Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Musculus gastrocnemius

Musculus gastrocnemius (Zwillingswadenmuskel) Der Musculus gastrocnemius (Zwillingswadenmuskel) gehört zusammen mit dem Musculus soleus (Schollenmuskel) zur Wadenmuskulatur. Die Endsehnen beider Muskeln bilden die Achillessehne. © stock.adobe.com/SciePro

Der Musculus gastrocnemius (Zwillingswadenmuskel) gehört zur Muskulatur der Waden und steht mit dem Musculus soleus (Schollenmuskel) in enger Verbindung. Der Musculus gastrocnemius hat zwei Muskelköpfe im Bereich der Kniekehle. Die Endsehne des Musculus gastrocnemius vereint sich mit der Sehne des Musculus soleus zur Achillessehne, die am Fersenbein (Calcaneus) ansetzt.

Der Musculus gastrocnemius ist zuständig für die Supination und Plantarflexion des Fußes und die Beugung (Flexion) des Kniegelenks.

Synonyme: 
Zwillingswadenmuskel, zweiköpfiger Wadenmuskel

Klumpfuß bei Erwachsenen: Symptome, Diagnose und Behandlung

Klumpfüße bestehen aus einer Kombination komplexer Fehlbildungen und haben ihre Ursache in Knochenverschiebungen unterhalb des Sprungbeins (Talus, hier rot dargestellt), zusammen mit krankhaft verändertem Weichteilgewebe. Die komplexen Fußdeformationen beim Klumpfuß haben ihre Ursache in Verschiebungen der Knochen unterhalb des Sprungbeins (Talus, hier rot dargestellt), zusammen mit verkürzten Bandstrukturen und gestörter Muskelspannung. © Gelenk-Klinik

Klumpfüße bei Erwachsenen sind eine schwerwiegende Fußdeformation mit einschneidenden Auswirkungen auf das Gangbild der Patienten. Klumpfüße treten bei Erwachsenen eher selten als Folge einer fehlgeschlagenen Behandlung in der Kindheit auf. Sie sind meist nach Schädigung von Nerven, Muskeln oder Sehnen aufgrund von Unfällen oder Erkrankungen zu beobachten.

Die schwere Fehlstellung eines oder beider Füße bewirkt langfristig schwere arthrotische Beschwerden, die sich mit starken Schmerzen und Funktionseinbußen sehr negativ auf die Lebensqualität des Patienten auswirken. Mit moderner computergestützter Diagnostik, spezieller Physiotherapie und möglichst gelenkerhaltender Behandlung helfen die orthopädischen Fußspezialisten der Gelenk-Klinik den Patienten dabei, die langfristigen Komplikationen so gering wie möglich zu halten.

Schleimbeutelentzündung (Bursitis) im Knie

zerstörter Schleimbeutel Infolge einer Entzündung können Schleimbeutel vernarben und ihre Elastizität verlieren. Wiederkehrende Entzündungen werden dann immer wahrscheinlicher. Häufig ist dann nur noch die operative Entfernung des Schleimbeutels (Bursektomie) eine effektive Therapie der Bursitis am Knie. © Henrie @ fotolia

Der Schleimbeutel (Bursa) am Knie erhöht die Gleitfähigkeit von Sehnen und Gelenken. Wo immer sich Gewebe beweglich gegeneinander verschieben, dienen die Schleimbeutel als Vermittler des Gleitvorgangs und als Polster gegen Stöße und Belastungen.

Die Schleimbeutel unterstützen also einen reibungslosen Bewegungsablauf im Gelenk. Sie schützen damit die Bestandteile des Kniegelenks (Muskeln, Sehnen und Knochen).

Die Schleimbeutel am Knie liegen vor allem an Stellen, die viel Druck aushalten müssen. Daher können sie sich bei übermäßiger Belastung entzünden. Bei entzündeten Schleimbeuteln ist die Beweglichkeit des Knies eingeschränkt.

Der Kniespezialist muss entzündete Schleimbeutel am Knie sorgfältig von anderen Ursachen der Knieschmerzen differenzieren.

Knieschmerzen nach Meniskusriss: Symptome, Therapie, Operation

Klinische Untersuchung eines Meniskusrisses durch einen Kniespezialisten Nach einer Meniskusverletzung ist eine sorgfältige Diagnose durch einen Kniespezialisten angeraten, um alle Möglichkeiten des Meniskuserhaltes sorgfältig zu prüfen. © Gelenk-klinik.de

Der Meniskus dient beim Rennen, Springen und Last tragen als Puffer zwischen Oberschenkel- und Unterschenkelknochen (Femur und Tibia). Als Stoßdämpfer zwischen den Gleitflächen des Kniegelenks verhindert er, dass die Knorpelflächen aufeinanderprallen. Damit hat der Meniskus eine knorpelschützende Funktion im Kniegelenk. Die Gesamtlast wird durch den Meniskus optimal im Knie verteilt und die Knorpelflächen bleiben intakt. Zudem trägt der Meniskus zur Gelenkschmierung bei.

