Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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79194 Gundelfingen
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Musculus tibialis posterior

Der Musculus tibialis posterior oder hinterer Schienbeinmuskel gehört zusammen mit dem Musculus flexor digitorum longus und dem Musculus flexor hallucis longus zur tiefen Wadenmuskulatur des Unterschenkels. Er ist der Gegenspieler des langen und kurzen Wadenbeinmuskels (Musculus peroneus longus bzw. Musculus peroneus brevis).

Synonym: 
hinterer Schienbeinmuskel

Fußschmerzen: Ursachen, Diagnose und Hilfe

Fußschmerzen: Untersuchung der Beinachse Bei Fußschmerzen gehört die Untersuchung der Beinachse und der Stellung der Ferse zu den grundlegenden Aufgaben des Fußspezialisten. © Gelenk-Klinik

Der Fuß ist der Körperteil, der die größte Last durch das Körpergewicht trägt. Folglich ist er anfällig für Überlastungen, die zu Fußschmerzen führen. Aber auch andere Ursachen wie Fehlstellungen (z. B. Hallux valgus), Verletzungen der Knochen, Sehnen und Bänder, Entzündungen oder Gelenkverschleiß (Arthrose) können zu Fußschmerzen führen. Häufig hilft bereits ein Wechsel des Schuhwerks, damit die Schmerzen abklingen. Dauern die Fußschmerzen allerdings länger als drei Tage an oder ist eine Belastung des Fußes nicht mehr möglich, sollten Sie einen Spezialisten für Fußerkrankungen aufsuchen. Auch starke Schwellungen, Blutergüsse (Hämatome), Überwärmung oder äußere Verformungen des Fußes sind deutliche Warnzeichen, die eine orthopädische Untersuchung verlangen.

Fußdruckmessung (Podometrie, Pedobarografie)

Fußdruckmessung (Podometrie) Die Fussdruckmessung (Podometrie) zeigt die genaue Belastungsverteilung an der Fußsohle ohne Strahlenbelastung. Mit dieser Untersuchung identifiziert der Orthopäde Fehlstellungen, Schmerzen und Erkrankungen des Fußes und des Sprunggelenks. © Gelenk-Klinik

Der Fußabdruck sagt sehr viel über die Fußgesundheit aus. Die genaue Lastverteilung beim Auftreten, aber auch die Abrollbewegung des Fußes spiegelt die Situation der Gelenke, Sehnen und Weichteile im Fuß wider. Schmerzen oder Fehlstellungen ändern den Fußabdruck sichtbar. Die elektronische Fußdruckmessung (Podometrie) macht solche Probleme sichtbar und hilft dem Fuß- und Sprunggelenkspezialisten bei der Diagnosestellung.

Operation des Knick-Senkfußes bei erwachsenen Patienten

Klinisches Bild eines Knick-Senkfußes

Reichen die konservativen Maßnahmen nicht aus, kann eine operative Therapie das Fortschreiten des Knick-Senkfußes verhindern. Je nach Ausmaß der Fußfehlstellung sind Verbesserungen möglich und sinnvoll. Sind bereits schwer korrigierbare Fehlstellungen vorhanden, helfen meist nur noch versteifende Eingriffe mit gleichzeitiger Stellungsverbesserung, um die Beschwerden an Fuß und Ferse zu lindern.

Ruptur und Entzündung der Tibialis-anterior-Sehne

Ruptur (Riss) der Tibialis-anterior-Sehne Die Abbildung zeigt einen Riss (Ruptur) der Tibialis-anterior-Sehne, wie man sie häufig bei Operationen vorfindet. Die Pfeile markieren typische Stellen für einen Riss der Tibialis-anterior-Sehne. © Dr. Thomas Schneider

Die Sehne des vorderen Schienbeinmuskels (Musculus tibialis anterior) ist wesentlich an der Kraftübertragung des Unterschenkels auf den Fuß beteiligt. Sie sorgt für die Anhebung des Fußes und für eine Kippung des Sprunggelenks nach innen. Im Bereich zwischen dem oberen Halteband (Retinakula) und dem Sehnenansatz ist die Tibialis-anterior-Sehne geringer mit Blutgefäßen versorgt. Daher entstehen an dieser Stelle häufig degenerative Veränderungen und Schädigungen, die eine Entzündung (Tendinitis) oder Ruptur (Riss) der Tibialis-anterior-Sehne zur Folge haben können.

Knick-Senkfuß (Knick-Plattfuß): Schwäche der Tibialis-posterior-Sehne

Knick-Senkfuß Knick-Senkfuß mit geschwächter Tibialis-posterior-Sehne (gelb): Diese Sehne ist für die normale Ausprägung des Fußlängsgewölbes mitverantwortlich. Eine operative Therapie bei einem Knick-Senkfuß hat zwei Ansätze: 1. Stabilisierung des Fußlängsgewölbes durch ein Knochenimplantat (rot). 2. Straffung der Tibialis-posterior-Sehne durch eine Sehnentransplantation. © Dr. Thomas Schneider

Ist die Tibialis-posterior-Sehne (Sehne des hinteren Schienbeinmuskels) verletzt oder entzündet, kann ein Knick-Senkfuß (Knick-Plattfuß) entstehen. Dabei sinkt das Fußlängsgewölbe ab und der Fuß knickt dauerhaft nach innen ein. Neben rheumatischen Erkrankungen können auch Verletzungen oder Unfälle die Sehne schädigen, die das Fußgewölbe aufrechterhält. Oft macht sich ein so entstandener Knick-Senkfuß durch belastungsabhängige Fußschmerzen an der Innenseite bemerkbar. Die Schmerzen können allerdings bis in den Außenknöchel und den Unterschenkel ziehen. Das Laufen fällt zunehmend schwerer. Man behandelt den Knick-Senkfuß zunächst konservativ durch Einlagenversorgung, Physiotherapie oder physikalische Therapiemaßnahmen wie Kältetherapie. Erst wenn diese Behandlungsoptionen erschöpft sind, sollte eine Operation in Erwägung gezogen werden.

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Dr Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie in Freiburg

Dr. med. Thomas Schneider
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

 
Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg Dr. med. Martin Rinio
Facharzt für Orthopädie
Chirurgie und Unfallchirurgie