehirn nicht mehr bei den entsprechenden Muskeln ankommen. Die Folge ist ein Abbau der Muskulatur. Erste Symptome können bereits im Kindesalter auftreten. Die Muskelschwäche beginnt in den Händen und Füßen und breitet sich dann zum Körper hin aus. Die Bewegungsfähigkeit der Betroffenen nimmt immer weiter ab. Zudem kann es zu Sensibilitätsstörungen, Schmerzen und Muskelkrämpfen kommen. Eine Heilung der Krankheit ist bis heute nicht möglich. In Deutschland sind etwa 30.000 Menschen von der Erkrankung betroffen.

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