Bei jüngeren Menschen sind Meniskusverletzungen immer Folge von Unfällen. In späteren Jahren kann ein Meniskusriss auch degenerativ – durch Verschleiß – entstehen.

Meniskusverletzungen und Meniskusrisse müssen - je nach Lage und Ausmaß des Meniskusschadens – meist operativ behandelt werden. Die Meniskusoperation ist wichtig, um die Knorpel im Kniegelenk zu schützen und Kniearthrose zu verhindern. Die Behandlung von Meniskusrissen durch eine Meniskusnaht oder Meniskusglättung sollte daher zeitnah durchgeführt werden.

Achillodynie: Achillessehnenentzündung und Achillessehnenruptur

Funktion der Achillessehne Die Funktion der Achillessehne: Der Kraftübertrag des Wadenmuskels auf das Fersenbein ermöglicht das kraftvolle Anheben des Fersenbeins vom Boden. Bei durchtrennter Achillessehne (Achillesehnenruptur) ist diese Bewegung nicht mehr möglich.

Die zwischen Wadenmuskulatur und Fersenbein verlaufende Achillessehne (Tendo calcaneus) ist die stärkste Sehne des menschlichen Körpers. Sie ist durchschnittlich 20 bis 25 cm lang und verbindet (als gemeinsame Endsehne des dreiköpfigen Wadenmuskels) die Wadenmuskulatur über ihren Ansatz am Fersenbein mit dem Fuß. Die Achillessehne sorgt zudem dafür, dass der Fuß beim Abdruck vom Boden im Sprunggelenk zur Fußsohle hin gebeugt und leicht nach innen gedreht wird.

Wenn wir laufen, wirken bei jedem Schritt Kräfte auf die Achillessehne, die das 10-fache des eigenen Körpergewichts überschreiten können. Noch höher sind diese Kräfte bei Sprungbelastungen.

Die Achillessehnenentzündung (Achillodynie) ist eine schmerzhafte degenerative Erkrankung der Achillessehne. Bei weitergehender Überlastung ist sogar ein Achillessehnenriss (Ruptur) möglich. Die Ruptur der Achillessehne erfordert meistens eine operative Naht.

Fersensporn (Plantarfasziitis): Schmerzen an der Fußsohle

Der Fersensporn ist eine Knochenveränderung des Fersenbeins. Der untere Fersensporn ist im Röntgenbild als dornförmiger Knochenanbau am Fersenbein (Calcaneus) sichtbar. Er befindet sich im fußsohlenseitigen (plantaren) Bereich des Fersenknochens und kann im Alltag äußerst schmerzhaft sein. © Dr. Thomas Schneider

Der untere Fersensporn äußert sich in Form von stechenden Schmerzen an der Fußsohle (Plantarfasziitis). Nur eine detaillierte Diagnose des Fersensporns ergibt für den Patienten einen nachhaltig wirksamen Therapieansatz. Wenn der im Einzelfall schmerzauslösende Krankheitsprozess exakt identifiziert ist, können die Fußspezialisten der Gelenk-Klinik den Patienten mit ihren oft über Monate andauernden Fersenschmerzen konkret helfen. Auch Sie selbst können der Bildung eines Fersensporns mit gezielten Übungen vorbeugen und gegen die Schmerzen vorgehen.

Patellaluxation: Wenn die Kniescheibe aus dem Gelenk springt

Patellaluxation Bei einer Patellaluxation springt die Kniescheibe aus der dafür vorgesehenen Gleitrinne im Oberschenkelknochen. © soupstock, Fotolia

Die Kniescheibe ist ein dreieckig geformter Knochen, der in die große Strecksehne der Oberschenkelmuskulatur eingebettet ist. Sie verläuft in einem v-förmigen Gleitlager des Oberschenkelknochens, in das sie sich ideal einfügt. Der Zug der Sehne des Oberschenkelmuskels kann dann über die Patella störungsfrei auf den Unterschenkel übertragen werden. Dies ermöglicht die Streckung des Knies.

Die Patellaluxation ist eine Knieverletzung, bei der die Kniescheibe aus dem dafür vorgesehenen Gleitlager herausspringt.

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Vortrag zu Rückenschmerzen

PD. Dr. med. David Christopher Kubosch PD. Dr. med. David Christopher Kubosch

Unterschätzte Ursache für Rückenschmerzen „Das Facettensyndrom

Dienstag, 5.10.2021 um 19.30 Uhr

Kniespezialisten

Prof. Dr. Sven Ostermeier, Facharzt für Orthopädie in Freiburg

Prof. Dr. med. Sven Ostermeier
Facharzt für Orthopädie

Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg

Dr. med. Martin Rinio
Facharzt für Orthopädie, Chirurgie und Unfallchirurgie an der Gelenk-Klinik

PD. Dr. med. Bastian Marquaß, Facharzt für Orthopädie in Freiburg

PD. Dr. med. Bastian Marquaß
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie